Die Boho-Hochzeit von Ricarda & Marco passte perfekt auf die beiden freiheitsliebenden Individualisten mit ihrem knalleblauen VW-Bus. Die beiden träumen nicht nur vom „Vanlife“, sie leben es und sind schon ganz gut in Europa rumgekommen – genial! Da liegt der Gedanke einer unkonventionellen Boho-Hochzeit nahe. Auf „So-gehört-sich-das-Regeln“ legen Ricarda & Marco keinen Wert und so sind ihre Hochzeitsgäste so frei und formlos, alternativ und ausgefallen, locker und leger, bunt und bequem wie eine moderne Gesellschaft eben ist. Ich mag das!
Im VW-Bus zur freien Trauung
Das Landhaus Westerhof in der Gemeinde Rosengarten (Niedersachsen) ist die perfekte Location für diese Boho-Hochzeit. Ricarda & Marco entschließen sich für eine freie Trauung im großzügigen Garten der norddeutschen Hochzeitsprofis. Braut Ricarda wird – wie sollte es anders sein – im eigenen VW-Bus von ihrem Papa vorgefahren und an Bräutigam Marco übergeben, nachdem die Gäste ihre Sitzplätze eingenommen haben. Hier und da wird verstohlen eine Träne weggetupft, als Traurednerin Elke durch die Zeremonie führt. Dann folgt der große Moment: Ricarda & Marco erheben sich vor ihren Gästen, leisten den Treueschwur, stecken sich die Ringe auf und geben sich den Vermählungskuss. Verliebt, verlobt, verheiratet!
-> Extra-Tipp: Du möchtest mehr über das Landhaus Westerhof als Hochzeitslocation wissen? Dann habe ich hier einen interesseanten Blogbeitrag veröffentlicht: „Hochzeitsfotograf im Landhaus Westerhof.“
Der große Saal im Landhaus Westerhof. Das hat Stil, gell?
Marcos Mama ist sichtlich stolz – darf sie auch sein!
Boho-Hochzeit mit Trauung unter freiem Himmel. Hach, das ist schon schön!
„Die Braut, die Braut kommt!“
Ricarda kommt mit ihrem Dad in dem blitzblank geputzten VW-Bus vorgefahren und wird ihrem Gleich-Gatten übergeben. Zu diesem Zeitpunkt wurden etliche Taschentücher gezückt.
Vanlife!
Heimlich mitgefilmt…
Die Trauringe kommen in wenigen Minuten zum Einsatz!
Was wird er sagen?
Done! Beide haben JA gesagt – Ringtausch.
Das beste Blumenkind auf der ganzen Welt! Warum? Das siehst du zwei Bilder weiter unten…
Glückwünsche!
Weil er die Blütenblätter sogar wieder einsammelt! Süß!
Die Hochzeitstorte wird serviert
Zur Kaffeezeit folgt die Hochzeitstorte, die im großen Saal vor dem Kamin von den beiden Frischvermählten angeschnitten wird. Jetzt übernimmt das freundliche Westerhof-Personal das Weiterschneiden der Torte. Für mich beginnt bei dieser Boho-Hochzeit nun der wichtigste Teil meiner Aufgabe als Hochzeitsfotograf: das Brautpaarshooting!
Das Team vom Landhaus Westerhof macht, tut, kümmert sich. Hier weden die letzten Vorbereitungen für die Hochzeitstorte getroffen.
Ein dreistöckiger Traum in Pastell!
Trommelwirbel..!
Voilá, die Torte wird in den Saal gebracht!
Man sagt, wer beim Anschneiden die Hand oben hält, hat in der Ehe das Sagen. Glaube ich nicht! Ich habe Ricarda & Marco als absolute Einheit wahrgenommen.
Lasst es raaauuuus: „Yiieehaaah!!!“
Einige Tage zuvor haben Ricarda & Marco gemeinsam mit mir die Gegend rund um das Landhaus erkundet, um mögliche Fotospots und -ideen auszubaldowern. Das ist für mich übrigens der wichtigste Teil VOR einer Hochzeit! Während ich bei sämtlichen Schlüsselmomenten auf die Ereignisse fotografisch reagiere (aber niemals eingreife), ist das Brautpaarshooting das Element, welches sich planen, vorbereiten und beeinflussen lässt. Und zwar nicht erst am Tag der Hochzeit!Bedeutet: Ich treffe mich mit jedem Hochzeitspaar kurz vor der Hochzeit, damit wir mögliche Orte und Posings vorab besprechen können. Ricarda & Marco sind gut vorbereitet, bringen eigene Ideen mit (klasse!), ich mache ebenfalls Vorschläge. Auf diese Weise haben wir allerlei Möglichkeiten herausgearbeitet, aus denen die beiden für den Tag der Trauung eine Prioritätenliste erstellen. Also festlegen, welches die wichtigsten Motive sind und auf welche wir eventuell verzichten, falls der Zeitplan durcheinandergerät – was häufig der Fall ist!
Das Paarshooting der Boho-Hochzeit
Ricarda & Marco entscheiden sich so: Auf jeeeden Fall Paarfotos im Wald (wo wir neben Nadelbäumen tolle Farne gefunden haben) und Bilder mit dem VW-Bus bei den naheliegenden Feldern. Und so machen wir es dann auch! Was dabei herausgekommen ist, siehst du hier:
Hochzeitsfoto zu dritt. Der Wald mit seinem Farnbewuchs war nicht nur Ricardas & Marcos Wunschlocation Nummer 1. Ich hatte gehofft, dass sie diesen Spot ganz oben auf der Liste haben.
This is us!
Wir zwei gegen den Rest der Welt!
Nein, es ist nicht der böse F-Finger – es ist der R-Finger (Ringfinger)! Von daher: „Rock you!“
Dieses Foto ist zu etwas späterer Stunde ganz spontan entstanden. Ein letzter Lichtstrahl schien durch die Bäume im Garten des Landhauses. Ich bat die beiden, sich in dem Lichtkegel aufzustellen, der diese tolle Lichtkante um die Köpfe wirft und fotografierte durch einige überhängende Zweige hindurch. „Klick!“ und schon war innerhalb weniger Sekunden ein weiteres stimmungsvolles Bild auf die Speicherkarte gebannt. Den Hintergrund kann man sich in diesem flüchtigen Moment zwar nicht aussuchen, manchmal geht es aber mehr um Momente als um Makellosigkeit. Oder was meinst du?
In eigener Sache
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
In der Immobilienfotografie kommt es im Wesentlichen auf zwei Dinge an. Die Bildergebnisse sollen, erstens, die „Wahrheit“ erzählen und dem Betrachter nichts vorgaukeln, was nicht der Realität entspricht. Farbtöne, Perspektiven und die spätere Bearbeitung der Fotos müssen glaubwürdig sein. Gleichzeitig ist es, zweitens, in der Immobilienfotografie die Aufgabe, den individuellen Charakter einer Wohnung oder eines Gebäudes bestmöglich herauszuarbeiten, um so die Qualitäten in einer überzeugenden Bildsprache hervorzuheben. Ich beschreibe meine Fotografie im Allgemeinen stets so: Ich möchte die Realität zeigen, das Foto darf aber zehn Prozent schöner als die Realität sein.
Immobilienfotografie – Home Staging
Vor einigen Wochen hat sich mit dem dynamischen Team der Kruse & Co Property GmbH eine kleine Kooperation ergeben, die exakt diesem Ansatz folgt. Die Immobilienprofis aus dem dörflich geprägten Stapelfeld am Stadtrand Hamburgs setzen auf moderne Marketingkonzepte, aufwendige Informationsrecherche und einen konstanten Austausch mit ihren Auftraggebern. Viel mehr noch: Mit dem Konzept des „Home Stagings“ geht die sympathische Kruse-Crew einen zeitgemäßen Weg in der Immobilienvermarktung. Beim „Home Staging“ wird ein angenehmes Wohngefühl durch den Einsatz von gestalterischen Maßnahmen geschaffen, durch das sich die Immobilie schneller und hochpreisiger verkaufen lässt. Einfach ausgedrückt: Aus der zu veräußernden Immobilie wird durch Einrichtungsmaßnahmen eine Wohlfühloase geschaffen. Wo der Makler sonst kahle Wände präsentiert, erhält hier der Kaufinteressent eine Vorstellung von behaglichem Wohngefühl.
Perfekt hergerichtet für die niveauvolle Immobilienfotografie. Home Staging wirkt verkaufsfördernd.
Geschäftsführerin Carmen Kruse zeichnet für die kreative Ausrichtung des Home Stagings verantwortlich und richtet die Objekte mit Liebe zum Detail ein.
Das Titelbild des späteren Exposés welches von Marketingmanagerin Alice Ulrich erstellt wurde.
Mitarbeiter- und Corporatefotos
Und an dieser Stelle komme ich mit der Immobilienfotografie ins Spiel. Meine Aufgabe ist, ansprechende Fotos zur Erstellung des Exposès zu erstellen. Bei einem ersten Shooting konnte ich Geschäftsführer Marco und Carmen Kruse mit der Fotoqualität überzeugen. Die Immobilie war bereits kurz nach Veröffentlichung des professionell gestalteten Exposés für einen Käufer reserviert.
Gleich nach diesem ersten Auftrag verabredeten wir ein weiteres Treffen im Head Office der Kruse & Co Property GmbH. Immobilienfotografie? Ganz anders: Für die Webpräsenz des professionellen Maklers sollen authentische und vor allem: nicht zu steife (!) Mitarbeiter- und Corporatefotos erschaffen werden. Die Immobilien-Stube – so nennt das Quartett liebevoll ihr Office in Stapelfeld – ist eine ganz hervorragende Kulisse für diese Art der Fotografie, die ich so sehr liebe. Hell, freundlich, modern.
Die Immobilien-Stube in Stapelfeld am östlichen Stadtrand Hamburgs – modern, hell, freundlich.
Die Kruse-Crew an der Coffee Bar. Sympathisches Quartett!
Kickern im Office? Na klar! Kopf freikriegen, Fun haben, Feierabend ausklingen lassen.
Mein Bildstil: hell, freundlich, offenblendig
Die weißen Wände kann ich ganz ausgezeichnet als Reflektoren für meine mobile Blitzanlage nutzen und damit helle und soft belichtete Ergebnisse erzielen. Das ist aber nur die technische Seite des Fotografierens. Wenn in einem Office zusätzlich sowohl moderne Apple-Geräte als auch Coffee Bar, Tischkicker und Elektroroller zum Interieur gehören und das Team auch noch locker, leger und natürlich agiert, dann gibt es schon fast eine Gelinggarantie für diese Form der Corporate-Fotografie. Hier siehst du eine kleine Auswahl der Bildergebnisse:
Das Team der Kruse & Co Property GmbH. Von links: Alice Ulrich (Marketingmanagerin), Philipp B. Hautz (Immobilienberater), Carmen Kruse (Geschäftsführung/Backoffice), Marco Kruse (Geschäftsführung/Verkauf & Vermietung).
Wir realisierten unterschiedliche Formen der Mitarbeiterfotos – von seriös-neutralen bis zu alltagssituativen Portraits.
Besprechung am Ort des Geschehens.
„Roooaaarrr!!! Darf ich Ihnen eine Visitenkarte überreichen?“
Zum Abschluss ein Making of-Bild (Handyfoto) aus dem Shooting in der Immobilien-Stube in Stapelfeld. Schöne Erinnerung!
IN EIGENER SACHE
Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen fotografisch festzuhalten, Business-Events zu begleiten oder jede andere Form der Industriefotografie durchzuführen, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK
Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.
Das First Look Shooting von Anja & Lars war nicht einfach nur ein erstes Aufeinandertreffen von Braut und Bräutigam am Tag der Hochzeit. Es war vor allem: emotional. Unfassbar emotional! Dass Anja und Lars bis über beide Ohren verknallt sind, habe ich schon bei unserem Kennenlerngespräch gespürt, welches recht kurzfristig zustande kam. „Love is all around“ war mein erster Gedanke, der sich bis heute hält. Liegt bestimmt an den kreativen Berufen der zwei: Anja ist Künstlerin, Lars Filmemacher. Wer als Kreativer nicht gefühlig ist, kann unmöglich kreativ sein. Und so, wie sich das Brautpaar auf diesen wertvollen Moment des ersten Aufeinandetreffens freut, so doll pochen ihre Herzen, als der Zeitpunkt immer näher kommt. Und hier komme ich ins Spiel. Ist es als Hochzeitsfotograf doch mein Beruf, Emotionen und Gefühle durch meine Bildsprache zu konservieren und auf die Speicherkarte zu bannen.
First Look Shooting – wo bleibt die Braut?
Bei diesem First Look Shooting kamen allerlei begünstigende Faktoren zusammen. Die Location, das Landhaus Westerhof, ist eine traumhafte Kulisse für diesen innigen Moment. Die Sonne strahlt mit Anja & Lars an diesem Tag um die Wette, beide Elternpaare sind ausgesprochen herzlich und ebenfalls voller Vorfreude. Und ich? Ich lasse mich von der Aufregung immer ein kleines bisschen anstecken. Professionelle Distanz? Fehlanzeige – ich bin doch kein gemütsarmer Fotografie-Roboter!
Trommelwirbel – um 11:30 Uhr soll es losgehen. Lars blickt auf die Uhr. Nochmal. Und nochmal. Wo bleibt die Braut? Jetzt sind es schon zehn Minuten über der Zeit. Das macht es spannend. Aber mal ehrlich: Bräute verspäten sich nunmal. So what!?
Das Landhaus Westerhof ist eine der ersten Adressen im Großraum Hamburg für stilvolle Hochzeitsfeiern in romantisch ländlicher Idylle. Ich bin hier in den vergangenen Jahren regelmäßig als Fotograf gebucht worden und weiß: Besser geht es nicht! Wenn du mehr über das Landhaus Westerhof wissen möchtest, dann habe ich hier einen interesseanten Blogbeitrag veröffentlicht: „Hochzeitsfotograf im Landhaus Westerhof.“
Ein Blick auf die Uhr – langsam wird es spannend!
Durchs Fenster geluschert: Wo bleibt die Braut?
Es ist soweit: das First Look Shooting beginnt!
Als Braut Anja am Landhaus Westerhof mit Mama und Papa vorfährt, wird Lars aus dem großen Saal in die Hochzeitsscheune geleitet. Spätestens jetzt pumpt in mindestens zwei Blutbahnen reichlich Adrenalin. Heiß und kalt gleichzeitig. Herzklopfen. Was für ein Bild: Anja steht mit geschlossenen Augen in der Mitte des großen Saals im traumhaften Brautkleid. Lars wird von seinem Dad in den Saal geführt. Rücken an Rücken stehen die beiden Verliebten, ihre Eltern stumme Beobachter. Ich habe das Auslösegeräusch meiner Kamera bei diesem First Look Shooting ausgeschaltet, ein Blitzgerät setze ich nicht ein. „Available Light-Fotografie“ sagen wir Fotografen dazu, wenn wir ausschließlich mit dem vorhandenen Licht fotografieren und durch Positionswechsel mal mit, mal gegen das Licht oder auch mit Seitenlicht fotografieren. Genug geschrieben, an dieser Stelle lasse ich die Bilder sprechen. Voilá, hier siehst du die Ergebnisse des First Look Shootings von Anja & Lars im Landhaus Westerhof:
Tadaaaaa, die Braut ist da!!!
Durchatmen!
Pochende Herzen…
Anja tippt ihrem Lars auf die Schulter. Gleich werden beide die Augen öffnen…
So sieht Begeisterung aus! Welche Bildunterschrift würdest du hierfür wählen?
Gentleman alter Schule!
War das schöööön!!!
Trauung im Standesamt Rosengarten
Nach diesem Gänsehautmoment kommt der offizielle Teil: die Trauung im Standesamt Rosengarten, keine fünf Autominuten vom Landhaus entfernt. Das kleine Standesamt ist für seine individuellen Trauungen bekannt und auch heute findet die Standesbeamtin passende und persönliche Worte. Toll!
Nach dem doppelten „Ja, ich will!“ warten einige Überraschungsgäste vor dem Standesamt, dann geht es mit dem Oldtimer zurück ins Landhaus. Ein Gläschen Champagner und – jetzt kommt’s – ein spontaner Eröffnungstanz runden dieses First Look Shooting mit anschließender Trauung perfekt ab. Emotionen pur!
Das Standesamt Rosengarten ist klein, schnuckelig und für seine individuellen Trauungen bekannt.
Glück, Glück, Glück!
„Halt meine Hand!“
Mom & Dad sind erkennbar gerührt.
Darf man das – bei einer Trauung herzlich lachen? Man darf, unbedingt!
Rührend!
Tolle Symbolik, oder? Ich habe mich richtig gefreut, dass ich dieses Detail im richtigen Moment mit „der langen Linse“ erwischt habe.
Der Ringtausch ist einer der wichtigsten Schlüsselmomente bei jeder Trauung.
Na gut, der Kuss ist noch wichtiger!
„Papierkram“ – Unterschreiben der Heiratsurkunde.
Dann wird es lustig: „Oh neeein, ich habe mich verschrieben!“ sagt Anja, als sie das erste Mal mit dem neuen Namen signieren soll.
Damit haben die beiden nicht gerechnet: Überraschungsbesuch vor dem Standesamt!
Damit auch nicht: Mit dem Oldtimer geht es zurück zum Westerhof.
Sympathischer Chauffeur: des Bräutigams Bruder.
Anstoßen!
„Cheeeers!“
Spontaner Eröffnungstanz
Spontan bittet Lars zum Eröffnungstanz.
Anja & Lars hatten sehr präzise Vorstellungen von ihren klassisch gehaltenen Paarfotos, die wir einige Tage zuvor gedanklich ausgearbeitet haben. Wichtigstes Must-have: Das Kussfoto im Garten vom Landhaus Westerhof und der Rhododendron im perfekten Blütenstand als farbenprächtige Hintergrundkulisse.
Seitenwind – es ist zum Haareraufen!
So ein Oldtimer hat schon Stil. Und Anja & Lars passen perfekt hinein!
„Wrooommm!!“ Gemeinsam ins Glück!
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
In der Unternehmens- und Industriefotografie vereinen sich gleich mehrere fotografische Genres miteinander. Wer sein Unternehmen ins rechte Licht rücken lassen möchte, benötigt meist Portraitfotos von Mitarbeitern, Produktfotos, Architektur- und Interieurfotos und, und, und. Ganz anders waren die Anforderungen bei diesem Auftrag für die Neugestaltung des riesigen Edekamarktes Wölm in Mümmelmannsberg im Osten Hamburgs. Mindestens genauso ungewöhnlich: Wie der Auftrag zustande kam!
Hamurgs Unterwelt – schrill, schräg, stylish!
Was bisher geschah: Als im vergangenen Jahr der erste Corona-Lockdown meine Arbeit zum Erliegen brachte, war klar, dass ich weiterhin aktiv bleiben will, muss, werde. Veränderung ist jederzeit okay, Stillstand nicht! Also nahm ich mir einige Freie Arbeiten vor, bei denen ich fotografisch aktiv bleibe, kreativ gefordert bin und keine wirtschaftlichen Interesse verfolge. (Tipp: Hier findest du einen etwas älteren Blogbeitrag von mir, bei dem ich einige Worte zum WARUM der Freien Arbeiten geschrieben habe: KLICK)
Meine allererstes Projekt führte mich in den Hamburger Untergrund und wurde jetzt – 1,5 Jahre später – die Initialzündung für oben erwähnten Auftrag. Ich kläre auf: Als heimlicher Fan der Architekturfotografie tauchte ich im Lockdown Nr.1 in Hamburgs eindrucksvollsten U-Bahnhöfe ab und fotografierte die schrägsten, schrillsten und stylishsten Haltestellen, die Hamburg zu bieten hat. (Hier geht es direkt zu dem Blobeitrag: Hamburgs Unterwelt fotografieren) Die Ergebnisse fasste ich im April 2020 in einem Blogbeitrag zusammen, der in Fotografenkreisen allerlei Beachtung fand. Bis heute erhalte ich viele E-Mails von interessierten Fotografen dazu, die nun ebenfalls mit der Rolltreppe „unter Tage“ fahren und ihre Ergebnisse auf Instagram & Co. zeigen.
Auch eine Form der Industriefotografie: der U-Bahnhof Mümmelmannsberg
Nun ja, ich erhielt also allerlei E-Mails zu den U-Bahnhöfen und freute mich, dass die Serie so gut ankam. Die Wochen und Monate vergingen. Und plötzlich, out of the blue, kam die Anfrage des Lübecker Ladenbauers Storebest. Man hätte meinen Blogbeitrag gesehen, sei gerade dabei einen Edekamarkt unmittelbar über dem U-Bahnhof Mümmelmannsberg neuzugestalten und möchte dabei einen optischen Bezug zur Haltestelle herstellen. Da kämen Fotos vom Bahnhof Mümmelmannsberg im Stile meines Blogbeitrags mehr als infrage. Am besten zwei, ach lieber drei Meter groß! So der hochprofessionelle System-Ladenbauer.
Bitte was? „Äh, ja klar. Übernehme ich gerne. Wann soll es losgehen?“ Bis es mit dieser ungewöhnlichen Art der Industriefotografie losging, dauerte es noch etwas. Nach Erhalt aller Genehmigungen stand ich dann aber tatsächlich an zwei Abenden mit Stativ und Kamera im U-Bahnhof, ließ den Auslöser klicken und schrieb meine Blicke, Perspektiven und Ideen auf die Speicherkarte.
Der Eingang zum U-Bahnhof Mümmelmannsberg im Hamburger Stadtteil Billstedt.
Kontraststark, gesättigt, symmetrisch – das waren die Anforderungen an die Fotografie im U-Bahnhof Mümmelmannsberg.
Sieht fast schon futuristisch aus, ist es aber nicht. Der U-Bahnhof Mümmelmannsberg existiert in dieser Form seit gut 30 Jahren. Damals (1990) wurde der U-Bahnhof vom Hamburger Architekten- und Ingenieurverein als „Bauwerk des Jahres“ ausgezeichnet.
„Zuuu-rück-bleiben, bitteee!“
Splitshot: Halb U-Bahn, halb U-Bahnhof.
Der Hase „Mümmelmann“ findet sich an vielen Stellen der U-Bahnstation wieder. Hintergrund: Die in den Siebzigerjahren errichtete Großwohnsiedlung hat ihren Namen „Mümmelmannsberg“ von der gleichnamigen Straße im Stadtteil Billstedt erhalten, die bereits seit 1938 existiert. Damals tummelten sich dort allerhand Hasen auf den Wiesen, zur gleichen Zeit war die Erzählung „Mümmelmann: ein Tierbuch“ von Schriftsteller Herman Löns sehr populär. So kam eins zum anderen. Wieder was gelernt – wusste ich vorher auch nicht.
To make a long story short: Die Neueröffnung des Edekamarktes Wölm an der Kandinskyallee wurde kürzlich groß gefeiert, meine Fotos hängen (in ziemlich groß!) an den des U-Bahnhofs nachempfunden Wänden. Fühlt sich gut an! Hier siehst du die Ergebnisse:
Der Edekamarkt Wölms in der Kandinskyallee feierte am 03. Juni 2021 seine Neueröffnung und wurde vom Profi-Ladenbauer Storebest in Anlehnung an den darunterliegenden U-Bahnhof Mümmelmannsberg gestaltet.
Jeder Hamburger kennt die schlichten Kacheln aus den U-Bahnhöfen der Hansestadt, die sich hier im Edeka Wölm wiederfinden – witzige Idee.
Tolles Gefühl, die eigenen Bilder in dieser Größe im Supermarkt ausgestellt zu sehen.
Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen fotografisch festzuhalten, Business-Events zu begleiten oder jede andere Form der Industriefotografie durchzuführen, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK
Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.
So stelle ich mir eine Landhochzeit in Brandenburg vor: eine kleine uralte Dorfkirche, ein naturverbundenes Paar und im Anschluss eine Gartenparty mit allen Freunden und Verwandten. Klasse! Man darf es getrost so sagen: Caroline & Manuel kommen vom Land! Gemeinsam führen sie erfolgreich ihren landwirtschaftlichen Betrieb im brandenburgischen Glienicke. Mehr Bezug zur Natur geht nicht. Und da liegt es auf der Hand, dass sich die beiden Paarfotos gewünscht haben, die Wald, Wiesen und Felder mit einbeziehen.
Doch so weit sind wir noch nicht! Die kirchliche Trauung findet in der kleinen Glienicker Dorkirche statt, Pastor Linden führt durch den Traugottesdienst. Tolle Idee: Freunde von Caroline & Manuel haben am Vortag noch den Rasen vor dem rund 700 Jahre alten (!) Gotteshaus gemäht und als kleine Überraschung ein großes Herz in die kniehohen Gräser hinter der Kirche geschoren.
Witzige Idee: Am Vortag mähten Freunde ein großes Herz in die kniehohen Gräser hinter der Kirche.
Rund 700 Jahre ist die Kirche zu Glienicke alt.
Es wird spannend – die Kerzen im großen Leuchter werden angezündet.
Die Trauung in der kleinen Dorfkirche
Während des Traugottesdienstes ist die Kirche unter den gebotenen Corona-Regeln vollbesetzt, selbst in der Empore sitzen Caros & Manuels Gäste, um Zeuge des doppelten Jaworts zu werden. Es folgen Ringtausch und Vermählungskuss, dann warten auch schon allerlei Gratulanten, Überraschungen und gutgelaunte Menschen vor den Kirchentüren.
Fotografisch gibt es für mich bei dieser Landhochzeit in Brandenburg bis in den späten Abend Hunderte tolle Momente einzufangen. In diesem Blogbeitrag beschränke ich mich auf die Trauung und verzichte auf alle Fotos mit den beiden gemeinsamen Kindern der Frischvermählten.
Pochende Herzen: Einzug in die Kirche.
„Was denkst du?“
Pastor Linden führt durch den Traugottesdienst bei dieser Landhochzeit in Brandenburg.
Für die Blumenkinder steht alles bereit. Vorher kommt aber noch der wichtgste Teil dieser kirchlichen Trauung.
Ringwechsel
Just Married! Das halbe (eher das ganze) Dorf steht vor der Kirche.
Ganz einfache Regel: Wer natürliche Hochzeitsfotos möchte, muss in die Natur. Übrigens: Dies hier ist nicht irgendein Kornfeld, sondern eines der selbst bewirtschafteten Felder von Caroline & Manuel. Mehr Bezug kann man zu einem Fotospot kaum haben.
Ebenfalls ein großes Thema: Wald! Manuel ist ausgebildeter Forstwirt.
Sehen ganz zufrieden aus die zwei, oder?
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Unternehmensfotografie Hamburg: Mit mehr als 200 Mitarbeitern und 26 Filialen zählt die Braaker Mühle zu den größten Bäckereien in Hamburg. Der Familienbetrieb wird nach 160-jähriger (!) Bäckereitradition gerade an die sechste Generation übergeben und soll nun sukzessive von den Brüdern Tim und Mark Lessau geführt werden – frischer Wind also! Und hier komme ich ins Spiel. Die beiden jungen Geschäftsführer setzen auf Social Media, modernes Marketing und traditionelles Handwerk. Glaubwürdige und authentische Fotos sind dabei ein wichtiger Baustein, um dem potenziellen Kunden nicht nur einen Einblick in den Betrieb zu gewähren. Viel mehr: Es geht um die Vermittlung von Transparenz, Unternehmenskultur und – wie in diesem Fall –um nicht weniger als ein Lebensgefühl. Tim und Mark Lessau sind nicht einfach nur Bäcker, sie leben und atmen ihren Beruf!
Unternehmensfotografie Hamburg – worum geht es bei diesen Shootings?
Die beiden Ideengeber kamen gleich mit einer ganzen Reihe an Fotowünschen auf mich zu. Cool sollen die Fotos sein, aber auch witzig, gewagt, frech. Und „anders“ sowieso. Ich liebe solche konzeptionellen Arbeiten und habe in der Unternehmensfotografie Hamburg schon diverse Handwerksbetriebe portraitiert! (Hier geht es zu einem weiteren tollen Blogbeitrag von mir über exklusive Handwerkskunst: Klick!) Der Reihe nach: Zunächst sollten Bilder mit einem meiner Lieblingsmodels „Masi“ entstehen, die gerne etwas provozieren können, dürfen, sollen. Das ist mit Masi nicht schwer: Glatzköpfig, langer Kinnbart, volltätowiert, gutaussehend. Da guckt man hin!Und dann ist da noch der Podcast, den Kreativkopf Tim mit seinem befreundeten Bäcker Christian Dick aus Baden-Württemberg ins Leben gerufen hat. Tatsächlich: Die beiden quatschen in ihrem Podcast „Brotale Bäcker“ unterhaltsam über Brot und Backwaren. Unbedingt reinhören!
Mühlenkluft & Diversität
Die „Mühlenkluft“ war dann ein etwas größeres Projekt, für das wir zwei Tage lang geshootet haben. Dabei handelt es sich um eine Freizeit-Bekleidungskollektion, die sowohl von Mitarbeitern als auch von Kunden und Mühlen-Fans zu fairen Preisen erworben werden kann. Man hätte professionelle Models für dieses Shooting buchen können, hier sind es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Kollektion präsentieren. Apropos Mitarbeit: Diversität in all seinen Ausprägungen ist in der Braaker Mühle nicht nur ein Wort, sondern gelebte Überzeugung. Auch das haben wir in einem gesonderten Shooting mit unterschiedlichen Mühlenmitarbeitern herausgearbeitet.
„Wer hat hier was gegen dunkles Brot?“
Das erste Fotoshooting fand direkt in der Braaker Mühle an Hamburgs Stadtrand statt. Und ja, die 1859 erbaute Mühle gibt es tatsächlich noch und – jetzt kommt‘s – hier wird sogar noch Korn gemahlen! Eine bessere Kulisse kann ich mir für diese Art von Fotos nicht vorstellen. Okay, durch die vielen Balken und eine gewisse Enge ist es mit der Lichtsetzung an einigen Stellen etwas knifflig. Aber letztlich zählen die Ergebnisse.Der dunkel gebackene (fast schwarze) Bauernlaib ist ein erster Aufhänger für das Shooting mit Masi. Es ist ein Brot, dass die Kundschaft polarisiert. Die einen (ich!) kaufen es, WEIL es so dunkel ist, die anderen entscheiden sich aus dem gleichen Grund für ein anderes Brot. Masi setzt einen bösen Blick auf, zeigt Muskeln und Tattoos, sein Gesicht fragt: „Wer hat hier was gegen dunkles Brot?“
In ähnlichem Stil produzieren wir mit Masi weitere Bilder, bauen Zimtsterne, Berliner und weitere Brotsorten ein. Entsprechende Sprüche und Slogans fallen der Mühlen-Marketing-Expertin (und helfende Hand beim Shooting) Katharina ganz bestimmt noch ein. Nach und nach werden auch diese Fotos werbewirksam zu sehen sein. (Tipp: Wenn du weitere Fotos von Masi sehen magst, dann schau dir diesen Blogbeitrag von mir an, bei dem es um Macker mit Maschinen geht: Klick!)
Manche mögen’s, manche nicht: Der dunkle Bauernlaib ist ein Brot mit 24 Stunden Teigreifung. Masi mag es – und du hoffentlich auch!
In der Weihnachtsbäckerei: Masi kann auch anders!
Besonders spannend finde ich immer, was später mit den Ergebnissen aus einem Fotoshooting passiert. Hier wird mit Masis Konterfei auf dem Plakat nach seriösen Personal gefahndet. WANTED – Dead or alive!
Hier ist Masi rrrrichtig groß rausgekommen! (Foto: A. Becker)
Lessaus sind lässig!
Die Übergabe der Unternehmensführung von Joachim Lessau an seine beiden Söhne findet schleichend statt. Der Zeitpunkt ist gut, aktuelle Familienbilder zu erstellen. Und überhaupt: Der Launch der „Mühlenkluft“ steht quasi vor der Tür (dazu gleich mehr), sodass wir mit den finalen Polos, Hoodies und Caps ganz hervorragend die Familien- und Einzelfotos umsetzen können. Die legeren Umgangsformen der Lessaus machen es mir leicht, die Familie in einer ebenso gelösten Bildsprache zu portraitieren. Ich sag‘s mal so: Lessaus sind lässig!
Die Braaker Mühle nach Feierabend. (Handyfoto) In der Mühle wird bis heute Korn gemahlen – und Fotoshootings veranstaltet!
Familie Lessau beim Familyshooting in der historischen Mühle. (Von links: Joachim, Mark, Maren und Tim Lessau)
Als dieses Foto auf Instagram gepostet wurde, folgte prompt ein Kommentar mit erhobenem Zeigefinger: „Niemals zum Körper hin schneiden!“ Gut aufgepasst! Für’s Foto haben wir es uns aber erlaubt – Großmutter hat’s doch auch immer so gemacht!
Bäckermeister Mark denkt nach!
„Wuuusch!“
Backen ist Rock’n Roll! Dieses Foto wurde später Titelbild des Bestellkataloges der Mühlenkluft.
Wir haben nachgezählt: Hinterher waren noch alle Finger dran – Ehrenwort!
Was mir besonders gut an der Zusammenarbeit mit den Jungs und Mädels der Braaker Mühle gefalllen hat: Seriosität, Fun und Dynamik sind zu gleichen Teilen in die Arbeit eingeflossen. So macht fotografieren Spaß!
„Rooaaaar!“
Mühlenkluft Hamburg – Die Klamotte mit dem Mühlenstein
Mit viel Leidenschaft und Hingabe wurde die Mühlenkluft entwickelt. Dezent, elegant und alltagstauglich soll das Design der Kollektion daherkommen. Das ist geglückt! Auf jedem Kleidungsstück ist ein kleiner Mühlenstein aufgestickt. Und: Für jedes gekaufte Produkt wird ein Euro an ein soziales Projekt gespendet.Meine Aufgabe im Rahmen dieser Unternehmensfotografie Hamburg bestand aus zwei Teilen. Alle Kleidungsstücke sollten neutral vor weißem Hintergrund fotografiert werden, um diese später als „Freisteller“ (also in Photoshop aussgeschnitten) für den Onlineshop und andere Verwendungen nutzen zu können. Außerdem sollen natürliche Bilder in der üblichen Arbeitsumgebung entstehen. Ganz klar, bei diesem Shooting wird die Mühlenkluft von Mitarbeitern getragen, nicht von Models! Überwiegend diente der Backdrive Stapelfeld als Fotokulisse. Der ist übrigens ein Geheimtipp für Biker! Einfach an der A1-Ausfahrt Stapelfeld abfahren und in der riesigen Filiale frühstücken, Pause machen, Seele baumeln lassen.
Die „back-drive“-Filiale an der A1 bei Stapelfeld. Hier fand ein Teil unserer Shootings der „Mühlenkluft“ statt. Der große Mahlstein im Eingangsbereich steht symbolisch für die Braaker Mühle.
Bilder aus dem Bekleidungs-Shooting:
Behind the scenes: Alle Kleidungsstücke sollten neutral vor weißem Hintergrund fotografiert werden, um diese in Photoshop freizustellen und für beliebige Verwendungen nutzen zu können. Katharina, Leiterin Marketing & Kommunikation, war unverzichtbare Hilfe und Koordinatorin bei den Shootings und hielt verschiedene Situationen mit dem Handy fest. Social Media schläft nie…!
Wenn die Mitarbeiterinnen so ein aufrichtiges Lächeln tragen, wird das Fotoshooting zum Spaziergang!
Und so sehen die erstellten Produktfotos aus der hier vorgestellten Unternehmensfotografie Hamburg später im Webshop der Braaker Mühle aus. (Screenshot)
Outtake: Mark beim Studioshooting. Der ist so – kannst nix machen!
Inhalt des zweiten Teils des „Mühlenkluft-Fotoshootings“ war das Zeigen der Bekleidungs-Kollektion in typischen Alltagssituationen. Wer hätte gedacht, dass uns dafür die Corona-Einschränkungen eine echte Hilfe sind: Der Backdrive Stapelfeld war zu diesem Zeitpunkt geschlossen, sodass wir die Kulisse der gemütlichen Drive-in-Filiale nach Herzenslust nutzen konnten.
Gaaanz sympathisch: Kata! (Eigentlich Katherine)
Füße hochlegen, Standkamin auf mittlere Flamme, Cappuccino trinken. Maxi, wenn DAS eine typische Arbeitssituation in der Braaker Mühle ist, dann bewerbe ich mich bei euch, sobald ich irgendwann mal den Fotoapparat an den Nagel hänge! *Spaaaß!
Manchmal sind es die Details: Mühlsli, nicht Müsli! Witzige Idee!
Tim Lessau in der Mühlenkluft vor dem großen Mahlstein an der Backdrive-Filiale in Stapelfeld. Auf jedem Kleidungsstück findet sich eine kleine Mühlensteinstickerei wieder.
Kata im Mühlen-Outfit.
Making of: Kata macht es sich auf dem (Bären-?) Fell gemütlich.
Feierabend! Erstmal ein Franzbrötchen! (Gut zu wissen: Beim 5. Hamburger Franzbrötchenwettbewerb 2021 belegte das Braaker Franz einen beachtlichen 2. Platz!)
Behind the scenes: Wenn du wissen möchtest, wie es bei einem Fotoshooting in der Braaker Mühle hinter den Kulissen zugeht, dann schau dir dieses Video an.
„Brotale Bäcker“ – Der Spotify Podcast
Auf die Idee muss man erstmal kommen: einen Bäcker-Podcast aufzunehmen! Gibt’s nicht? Doch: Nach wie vielen Flaschen Bier die Idee gekommen ist, will Tim nicht verraten. Aber irgendwie ist er mit seinem Badener Berufskollegen Christian Dick auf diese verrückte Idee gekommen, über Brot,backen und Banales zu quatschen und: es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dass da nicht irgendwer über die Backstube philosophiert, ist klar. Tim Lessau ist sympathischer Bäckermeister und Brotsommelier in Personalunion, Christian Dick aus Denzlingen hat es ebenfalls erfolgreich zum Meisterbrief geschafft, trägt einen unfassbar kreativen Kopf auf den Schultern und sein Lachen geht ihm scheinbar niemals aus.
Herausgekommen ist ein knusprig-frischer und leckerer Podcast, der norddeutschen Schnack und fränkische Mundart mit Witz und Charme verbindet. Ach so, ja…, die Fotos für den Podcast und die dazugehörige Webseite www.brotalebaecker.de haben wir in einem gesonderten Shooting erstellt. Typen sind das…
Tim und Christian sind: BROTALE BÄCKER!
Mädels, der ist schon vergeben!
Der aber auch!
Hör doch mal in den Podcast „Brotale Bäcker“ rein! Bei Spotify gibt’s was auf die Ohren.
Gelebte Diversität
Ein weiteres Shooting im Rahmen der Unternehmensfotografie Hamburg haben wir mit einem großen Team im Juni realisiert. Thema: Diversität! In der Braaker Mühle ist „Diversity“ nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern wird gelebt. Die Vielfalt von uns Menschen wird auf so vielen Ebenen deutlich. Alter, ethnische Herkunft, Geschlecht und Geschlechtsidentität, Religion, Weltanschauung, soziale Herkunft usw. So unterschiedlich und doch so gleich.
WE ARE FAMILY! Und genau das möchten die geschäftsführenden Brüder Tim und Marc Lessau nach außen tragen. In der Braaker Mühle ist ausdrücklich Vielfalt gewünscht und wird als wertvolle Bereicherung des Unternehmens angesehen. Mit den hier entstandenen Fotos ganz unterschiedlicher Mitarbeiter, sollen später Plakate gedruckt und mit denen um weitere Beschäftigte für das bunte Kollegium geworben werden. Du wirst in den 26 Filialen der Braaker Mühle in den kommenden Monaten also ganz sicher einige Bilder von mir zu sehen bekommen…
Sympathisches Trio!
Kannst du dir vorstellen, mit den hier gezeigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Braaker Mühle zusammenzuarbeiten? Dann bewirb dich! Gute Leute werden immer gesucht!
Zu guter Letzt: Die Innenansicht der jüngst eröffneten Filiale in der Semperstraße in Hamburg-Winterhude. Hat schon Stil, oder?
IN EIGENER SACHE
Unternehmensfotografie Hamburg: Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen, Business-Events oder deine Mitarbeiter ins rechte Licht zu rücken, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK
Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.
Anke & Jörg haben sich im Juni das Jawort bei ihrer standesamtlichen Hochzeit im Rosarium Uetersen gegeben. Der Rosenpark liegt mit seiner traumhaften Hochzeitsinsel direkt gegenüber des Rathauses und ist während der warmen Jahreszeit eine ausgesprochen beliebte Hochzeitslocation. Hier haben mich Anke & Jörg für eine zweistündige Begleitung ihres großen Tages verpflichtet. Ich kann sagen: Es war eine bereichernde Erfahrung, die beiden Verliebten bei ihrer Hochzeit im Rosarium Uetersen fotografisch zu begleiten.
Witzige Hochzeitsfotos? Mit Anke & Jörg ganz automatisch!
Das liegt vor allem an: Anke & Jörg. „So ganz normal sind wir nicht!“ sagte Anke bei unserem ersten Telefongespräch einige Wochen vor der Hochzeit und schickte einige schrille Fotos von sich und Bald-Ehemann Jörg über WhatsApp hinterher. Prima! Ich mag das! Normal hin oder her – ich habe Anke und Jörg vor allem als ausgesprochen witzig, locker und aufgeschlossen erlebt. Wenn DAS das neue „nicht normal“ ist, sollten alle so werden!
Standesamtliche Hochzeit im Rosarium Uetersen
Als die Standesbeamtin kurz vor der Hochzeit im Rosarium Uetersen unsere kleine Gesellschaft auf die Hochzeitsinsel bat, wurde es ziemlich aufregend. Letztlich haben das doppelte „JAA!“, der Ringtausch und das erste ausgiebige Knutschen als soeben verheiratetes Paar dann aber auf Anhieb hingehauen. Eine kleine Planänderung gab es dennoch. Anke entschied sich kurzerhand – entgegen ihrer zuvor getroffenen Entscheidung – den Nachnamen von Jörg anzunehmen. Bedeutet: Die Standesbeamtin muss noch eben fix die vorbereiteten Dokumente ändern. Ein Glück, dass das Rathaus fußläufig zu erreichen ist… Gut 15 Minuten später kann die neu ausgestellte Heiratsurkunde von allen unterschrieben werden.Ob sowas normal ist? Keine Ahnung – witzig aber auf jeden Fall!
„Es wird Zeit – wir müssen!“
Anke & Jörg machen sich mit ihrer kleinen Hochzeitsgesellschaft auf den Weg zur Trauung auf der Hochzeitsinsel.
Dann: „Mist, Ringe im Auto vergessen! Bin gleich wieder da!“
„Gerade nochmal gutgegangen, Schatz!“
Der Romantikfaktor ist bei einer Hochzeit im Rosarium Uetersen auf höchstem Level. Sieht klasse aus, oder?
Zittrige Hände…
Ringtausch geschafft!
Ganz ohne geht es nicht..!
Dauerknutschen!
„Hast das drauf, Florian?“
„Jupp, hab‘ ich!“
„Schaaatz, wir sind verheiratet!!!“
Zwei, die sich lieben!
Herrlich, die beiden!
Schrei vor Glück!
Luftakrobat Jörg!
Toll, toll, toll!
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Gar nicht so lange her: Marietta hat von ihren Eltern ein Pferde-Fotoshooting zur Konfirmation geschenkt bekommen. „Ü-ber-raaaa-schuuung!“ Nachdem ich bereits Mariettas Konfirmation mit dem Fotoapparat begleitet habe, machten wir gleich für das kommende Wochenende einen Termin für das Pferde-Fotoshooting aus.
Mariettas Konfirmation in der schnuckeligen Elisabeth-Kirche in Brunstorf mit ihrem tollen Sternenhimmel im Gewölbe.
Pastorin Angelika Gogolin ist nicht nur Pastorin, sondern gleichzeitig Mariettas Mama! Was für ein toller Moment!
Die traut sich was: Marietta bei ihrer Dankesrede nach der offiziellen Konfirmation. Chapeau – gut gemacht!
Bekommt nicht jede(r): Einzelkonfirmation mit ZWEI Pastorinnen!
Zurück zum Pferde-Fotoshooting. Um die gleißende Mittagssonne zu vermeiden und stattdessen das warme Abendlicht zu nutzen, legten wir den Treffpunkt auf den Abend. Mit jeder vergangenen Viertelstunde würde nun das Licht immer besser werden. Die finalen Bilder sollten dann gegen 21 Uhr im Schein der untergehenden Sonne entstehen – so der Plan!
Ohne Aufregung geht es nicht
Marietta ist zum Pferde-Fotoshooting ein bisschen aufgeregt. Ich bin es auch! Es ist ja so: Du weißt als Fotograf nie, wie Pferd und Reiterin miteinander harmonieren und ob du den so wichtigen „Draht“ zu den beiden bekommst. Tiere sind in ihrem Verhalten kaum auszurechnen. Das macht ein Pferde-Fotoshooting so einzigartig und spannend und kitzelt immer ein wenig die Aufregung hervor. Ganz ohne wäre ja auch irgendwie langweilig.
Die ersten Fotos mit Marietta und Pferd Fridolin entstehen auf einer unfassbar großen Weide, die wir ganz für uns alleine haben. Fotografenherz was willst du mehr? Selbst Fotos im Trab und Galopp sind bei diesem Platzwohlstand kein Problem. Marietta strahlt, strahlt, strahlt beim Fotografieren! Man sieht ihr die Verbundenheit zu Fridolin einfach an und es macht riesigen Spaß, wieder und wieder auf den Auslöser zu drücken!
Vor dem Foto steht die Fotobesprechung. Die unendlich große Weide bietet ganz ausgezeichnete Voraussetzungen für allerlei Bewegungsbilder. (Handyfoto)
Darf ich vorstellen: Fridolin und Marietta!
„Do legst di nieda!“ Warum ich bäuchlings auf der Weide liege? Darum: Bei einigen Fotos siehst du im Vordergrund verschwommenes Gras, welches den Bildern mehr Tiefe verleiht. Nun ja, dafür muss man halt auf Höhe des Grases agieren – nütztjanix.
Mariettas Strahlen war ihr in jeder Sekunde des Pferde-Fotoshootings ins Gesicht gezaubert.
Pferde-Fotoshooting Part II – das späte Abendlicht
Die richtig stimmungsvollen Bilder entstehen dann auf dem kleinen Wiesengrundstück hinter Mariettas Haus. Die Sonne schiebt sich gerade noch über die Büsche hinweg und erhellt einen schmalen Bereich auf der Wiese. Genau hier sollen (müssen!) die warmen Abendbilder im Gegenlicht entstehen. Die Sonnenstrahlen malen eine helle Lichtkante in Mariettas Haare und Fridolins Mähne und tauchen die Szenerie in ein orangefarbenes warmes Licht – ein Traum!
Das Pferdeshooting war ein Konfirmationsgeschenk von Mariettas Mama und Papa. Da ist ein Bild vor der Kirche Pflicht!
Ich liebe dieses späte Gegenlicht der untergehenden Sonne!
Das warme Gegenlicht verleiht der Mähne eine flammende Lichtkante, die so viel Stimmung ins Bild bringt. Toll, oder?
In eigener Sache: Wenn du ebenfalls Interesse an einem individuellen Shooting bei mir hast, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Eine kleine Auswahl von Ergebnissen ganz unterschiedlicher Pferde-Fotoshootings findest du HIER in meinem Portfolio.
Caro & Lukas hatten Glück: Pünktlich zu den ersten Corona-Lockerungen fand ihre Hochzeit im kleinen Michel Hamburg statt. Echtes ausgelassenes Feiern geht natürlich noch nicht, dennoch ließen es sich die beiden nicht nehmen, ihre bereits von 2020 auf 2021 verschobene Hochzeit im kleinen Michel Hamburg stilvoll und im Rahmen ihrer Liebsten stattfinden zu lassen. Ich durfte nicht nur die Trauung, sondern auch das Getting Ready von Caro vorweg und das tolle Brautpaarshooting im Anschluss der kirchlichen Zeremonie fotografieren.
Getting Ready – sanftes Vorglühen zur Hochzeit
Als ganz besonders spannend empfinde ich immer die fotografische Begleitung des Getting Ready, also dem Herausputzen von Braut und Bräutigam am Hochzeitsmorgen. Dieser vorbereitende Teil der Hochzeit hat einen hohen emotionalen Wert und steckt voller Vorfreude, Spannung und Aufregung – ich liebe das! Bei Caro und Lukas ist es organisatorisch nicht anders zu lösen, dass ich nur beim Getting Ready von Caro anwesend bin. Aber unter uns: Selbst wenn es möglich wäre beide zu begleiten, bin ich als Hochzeitsfotograf im Normalfall 80% bei der Braut und nur die übrigen 20% der Zeit beim Bräutigam. Bei der Braut geschieht einfach mehr, während der Mann meist in seinen Anzug springt, die Fliege zurechtrückt und sagt: „Kann losgehen!“
Das Getting Ready von Caro findet in der gemeinsamen Wohnung statt, die eine ganz wunderbare Kulisse zum Fotografieren bietet. Lichtdurchflutet, hell und elegant eingerichtet – toll! Caro wirkt gelöst und zwanglos. Da entstehen die Getting Ready-Fotos fast von selbst.
Das Getting Ready von Braut Carolin findet in den eigenen vier Wänden statt. Hell eingerichtet und mit großen Fenstern versehen bietet die elegant eingerichtete Wohnung ein großartiges Ambiente.
Alle werden schick gemacht!
„Was machst du da?“
Caros Brautkleid im Gegenlicht.
Beim Anlegen des Schmucks gibt es wertvolle Unterstützung von der Trauzeugin.
Papa macht das schon!
Der Erbring hat eine wichtige Bedeutung.
Geschafft! In Kürze wird es ernst!
Es geht los! Hochzeit im kleinen Michel Hamburg
Als ich bei der Kirche ankomme, ist Lukas noch damit beschäftigt, das Streaming der Trauung mit Pfarrer Philipp Görtz einzurichten. Tolle Idee! So können auch Familienmitglieder und Freunde an der Zeremonie teilhaben, die Corona-bedingt nicht anwesend sein können/dürfen. Übrigens: Der kleine Michel Hamburg steht tatsächlich vis-á-vis zum „richtigen“ Michel, also der berühmten Hauptkirche St. Petri an der Hamburger Elbe.
Nun beginnt das Warten auf die Braut. Herzklopfen. Lukas meistert die Situation ausgezeichnet, dann wird Braut Caro ganz klassisch von ihrem Papa durch das Kirchenschiff bis zum Altar geführt und an Lukas übergeben. Richtig klasse: In der katholischen Sankt Ansgar und Sankt Bernhardt Kirche (so der richtige Name des kleinen Michels) haben viele Helferinnen und Helfer unzählige Papiertauben in mühevoller Handarbeit gefaltet und unter der Kirchendecke als Zeichen der Hoffnung aufgehängt. Für die nun folgende Trauungszeremonie kann es kaum einen schöneren Rahmen geben.
Klassisch: Caro wird von ihrem Papa zum Altar geführt, wo…
…Bräutigam Lukas zum ersten Mal seine Braut in Weiß sieht. Ein toller Moment!
Pfarrer Philipp Görtz führt durch den Traugottesdienst.
Unzählige „Hoffnungstauben“ aus Papier sind unter der Kirchendecke angebracht und sollen den Kirchenbesuchern Mut zusprechen, auch in den kommenden Wochen durchzuhalten und an einen Neubeginn zu glauben.
„Bist du auch so aufgeregt?“
Pochende Herzen!
Der Ringtausch ist ein symbolisches Ritual, das für Treue, Liebe, Verbundenheit und Beständigkeit steht.
Der Vermählungskuss – jetzt ist es ganz still in der Kirche.
Erste Fotos vor der Kirchentür.
Brautpaarshooting nach dem Regen
Während der Trauung zieht ein ausgewachsenes Gewitter über Hamburg hinweg und ich sehe das geplante Brautpaarshooting bereits sprichwörtlich ins Wasser fallen. Allerdings: Pünktlich zum geplanten Shooting verziehen sich die dunklen Wolken. Wir können uns also trockenen Fußes bis zur Elbe treiben lassen. Dabei nutzen wir die vorhandene Architektur als urbane Kulisse der geplanten Hochzeitsfotos, die dadurch einen ganz hervorragenden Bezug zur Stadt Hamburg haben. Die letzten Fotos entstehen am Baumwall auf der Gangway zum Museumsschiff Cap San Diego – mehr Hamburg geht nicht! Hier trennen sich unsere Wege für diesen Tag und mir kribbelte es dort schon in den Fingern, weil ich wusste, dass hierbei sehr, sehr schöne und natürliche Hochzeitsfotos entstanden sind.
Während der Trauung zog ein kräftiges Gewitter über Hamburg hinweg. Noch ist alles nass und wir müssen die ersten Hochzeitsfotos etwas geschützter umsetzen. Das Wetter bessert sich dann aber rasch.
Eine großartige Kulisse mitten in Hamburgs Innenstadt!
Der Baumwall ist einer der zentralen Punkte im Hamburger Hafen und bietet einen hervorragenden Blick auf Elbe, Schiffe und krächzende Möwen.
Die Gangway zur Cap San Diego am Baumwall ohne Touristen zu erwischen, ist vermutlich mehr Glück als Verstand. Hier hat es geklappt und wir konnten einige sehr schöne Hochzeitsfotos in Schwarzweiß umsetzen.
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Lisas und Timos Hochzeit in Nortorf war von langer Hand geplant. Schon 2019 trafen wir uns erstmalig, um diese kirchliche Trauung durchzusprechen, uns kennenzulernen, Wünsche und Möglichkeiten auszuloten. Tja, und dann kam (und blieb) Corona… Umso schöner, dass die ersten vorsichtigen Lockerungen nun in 2021 endlich die Chance boten, diese kirchliche Hochzeit in Nortorf tatsächlich stattfinden zu lassen – wenn auch mit entsprechenden Einschränkungen. Was nicht erlaubt ist: gemeinsames Tanzen, Trinken & Torkeln. Konzentrieren wir uns auf die gestatteten Dinge. Dazu gehört ausdrücklich das Heiraten und zwar mit 50 Personen in der Kirche! Yiieehaaah!
Doch so weit sind wir noch nicht. Bevor sich Lisa und Timo das Jawort geben, kommt es noch vor der kirchlichen Zeremonie zu einem ersten Aufeinandertreffen, den „First Look“. Immer häufiger entschließen sich Hochzeitspaare dazu, diesen sehr persönlichen und oft emotionalen Moment ganz für sich zu erleben. So machen es auch Lisa und Timo vor ihrer kirchlichen Hochzeit in Nortorf und wählen für diesen großartigen Moment das Gut Emkendorf ganz in der Nähe. Ich bleibe mit dem Fotoapparat stiller Beobachter, die beiden Trauzeugen halten sich im Hintergrund. Und dann sieht Timo seine Lisa das erste Mal im weißen Brautkleid…
Timo wird von seinem Trauzeugen Jann zum Gut Emkendorf gebracht. Letztes Feintuning, dann heißt es: warten!
„Wird schon, wird!“
Trauzeugin Tanja bringt Lisa zum vereinbarten Treffpunkt.
„Ich liebe dich!“
Hochzeitsfotos im Gutspark
Nach diesem ersten Aufeinandertreffen haben wir bis zum kirchlichen Zeremoniell ein ordentliches Zeitpolster um die klassischen Hochzeitsfotos zu realisieren. Mögliche Fotospots haben wir uns wenige Tage zuvor gemeinsam ausgeguckt, jetzt strahlt sogar die Frühlingssonne. Glück muss man haben! Der Gutspark bietet allerhand Optionen und Perspektiven für das Paarshooting – klasse! Aber auch die nähere Umgebung können wir ganz hervorragend nutzen und eine schöne Auswahl sehr unterschiedlicher Motive umsetzen.
Nach dem First Look lassen wir uns für die Brautpaarfotos durch den Gutspark treiben. Die beiden Trauzeugen Jann und Tanja sind dabei eine willkommene Hilfe! Schleppe und Brautstrauss tragen, mal ein Licht zum Fotografieren halten und: einfach da sein!
Pünktlich zum Shooting im Gutspark kommt die Sonne heraus. Was will man mehr? Eben, mir fällt auch nichts ein.
Verliebt in die Liebe!
Das Foto finde ich klasse! Lisa und Timo wie ich sie erlebt habe. Positive, fröhliche Ausstrahlung – toll!
Die Kuppe eines frischen Getreidefeldes bot uns eine ganz hervorragende Kulisse, um die Weite Schleswig-Holsteins in die Hochzeitsfotos einzubinden. Ich mag solche Hochzeitsbilder!
Lisas langen Schleier wollten wir unbedingt auf den Fotos herausarbeiten. Sieht klasse aus, oder?
OUTTAKE: Der Weg zum Schleierfoto benötigt allerdings ein wenig Unterstützung. „Los geht’s, Jann! Ich zähle bis drei, dann lässt du den Schleier los und springst aus dem Bild! Eeeeins…, zweeeei…“
Die spontanen Bilder sind die Besten!
OUTTAKE: Das ist der Preis für Hochzeitsfotos auf dem Feld – muss man wissen.
OUTTAKE: Einige Tage vor der Hochzeit in Nortorf schauten wir uns gemeinsam die Umgebung an und überlegten, wo wir unsere Motive realisieren können. Den alten Steg am kleinen Teich mochten Lisa und Timo. Ich auch! Also fix ein Handyfoto als Gedankenstütze, um…
…das Bild am Tag der Trauung mit einer Spiegelung im Wasser umzusetzen.
Die kirchliche Hochzeit in Nortorf
Nun wird’s spannend! Zu Hause wartet eine Überraschung auf die beiden: eine Rikscha! Mit der geht es per Fahrrad-Korso zur St. Martin-Kirche in Nortorf, wo Pastorin Anna Trede die Gesellschaft mit einem freudigen Strahlen empfängt. Der Papa führt seine Tochter Lisa ganz klassisch zum Altar und übergibt sie dort ihrem Timo. Es folgt ein sehr herzlicher Gottesdienst, der mit der Trauungszeremonie und einem zweifachen „Ja, ich will!“ seinen Höhepunkt findet. Nun ertönen die Hochzeitsglocken und ich bin mir sicher, dass ich nicht der Einzige bin, der das Thema Corona zu diesem Zeitpunkt komplett vergessen hat. Heiraten ist Magie!
Die St. Martin-Kirche in Nortorf.
Seeehr witzige Idee: Mit der Rikscha werden Lisa und Timo zur Kirche geradelt!
Imposant! Man benötigt eine kräftige Stimme, um in dem eindrucksvollen Kirchenschiff der St. Martin-Kirche später ein überzeugendes „Ja, ich will!“ sagen zu können. Doch so weit sind wir noch nicht.
Ganz traditionell: Lisa wird von ihrem Papa zum Altar geführt.
Schau dir den toll geschmückten Mittelgang an!
Es wird spannend!
Das Ringkissen wird gebracht, dann…
…folgt der Ringtausch. Ein toller Moment!
Lisas und Timos Auszug aus der Kirche.
Der Weg in die Ehe muss mit Nagelscheren freigelegt werden.
Auf jedem Herz ein guter Wunsch für die zwei!
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!