Schlagwort: Portraitshooting

  • Katharina & Nils – Engagement-Shooting in der Heide

    Katharina & Nils – Engagement-Shooting in der Heide

    Was ist eigentlich ein Engagement-Shooting? Die Frage ist fix beantwortet: ein Verlobungs-Shooting! Immer mehr Paare entscheiden sich dazu, dieses ungezwungene Shooting – frei von Zeitdruck – im Vorfeld ihrer anstehenden Hochzeit mit ihrem ausgewählten Hochzeitsfotografen durchzuführen. Die Gründe sind vielschichtig: Auf diese Weise können sich, erstens, Hochzeitspaar und Fotograf ein bisschen besser kennenlernen, was die Zusammenarbeit später auf der Hochzeit angenehmer macht. So gewöhnst du dich ein wenig an die Situation vor der Kamera und kannst einschätzen, wie ich arbeite. Außerdem, zweitens, hast du gleich ein paar Bilder für deine Einladungs- oder Save-the-Date-Karten. Und drittens: Du kannst die entstandenen Bilder für dich privat nutzen und Eltern und Großeltern freuen sich ebenfalls ganz sicher über diese tolle Pre-Wedding-Erinnerung.

    Engagement-Shooting mit Hausbau und Heide

    Katharina & Nils werde ich 2021 auf ihrer Hochzeit mit dem Fotoapparat begleiten. Für ihr Engagement-Shooting haben sich die beiden eine ganz besondere Phase des Jahres ausgesucht: die Zeit der Heideblüte! Man sagt, die Heide blüht vom 08.08. bis 09.09. eines Jahres, was regelmäßig ziemlich genau hinkommt. Bei mir laufen Katharina und Nils mit der Idee, das Engagement Shooting in der Fischbeker Heide stattfinden zu lassen, offene Türen ein. Ich liebe die Heideblüte und bin in der genannten Zeit an meinen freien Tagen häufig mit der Kamera in der lilafarbenen Welt unterwegs und inhaliere den Duft der Milliarden Blüten. (Hier findest du einen interessanten Blogbeitrag von mir mit tollen Heidefotos: Die Farbe Lila)

    Doch soweit sind wir noch nicht. Der zweite Wunsch von Katharina & Nils ist, zusätzlich einige Fotos im Rohbau ihrer Immobilie zu schießen, die sich nur zwei Autominuten von der Fischbeker Heide entfernt befindet. Als Fotograf fragst du dich natürlich: Wie um alles in der Welt kann ich einer Baustelle Romantik verleihen? Doch dann rattert es schon in meinem Kopf. Baugerüst…, Bier…, Jeans… Ach, schau einfach selbst, was wir aus diesem traumhaften Spätsommer-Nachmittag gemacht haben. 

    Junges Paar sitzt während eines Fotoshooting vor dem Rohbau ihrer Immobilie

    Katharina & Nils hatten sich zusätzlich einige Fotos im und mit dem Rohbau ihres Eigenheims gewünscht.

    Verlobungspaar sitzt auf dem Baugerüst ihres Hauses

    Cheers

    Engagement-Shooting mal anders

    Rohbau geht auch romantisch! 

    Auf in die Fischbeker Heide!

     

    Engagement-Shooting in der Fischbeker Heide. Fotograf: Florian Läufer

    Engagement-Shooting für angehende Hochzeitspaare in Hamburg

    Ja, die beiden sind erkennbar verliebt! 

    Paarfoto während eines Engagement-Shootings mit dem Hamburger Fotograf Florian Läufer

    Verlobungsring

    Der Verlobungsring

    Verlobungspaar küsst sich in der Fischbeker Heide

    Paar sitzt auf einer einsamen Bank in der Heide und genießt die Abendsonne. Entstanden bei einem Engagement-Shooting

    Bei diesem Engagement-Shooting in der Fischbeker Heide wurde das Licht mit der späten Sonne immer besser. 

    Paarshooting in der Heide

    Ist es nicht ein Traum, wie das warme Gegenlicht der untergehenden Sonne die Lichtkante um die Köpfe von Katharina & Nils malt?

    Paarshooting in der Abendsonne. Foto: Florian Läufer

    Am Ende des Tages waren wir drei ganz schön kaputt und hatten ein paar Kilometer Fußmarsch in den Beinen. Es hat sich gelohnt!

    Update 10/2021: Inzwischen hat die Hochzeit von Katharina & Nils stattgefunden und ich konnte den fantastischen Tag in einer bildgewaltigen Hochzeitsreportage festhalten. Hier siehst du eine umfangreiche Bildauswahl davon: Scheunenhochzeit in Niedersachsen

    In eigener Sache: Wenn auch du Interesse an einem Engagement-Shooting mit mir hast, dann komme gerne via E-Mail, Telefon oder Whatsapp ins Gespräch mit mir. Ganz egal, ob bei dir zu Hause, am Ostseestrand oder in der Hafencity – wir finden eine individuelle Lösung für deine Paarfotos. Ein Kontaktformular findest du hier: Klick.

    Übrigens: Paare, die ihre fotografische Hochzeitsbegleitung bei mir gebucht haben, erhalten einen fairen Sonderpreis für ihr persönliches Engagement-Shooting!

  • Unternehmensfotografie: Physiopraxis Human Move

    Unternehmensfotografie: Physiopraxis Human Move

    Im Juni war ich beauftragt, die Physio-Praxis „Human Move“ in Eutin zu fotografieren. Physiotherapeut Christoph Distler hat die Praxis kürzlich gemeinsam mit seiner Frau Samantha Distler in unmittelbarer Nähe zum Eutiner Schloss eröffnet. Die beiden legen erkennbar großen Wert auf ein tolles Ambiente und stellen sich insbesondere zur Behandlung von Sportlern auf.

    Bedeutet: Hier geht es eher um Bewegung als um Massage. Das spiegelt sich nicht nur im Praxisnamen, sondern gleich auch in der Philosophie des sympathischen Paares wider: „Movement is medicine – beweg dich, wenn du bewegen willst!“

    Christoph Distler und Samantha Distler, Human Move

    Mit diesem doppelten Strahlen im Gesicht wird man in der Physiopraxis „Human Move“ begrüßt. Toll!

    Empfangsbereich der Praxis Human Move

    Warteraum

    Im Wartebereich hängen Bilder der Künstlerin Ulrike Plötz. Tolle Idee: Die fünfteilige Leinwand wurde von ihr gemeinsam mit Samantha Distler gestaltet.

    Innenarchitektur fotografieren. Hier in der Praxis Human Move, Eutin.

    Schultergelenk Modell

    Portraitfoto Physiotherapeut Christoph Distler. Fotograf: Florian Läufer

    Physiotherapeut Christoph Distler setzt auf Bewegung statt Massage.

    Behandlungsraum 1. Hell, freundlich modern.

    Die Behandlungsräume – hell, freundlich modern.

    Visitenkarten

    Behandlungsraum 2 der Physiopraxis Human Move

    Gang in der Praxis

    Am Ende des langen Ganges wartet das Herzstück der Praxis: der Gymnastikraum.

    Geräteraum

    Medizinbälle

    Hantel Detailfoto

    Hantelgewichte

    Team Human Move, Eutin. Vom Fotograf Florian Läufer aus Hamburg fotografiert

    Samantha & Christoph Distler – tolles Paar, tolles Team! 

    In eigener Sache: Sollten Sie Interesse haben, Schaffensprozesse in Ihrem Unternehmen, Business-Events oder Ihre Mitarbeiter ins rechte Licht zu rücken, dann nehmen Sie über das Kontaktformular gerne Kontakt zu mir auf. Hier sehen Sie einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK

    Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, Ihr Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von Ihren Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image Ihres Betriebes.

  • Motorrad-Fotoshooting in Hamburg: Macker mit Maschinen

    Motorrad-Fotoshooting in Hamburg: Macker mit Maschinen

    Die Idee zum Motorrad-Fotoshooting liegt lange zurück. Etwa 1,5 Jahre ist es her, dass ich hier auf meinem Blog eine freie Arbeit präsentiert habe, die ich „Typen mit Tattoos“ genannt hatte. (Hier findest du die Bilderserie: Typen mit Tattoos) Was dahinter steckte? Der Titel hat’s längst verraten – Typen mit Tattoos halt! Alles in düsterer Atmosphäre umgesetzt und möglichst authentisch. Das Projekt kam unfassbar gut an und ich wollte schon längst eine Fortsetzung fotografieren. Jetzt ist es endlich soweit. Darf ich vorstellen: „Macker mit Maschinen“. Tadaaaa!!

    Mit Maschinen sind Motorräder gemeint, ist klar. Nicht irgendwelche Maschinen, sondern Harleys und nicht irgendwelche Macker, sondern echte Typen, aussagekräftige Persönlichkeiten. Und hier schließt sich der Kreis zum vorherigen Projekt: Tattoos sind natürlich Pflicht. Es geht mir um Glaubwürdigkeit. Ich wollte bei diesem Motorrad-Fotoshooting nicht unbedingt den Zahnarzt, der sich am Wochenende die Lederjacke überstülpt, fotografieren. (Was per se nicht gegen Zahnärzte gerichtet ist – meiner ist super!) Nein, es soll hier um Biker gehen, die man vom äußeren Erscheinungsbild nicht nach dem Weg fragen mag. Aber unter uns: Jeder der hier abgebildeten Protagonisten würde ihn dir sofort verraten, davon bin ich überzeugt. 

    Motorrad-Fotoshooting: Gute Vorbereitung ist alles!

    Wann immer ich mir ein Projekt in den Kopf setze, erarbeite ich mir vorab gedankliche Zielfotos. Es ist ja so: Ohne Ziel taugt der beste Weg nichts. Was ging mir also durch den Kopf? Ein ernster Blick, die erwähnten Tattoos, tolle Maschinen und morbide Locations. Aus diesen Elementen sollten sowohl Portraits als auch dynamische Fahrbilder entstehen – so der Plan. 

    Am Anfang steht das Location-Scouting, was gleichzeitig die größte Herausforderung darstellte. Wer von meinem Plan wusste, sagte reflexartig: „Jo, ein halb abgerissenes Fabrikgelände, irgendwelche heruntergekommenen Hafenanlagen oder andere vom Zerfall geprägten Orte sind genau das Richtige dafür!“ Das stimmt! Solche Orte gibt es in Hamburg. Nur: Es handelt sich dabei stets um Privatgelände, die aus Haftungsgründen immer, immer, immer von einem Zaun umgeben sind. Schwierig! Letztlich fand ich ein paar Locations, die ich hier aber lieber ungenannt lasse. Betriebsgeheimnis. 

    Biker und Tattoos gehören zusammen!

    Dynamische Fahrbilder sind beim Motorrad-Fotoshooting Pflicht, in dieser Form aber etwas tricky in der Umsetzung.

    „Wrroooommm!“

    Und nochmal, und nochmal….

    Den Anfang machte Peter, mit dem ich mich an einem warmen Tag im Mai traf. Peter fährt eine Harley-Davidson Street Bob (Bj. 2009) mit einer Sitzbank im Buckanear Design von Ute Jaeckel.  Ich war schon längere Zeit in Kontakt mit ihm. Ich hätte ihn am liebsten schon 2019 fotografiert, da war ich aber an den Wochenenden die gesamte Saison mit der Hochzeitsfotografie beschäftigt. Corona-bedingt ist das in diesem Jahr anders, wir konnten also durchstarten. Apropos durchstarten: Einen Teil meiner Zielfotos bei einem Motorrad-Shooting machen die sogenannten „Mitzieher“ aus. Dabei stelle ich eine relativ lange Verschlusszeit ein, während der ich die vorbeifahrende Harley mit dem Objektiv verfolge (also mitziehe) und dabei den Auslöser drücke. Dabei wird der Hintergrund verwischt dargestellt, während das Model auf dem Motorrad scharf abgebildet werden soll.

    Soweit die Theorie. Die Praxis ist, dass dies nur in wenigen Fällen zufriedenstellend gelingt, weil das Motorrad zu stark vibriert und der Fahrer dadurch ebenfalls unscharf abgebildet wird. Man braucht Glück für diese Fotos und viele Versuche. Irgendwann erwischt man eine Zehntel Sekunde, in der gerade keine Vibrationen auf den Fahrer übertragen werden und man hat sein Bild. Zusammengefasst: Ich forderte das Glück des Tüchtigen heraus und Peter war geduldig wie ein Lamm, als ich ihn wieder und wieder durch den schmalen Gang heizen ließ, bis wir endlich ein Fahrfoto hatten, das meinen Ansprüchen genügte. Danke, Peter! 

    Richtig klasse war die späte Abendsonne, die sich langsam am Horizont verabschiedete und nochmal für eine tolle Stimmung sorgte. Mit einer Portion zusätzlichem Licht aus dem Blitzgerät wurde ein Schuh draus. Ich glaube, wir sind beide sehr happy mit den Ergebnissen. Zumindest hängt jetzt ein großformatiger Abzug von diesem Motorrad-Fotoshooting bei Peter an der Wand.  

    Peter wird’s nicht gerne hören, eine gewisse Großstadt-Romantik kann man diesem Bild aber nicht absprechen, oder?

    Kleine Accessoires sind wichtig in der Fotografie! (Note: Selbstverständlich alles legal und registriert!)

    Ist ja nur Spaß! 

    Fotos vom Shooting auf Leinwand im Wohnzimmer

    Zwei Leinwände, zwei Ehrenplätze: Links aus einem Shooting mit Peter und Larissa im Juni, rechts vom Motorrad-Shooting. 

    Biker-Freundschaft

    Und dann waren da noch die beiden Freunde Maseehla und Eddy, die ich parallel (und gemeinsam) fotografierte. Maseehla kennt ihr noch von dem Projekt „Typen mit Tattoos“, außerdem ist er regelmäßiges Model für das Klamotten-Label „Men of Mayhem“. Jetzt kommt’s: Maseehla ist vermutlich der einzige Biker auf der ganzen Welt, der die komplette Motorradsaison mit Birkenstock-Latschen fährt! Haltet eure Augen in Hamburgs Stadtverkehr auf – seht ihr einen Harleyfahrer mit Birkenstock, ist es Masi! 

    Maseehla kennt ihr vermutlich schon aus meiner Serie „Typen mit Tattoos“. Dass er häufiger vor der Kamera steht, macht das Fotografieren einfacher. Super Typ!

    Biker mit Birkenstock – kannst du dir nicht ausdenken.

    Mattschwarz kommt die Harley Davidson Road Glide daher – schlichte Eleganz.

    „Moin Moin“ Der Mann hat Humor! 

    Eddy fährt eine Harley Davidson Street Glide Special und hat Oberarme, die ungefähr doppelt so dick sind wie meine. Da passen natürlich reichlich großflächige Tätowierungen drauf, die bei diesem Motorrad-Fotoshooting gut zur Geltung kommen. Dazu die halb verspiegelte Sonnenbrille, gegeelte Haare, Jeans… Aus meiner Sicht verkörpert er perfekt den Lifestyle. Dass die beiden dicke miteinander sind, wollten wir auf den Bildern natürlich ebenfalls herausarbeiten. Ich glaube, das ist uns bei den Fahrbildern auf den Hamburger Elbbrücken ganz gut gelungen. Was meinst du? 

    Eddy mit seiner Street Glide Special-Harley.

    Was für Oberarme – viel Platz für Tinte! 

    Stahl & Beton: Hier dienten die Elbbrücken als Kulisse.

    Faust auf Faust – Männerfreundschaft!

    Nein, der Sonnenstern am Brückenpfeiler ist kein Zufall und bei einem „Mitzieher-Foto“ nicht ganz easy einzubauen.

    Eines meiner Lieblingsbilder aus dem Shooting mit Maseehla und Eddy.

    Funfact: Wenn du denkst, dass ein Biker ein Motorrad besitzen muss, ist das nur die halbe Wahrheit. Peter, Eddy und Maseehla besitzen jeweils ZWEI Motorräder! Demnächst wird es noch ein weiteres Shooting mit den anderen Maschinen geben und ich werde die Bilder hier im Nachgang verlinken. Es lohnt sich also, hier mal wieder vorbeizuschauen. 

    In eigener Sache

    Du bist selbst an einem Motorrad-Fotoshooting interessiert? Oder möchtest ein Shooting verschenken? Dann komme gerne über das Kontakformular ins Gespräch mit mir. Tattoos sind selbstverständlich KEINE Pflicht und es muss ja auch nicht gleich eine Harley Davidson sein.

    Für 299,- Euro (inkl. MwSt.) biete ich für Privatpersonen ein individuelles Motorrad-Shooting an. (Gewerbliche Shootings inkl. Nutzungsrechte unterliegen gesonderten Konditionen auf Anfrage.) Gut 50 bearbeitete Bilder als hochauflösende JPG-Dateien sind im Preis enthalten. Damit kannst du dir beim Anbieter deiner Wahl so viele Abzüge, Poster, Leinwände etc. machen lassen wie du möchtest.

  • Handwerker fotografieren – Geigenbaumeister Stefan Sielaff

    Handwerker fotografieren – Geigenbaumeister Stefan Sielaff

    Der Geigenbau ist ein Beruf mit Tradition. Es kommen Handwerkstechniken zum Einsatz, die sich über Jahrhunderte bewährt haben. Und so fühlte es sich für mich fast wie eine Zeitreise an, als ich kürzlich den Geigenbaumeister Stefan Sielaff und seine chilenische Angestellte, die Geigenbauerin Pilar Campos Núñez, in der Werkstatt in Hamburg-Winterhude fotografierte. Ich mag es sehr, wenn Menschen mit ihren Händen etwas herstellen und dabei Muße, Liebe zum Detail und Hingabe einfließen. Ich merke schnell: All das ist in der Hamburger Werkstatt in hoher Dosis vorhanden!

    Unter dem warmen Licht der Arbeitslampen stellen Stefan Sielaff und Pilar Campos Núñez neben der Violine auch Bratsche, Violoncello und  Kontrabass her, außerdem stehen die Restauration von Streichinstrumenten und der Rückbau alter Instrumente in ihren Originalzustand auf der Tagesordnung. Die Werkstatt am Winterhuder Marktplatz ist so urig, wie man sich eine Geigenbauwerkstatt vorstellt: Dutzende fertige und halbfertige Streichinstrumente hängen in Schränken, liegen in Regalen und baumeln an Drahthaken unter der Decke. In alten Holzschränken finden sich Einzelteile, Lacke, Hobel und allerlei selbst hergestellte (!) Werkzeuge. Handwerker fotografieren macht in diesem einzigartigen Ambiente doppelt Spaß!

    Der Verkaufstresen mit der großen Glasvitrine steht mittig in der Werkstatt. Ich frage mich, wie viele Instrumente hier wohl schon als restaurationsbedürftiger Dachbodenfund über den Tisch gereicht und dem Besitzer einige Zeit später als aufgearbeitetes Charakter-Musikinstrument zurückgegeben wurden? 

    Handwerker fotografieren heißt: Fragen stellen!

    Geigenbaumeister Sielaff ruht in sich selbst. Wie könnte es anders sein bei dieser Tätigkeit? Ein Geigenbauer mit der hektischen Mentalität eines Börsenhändlers? Unvorstellbar. Für mich gleicht dieses 3,5-stündige Shooting einer Fragestunde. Es ist ja so: Du kannst nur eine Sache gut fotografieren, wenn du sie verstehst. In dieser Zwickmühle bist du als Fotograf regelmäßig. Du fotografierst Berufe, Produkte, Sportarten und ganz viele andere Dinge, mit denen du bisher keine Berührung hattest. Das gehört zum Beruf dazu. Also: Fragen, Fragen, Fragen! Gute Fotos entstehen durch gute Kommunikation – so einfach ist das.

    Nach und nach präge ich mir die korrekten Bezeichnungen der Einzelteile, Werkzeuge und Tätigkeiten ein. Herr Sielaff erklärt es geduldig. Auch ein zweites Mal. Kollegin Pilar Campos Núñez hilft ebenfalls und hat dabei immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert – ein tolles und überaus sympathisches Team! 

    Vielen Dank für die hervorragende Unterstützung bei der Umsetzung dieser Bilderstrecke, die einen visuellen Einblick in den Beruf des Geigenbauers geben soll!  

    Handwerker fotografieren: Übersichtsbild der Werkstatt von Geigenabuer Stefan Sielaff, Hamburg

    Visitenkarte im Geigenkasten

    Es sind die kleinen Details, die häufig große Wirkung haben. Ein Miniatur-Geigenkasten als Visitenkartenhalter – sensationell!

    Werkzeugkasten, Handwerker

    Jedes dieser Werkzeuge wird vermutlich Hunderte Stunden in den Händen des Geigenbaumeisters Stefan Sielaff gewesen sein.

    F-Loch, Geigen

    Geigenschnecken

    Werkstatt Detailfotos

    Holzauswahl beim Geigenbau

    Was wie ein Haufen Brennholz aussieht, sind tatsächlich rund Hundert Jahre alte Hölzer, die zum Instrumentenbau eingesetzt werden. Man benötigt viel Fantasie, um sich daraus eine Geige vorstellen zu können – Stefan Sielaff hat sie! 

    Geigenbauer Sielaff begutachtet Holz zur weiteren Bearbeitung. Fotograf: Florian Läufer, Hamburg

    Stradivarius

    Im Geigenbau geht es häufig auch um den Nachbau alter Instrumente. Hier wird eine Stradivari gezeigt.

    In der Werkstatt von Geigenbauer Stefan Sielaff. (Foto: Florian Läufer)

    Handwerkerin bei der Arbeit - fotografiert von Florian Läufer

    Geigenbauerin Pilar Campos Núñez bei der Herstellung eines Werkzeugs zum Instrumentenbau. 

    In der Werkstatt des Geigenbauers Sielaff (Foto: Florian Läufer)

    So macht das Handwerker fotografieren Spaß: Eine urige Werkstatt, interessante Persönlichkeiten und das warme Licht der Arbeitslampen.

    Holzhobel im Einsatz

    Detailfoto Handwerk

    Detail Handwerkerutensilien

    Reparierte Geigen in der Werkstatt

    Die Zwei warten auf ihre Abholung…

    Geigenbauer bei der Arbeit. das Bild entstand bei einem Fotoshooting mit dem Hamburger Fotograf Florian Läufer

    Handarbeit – die Herstellung der Schnecke.

    Schnitzen der Schnecke im Geigenbau

    Handwerker fotografieren: Fotograf Florian Läufer hielt diese Stimmung bei einem Shooting in der Werkstatt des Geigenbauers Sielaff in Hamburg fest.

    Geigenbaumeister Stefan Sielaff sieht zufrieden aus. Was meinst du?

    Detailfoto beim Shooting in der Hamburger Werkstatt des Geigenbauers Sielaff

    Das Bogenhaar wird an seinem Ende abgeflämmt.

    Prüfen des Geigenstocks

    Ein letzter prüfender Blick…

    Stefan Sielaff, Geigenbauer aus Hamburg (Fotograf: Florian Läufer)

    Portrait des sympathischen Geigenbaumeisters Stefan Sielaff.

    Geigenbauerin Pilar Nunez

    Geigenbauerin Pilar Campos Núñez liebt ihren Beruf – oder was siehst du in ihrem Gesichtsausdruck?

    Begutachtung der Fotos nach einem Handwerker-Shooting

    Am Ende (und gerne auch zwischendrin) eines Shootings steht immer die Bildbesprechung. Tolle Zusammenarbeit mit den beiden! 

    In eigener Sache

    Sollten Sie Interesse haben, Schaffensprozesse in Ihrem Unternehmen, Business-Events oder Ihre Mitarbeiter ins rechte Licht zu rücken, dann nehmen Sie über das Kontaktformular gerne Kontakt zu mir auf. Hier sehen Sie einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK

    Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, Ihr Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von Ihren Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt transportieren. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image Ihres Betriebes.

  • Düstere Männerportraits – Typen mit Tattoos!

    Düstere Männerportraits – Typen mit Tattoos!

    Dies ist ein Blogbeitrag, auf den ich ein paar Wochen hingearbeitet und sorgfältig vorbereitet habe. Kurz: Es hat ganz schön in den Fingern gekribbelt, als ich im Hintergrund meiner Webseite auf „Veröffentlichen“ gedrückt habe. 

    Warum ist das so? Darum: Üblicherweise fotografiere ich, um Menschen nicht nur im besten, sondern vor allem bei viel Licht zu fotografieren. Hell und freundlich soll es sein und die fotografierten Personen sollen lachen, strahlen und glücklich aussehen. Nun möchte ich mit diesen ausdrucksstarken und düsteren Männerportraits eine andere Facette der Fotografie zeigen. Ich mag sowas! Es ist natürlich Quatsch zu glauben, dass man einfach nur das Licht herunter drehen muss, um ein bisschen Schummrigkeit vorzutäuschen. Ganz anders: Bei diesen dunklen Portraitfotos kamen – je nach Lichtstimmung – zwischen ein und vier bewusst gesetzte Blitzgeräte mit verschiedenen Lichtformern zum Einsatz. 

    Men of Mayhem, Fotoshooting

    Men of Mayhem – der Klamottenlabel hätte zu keinem anderen besser gepasst! Maßgeschneidert, sozusagen… 

    Portraitfoto bei wenig Beleuchtung. Mann im Sessel

    Portraitfoto Mann am Tisch in Schwarzweiss

    Beim Shooting: „So, jetzt denke mal bitte an die letzten zehn Jahre harte Arbeit“ – KLICK, da rattert auch schon der Auslöser!

    Portrait Best Ager

    Das Leben soll sich im Gesicht zeigen

    Aber so weit sind wir noch nicht. In der ersten Phase ging es darum, geeignete „Gesichter“ zu finden, damit düstere Männerportraits auch nach Mann aussehen. Ich wollte Macker, echte Typen zeigen. Deren Gesichtern soll man später das bisher gelebte Leben ansehen. Mehr noch: Falten, angegraute Haare und/oder Augenringe sollen durch gezielte Lichtsetzung betont werden. Und das ist vermutlich der große Unterschied zu weiblichen Portraits, bei denen das Leben im Gesicht (ungeachtet ihres Alters) am liebsten nach nicht mehr als 20 Jahren aussehen soll. Na gut, lassen wir es 25 sein… Wenn es tatsächlich einmal eine Frau von 40+ gibt, die sich auf diese Weise von mir fotografieren lassen möchte, würde ich mich sehr freuen.

    Portrait Biker in rotkariertem Hemd

    Neben Schwarzweiss gefällt mir auch die halb entsättigte Variante sehr gut in der Portraitfotografie.

    Dusteres Portrait von vollständig tätowiertem Mann mit Glatze

    Was ist die Steigerung von ausdrucksstark? Dieses Portrait!

    Mann mit Hund. Fotografiert von Florian Läufer

    Die Kombination aus elegant, stark und… Hund!

    Typen mit Tattoos

    Zurück zu „meinen“ Mackern. Ich habe mich ein bisschen in meinem Umfeld umgesehen und zwei, drei Freunden von dem Vorhaben erzählt, die sich ebenfalls umgehorcht haben. Wer sich zu den jeweils ca. 1,5-stündigen Shootings für düstere Männerportraits bereit erklärt hat, siehst du in diesem Blogbeitrag. Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Hier wird nicht der Böse Buben-Club gezeigt. (Na gut, vielleicht ein bisschen…) Die hier gezeigten Männer stehen allesamt mit beiden Beinen im Berufsleben. Wer wer ist, verrate ich nicht. Aber was du hier siehst, das sind allesamt selbstbewusste, liebende Väter aus folgenden Berufen: IT-Berater, Ingenieur, Gastronom, Einzelhandelskaufmann, Techniker. 

    Lowlight Portrait von bärtigem Mann

    Profilfoto in Schwarzweiß von jungem Mann

    Ein einzelnes Striplight sorgte hier für das scharfe Konturlicht – hat was!

    Foto (halb entsättigt) von dunkelhaarigem Mann bei schwachem Licht

    Düstere Männerportraits im Wohnzimmer

    Genau darum geht es mir. In der Portraitfotografie kann, darf, soll man in Rollen schlüpfen und gerne mal eine andere Seite von sich zeigen. Und dass wir Männer uns als toughe Kerle verstehen, ist ja wohl klar. Aus diesem Grund habe ich dann auch ein Selfie von mir in die Auswahl geschummelt, das ich 2014 aufgenommen habe. Böser Blick und so… 

    Übrigens: Bei allen Fotos handelt es sich um „Wohnzimmerbilder“, die bei mir oder den fotografierten Personen zu Hause aufgenommen wurden. Man benötigt nicht viel für düstere Männerportraits. Rund vier Meter Platz in der Breite, damit ich meine Stative und Lichter aufbauen kann. Außerdem eine Entfernung von etwa vier bis fünf Metern, aus der ich fotografieren kann. Dazu eine schwarze Leinwand oder – besser noch – einen urigen Hintergrund, der bei schwachem Lichteinfall zum Gesamtbild passt. Und dann heißt es: „Bitte NICHT lächeln!“

    Ausdrucksstarkes Portrait von tätowiertem Mann

    Mein Lieblingsbild aus der Serie. Was für ein Typ! 

    Portrait Eleganz und Härte in einem

    Zu Hause im Wohnzimmer aufgenommen. „Cheers!“

    Das einzige Foto, welches ohne zusätzliches Licht entstand. Nur die Feuerzeugflamme sorgte hier für den Lichtschein. Ich find’s mega cool!

    Dusteres Männerportrait mit schwarzer Leinwand

    Believe in your Selfie! Dieses Selbstportrait habe ich 2014 aufgenommen. Seitdem stand die Idee der düsteren Männerportraits. Jetzt habe ich die freie Arbeit endlich zu meinem Projekt gemacht.

    Dein individuelles Homeshooting

    Mit dieser freien Arbeit habe ich einen neuen Menüpunkt in meinem Portfolio aufgenommen: Dark Portraits. Wenn du weitere ausdrucksstarke Fotos sehen möchtest, dann geht es hier direkt dorthin: KLICK.

    Du bist selbst an einem Shooting interessiert? Oder möchtest ein Shooting verschenken? Dann komme gerne über das Kontakformular ins Gespräch mit mir. Für 299,- Euro (inkl. MwSt.) biete ich für Privatpersonen ein individuelles Homeshooting an. (Gewerbliche Shootings inkl. Nutzungsrechte unterliegen gesonderten Konditionen auf Anfrage.) Eine satte Bildauswahl mit rund 30 bearbeiteten Fotos als hochauflösende JPG-dateien sind im Preis enthalten. Damit kannst du dir beim Anbieter deiner Wahl so viele Abzüge, Poster, Leinwände etc. machen lassen wie du möchtest. 

  • Bildbearbeitung in Schwarz-Weiß oder Farbe?

    Bildbearbeitung in Schwarz-Weiß oder Farbe?

    Früher war alles besser? Nein, umständlicher – zumindest in der fotografischen Vergangenheit. Die digitale Fotografie hat die Möglichkeiten der kreativen Gestaltungsmöglichkeiten nicht nur vereinfacht, sondern gleich vertausendfacht – ein Traum! 

    Nochmal zu „Früher“: Wir sprechen hier nicht über Großvaters Zeiten, eher über unsere eigenen vor rund 15 bis 20 Jahren! Gut, in der digitalen Welt sind das Lichtjahre, in unserem eigenen Erleben war das aber gerade eben. Wer mit Blitzanlagen arbeitete, brauchte einen Belichtungsmesser zum Einstellen der Lichter. Wer bei schwachem Licht fotografierte, hat einen anderen Film eingelegt als derjenige, der die Mittagssonne als Lichtquelle nutzte. Und wenn du ein Schwarz-Weiß-Foto haben wolltest, musste ein Schwarz-Weiß-Film her, kein Farbfilm. UM-STÄND-LICH! 

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    Das Pietzmoor in Schneverdingen. Eigentlich hatte ich eine Ausarbeitung in Schwarz-Weiß im Hinterkopf, um die „Schwere“ des Moores und seine Düsterheit darzustellen. Beim Bearbeiten der Bilder fiel mir auf: Die Blautöne des nebligen Novembermorgens passen auch ganz gut und machen das Bild richtig schön gruselig-kalt. Gut, dass die moderne Bildbearbeitung diese Möglichkeit(en) der individuellen Ausarbeitung bietet. 

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    Eine weitere Aufnahme des Pietzmoors, kurz nach Sonnenaufgang. Ursprünglich sollte das Foto durch seine Farben leben, ich mag aber die Schwarz-Weiß-Variante deutlich lieber. Was meinst du?

    Was bin ich – Fotograf oder Bildbearbeiter?

    Heute kann sich der Fotograf viel mehr auf sein Motiv konzentrieren und mittels Knopfdruck auf sich verändernde Gegebenheiten reagieren. Ein riesiger Gewinn sind die digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten der Fotoergebnisse im Nachgang. Eine kreative Spielwiese! Ich sage: Das Fotografieren macht heutzutage mindestens 51% aus, während die Bildbearbeitung bis zu 49% für das Ergebnis verantwortlich sein kann. Ich selbst komme noch aus der analogen Fotografie, wo du ein schlechtes Foto erhalten hast, wenn du schlecht fotografiert hast. Deshalb lege ich bis heute viel Wert auf den handwerklichen Bereich der Fotografie – also auf die Aufnahme an sich. Ich kenne allerdings Fotografen, die relativ schludrig fotografieren und am Ende (mit viel Zeiteinsatz, das muss man dazu sagen) umwerfende Ergebnisse mittels Photoshop & Co aus dem Ausgangsmaterial zaubern. Richtigerweise müsste man hier zwischen der Bezeichnung Fotograf und Bildbearbeiter unterscheiden…

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    Diesen Priester einer Orthodoxen Kirche entdeckte ich auf Kreta vor dem Eingang des Gotteshauses. Ich zeigte auf meine Kamera und fragte, ob ich ihn fotografieren dürfe. Er bejahte mit seinen Augen und ruhte dabei in sich selbst. Bei dieser Aufnahme kommt für mich gar nichts anderes infrage als die Bildbearbeitung in Schwarz-Weiß!

    Das Ziel: Optimierung, nicht Veränderung!

    Ich verstehe mich als Fotograf. Und das zu einem erheblichen Teil. Ich mag nur selten Looks auf Grundlage von Farbverschiebungen und andere extreme Bearbeitungen. Fast immer bin ich bemüht, die ursprünglich vorhandene Lichtsituation eins zu eins abzubilden. Deshalb verwende ich inzwischen auch gerne einen anderen Ausdruck und spreche im Rahmen meiner Fotografie eher von Bild-OPTIMIERUNG, nicht -BEARBEITUNG. Vielleicht ist das Erbsenzählerei. Ich will aber nur bestimmte Wirkungen betonen, nicht in sich verändern und schon gar nicht völlig neu zusammensetzen. Bin halt ein alter Knacker aus der analogen Fotografie. Was damals in der Dunkelkammer durch verschiedene Flüssigkeiten und unterschiedliche Verweildauer des Fotos darin erreicht wurde, regele ich heute unkompliziert am Bildschirm. (In einem früheren Blogbeitrag habe ich mir ganz grundsätzliche Gedanken über die Bildbearbeitung gemacht, die heute noch genauso aktuell sind. Hier geht es direkt dorthin: „Darum gehört die Bildbearbeitung zum Fotografieren dazu.“)

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    In der Hochzeitsfotografie ist die Bildbearbeitung in Schwarz-Weiß ein großes Thema. Viele Fotos gewinnen an Wirkung, wenn wir die Farbe weglassen und erhalten dadurch eine zeitlose Eleganz. Der hier abgelichtete Eröffnungstanz wird als S/W-Version auch in 30 Jahren noch schön anzusehen sein. Bei der Farbausarbeitung dürfte man später wohl eher sagen: „Echt jetzt? Wir haben bei fliederfarbener Beleuchtung gefeiert..?“

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    Und auch beim „Getting Ready“, also bei den morgendlichen Vorbereitungen am Tag der Hochzeit, setze ich gerne auf Schwarz-Weiß. Sieht toll aus und reduziert die Aufnahme aufs Wesentliche.

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    In der Babyfotografie ziehe ich hin und wieder ebenfalls eine Bildbearbeitung in Schwarz-Weiß vor. 

    Die ewige Frage: Bildbearbeitung in Schwarz-Weiß oder Farbe?

    Was ich aber wirklich genial finde, ist die Möglichkeit, mich nicht vorher festlegen zu müssen, ob ich ein Schwarz-Weiß- oder Farbfoto erstellen möchte. Vor 20 Jahren habe ich den guten Ilford-Film eingelegt (mit 36 Aufnahmen. Aaargh!) wenn ich mich in S/W austoben wollte. Für die Landschaftsbilder musste dann wieder der Fujicolor her. Damals wäre ich im Leben nicht auf die Idee gekommen, den Ilford-Schwarz-Weiß-Film für den Sonnenuntergang in den Alpen zu verwenden. Heute kann ich solche Dinge am Rechner ausprobieren und bin oft überrascht, wie gut Fotos in Schwarz-Weiß wirken können, die ursprünglich von ihren Farben leben sollten.

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    Ich gestehe: Bei dieser Aufnahme vom Hopfensee vor dem Alpenpanorama kann ich mich kaum entscheiden, welche Version ich besser finde. Schwarz-Weiß oder Farbe? Tagesabhängig – ich mag beides! 

    Wenn die Wahl zur Qual wird

    Hier ist die moderne Bildbearbeitung wirklich ein Segen. Und es wird noch besser: Selbst die unterschiedlichen Charakteristika früherer S/W-Filme (Körnung, Kontrast etc.) lassen sich am Rechner nachempfinden. Nicht bis zur Perfektion aber mit tollen Ergebnissen. Ich liebe es! 

    Aber: Wo Schatten ist, ist auch Licht! Wer wüsste das besser als der Fotograf? Denn: Die Wahl wird rasch zur Qual! Manchmal sitze ich stundenlang (!) in meiner digitalen Dunkelkammer vor einem Bild und schiebe die virtuellen Regler unentschlossen am Bildschirm hin und her. Warum? Darum: Weil ich mich nicht entscheiden kann, wie ich das Foto entwickeln soll. Bin ich endlich zu einer Lösung gekommen und schaue mir das Foto einige Tage später wieder an, mache ich nicht selten alles noch einmal von vorne. Die Wirkung eines Fotos kann – je nach Entwicklung – vollkommen anders ausfallen! Farbe oder Schwarz-Weiß? Das ist eben mehr als eine Frage zur Farbe!

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    Dieses Foto entstand bei einem TFP-Shooting an den Elbbrücken in Hamburg. Weil mir in der Farbausarbeitung zu viele unterschiedliche Farben auftauchen, entschied ich mich für Schwarz-Weiß. Was als „Fluchtlösung“ gedacht war, gefällt mir ohne Farbe sehr viel besser. Dir auch?

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    In der künstlerischen Architektur-Fotografie möchte ich nicht auf Schwarz-Weiß verzichten! (Übrigens, hier findest du einen Blogbeitrag mit weiteren Architekturfotos ähnlicher Machart: Freie Arbeit: Architekturfotografie)

    Anregungen, Kritik, Feedback zu diesem Blogbeitrag? Schicke mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular.

  • Babybauchshooting am Ahrensburger Schloss

    Babybauchshooting am Ahrensburger Schloss

    Vera und Marcel wünschten sich ein Babybauchshooting am Ahrensburger Schloss. Das liegt nun knapp zwei Jahre zurück und es gab zu dem Zeitpunkt ein kleines Problem: die Jahreszeit. Es war Winter mit echten Bibbertemperaturen. Klar, man hätte die Zähne zusammenbeißen und es durchziehen können. Nur: Jeder, der sich später die bauchfreien Fotos angesehen hätte, würde damit sofort assoziieren, dass es für die werdende Mama unangenehm kalt gewesen sein muss beim Shooting…

    Also alles anders. Wir verabredeten damals ein Homeshooting bei Vera und Marcel im Wohnzimmer. Ich brachte meine Studioblitzanlage mit und dann stand einem Babybauchshhooting nichts mehr im Wege. Hier siehst Du eine Handvoll Ergebnisse:

    Schwangerschaftsfoto das bei einem Homeshooting bei Hamburg entstanden ist

    Werdende Eltern beim Home-Babybauchshooting

    Das Babybauchshooting fand wegen der niedrigen Temperaturen letztlich im Wohnzimmer der werdenden Eltern statt. 

    Babybauch mit HSV Babykleidung

    Papa ist HSV-Fan – sieht man, gell?

    Der Nachwuchs ist da!

    Es dauerte nicht lange bis wieder das Telefon klingelte. Aus Vera und Marcel waren inzwischen stolze Eltern geworden. Und was eben noch im Bauch war, wollte nun als neuer Erdenbürger abgelichtet werden – ein Newbornshooting. Die kleine Maus war noch ganz erschöpft von der Geburt vor wenigen Tagen. Weil sich die Newborn-Fotografie aber eh am schlafenden Baby orientiert, nutzten wir die ausgeprägten Schlafphasen für tolle Babyfotos.

    Newbornshooting

    Schlafendes Baby beim Newbornshooting

    Schlafendes Baby bei Papa in den Händen

    Einige Zeit nach dem ersten Babybauchshooting kam das Baby gesund, munter und zuckersüß zur Welt. Auch diese Fotos entstanden bei einem Homeshooting im Wohnzimmer von Vera und Marcel.

    Endlich! Babybauchshooting am Ahrensburger Schloss

    Zeitsprung. Weil die Welt ein Dorf ist, traf ich die super sympathischen Eltern im Mai auf einer Hochzeit wieder, die ich mit dem Fotoapparat begleitete. Und hier schließt sich der Kreis: Geheiratet wurde im Ahrensburger Schloss. (Hier gibt es einen Blogbeitrag zu dieser Hochzeit: KLICK) Bei der anschließenden Hochzeitsfeier im Strandhus am Großensee kam Marcel auf mich zu:

    „Was machst du im August, Florian?“

    „An den Wochenenden fotografiere ich Hochzeiten. Wieso?“

    „Erinnerst du dich, dass wir damals ein Babybauchshooting am Schloss machen wollten?“

    „Klar!“

    „Holen wir nach.“

    „Wie jetzt?“

    „Vera ist wieder schwanger!“

    „Jaaaa!“ 

    Und so kamen wir letztlich doch noch zu einem Babybauchshooting am Ahrensburger Schloss. Bei bestem Wetter, optimalen Temperaturen und mit dem bald zweijährigen Geschwisterchen aus dem vorletzten Winter. Einige der sommerlichen Bildergebnisse siehst Du hier:

    Babybauchshooting am Ahrensburger Schloss mit werdender Mama im Vordergrund und Papa und Tochter unscharf im Hintergrund

    Das Babybauchshooting am Ahrensburger Schloss klappte erst im zweiten Anlauf – und das bei großartigem Wetter!

    Babybauchshooting in Ahrensburg bei Hamburg

    Der Eingangsbereich am efeubewachsene Haus eignet sich ganz hervorragend zum Fotografieren. Wenn da nicht… 

    Outtake beim Babybauchshooting

    …der Fahrradweg und die kleine Durchgangsstraße gewesen wäre. Irgendwas ist ja immer!

    Schwangerschaftsfoto des Fotografen Florian Laeufer aus Hamburg. Paar liegt an Baum gelehnt in der späten Abendsonne

    Endlich kam die späte Abendsonne mit ihrem warmen Licht aus den Wolken hervor. Ich konnte mich gar nicht entscheiden, ob wir lieber MIT dem Licht oder…

    Verliebtes Pärchen im Gegenlicht beim Babybauchshooting

    …GEGEN das Licht fotografieren sollen. Was gefällt Dir besser?

    Paarfoto in der späten Abendsonne beim Babybauchshhoting in Ahrensburg bei Hamburg

    Werdende Eltern halten beim Babybauchshooting eine Wäscheleine mit Babykleidung im Gegenlicht

    In eigener Sache: Wenn auch bei Dir das freudigste aller Ereignisse ansteht und du Dir vorstellen kannst, gemeinsam mit mir ein Babybauchshooting durchzuführen, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. So können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten sprechen.

    Übrigens: In meinem Portfolio findest Du unter dem Menüpunkt Babybauch weitere Beispiele für meine Arbeiten. Viel Spaß beim Anschauen!

    Nachtrag (November 2018): Inzwischen ist der kleine Mann gesund zur Welt gekommen und hält Mama und Papa mit seiner großen Schwester auf Trab. Kürzlich habe ich ihn mit dem Fotoapparat besucht:

    Mutter mit Neugeborenen beim Homeshooting mit dem Fotograf Florian Laeufer

  • Homeshooting – von der Idee zum Foto

    Homeshooting – von der Idee zum Foto

    Das kleine Fotostudio um die Ecke scheint ein Auslaufmodell zu sein. Das Homeshooting liegt voll im Trend und die Nachfrage wird immer größer – zu Recht! Denn worum geht es bei Portraitfotos? Die Persönlichkeit der fotografierten Person herauszustellen. Und das funktioniert eben ganz besonders gut, wenn wir Einrichtung und wichtige Accessoires aus dem eigenen Wohnbereich mit einfließen lassen. Getreu dem Motto: „Zeige mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist!“ 

    Wie so ein Homeshooting abläuft? Immer anders! Das macht es für mich als Hamburger Fotograf ganz besonders spannend. Es gibt kein Schema F nach dem man vorgehen könnte. Zu unterschiedlich sind die Bedingungen vor Ort, noch unterschiedlicher die Menschen. Gut so! Am Anfang steht die Idee. Was soll mit dem individuellen Homeshooting transportiert werden? Welche Gegenstände aus dem täglichen Leben können einfließen, welche Räume eignen sich? Meistens lasse ich mir vorab einige Handybilder von der Wohnung schicken, um eine Idee zu bekommen was mich erwartet. Dann besprechen wir Bildideen und legen einige Zielfotos fest, die wir realisieren wollen. Meistens lasse ich dabei mein Gegenüber ein bisschen kommen, um nicht Gefahr zu laufen, dass ich meine Ideen unterschwellig überstülpe. 

    Was soll ich bloß anziehen?

    Die Kleidung ist natürlich immer ein großes Thema. Grundsätzlich sage ich: Es gibt kein richtig oder falsch, nur ein „Darin-Fühle-Ich-Mich-Wohl“. Grobe Muster, riesige Schriftzüge oder zu viele unterschiedliche Farben können sich nachteilig auswirken, weil entsprechende Kleidung zu unruhig wirken könnte. Und auch sehr dunkle Kleidung in schwarz, dunkelblau oder dunkelbraun ist nicht immer erste Wahl, wenn man eine freundliche Stimmung erzeugen möchte. (Wo ein düsterer Look gefragt ist, sieht die Welt natürlich ganz anders aus.) Bringen wir also Farbe ins Spiel. Aber – und das schreibe ich gerne ein zweites Mal – sich wohlfühlen kommt vor Kleiderregeln!  

    Häufig ist das Platzangebot bei einem Homeshooting begrenzt. Daraus das beste herauszuholen, ist meine Aufgabe. Das kann hier und da ein wenig knifflig werden, weil man so gerne hier noch ein Licht oder dort einen Reflektor einsetzen möchte, die Gegebenheiten dies aber nicht zulassen. Bisher ist mir aber immer eine Lösung eingefallen. 

    Und jetzt kommt der wichtigste Teil beim Homeshooting, der häufig falsch eingeschätzt wird: Die Fotos „entwickeln“ sich erst beim Fotografieren – im ursprünglichen Sinne des Wortes. Selten bin ich in einer Situation, bei der ich sage: „Hier ein Licht, dort ein Aufheller und woanders ein Reflektor, dann passt es.“ Ich gehe so vor: Zunächst definiere ich das Zielfoto im Kopf und richte die Situation mit der zu fotografierenden Person ein. Jetzt setze ich das Hauptlicht, welches für die zentrale Beleuchtung verwendet wird und mache ein erstes Testfoto, um die Lichtcharakteristik einzuschätzen. Danach kommt die Akzentuierung durch ein oder zwei zusätzliche Lichter. Ein etwas härteres Licht von hinten verursacht eine schöne Lichtkante am Körper des Models und/oder hellt die Haare auf. Nicht umsonst sagt hierzu der Fachmann „Haarlicht“. Extra-Tipp: In meinem Portfolio findest du allerlei Beispielarbeiten aus vergangenen Shootings.

    Nun geht es an der Hintergrund. Oft lasse ich ihn unbeleuchtet, genauso oft helle ich ihn mit zwei zusätzlichen Blitzgeräten auf – je nach Situation. Manchmal gefällt es mir, auf bestimmte Accessoires ein weiteres dezentes Licht zu setzen, um dieses mehr zur Geltung zu bringen. Sind alle Lichter nacheinander gesetzt, beginnt das Homeshooting. Ein wenig Feinjustage an den Blitzgeräten ist hier und da noch nötig, ansonsten heißt es jetzt: „Bitte lächeln!“

    Homeshooting mit Martina

    Hier siehst du einige Making of-Bilder aus einem Homeshooting mit Martina. Die ist selbst Fotografin mit exzellenten Photoshop-Skills und die Idee war, sie in einer Arbeitssituation am Schreibtisch abzulichten. Den Bezug zur Fotografie stellen Kamera und Fotobücher her. So entwickelte sich das fertige Portraitfoto:

    Der hamburger Fotograf Florian Laeufer beim Aufbau des Setups für ein Homeshooting

    Hier seht ihr mich beim Aufbau des Setups in dem geräumigen Wohnzimmer von Martina. Richtig klasse: ordentlich Platz für die Blitzgeräte. Super!

    Der Hund macht es sich beim Shooting für Portraitfotos in der Fototasche gemütlich

    Mit Hund Gino bin ich gleich auf Du und Du. Nach einigen Streicheleinheiten macht er es sich in meiner Stativtasche gemütlich. „Wuff – Wuff!“

    One Light Setup beim Fotoshooting mit der Fotografin Martina Thewes

    Ist alles aufgebaut, setze ich nacheinander die Lichter. Hier sorgt eine 70er Softbox für das Hauptlicht von oben links. Noch ist die rechte Gesichtshälfte unbeleuchtet…

    Ein Hauptlicht von oben links und ein Strip Light von hinten rechts sorgten für dieses Portraitfoto

    …was sich mit dem Einsatz eines zusätzlichen Strip Lights von hinten rechts ändert. Die nun entstandene dezente Lichtkante an Martinas linker Kopf- und Körperhälfte lässt das vorläufige Ergebnis schön plastisch wirken. Was mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz gefällt: die etwas dunkel geratene Rückseite des MacBooks. 

    Das Endergebnis eines Hoomeshootings. Drei Blitzgeraete sorgten für die Ausleuchtung

    Nun aber! Ein drittes Licht, das ich rechts vor dem Tisch platziert und auf den Laptop ausgerichtet habe, betont das MacBook und die Fotobücher und hellt Martinas Gesicht gleich noch ein wenig auf. Mit diesem Endergebnis sind Martina und ich gleichermaßen zufrieden. Und zwar sehr!

    Making of eines Homeshootings in Hamburg

    Und so sieht das Setup nach ein wenig Möbelrücken und Herumprobieren aus. (Nicht im Bild: Das zusätzliche Blitzgerät für das MacBook.) 

    Wenn du ebenfalls Interesse an einem Homeshooting hast, dann nimm gerne Kontakt zu mir auf, damit wir über deine Wünsche und Vorstellungen sprechen können. Ich freue mich auf deine Nachricht. Hier geht es zum Kontaktformular: KLICK

  • Warum ich als Fotograf keine Werbung (mehr) mache…

    Warum ich als Fotograf keine Werbung (mehr) mache…

    „Wer nicht wirbt, der stirbt!“ so hat es Henry Ford vor vielen Jahren einmal gesagt. Wer ihn nicht kennt: Henry heißt (besser: hieß) nicht umsonst Ford mit Nachnamen. Er war es, der im Jahre 1903 die Ford Motor Company gründete. Aha, der gute Mann wusste also schon damals, wie es mit der Werbung so läuft. 

    Als ich mich mit der Fotografie selbstständig machte, wollte ich also seinen guten Rat beherzigen. Nun gab es allerdings drei Probleme: Erstens, ich hatte nicht die geringste Ahnung, WIE man wirbt. Außerdem, zweitens, fehlte mir das Geld zum Werben. Der ewige Teufelskreis. Wenn Dich keiner kennt, hast Du wenig Aufträge, hast Du wenig Geld, hast Du keine Werbung. Aaaargh! Drittens: Ich bin zu allem Unglück die Sache ziemlich blauäugig angegangen. 

    Werbung? Flyer-Alarm!

    Der Reihe nach: Wer seinen Gewerbeschein in der Tasche hat (was keine Hürde darstellt) und durchstarten will, lässt sich erstmal Visitenkarten und Flyer drucken – was ebenfalls keine Hürde darstellt. Mit (m)einem Investment in Höhe von rund 100 Euro lieferte mir der Postbote schon bald mehrere Tausend Werbeflyer von meinem Druck-Dealer ins Haus. 

    Verbraucherinformation, keine Werbung! Doch ich hatte nicht damit gerechnet, gleich zur Rede gestellt zu werden…

    Kaltaquise. Ich versuchte es ganz klassisch, die Dinger unters Volk zu kriegen. Weil ich mir für nichts zu schade bin, hing ich mir also meine Schultertasche um und verteilte die frische Druckware in diversen Briefkästen. Ich hatte die Rechnung aber ohne den Wirt – oder anders ausgedrückt, ohne den Kopf einzuschalten – gemacht. Weil: Um 1000 Briefkästen zu befüllen, muss man verdammt viel Strecke machen! Im dreizehnstöckigen Hochhaus mag das theoretisch zwar noch ganz fix gehen, aber lebt dort tatsächlich meine Zielgruppe? Dann lieber die etwas gehobenere Einzel- und Reihenhaussiedlung. Da kamen schnell etliche Kilometer Fußstrecke zusammen… Und es war noch eine zusätzliche Schikane eingebaut. Denn: rechnerisch verdoppelte sich die Strecke. Ich weiß jetzt, was es bedeutet, auf jedem zweiten Briefkasten den Aufkleber „Bitte keine Werbung einwerfen!“ zu lesen. Die Steigerung: „Werbung einwerfen VERBOTEN!“ Oha! Kurz nachgedacht und resümiert: „Die wissen ja gar nicht was ihnen entgeht!“ Schwupps, schon hatte jeder, der wollte oder nicht, meinen Flyer im Briefkasten. Das ging natürlich nicht lange gut:

    „Eeey, kannst Du nicht lesen?“ Kunstpause. „Oder was?“

    „Doch, meistens klappt’s!“

    Wieder der böse Mann: „Ich will den Sch*** nicht in meinem Briefkasten haben!“

    „Ist kein Scheiß!“

    „Nun werd hier mal nicht komisch! Wir wollen hier sowas nicht!“

    „Guter Mann, das ist Papier, keine Bombe!“

    „Das gibt ne Anzeige, darauf kannst Du Dich verlassen! Ich ruf bei Deinem Chef an!“

    „Alles klar. Gute Besserung!“ (Ja, das war ein bisschen vorlaut – ist mir so rausgerutscht.)

    Ich verzichtete darauf ihm zu erklären, dass ich vermutlich selbst ans Telefon gehen würde. Geklingelt hat’s – all seinen Unkenrufen zum Trotz – nicht. Weder er noch ein Kunde rief an. Trotzdem: Beides hat mir nachhaltig die Lust am Austeilen meiner Wurfsendung genommen.

    Ich habe nie wieder Werbung in einen Briefkasten geworfen.

    Visitenkarte des Fotografen Florian Laeufer

    Visitenkarten des Hamburger Fotografen Florian Läufer. Schon für wenige Euro lassen sich qualitativ hochwertige Ergebnisse drucken. Erstaunlich, dass eine Druckerei daran noch Geld verdienen kann…

    Facebook – maßgeschneiderte Werbung?

    Von jetzt an setzte ich auf Facebook. Hier konnte ich mit relativ wenig Geldeinsatz sehr gezielt meine Werbung platzieren. Ganz easy. Eigentlich. „Beitrag bewerben“ oder „Mit 35,00 Euro bis zu 2.500 User erreichen“ – so oder ähnlich machten mir die FB-Werbestrategen die Entscheidung zu bezahlter Verbraucherinformation leicht. Klick…, Klick…, Klick… schon war meine erste Werbeanzeige aktiv. Ganz klar, Zielgruppe und -region hatte ich vorab genauso festgelegt, wie die Interessenschwerpunkte und das Alter der Personen, denen mein Beitrag angezeigt werden sollte. Vorsichtshalber hielt ich mein Telefon schonmal griffbereit, um die eingehenden Aufträge anzunehmen… Geklingelt hat’s natürlich wieder nicht. Bei Facebook in der Kasse, ja. 

    Immerhin: Etliche Likes habe ich trotzdem erhalten. Aus Aserbeidschan, der Türkei und Simbabwe. Echte Anfragen? Nullkommanull. Hatte ich da etwas falsch verstanden? Heute weiß ich, dass es als absoluter Nonsens gilt, derartige Werbeanzeigen bei Facebook zu schalten. Da muss man schon eine „Kampagne“ starten. Aber ganz ehrlich: Wie viel Geld muss ich in die Hand nehmen, um „richtig“ zu werben? Und: Wie viel Aufträge muss ich dafür fotografieren, damit a) das Geld wieder reinkommt und b) noch etwas übrig bleibt? 

    Ich habe nie wieder für eine Facebook-Werbung Geld in die Hand genommen.  

    Beste Werbung: 5-Sterne Bewertungen bei Facebook von dem Hamburger Fotografen Florian Läufer (Screenshot)

    Beiträge kostenpflichtig bei Facebook bewerben? Mache ich nicht mehr! Ich setze alles auf eine Karte: kompromisslose Kundenglücklichkeit. Dann darf man sich über tolles Feedback freuen.

    Hochzeitsmesse – da wo sich meine potenzielle Kundschaft informiert

    Im Winter kam mir dann die Idee mit der Hochzeitsmesse. Die Investition für einen eigenen Stand erschien mir für den Anfang zu hoch. Außerdem hörte ich, dass sich die Fotografen auf den Messen eine Schlacht liefern. Rabatte, Rabatte, Rabatte! Das finde ich doof. Und überhaupt: Ich hatte ja noch die Flyer! Also bestückte ich damit meine Schultertasche und wollte die Papierbotschaften vor der Eingangstür verteilen. Mist, da stand natürlich schon einer! Inkognito ließ ich mir von dem Typen einen Flyer aushändigen. Fehlalarm! Es ist DJ, kein Fotograf. Puh! Erst jetzt fiel mir auf, dass er sich immer hinter einer Säule versteckte, damit ihn die Security am Eingang nicht sieht. Klar, man soll natürlich eine Standmiete bezahlen und nicht auf Lau vor der Tür Flyer verteilen. Erinnerte mich irgendwie an die Aufkleber an den Briefkästen. „Betteln verboten!“ wäre hier angebracht gewesen.

    Okay, ich überließ dem Platzhirsch seinen Posten, ging zum Parkplatz und verteilte nun hier meine Flyer. Anders: Ich VERSUCHTE sie zu verteilen. Sobald mich die Leute mit meinen Handzetteln sahen, versuchten sie mir auszuweichen. Ich fühlte mich, als würde ich Drogen verkaufen. Einige hatten Mitleid. „Darf ich Ihnen einen Flyer überreichen?“ Die guten Seelen nahmen den Flyer lächelnd entgegen und stopften ihn irgendwo in die Jackentasche. Ob sie sich ihn jemals angesehen haben? Nach dreißig Minuten bin ich nach Hause gefahren. Wer also noch rund 2.300 Fotografen-Flyer benötigt, darf sich bei mir melden. Vielleicht für das nächste Osterfeuer…?

    Ich habe nie wieder einen Flyer verteilt.

    Hochzeitspaar in der leeren Kirche während einer Hochzeitsreportage von Hochzeitsfotograf Florian Läufer fotografiert

    Zufriedene Hochzeitspaare empfehlen mich weiter – bessere Werbung kann es doch gar nicht geben. 

    Spezialisiere Dich!

    Und ich machte noch einen Fehler. Ich las Bücher, besuchte diverse Webseiten und belegte Webinare zum Thema Marketing. Überall der gleiche Rat: Spezialisiere Dich! Sei nicht irgendein Fotograf, sei DER Hochzeitsfotograf. DER Babyfotograf oder DER Event-Fotograf. Nur dann wirst du regelmäßig gebucht. 

    Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr Zweifel. Keine Frage, es klang natürlich schlüssig, sich in einem Bereich zur Nummer Eins hochzuarbeiten. Bloß: Theoretisch dürfte es dann nur Arbeit für sehr wenige Fotografen geben – für die ganzen Einsen. Vielleicht noch für die Nummern Zwei und Drei. Aber alle anderen? Und mir ging in der Theorie noch etwas gegen den Strich: Soll ich bis zum jüngsten Tag wirklich nur noch EIN Thema fotografieren? Immer nur Produktfotos? Tagein, tagaus Hochzeiten? Oder ausschließlich Babys? Laaaang-wei-lig! Ich fotografiere, weil ich das Fotografieren an sich liebe, nicht um ein Routine-Repertoire abzuspulen. 

    Ich habe nie wieder darüber nachgedacht, mich zu spezialisieren.

    Outdoorshooting mit einem Baby und seiner stolzen Mama auf einer grünen Sommerwiese

    Ich liebe Abwechslung und Herausforderungen. Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich in der Fotografie? Nein Danke! Die Nummer eins möchte ich nur in einer Disziplin sein: Kundenzufriedenheit!

    Urbanes Portraitshooting mit Sarah

    Egal, ob Baby-, Portrait- oder Eventfotografie – ich find alles klasse. Solange der Auslöser rattert, bin ich in meinem Element. 

    Fotograf Florian Läufer bei einer freien Arbeit im winterlichen Island an dem Wasserfall Aldeyarfoss

    Überschüssige Einnahmen investiere ich in Equipment und Fotoreisen. Ich brauche weder Luxus noch ein dickes Auto. Aber das Fotografieren, das brauche ich wie die Luft zum Atmen! (Fotocredit: Holger Kröger)

    SEO (Suchmaschinenoptimierung)

    In einer Sache bin ich mir mit vielen Tippgebern einig. Irgendwie muss man im Internet gefunden werden. Und da geht dann eben kein Weg an der Suchmaschinenoptimierung (SEO) vorbei. Ach Gott, hätte ich doch nur gewusst, was auf mich zukommt. Dass SEO keine einmalige, sondern eine kontinuierliche Arbeit ist, war mir nie bewusst. Naiverweise dachte ich doch tatsächlich, dass es mit ein paar Suchbegriffen getan sei. Ich Unwissender, ich! Um der Wahrheit die Ehre zu geben: In diesem Bereich ist bei mir noch viel Luft nach oben. Ich arbeite daran… 

    Wer stirbt, weil er nicht wirbt, hat bei all der „Bedarfslenkung“ vielleicht einen übersehen: den Kunden! Was nützt das größte Werbebudget, wenn der Klient nicht zufrieden ist? Anders ausgedrückt: Wer die Käufer ins Geschäft lockt, hat erst 50 Prozent des Zieles geschafft. (Vorausgesetzt, man setzt nicht auf Nepp und Bauernfängerei, sondern auf Qualität. Und dabei ist es ganz egal, ob es sich um eine Ware, Dienstleistung oder weiß ich was handelt.) Erst wenn Kunden wiederkommen und Dich weiterempfehlen, sind auch die fehlenden 50 Prozent erreicht. 

    Das Erfolgsrezept: Du musst für deine Sache brennen!

    Ich bin in den letzten Jahren genau diesen Weg gegangen. Ich brenne für meine Leidenschaft und glaube, dass dies meine Kunden spüren. Hier und da waren meine Einsätze aus betriebswirtschaftlicher Sicht sogar nur wenig sinnvoll. Zu viel eingesetzte Zeit für zu wenig Ertrag. Das ist eine Kategorie, in der ich unternehmerisch denken sollte, gelegentlich aber völlig außer acht lasse. Dazu noch ein Zitat: „Lieber Geld verlieren als Vertrauen“ – Robert Bosch hat das gesagt. Und tatsächlich, irgendwann setzt ein Dominoeffekt in Sachen Weiterempfehlung ein. Wer zufrieden ist, erzählt es seinen Freunden. Und die können von noch so viel Werbung anderer Fotografen beeinflusst werden: Wenn Tante Klara mit dem Fotografen Florian Läufer zufrieden ist, wird sich vermutlich auch Onkel Klaus bei mir melden. Faire Preise und eine engagierte und solide Dienstleistung mit richtig tollen Bildergebnissen tun ihr Übriges. Außerdem lege ich großen Wert auf gute Kommunikation. Nur wenn sich Fotograf und Kunde intensiv austauschen, können tolle Fotos entstehen. Ganz klar: Technisch hervorragend fotografieren können viele. Aber nur durch Kommunikation weiß ich als Fotograf, was Du in den Fotos transportieren möchtest. 

    Und hier schließt sich der Kreis zu all den Werbemaßnahmen. Meine Werbung ist: Ich mache einfach das, was ich am besten kann und mache dies so gut wie ich kann. Die berühmte Mund-zu-Mund-Propaganda trägt es von ganz alleine nach außen. Geld für Werbung, nehme ich nicht mehr in die Hand (und bin heute zufrieden und erfolgreich).

    Aber Zeit, die nehme ich mir! 

     

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  • Fotografie – die Sache mit dem Geld

    Fotografie – die Sache mit dem Geld

    Letzte Woche im E-Mail-Eingang: „Hallo, ich hätte gerne ein kleines Fotoshooting am Hafen oder auf der Reeperbahn. Was wäre der beste Preis, den Sie machen können? Liebe Grüße, Babette “ Da kam es wieder. Das Gefühl der zwei Herzen, die in meiner Brust schlagen. Ich liebe die Fotografie und freue mich natürlich über jede Anfrage und die daraus entstehenden Shootings. Einerseits. Andererseits zucke ich innerlich immer zusammen, wenn das Etikett „billig, billig, billig“ auf einer E-Mail klebt.Ich möchte dann immer antworten mit: „Hallo, was wäre das Mindeste, was ich an Dienstleistung und Kenntnissen einbringen muss, um Sie zu fotografieren? Liebe Grüße, Florian“

    Mache ich natürlich nicht.

    Was hat die Fotografie eigentlich mit Kochen zu tun?

    Ich möchte jetzt nicht miesepeterig rüberkommen. Aber Fotografieren ist doch beides: Ein bisschen was Künstlerisches, vor allem aber eine Dienstleistung. Im Fall der People- und Portraifotografie mehr Dienstleistung. Und die kostet leider – wie in allen Branchen – Geld. Während dies beim Restaurantbesuch wie selbstverständlich eingepreist ist, hört man als Fotograf kaum einen Satz häufiger als „Ups, das ist aber teuer!“ Das kann man ja eigentlich kaum jemanden krumm nehmen, denn wer weiß schon im Detail, was hinter tollen Portraitfotos oder einer zwölfstündigen Hochzeitsreportage steckt? Vielleicht ist „teuer“ also gar nicht das richtige Wort. Können wir uns zunächst einmal auf das neutrale Wort „Kosten“ einigen?

    Bleiben wir beim Restaurantbesuch. Vor zwei Wochen gab es etwas Kleines zu feiern und ich war mit meinen beiden erwachsenen Kindern und meiner Frau auswärts essen. Steakhaus, kein Drei-Sterne-Restaurant. Bedeutet: Getränke, saftige Rumpsteaks, ein Eis zum Dessert und zwei Käffchen hinterher. Lecker! Nach einer guten Stunde traten wir fast 150 Euro ärmer den Heimweg an. Ich, als (vor vielen Jahren) gelernter Koch, hätte mit rund 40 Euro Wareneinsatz gut und gerne selbst kochen/braten/grillen können, habe aber gerne die Dienstleistung des Steakhauses in Anspruch genommen. Es sollte halt irgendwie nett sein. Und auf den Abwasch hätte im Hause Läufer eh keiner so richtig Lust gehabt.

    Was das mit Fotografieren zu tun hat? Nun, ein individuelles Portraitshooting kostet bei mir inklusive acht Fotos nach Wahl mit 149,- Euro ähnlich viel und dauert 1,5 bis 2 Stunden. Eher ein bisschen länger. Dazu kommen An- und Abfahrt und, jetzt kommt’s, die Bildbearbeitung, die durchschnittlich die gleiche Zeit wie das Fotografieren an sich in Anspruch nimmt und ein wichtiger Teil des kreativen Prozesses ist. (Hier findest du einen Blogartikel mit meinen Gedanken zur Bildbearbeitung.) Summa summarum: 5 Arbeitsstunden, wovon der Kunde nur die eigentliche Shootingzeit wahrnimmt. Das ist übrigens der zweithäufigste Satz, den man als Fotograf hört: „Der drückt ja nur ein paar Mal aufs Knöpfchen.“ Dazu sage ich: „Auch, aber nicht nur.“

    Das kennt jeder Fotograf: Buchungsanfrage via Whatsapp So kann eine Anfrage via Whatsapp für ein Fotoshooting aussehen. Wir wollen ja alle sparen, keine Frage. Wenn aber schon einleitend an der Preisschraube der Dienstleistung gedreht wird, ist’s irgendwie komisch…

    Warum in einer Hochzeitsreportage eine Woche Arbeit steckt

    Ich habe zwar nie eine kaufmännische Ausbildung genossen, aber ich besitze einen Taschenrechner. Beim eben aufgestellten Beispiel bleibt ein Brutto-Stundenlohn von 30 Euro. Den stecke ich mir natürlich nicht 1:1 ein. Grob gesagt: Ein Drittel für Steuern/Steuerberater, ein Drittel für Versicherungen, Equipment und allem Drumherum, ein Drittel Verdienst. Zehn Euro pro Stunde. Finanzielle Völlerei ist das nicht. Der „echte“ Verdienst kommt eigentlich erst mit der Bestellung zusätzlicher Fotos. (Unter uns: Ich bin ein Photo-Maniac! Überschüssiges Geld stecke ich am Ende sowieso wieder in die Ausrüstung.)

    Anderes Beispiel: Hochzeitsfotografie. Vergangenes Jahr wurde ich für eine 15-stündige Begleitung einer traumhaften Hochzeit im Harz gebucht. Rechnen wir zusammen: 15 Stunden Fotografie + 6 Stunden An- und Abfahrt + 17 Stunden Bildbearbeitung = 38 Stunden. In den knapp 1.000 Fotos, die das Hochzeitspaar eine Woche später von mir erhalten hat, steckt zeitlich also eine Arbeitswoche. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was es gekostet hätte, meinen KFZ-Mechaniker 38 Stunden lang an meinem Kombi rumschrauben zu lassen… Ich habe ganz sicher deutlich weniger gekostet, trotzdem war das für das Brautpaar natürlich eine Stange Geld. Aber ist das dann „teuer?“ Und überhaupt, das mit den Steuern habe nicht ich mir ausgedacht…

    Hochzeitspaar nach der Trauung im Torhaus Wellingsbüttel

    An diese standesamtliche Trauung im Torhaus Wellingsbüttel denke ich gerne zurück. Ein tolles Paar, dass ich drei Stunden mit der Kamera begleitet habe. Während dieser Zeit entstanden rund 300 professionelle Bilder für das private Fotoalbum. Was kaum jemand weiß: Die Dauer für die nachträgliche Bildbearbeitung betrug vier Stunden.

    Bitte nicht falsch verstehen: Ich möchte nicht zur Litanei der ewigen Klage einstimmen und der Job eines Fotografen ist ganz sicher keine Arbeit im Steinbruch. Ich liebe die Fotografie und es ist ein Geschenk, beruflich das tun zu dürfen, was ich liebe. Dennoch ist Fotografieren ein Tick mehr, als nur aufs Knöpfchen zu drücken und kostet vor allem Zeit. Das Ergebnis, also die Fotos, ist nur schwer als „Produkt“ zu begreifen. Tolle Bilder sind dabei viel mehr! Es sind Momentaufnahmen für die Ewigkeit, in denen Emotionen und Erinnerungen gespeichert sind und die mit jedem Jahr mehr an persönlichem Wert gewinnen. Oder hast Du schonmal ein altes Kinderfoto in den Papierkorb geworfen? Ich auch nicht.

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