Schlagwort: Portraitshooting

  • Das Geheimnis guter Fotos ist…

    Das Geheimnis guter Fotos ist…

    …vielseitig! Klingt logisch, ist es auch. Nur: Immer wieder hört man Sätze wie „Der Fotograf macht das Bild, nicht die Technik.“ Und andererseits: „Du machst so tolle Fotos. Du hast bestimmt eine gute Kamera.“ Wie denn nun? Beliebt ist auch: „Wie du fotografierst ist egal, du hast ja Photoshop“. Nichts davon ist komplett falsch, nichts komplett richtig. Am Ende bleibt es eine Kombination aus vielen Faktoren, die allesamt – jetzt kommt’s – GLEICH wichtig sind, um zu optimalen Bildergebnissen zu gelangen. So einfach ist das: Das eine ist ohne das andere nichts.

    Die Bildidee

    Der Reihe nach: Am Anfang steht die Bildidee. Die kann spontan kommen, verlassen sollte man sich als Fotograf aber nicht darauf. Wenn ich ein Shooting vorbereite, versuche ich, mich vorab mit a) der zu fotografierenden Person und b) der Location gedanklich vertraut zu machen. Ist eine Besichtigung der Location nicht möglich, lasse ich mir zumindest einige Handyfotos schicken, damit ich weiß, was mich erwartet. Dazu gleich noch mehr.

    Ein Gespräch mit der zu fotografierenden Person hilft, nicht nur Wünsche und Vorstellungen auszuloten, sondern auch, einen Eindruck vom „Wesen“ zu bekommen. Was hier nach Esoterik oder Psychologie klingt, ist nicht ganz unwichtig: Nicht alle Ideen passen zu jedem. Und darum entwickelt man erste Ideen am besten gemeinsam und bereits im Vorfeld und geht so mit einigen Zielfotos im Hinterkopf ins Shooting. Meistens sprudeln während des Fotografierens immer noch einige zusätzliche Bildideen heraus. Halten wir also fest: Das Ziel ist der Weg!

    Die Location

    Auch, wenn es bei den Fotos um DICH geht, steht und fällt die Qualität mit der Location. Und bei Outdoor-Fotos zusätzlich mit der Tageszeit, zu der das Shooting stattfindet. Je nachdem was mit den Fotos transportiert werden soll, die Location muss sprichwörtlich „ins Bild passen“. Sie muss stimmig sein. Auch das ist eine Gemeinschaftsarbeit zwischen Model und Fotograf. Ich bekomme regelmäßig Anfragen zu sehr speziellen Themengebieten. Heute eine Country-Band, morgen ein Harley-Fahrer und übermorgen die seriöse Business-Dame. Es lohnt sich, gemeinsam über mögliche Locations nachzudenken. Ich betrachte dies aus fotografischer, das Model aus themenbezogener Sicht – zusammen wird ein Schuh draus!

    Ganz besonders wichtig: die Tageszeit. Die gleißende Mittagssonne wollen wir vermeiden. Für Paarfotos warten wir lieber bis zum späten Nachmittag, um die warmen Abendstrahlen der Sonne zu nutzen. Babyfotos sollten sich nach den Aktivitätsphasen des kleinen Neu-Erdenbürgers richten, während Bilder mit Tieren häufig in den Morgenstunden besonders gut umzusetzen sind.

    Lachendes Baby beim Outdoor-Shooting

    Timing ist aus vielerlei Hinsicht wichtig. Bei Babyfotos geht es in erster Linie darum, die Aktivitätsphasen gut abzupassen, damit wir solche glücklichen Gesichter einfangen können.

    Engagement Shooting im Wald

    Grundsätzlich gilt, die gleißende Mittagssonne zu meiden. Deshalb: Entweder zu einer anderen Tageszeit fotografieren oder (wie hier) die direkte Einwirkung der Sonnenstrahlen umgehen.

    Das Shooting

    Jetzt wird es spannend: das Shooting an sich! Meistens ist die zu fotografierende Person zu Beginn ein bisschen aufgeregt. Dazu verrate ich dir ein kleines Geheimnis: Ich auch! Und viele andere Fotografen ebenfalls – das geben nur die wenigsten zu. Fotografieren und fotografiert werden ist etwas sehr Persönliches. Und echte Routine gibt es ja eigentlich nie, wenn man mit Menschen zusammenarbeitet. Jede Person ist anders, hat andere Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen. Seien wir also froh, dass wir beide das alles sehr spannend finden, schließlich spornt dies immer auch ein bisschen an. Nach kurzer Zeit sind wir dann im Hier und Jetzt und arbeiten an unseren gemeinsamen Ideen. Gott sei Dank können wir in der digitalen Fotografie die Bildergebnisse direkt am Display sehen. Die werde ich dir zwischendurch immer wieder zeigen und miteinander besprechen. So „entwickeln“ sich Bilder während des Shootings. Wem sein Lächeln bis hierher zu wenig/zu stark war, dosiert es danach anders. Was zu hell ist, kann beim nächsten Bild dunkler fotografiert werden und wem seine Haare nicht gefallen, der frisiert noch fix um. Kommunikation ist das Zauberwort beim Shooting.

    Fotograf Florian Laeufer beim Babyshooting

    Fotograf Florian Läufer mit seinem „Model“ beim Babyshooting. (Handyfoto) Selbst die Kleinsten werden einbezogen. 😉

    Die Kamera

    Viele Fotografen sind verrückt nach Technik. Ich schließe mich da nicht ganz aus und habe schon viel Geld in noch bessere Kameras, noch schärfere Objektive investiert. In „normalen“ Situationen sieht der Laie an den Bildergebnissen vermutlich nicht einmal einen Unterschied. Bei schwierigen Lichtverhältnissen trennt sich aber rasch die Spreu vom Weizen. (Puh, damit habe ich die Investitionen nicht umsonst getätigt.) Was sind schwierige Lichtverhältnisse? Fotografieren ohne Blitz in Innenräumen, fotografieren in der Kirche, fotografieren in der Dämmerung, fotografieren von sich bewegenden Objekten, und, und, und. Sprich: In ziemlich vielen Situationen, die meinen Alltag ausmachen. Professionelle Technik ersetzt nicht das Auge, die Idee und das Drumherum – keine Frage. Aber in eben genannten Situationen sind die Bilder einfach schärfer, knackiger, rauschärmer und farbechter, wo einfaches Equipment längst in die Knie gegangen ist.

    Equipment für den Hochzeitsfotograf

    „Mein Haus, mein Auto, mein Foto-Equipment!“ Ich bin eigentlich kein Technik-Freak aber gute und lichtstarke Objektive sind unerlässlich für die Fotografie bei grenzwertigen Lichtbedingungen. Die hat man beispielsweise in der Event- und Hochzeitsfotografie häufig.

    Eventfotografie im letzten Licht

    Wenn Restlicht und der Schein einer Petroleum-Lampe die einzigen Lichtquellen sind, bist du als Fotograf froh, ein lichtstarkes Objektiv und eine rauscharme Kamera zu besitzen. Ein Blitzgerät hätte hier die Lichtstimmung zerstört.

    Die Bildbearbeitung

    Fotografieren ohne Bildoptimierung ist längst undenkbar geworden. Die Bildbearbeitung gehört für den Fotograf inzwischen zum kreativen Prozess einfach dazu. Außerdem ist sie häufig für den eigenen Stil verantwortlich. Und damit sind NICHT diese merkwürdigen One-Klick-Filter gemeint, wie wir sie von Instagram & Co kennen. Nur weil irgendeine Automatik das Farbspektrum verschiebt, hat man noch längst kein Superfoto erschaffen.

    Ich meine hier die selektive Bearbeitung, die es erlaubt, bestimmte Bildteile hervorzuheben oder abzuschwächen. Das Anziehen oder Verringern von Kontrast, Schärfe und Farbintensität zur Erschaffung neuer/eigener Looks oder das dezente Retuschieren störender Elemente.

    Screenshot Bildbearbeitung mit Lightroom

    Junge Frau beim Business Fotoshooting

    Ohne Bildbearbeitung geht es heutzutage nicht mehr. Wenn allerdings das Foto an sich murks ist, kannst du auch mit dem besten Programm nichts mehr retten. Bildbearbeitung ist die Würze der Fotografie und verleiht den Fotos den letzten Schliff.

    Ein Verzicht auf Bildbearbeitung ist aus einem weiteren Grund für mich gar nicht mehr möglich: Dazu muss man wissen, dass JEDE Kamera bereits intern ein Bild mit einer Art Automatik bearbeitet, wenn es ein JPG-Foto erzeugt. Es wird also ohne zutun geschärft, Farben angezogen, Kontraste gesteigert etc… Ich arbeite mit RAW-Dateien, die keinerlei Bearbeitung erfahren und entwickle diese Datei später individuell am Rechner. Was zu anlogen Zeiten in der Entwicklung durch Auswahl unterschiedlicher Filme und durch diverse Flüssigkeiten erreicht wurde, wird heute am Computer gemacht. Das ist zeitintensiv und muss für jedes Bild individuell vorgenommen werden. Die deutlich besseren Ergebnisse rechtfertigen aber diese wichtigen Bearbeitungsschritte.Viele sagen, die Bildbearbeitung würde das eigentliche Fotografieren entzaubern. Da ist was dran. Ohne geht’s aber nicht mehr.

    Unbearbeitetes Foto der Landschaftsfotografie

    Vorher/Nachher Bildbearbeitung in der Landschaftsfotografie

    Vorher/Nachher: Oben ist das Bild zu sehen wie es aus der Kamera kommt. Die Idee, das fließende Wasser durch eine lange Verschlusszeit darzustellen, wurde perfekt umgesetzt. Erst nach Ausarbeitung der RAW-Datei wird das Bild zu einem kleinen Kunstwerk.

    Erfahrung

    Ich fasse mich kurz und du weisst es selbst aus den Gebieten, in denen du Fachmann bist: Ohne Erfahrung kommst du natürlich auch als Fotograf nicht weit. Nicht falsch verstehen, die experimentelle Fotografie kann spannend, kreativ, künstlerisch und im Ergebnis sogar umwerfend sein – muss sie aber nicht! Wer auf Ansage gute Ergebnisse abliefern soll, muss wissen, was er tut und auf (s)einen Erfahrungsschatz zurückgreifen können.

    Immer wieder höre ich das Argument von Hochzeitspaaren, dass sie das Geld für einen professionellen Fotografen sparen wollen und einen Freund bitten, den großen Tag in Bildern festzuhalten. „Zum Üben!“ Wollen wir tatsächlich den schönsten Tag im Leben einem Experiment hergeben…?

    Hochzeitspaar vor dem Altar fotografiert

    „Ja, ich will!“ Der schönste Tag im Leben ist es wert, von einem erfahrenen Fotografen für immer in stimmungsvollen Bildern konservieren zu lassen.  

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  • Fotoauftrag ablehnen?

    Fotoauftrag ablehnen?

    Warum ich auch mal einen Fotoauftrag ablehne? Ganz bestimmt nicht, weil ich es mir leisten könnte. Im Gegenteil, eigentlich besteht mindestens 50 Prozent meiner Arbeit (und die fast aller Fotografen) darin, Aufträge zu generieren. Gleicht es da nicht einem betriebswirtschaftlichen Harakiri, eine Kundenanfrage abzulehnen? „Ganz schön arrogant!“ – so hat es ein Bekannter mal formuliert, als ich ihm erzählte, einen lukrativen Job aufgrund eines schlechten Gefühls abgelehnt zu haben. Ich hielt dagegen und sagte: „Ganz schön arrogant, wer sich anmaßt, JEDEN Job machen zu können!“

    Worauf ich hinaus möchte: Ich habe bisher noch niemanden kennengelernt, der alles kann und weiß. Und zwar quer durch alle Berufsgruppen. Es gab einige Zeitgenossen, die GLAUBTEN alles zu können und zu wissen. Meistens sogar besser. Wir alle kennen sie: Die Großsprecher und Selbstlober, die Nichts-Dahinter–Seier und Hinterher-Zurückruderer. Erst wird versprochen, später kleingeredet.

    Der Zweifel gibt mir Sicherheit

    Ich komme als Verkäufer nicht gut zurecht. Denn da muss man das vermutlich können. Mit viel Charisma und noch mehr Überzeugung dem Kunden seinen Bedarf einreden, ihn davon überzeugen, was er heute morgen selbst noch nicht wusste. Zweifel? Nicht mal in Spurenelementen vorhanden! Bei mir ist das anders. Ich bin ein Leisetreter. Und überhaupt: Verkäufer wollte ich nie werden. Fotograf schon.

    Kein Grund, die Flinte (in diesem Fall die Kamera) ins Korn zu werfen! Ich bin der festen Überzeugung, dass man in einem kreativen Beruf nur wirklich gut sein kann, wenn man für eine Sache brennt. Und was ist mit dem Zweifel? Der gehört – in gesunder Ausprägung – unbedingt dazu! Ja, mir gibt Zweifel Sicherheit. Klingt wie ein Widerstreit, ist es aber nicht. Denn: Nur wer seine Arbeit immer wieder hinterfragt, die Ergebnisse selbstkritisch begutachtet, kann sich weiterentwickeln. Wer mit 80 Prozent zufrieden ist, kann niemals hundertprozentige Arbeit abliefern – so einfach ist das.

    Um realistisch (und bei den 100 Prozent) zu bleiben: Jeder Fotograf ist auf der lebenslangen Suche nach dem perfekten Foto. Ein Foto, wo ALLES stimmt. Ich habe es nach 20 Jahren leidenschaftlicher Fotografie bisher nicht geschafft, so ein Foto zu machen. Zumindest aus meiner Perspektive betrachtet. Ich bekomme viel Lob für meine Arbeiten, wische die aber meistens mit einem „…ja…, doch… aber hier hätte das Licht noch einen Tick mehr von der Seite fallen können…“ beiseite. Man könnte das auch Perfektionismus nennen, da schwingt allerdings irgendwie immer etwas Getriebenes mit.

    Und das Business?

    Bevor nun der Eindruck der Unprofessionalität entsteht, muss ich gestehen, dass ich natürlich auch strategisch vorgehe. Ich plane meine Shootings vorab, ich betreibe Location-Scouting, ich versuche, die Beweggründe der fotografierten Personen für das Shooting zu ergründen, all das. Und ich habe einen Grundsatz für meine Aufträge: under promise and over deliver. Bedeutet: Ich verspreche weniger als ich halten kann und liefere mehr als ich versprochen habe. Manchmal blende ich dabei sogar die Ebene des betriebswirtschaftlichen Denkens aus und bringe mich weit über Gebühr ein. Dafür halte ich gleich meine zweite Maxime bereit: Lieber Geld verlieren als das Vertrauen des Kunden. Beides zusammen zahlt sich am Ende in Kundenglücklichkeit aus und wie wichtig die ist, lernt jeder BWL-Student im ersten Semester.

    Und hier schließt sich der Kreis zu meiner eingangs erwähnten Einstellung bezüglich der Ablehnung von Fotoaufträgen. Aufträge, die nicht mein Spezialgebiet sind, für die ich mich verbiegen müsste, die meiner Philosophie zuwider laufen, kann ich vermutlich nur schwer so erfüllen, dass ich von nachhaltig zufriedenen Kunden ausgehen darf. Weiterempfehlungen sind meine Währung, nicht das schnelle Geld.

    Kinder mit Tränen in den Augen

    Konkret? Konkret: Vor einiger Zeit erhielt ich die Anfrage eines Kindergartens, um dort für Mutti und Vati die klassischen Kinderbilder zu machen. Technisch wäre das weder aus fotografischer Sicht noch in Hinblick auf die Bestellabwicklung problematisch geworden. Finanziell hätte sich das durchaus gelohnt. Die Krux an der Sache war die Anzahl der Kinder und die zur Verfügung stehende Zeit. 60 Kinder in zweieinhalb Stunden. Während andere da sofort das Klingeln in der Kasse hören, sah ich so eine Art Massentierhaltung. Pro Kind hätten mir rechnerisch 150 Sekunden zur Verfügung gestanden. Ganz egal, ob die armen Kids Tränen in den Augen oder Unbehagen im Herzen gehabt hätten – 150 Sekunden! Ich habe den (lukrativen) Auftrag abgelehnt. So möchte ich nicht arbeiten. Die Moral von der Geschichte: Einige Monate später habe ich in einem Waldkindergarten die Kids fotografiert. Halb so viele Kinder in doppelter Zeit. Das hat in jeder Hinsicht Spaß gemacht und wo Tränchen flossen, blieb Zeit, um ein bisschen killekille zu machen.

    Und auch eine Modestrecke habe ich nicht angenommen, die Nackedei-Anfragen lehne ich ab und selbst wenn einfach „die Chemie“ nicht stimmt, denke ich nicht allzu lange darüber nach. Und da, wo alles passt, punkte ich mit Biss, Durchhaltevermögen und vollem Einsatz. Sich selbst treu bleiben – vielleicht ist das ganz am Ende mehr Wert als volle Auftragsbücher…

  • Pferde-Fotoshooting mit Anne und Index

    Pferde-Fotoshooting mit Anne und Index

    Gutes Timing ist bei einem Pferde-Fotoshooting in Hinsicht auf das Wetter ganz sicher der erste Schritt zu tollen Fotos. Bei dem lange im Voraus geplanten Shooting mit Anne und ihrem Wallach Index hinkte die Sonne der Wettervorhersage zwar ein wenig hinterher, allerdings wurden wir uns schnell einig, dass wir darüber sogar ziemlich glücklich sind. Denn auf diese Weise entstanden bei dem zweistündigen Pferde-Fotoshooting diverse Aufnahmen mit ganz unterschiedlichen Stimmungen.

    Vorausgesagt war Sonnenschein ab 8 Uhr, Bewölkung und Regen ab Mittags. Was machst Du? Genau, um 9 Uhr loslegen, um das gute Licht zu nutzen. Weil sich das Wetter aber nicht immer nach der Wetterprognose richtet, begann der Morgen neblig-trüb. Das allerdings verwandelte die nahegelegene Koppel in eine mystisch-frühherbstliche Weide, was den hier entstandenen Fotos einen leichten Dunstschleier verleiht und den Betrachter dadurch auf das Hauptmotiv – die sympathische Anne mit und auf ihrem Pferd Index – lenkt. Und so haben wir sehr stimmungsvolle Fotos realisieren können, die den Blick in die Ferne schemenhaft verschleiern. (Wer mir hier ja besonders gefällt: Hund Bob!) Anne und ich sind ausgesprochen zufrieden mit den Ergebnissen aus dem ersten Teil von diesem Pferde-Fotoshooting.

    Pferde-Fotoshooting mit Hund auf einer Koppel im Frühherbst

    Reiterin mit Cowboy-Hut auf dem Pferd von hinten fotografiert

    Portrait von Pferd und Reiterin

    Foto von Reiterin und Pferd im Frühherbst

    Der zweite Teil vom Pferde-Fotoshooting

    Nur einen Katzensprung war der kleine Teich entfernt, an dem wir nun noch zusätzliche Bilder realisieren wollten. Und was sich eben schon abzeichnete, bekam plötzlich ein strahlendes Gesicht: Die Sonne kämpfte sich im Nu durch den morgendlichen Dunst und sorgte für ein warmes Licht. Na bitte! Jetzt kamen die Farben richtig schön zum Leuchten und das Licht half, die abspritzenden Tropfen auf den Bildern richtig schön „einzufrieren“. Der Fotoapparat ratterte in einer Tour und es kam eine schöne Auswahl toller Fotoergebnisse dabei heraus. Klasse!

    Pferd und Reiterin im flachen Wasser beim Fotoshooting

    Pferde-Fotoshooting mit Reiterin und Hund

    Übrigens: Dieses tolle Pferde-Shooting entstand aus einem meiner Fotoshooting-Gutscheine heraus, den Anne von ihren Freundinnen zum Geburtstag geschenkt bekam. Wenn du also noch nach einem persönlichen Geschenk für eine(n) deiner Liebsten suchst, könntest du ja vielleicht…!?

    Schreibe mir einfach eine Nachricht über das Kontaktformular, wenn du an dieser Geschenkidee interessiert bist.

    Weitere Fotos aus der Kategorie „Pferd und Reiter“ findest du in meinem Portfolio. Hier geht es direkt dorthin: Pferd & Reiter

  • Portraitshooting mit Plan

    Portraitshooting mit Plan

    Häufig sind es die kleinen Dinge bei einem Portraitshooting, die Fotos zu etwas ganz Großem machen. Dies können Gesten, Körperhaltungen, Hintergründe, Locations oder natürliche Accessoires sein – oder ein Zusammenspiel aus mehreren dieser Faktoren.

    Die Krux an der Sache: Was dem einen (Fotograf) gefällt, muss dem anderen (Model) noch lange nicht begeistern. Und damit bin ich bei einem Punkt, der vor jedem Portraitshooting steht. Damit sich eine möglichst große Schnittmenge zwischen den Ideen des Fotografen und deinen Wünschen bildet, muss man: miteinander sprechen! Klingt einfach, ist es auch. Eigentlich. Bevor wir ein gemeinsames Portraitshooting planen, versuche ich herauszufinden, was Deine Wünsche sind und was Du von den späteren Bildergebnissen erwartest. Und dann: „Och, schön sollen sie sein. Du machst das schon, du bist der Fachmann.“ Über das Vertrauen freue ich mich natürlich, einerseits. Andererseits besteht das Risiko, dass Du in unpassenden Posen oder Locations abgelichtet wirst. Was willst du mit den Portraitfotos transportieren? Wie möchtest du dargestellt werden? Anders ausgedrückt: Lieber cool oder verspielt? Seriös oder salopp?

    Schwarzweiss Businessfoto Seriöses Business-Foto. Der Griff an den Manschettenknopf soll suggerieren: Ich kann anpacken!

    Frau mit knallroten Haaren bei urbanem Portraitshooting

    Die urbane Umgebung war für dieses Portraitshooting mit Sarah genau die richtige Location.

    Dein Portraitshooting: So wird es zum Erfolg

    Wie im Restaurant: Wenn der Kellner fragt, was ich essen möchte, reicht „Lecker soll es sein. Und mich satt machen!“ nicht aus. Jetzt geht’s ins Detail: Lammrücken oder Kalbsmedaillons? Kartoffeln oder Reis? Beim Fotografieren geht es kaum anders zu und so stelle ich viele Fragen, um eine Idee zu bekommen, was Du haben möchtest. Worauf ich hinaus möchte: Lass uns gemeinsam Deine Bildideen erarbeiten. Schau dich gerne in meinem Portfolio für erste Eindrücke um. Klicke hier: Portfolio

    Dazu ein Erlebnis: Hochzeits-Shooting im Schloßpark. Irgendwann bat ich das Hochzeitspaar, sich zu umarmen. „Ja…so ist es schön.“ Klick. „Schaut mal in die Kamera…uuund ganz viel lächeln…“ Klick, Klick. „Und jetzt schließt mal eure Augen.“ Klick. Plötzlich Gelächter. „Florian, sei uns nicht böse. Aber wir gehen als Pärchen so burschikos miteinander um, dass die verträumte Nummer bei uns nicht ganz passt.“ Jetzt musste ich auch lachen. Der Stil für diesen Tag war damit klar.

    Portraitfoto Mann mit grauem Bart und Zigarette

    Charakterportrait bei einem Shooting in meiner Heimatstadt Hamburg. Erst die Zigarette lässt den Seebären zum Seebären werden. Na gut, und der grau melierte Vollbart…

    Fotos leben von Ideen – deinen und meinen!

    Die besten Ergebnisse werden wir in der Portraitfotografie also immer erzielen, wenn wir unser Shooting gemeinsam planen. Die passende Location und ein aussagekräftiges Outfit sind das eine. Jetzt geht’s für mich ans Fotografieren – und für Dich ans Posing. Auch hier ist es gut, wenn Du Dich einbringst. Grundsätzlich gebe ich eher wenig Anweisungen und lasse Dich ein bisschen kommen, so wirkt es am natürlichsten. Aber ganz klar, im Hinterkopf habe ich natürlich auch eigene Ideen, wie Du Dich stellen kannst.

    Portraitshooting auf einem Feld mit junger Frau in Jeanskleidung und Cowboy-Hut

    Stell dir dieses tolle Foto ohne Sandras Cowboy-Hut vor. Genau: Die Bildwirkung wäre eine ganz andere!

    Ganz wichtige Sache: Accessoires! Wenn der Hund, mit dem Du Dich ablichten lassen willst, ein süßes Halstuch um den Hals gebunden hat, wirkt er gleich noch knuffiger. Fotos im Kornfeld und du bringst Jeanskleidung und einen Cowboy-Hut mit zum Shooting? Genial! In der Baby- und Newborn-Fotografie sind die kleinen Schleifchen und feinen Stoffe gar nicht wegzudenken. Und hier schließt sich der Kreis zum oben Gesagten: Lass uns miteinander besprechen, wie wir aus unserem gemeinsamen Portrait-Shooting das Optimale für Dich herausholen. Dann werden die Fotos zum Spaziergang und die Ergebnisse begeistern dich und deine Lieben.

    Wenn du Interesse an einem Portraitshooting mit mir bekommen hast, dann schicke mir einfach eine Nachricht über mein Kontaktformular. Hier geht es direkt dorthin: Kontakt

  • Darum gehört die Bildbearbeitung zum Fotografieren dazu

    Darum gehört die Bildbearbeitung zum Fotografieren dazu

    Wer will es leugnen: Die digitale Fotografie hat die klassische Fotografie revolutioniert – und das ist noch vorsichtig formuliert. Die wichtigsten Errungenschaften sind, erstens, die Tatsache, dass wir das Ergebnis unmittelbar nach der Aufnahme betrachten können. Zu hell? Zu dunkel? Zu irgendwas? Kein Problem, dann machen wir das Foto einfach nochmal. Zumindest in den Fällen, wo dies möglich ist. Außerdem haben sich, zweitens, die Möglichkeiten der nachträglichen Bearbeitung unserer Fotos vertausendfacht. Ich kann mich noch viel zu gut an die Zeiten erinnern, in denen ich mit Diafilmen fotografiert habe. Wenn Du da Murks gemacht hast, war es Murks. Und das hast Du erst drei Tage später gesehen, wenn Du den Film aus der Entwicklung zurückbekommen hast…

    Junges Paar auf der Schaukel beim Fotoshooting mit zwei Pferden

    Bei diesem Foto war nur wenig Bildbearbeitung nötig – das ist aber nicht immer so.

    Verletzt Bildbearbeitung die Fotografenehre?

    Bleiben wir bei der Bildbearbeitung, denn um die geht es in diesem Blogbeitrag. Ich sage: Fotografieren besteht heutzutage zu 51% aus Fotografieren und zu 49% aus der Bildbearbeitung! Warum Bildbearbeitung? Weil man es kann! Ich höre schon förmlich den Aufschrei der „echten“ Fotografen. „Das ist doch kein wirkliches Fotografieren mehr, wenn erst hinterher am Computer die eigentlichen Bildergebnisse entstehen!“ Darauf entgegne ich: „Jaein!“ Wer hier mit Fotografenehre, Stolz oder Nimbus kommt, hat vermutlich Recht. Ein bisschen zumindest. Denn: Zählt am Ende nicht das Bildergebnis mehr als der Weg dorthin? In meinem ersten Beruf als Koch, habe ich die Mikrowelle verwünscht wie kein Zweiter. „Das ist doch kein echtes Kochen!“ habe ich im Brustton der Überzeugung gewettert. Ob das auch der Restaurantgast schmecken konnte, auf welchem Wege sein Essen zubereitet wurde?

    Babybauchfotos im Vergleich Schwarzweiß und Farbe

    Es ist so einfach geworden: Mit wenigen Klicks wird aus dem Farb- ein Schwarweiß-Foto. Früher musste man dafür noch einen neuen Film einlegen… Wer wünscht sich da noch die „guten alten Zeiten“ herbei? Ich nicht!

    Es gibt natürlich Grenzen. Deshalb würde mir der Begriff Bildoptimierung besser gefallen als Bildbearbeitung. Mein Anspruch in der Fotografie liegt darin, die Wahrheit zu zeigen. Allerdings ein bisschen schöner als in der Realität. Was ich sagen will: Meine Bilder sollen nicht lügen! Gewiss, ich ziehe im Nachgang die Kontraste an, drehe an den Tonwerten, verändere den Bildausschnitt, füge ein wenig Sättigung und Schärfe hinzu (oder entferne sie), entferne Bildrauschen oder spiele mit Vignetten und anderen Stilmitteln herum. Dies ist längst ein Teil des kreativen Prozesses in der Fotografie geworden. Aber ich erstelle keine Composings aus unterschiedlichen Fotos, die ich am Computer zusammenfüge. Ganz konkret: Wer sich in meinem mobilen Fotostudio fotografieren lässt, erhält Studiofotos. Wer sich bei einem Outdoor-Shooting ablichten lässt, erhält Fotos aus der Natur. Nichtmal in einem Moment größter Albernheit käme ich auf die Idee, ein Portraitfoto im Studio zu erstellen, um dann am Rechner die Person in eine Traumlandschaft einzufügen. Ja, ich weiß, oben habe ich gesagt, dass das Ergebnis zählt. Ich habe aber auch gesagt, dass die Fotografie bei mir mit einem Anteil von 51% überwiegt… Für Traumlandschaften (und da gibt es richtig tolle Ergebnisse!) bin ich vermutlich der falsche Fotograf.

    Schlafendes Neugeborenes mit der schützenden Hand das Vaters am Köpfchen

    In der Baby- und Newborn-Fotografie wird die Bildbearbeitung nicht nur zu einem wichtigen Stilelement. Kleine Hautunreinheiten – die bei Neugeborenen völlig normal sind – können ganz hervorragend korrigiert werden, während die natürliche Hautstruktur erhalten bleibt.

    Ich beschreibe heute meine Art des Fotografierens am liebsten so: Die Bildidee entsteht in meinem Kopf, das Foto in der Kamera und der Look am Rechner. Das eine geht ohne das andere nicht. Der Computer ist neben der Fotoausrüstung längst zu meinem Partner geworden. Viele Fotos sind fotografisch gar nicht möglich, erst die Bildoptimierung kitzelt den letzten Schliff heraus. Auf diese Perfektionierung zu verzichten, wäre… Tja, wie drücke ich das aus? Am besten wie es ist: doof!

    Bildlook erstellen in der Bildbearbeitung. Vergleich von zwei Portraitfotos

    Zweimal das gleiche Foto: LINKS, wie es aus der Kamera kommt und RECHTS in mittels Bildbearbeitung erschaffenem Look.

    Bildbearbeitung braucht Zeit!

    Der einzige Pferdefuß an der Sache: Bildoptimierung kostet Zeit! Aber ich bleibe dabei, darauf zu verzichten, kommt für mich nicht infrage. Je nach Auftrag kommen pro Stunde Fotografierzeit ein bis eineinhalb Stunden für die Bildbearbeitung hinzu! Arbeit, die nicht gesehen wird und wovon viele Kunden natürlich nichts wissen (können). Mit dem Fotoshooting, ist erst der halbe Weg gegangen. Die andere Hälfte findet im stillen Kämmerlein statt…

    Screenshot Lightroom für Bildbearbeitung von Hochzeitsfotos

    Bei der Hochzeitsfotografie entstehen extrem viele Fotos in sehr kurzer Zeit. Ich gehe von rund 1,5 Stunden Bildbearbeitung pro Stunde Fotografierzeit aus. Viele, viele Stunden verbringe ich nachträglich mit Adobe Lightroom in (m)einem stillen Kämmerlein. Die Ergebnisse sind es wert!

  • Warum (D)ein Fotoshooting Zeit braucht

    Warum (D)ein Fotoshooting Zeit braucht

    Schnell soll es gehen. Im Beruf, im Wartezimmer, im Straßenverkehr. Und natürlich beim Fotoshooting. Fast wöchentlich bekomme ich diese Anfragen: „Hallo, ich brauche ganz schnell Portraitfotos von mir. Kriegst Du das morgen in meiner Mittagspause hin?“ Klar, technisch geht das natürlich. Ich schicke diese Leute trotzdem immer zum Fotografen im nächsten Einkaufszentrum. Fotos-to-go statt Coffee-to-go? Nicht bei mir. Es entspricht einfach nicht meinem Verständnis des Fotografierens, Bilder am Fließband zu produzieren.

    Outdoorshooting – ganz entspannt beim Fotowalk

    Fotos sollen „leben“, bestenfalls ein Stück Persönlichkeit zeigen. Mit einem hastig aufgesetzten Lächeln ist noch längst kein echtes Glück aufs Bild gezaubert. Ganz klar, Fotos dürfen (und sollen) natürlich auch ein bisschen dicker auftragen. Wer schlüpft nicht gerne mal in eine andere Rolle? Vom Jeansträger zum Businessman – oder andersherum. Und aus der grauen Maus wird die elegante Dame. Nur: Das alles benötigt Zeit! Authentizität zieht man sich nicht über wie ein Faschingskostüm.

    Harleyfahrer auf seinem Bike sitzend mit ernstem Blick in die Kamera

    Zwei Schwestern liegen in hohem Gras und halten eine Sonnenblume in der Hand

    Jedes Fotoshooting ist ein kleines Event – auf Deine persönlichen Wünsche zugeschnitten

    Vielleicht bin ich auch aus diesem Grund ein Fotograf, der relativ wenige Anweisungen gibt. Selbstverständlich habe ich ein Repertoire an Posen und Bildideen im Hinterkopf, trotzdem lasse ich Dich gerne ein wenig von selbst kommen. Wer seine Models verbiegt wie eine Brezel, darf sich nicht wundern, wenn die Ergebnisse nicht stimmig sind.

    Die beste Methode Anspannung entgegenzuwirken ist, Studiosituationen zu vermeiden. Zumindest wenn du kein professionelles Model bist. Darum gehe ich zum Fotografieren gerne in die Natur.

    Pärchen auf Holzbrücke blickt in die Ferne und wird vom Sonnenlicht beschienen

    Herbstliches Fotoshooting: Zwei Kids aus dem Kindergarten Hand in Hand

    Wo lassen sich ungezwungenere Fotos besser realisieren als in der Natur?

    Das Fotoshooting: Gute Bilder leben von Ideen

    Bei einem Fotowalk kann man sich treiben lassen und natürliche Accessoires und Gegebenheiten einbinden. Ob Parkbank, Blumenwiese oder Sandstrand: Rattert es bei den Gedanken daran nicht auch bei Dir im Kopf, was für tolle Bilder wir dort realisieren können? Versuch das mal im Fotostudio vor weißem Hintergrund…

    Und es geht weiter: Um verträumte Bilder mit Deiner/Deinem Liebsten im Sonnenuntergang auf die Speicherkarte zu bannen, solltet ihr TATSÄCHLICH ins Träumen geraten. In einem Viertelstündchen ist das nicht getan. In diesem Fall arbeite ich gerne aus dem Hintergrund und „belausche“ Euch mit dem langen Telezoom.

    Paarfotos im Sonnenuntergang

    Paar beim Fotoshooting auf einer Parkbank im Rosengarten

    Mit dem langen Telezoom „belauscht“ – so lassen sich ungezwungene Paarfotos realisieren

    Auf diese Weise entsteht bei einem rund zweistündigen Fotoshooting eine kleine Reportage mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Mein Anspruch beim Fotoshooting ist: Die Wahrheit zu zeigen – ein bisschen schöner als die Realität. Gelungen ist das, wenn Du Dir später die Fotoergebnisse mit Deinen Liebsten anschaust und das glückliche Gefühl beim Betrachten erneut geweckt wird. Wenn ein Bild mehr als tausend Worte sagt, dann erzählt die kleine Reportage ein ganzes Buch!

    Wenn auch Du Interesse an einem Fotoshooting bei mir haben solltest, dann sende mir gerne über das Kontaktformular eine Nachricht. Dann besprechen wir Deine individuellen Wünsche ganz unverbindlich per Mail, Telefon oder bei einer Tasse Kaffee. Ich freue mich auf Deine Nachricht!