Schlagwort: Fotoshooting

  • Madeline & Jan – Hochzeitsfeier auf Gut Schönau

    Madeline & Jan – Hochzeitsfeier auf Gut Schönau

    Eine Hochzeitsfeier auf Gut Schönau ist etwas ganz Besonderes. Die Bismarckscheune bietet als Hochzeitslocation hervorragende Möglichkeiten, um eine stilvolle Hochzeit bis in die späten (besser: frühen!) Stunden zu feiern. Madeline & Jan haben genau das getan! Aber drehen wir die Zeit zunächst einige Stunden zurück: Für mich begann dieser aufregende Fototag bereits mittags in der kleinen St. Marien-Kirche direkt neben dem Gut Basthorst. (Nicht verwechseln: Es handelt sich um zwei unterschiedliche Gutshöfe.) Als die Gäste peu à peu zur kirchlichen Trauung eintreffen, halte ich mich bereits mit meinen Kameras bereit. Bräutigam Jan ist zeitig vor Ort, ebenfalls seine fleißigen Helfer und Trauzeugen, die sich als langjährige Freunde bemerkenswert einbringen – toll! 

    Das Kirchenschiff

    Gleich neben dem Gut Basthorst steht die schnuckelige St. Marien Kirche. Ich mag diese Helligkeit im Kirchenschiff sehr!

    Trauungszeremonie

    Neugierige Kids bei Hochzeit.

    Ich liebe dieses Foto – schau dir die Aufregung in den vier Kulleraugen an! Gleich kommt die Braut!

    Trauung in der St. Marien-Kirche beim Gut Basthorst

    Es wird begrüßt, gedrückt und gebusserlt, dann läuten die Kirchenglocken. Ein spannender Moment! Die Kirche füllt sich. Alle sitzen, manche blicken sich verstohlen um. Wann kommt die Braut? Jetzt geht es los. Herzklopfen. Pastorin Diemut Stangl schreitet langsam durchs Kirchenschiff, gefolgt von Madeline, die am Arm ihres Vaters zum Altar geführt wird. Dort übergibt ihr Papa Madeline in die Hände des Bräutigams Jan, der seine Braut mit einem Kuss auf die Wange in Empfang nimmt. 

    Brautvater führt die Braut zum Altar der Kirche St. Marien beim Gut Basthorst. (Foto: Florian Läufer, hamburg)

    Magic moment! Schade, dass ein Foto nicht die „Ooohs!“ und „Aaahs!“ der Hochzeitsgesellschaft wiedergeben kann, die in diesem Moment durch die Kirche hallen. 

    Einzug der Braut mit Brautvater in die Kirche

    Bräutigam Jan nimmt seine Madeline am Altar in Empfang, die von ihrem Papa standesgemäß übergeben wird.

    Bräutigam nimmt seine Braut am Altar in Empfang.

    Kirchliche Trauung

    Kirchenschiff der St. Marien Kirche bei Gut Basthorst in Schleswig-Holstein.

    Die kleine St. Marien-Kirche strahlt hell von innen heraus, der Traugottesdienst ist klassisch gehalten mit Fürbitten, dem gemeinsamen Ausblasen der Hochzeitskerze und einem liebevoll arrangierten Ringtausch, mit anschließendem „Ja, ich will!“, zum Abschluss ein ausgiebiger Vermählungskuss. Love is in the air! Wenn ich es zusammenfassen darf: The perfect wedding! 

    Lange Schleppe bei kirchlicher Trauung

    Was für ein Brautkleid!

    Freundin der Braut spricht Fürbitte in der Kirche.

    Ganz schön mutig und ein echter Freundschaftsbeweis: Janica spricht eine Fürbitte. (Das Herz mit der eingearbeiteten Lichterkette im Vordergrund findest du später auch auf den Bildern in der Hochzeitslocation wieder.)

    Fürbitte sprechen

    Brautpaar während der Trauungszeremonie

    Hochzeitskerze entzünden und ausblasen.

    Freunde für’s Leben: Anna schenkt nicht nur die Traukerze, die gleich entzündet wird. Sie hat auch gleichzeitig mit Pastorin Diemut Stangl maßgeblich zur Gestaltung der Zeremonie beigetragen hat. 

    Hochzeitspaar wird in der Kirche getraut.

    Mit dem Fotoapparat bei der Hochzeitspredigt belauscht.

    Hände halten

    Jawort in der Kirche St. Marien

    Spannend – der Ringtausch steht unmittelbar bevor.

    Ringtausch, fotografiert von dem Hamburger Hochzeitsfotograf Florian Läufer

    Vermählungskuss

    Der wichtigste Moment jeder kirchlichen Trauung – der Vermählungskuss.

    Just married!

    Als sich die Kirchentüren öffnen, geht die Hochzeitsgesellschaft voran und bildet ein Spalier. Die beiden Frischvermählten durchschreiten die Gasse unter Beifall, Seifenblasen, Rosenblättern. Und diesen einen magischen Moment werde ich nicht vergessen: Am Ende der Gasse angekommen, geben sich Madeline und Jan einen langen Kuss, im Hintergrund lauter strahlende Gesichter ihrer Hochzeitsgäste. Glück, Glück, Glück! 

    Brautpaar jubelt nach der kirchlichen Hochzeit.

    Just married! Schrei vor Glück! 

    Frisch verheiratet in der Kirchentür. Das Brautpaar küsst sich.

    Just Married

    Hochzeitsgesellschaft steht Spalier. Fotograf Florian Läufer aus Hamburg hielt diese Szene fest.

    Wow, Wow, Doppel-Wow! Wie aus dem Bilderbuch.

    Busserln

    Glückwünsche!

    Paarshooting – gute Vorbereitung für gute Fotos!

    Bevor es zur Hochzeitsfeier auf Gut Schönau geht, steht für uns das Paarshooting auf der Agenda. Dies ist für jeden Hochzeitsfotograf der schönste Teil einer Hochzeitsbegleitung. Während die eigentliche Hochzeitsreportage eine situativ geprägte Fotografie ist, in der du auf Situationen reagierst, kannst du beim Paarshooting Situationen erzeugen, kreativ werden und gestalten. Nur eines darfst du nicht: das Paarshooting dem Zufall überlassen! Und so hatten Madeline, Jan und ich uns zehn Tage zuvor getroffen, um mögliche Fotospots auszukundschaften und Bildideen durchzusprechen. Diese Vorbereitung ist essenziell, um am Tag der Hochzeit die (meist wenige) Zeit bestmöglich nutzen zu können. Gute Fotos leben von guter Kommunikation – so einfach ist das.

    Klassisches Hochzeitsfoto auf Gut basthorst bei Hamburg. (Auf den Auslöser drückte hier Florian Läufer)

    Dies war eines der Wunschfotos von Madeline & Jan. Der kleine Teich (gleich neben der Kirche) mit seinem Springbrunnen im Hintergrund, der knochige Baum bildet einen Rahmen um das Hochzeitspaar und zeichnet die Form des Hochzeitskleides nach. Hat was, oder!?

    Hochzeitsfotos auf Gut Basthorst.

    Madeline – auf Händen getragen!

    Trauringe

    Brautstrauss

    Bräutigam und Trauzeuge auf Gut Basthorst

    Jan mit seinem Trauzeugen Aaku vor der Destillerie auf Gut Basthorst.

    Team Hochzeit

    Team „Hochzeitsfotos“ – Julia und Aaku waren beim Paarshooting die helfenden Hände im Hintergrund. 

    Zwischen Kirche und Gut Schönau hatten Madeline & Jan bei unserem Vorabtreffen dieses Kornfeld entdeckt, welches am Tag der Hochzeit UN-BE-DINGT als Fotolocation dienen sollte. Nach einigen Probefotos mit dem Handy stand das Kornfeld ganz oben auf unserer To-Shoot-Liste. Übrigens: Im Vergleich zum nächsten Foto kann man gut sehen, wie sich das Kornfeld innerhalb von nur zehn Tagen farblich verändert hat. Dies ist ein Grund, warum ich das Vorabtreffen zum ausbaldowern der Fotospots auf die letzten Tage vor der Hochzeit lege. Nur so lassen sich die Orte (und die späteren Bildergebnisse) realistisch einschätzen.

    Hochzeitsshooting im Kornfeld

    Brautpaarshooting im Kornfeld mit Fotograf Florian Läufer

    Fotoshooting mit Braut im Kornfeld

    Natürliche Hochzeitsfotos Schleswig-Holstein

    Hochzeitspaar

    Making of Hochzeitsfotos im Kornfeld

    Paarshooting – behind the scenes: Warum ich so weit entfernt stehe? Weil ich durch räumliche Distanz bestmöglich mit den unterschiedlichen Schärfeverläufen der oberen beiden Bilder spielen kann. Hast du schon die Kornblumen entdeckt, die auf beiden Fotos ein wichtiges gestalterisches Element sind? (Handyfoto)

    Hochzeitsfotos im Kornfeld (Fotograf: Florian Läufer aus Hamburg)

    Hochzeitsfeier auf Gut Schönau

    Als wir nach dem Paarshooting auf Gut Schönau ankommen, herrscht eine tolle Stimmung in der Hochzeitsgesellschaft. Alle sind gut drauf, zufrieden, chillig, gelöst. Es gibt ein paar Kennenlernspiele, ein Gläschen Sekt, später Kaffee und: die Hochzeitstorte! 

    Zur Dämmerung beginnt dann die eigentliche Hochzeitsfeier auf Gut Schönau. Lichterketten, silberne Kerzenleuchter, weiß gedeckte Tische, schummriges, warmes Licht – man muss die Scheune sehen, um sie zu spüren! Ein wirklich tolles Ambiente! Für mich als Fotograf: ein Traum! Für die Gäste: mindestens etwas sehr Außergewöhnliches! Wie müssen sich Madeline & Jan erst fühlen, hier und jetzt die Hauptpersonen des Tages zu sein?

    An dieser Stelle lasse ich einfach die Bilder für sich sprechen. Es ist nur ein klitzekleiner Ausschnitt einer großen Bildauswahl, vielleicht kann ich aber in Nuancen den Geist dieser außergewöhnlichen Hochzeitsfeier auf Gut Schönau auf den Bildschirm projizieren. Alleine der Eröffnungstanz… Ach, schau einfach selbst! 

    Anschnitt der Hochzeitstorte unter freiem Himmel bei dieser Hochzeitsfeier auf Gut Schönau.

    „Oh yeeaaah!“ Man darf es so sagen: Die Stimmung ist gelöst! Wo keine Musik ist, wird sie kurzerhand gemacht! 

    Brautstrauss fotografieren

    Cheers!

    Die Tischordnung im Eingangsbereich der Bismarckscheune. Das Herz aus der Kirche ist auch wieder da!

    Stell dir vor, du bist Brautpaar und dies ist dein Tisch. Toll!

    Nicht schummeln – die Tanzfläche ist noch gar nicht eröffnet…

    Madeline und Jan wollten keine Hochzeitsspiele bei ihrer Feier. Als sie dann aber doch zum vermeintlichen „Schuhspiel“ (Klassiker!) nach vorne gebeten werden, sieht man zunächst Verwirrung in ihren Gesichtern. Aber das ist alles nur eine Finte! Es gibt kein Schuhspiel, sondern eine Diashow und eine online zugeschaltete Freundin, die aufgrund von Krankheit an diesem Abend leider nicht dabei sein kann. Überraschung gelungen!

    Helfende Hände beim Hochzeitsspiel

    Systemadministratorin Anna.

    Der Eröffnungstanz – Madeline & Jan sind erkennbar tanzsicher. Da freut sich das Fotografenherz!

    Mein Lieblingsfoto dieses Abends mit den zwei Lichtsternen im Hintergrund – und Haltungsnote A+ im Vordergrund!

    IN EIGENER SACHE

    Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.

    Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!

  • Nadin & Danilo – Freie Trauung im Barracuda Beach Eventhaus

    Nadin & Danilo – Freie Trauung im Barracuda Beach Eventhaus

    Nadins und Danilos freie Trauung im Barracuda Beach Eventhouse (Neustadt-Glewe) startete bei leichter Bewölkung, direkt nach dem Jawort reißt der Himmel auf und zeigt sich von seiner blauesten Seite. It’s a kind of magic! 

    Fangen wir von vorne an: Das Eintreffen der Gäste am Nachmittag fühlt sich für mich fast ein wenig vertraut an – viele bekannte Gesichter! Kein Zufall, hier und heute handelt es sich um den in Teilen gleichen Freundeskreis, den ich bereits auf der Hochzeit von Emmelin & Andreas kennenlernen durfte. Alles mega entspannte Menschen mit Mut und Mumm für rauschende Feste!  Das gibt mir ein gutes Gefühl zum fotografieren.

    Heiraten unter freiem Himmel

    Danilo ist ein perfekter Gastgeber und begrüßt eintreffende Freunde und Verwandte herzlich. Der große Saal, in dem die freie Trauung im Barracuda Beach später gefeiert wird, bleibt vorerst geschlossen, ich kann mich für einige Bilder vom beeindruckend geschmückten Saal hineinschummeln. Bald setzt sich die Gesellschaft die 50 Meter zur „Hochzeitsinsel“ – einer kleinen Landspitze direkt neben dem Hausstrand der Location – in Bewegung. Heiraten unter freiem Himmel mit unvergleichlichem Blick auf den Neusiedler See. Kann man nicht anders sagen: Die Location haben sich Nadin & Danilo gut ausgesucht! 

    Welcome Schild

    Hochzeitslocation fotografieren

    Brauttisch in der Hochzeitslocation Barracuda Beach in Neustadt-Glewe. (Foto: Florian Läufer)

    Die Barracuda Beach Eventlocation in Neustadt-Glewe ist ein ganz hervorragender Ort, um seine Hochzeit am Ufer des Neusiedler Sees zu feiern. Stimmt alles: Geschmackvolles Ambiente, aufmerksames Servicepersonal, tolles Essen und: Strand direkt vor der Terrassentür! 

    Festliche Tischkarte Hochzeit

    Gästebuch Hochzeit.

    Typen an der Bar.

    Echte Macker stehen schon bei Tageslicht an der Bar!

    Die freie Trauung am Barracuda Beach

    Jetzt kommt die Braut – Trommelwirbel! Was Nadin wohl fühlt, als sie gemächlichen Schrittes die 50 langen Meter bis zu ihrem Danilo geführt wird? Herzklopfen – ich glaube, sie ist ganz schön dolle aufgeregt! Traurednerin Carolin Wenzel redet nicht nur, sie singt auch. Und so treffen Nadin & Danilo bei ihrer freien Trauung im Barracuda Beach bei Live-Gesang aufeinander – schön! Klar, dass hier und da ein paar Tränchen weggetupft werden müssen. 

    Einzug der Braut.

    Herzklopfen!

    Heiraten am See - die Hochzeitsgesellschaft wartet.

    Der Bräutigam sieht seine Braut kommen.

    Bräutigam Danilo – äußerlich ruhig.

    Einzug der Braut zur freien Trauung.

    Freie Trauung unter freiem Himmel.

    Aus fotografischer Sicht ist die kleine Hochzeitsinsel eine große Herausforderung: Umrandet von einer Kirschlorbeerhecke hast du außenrum nur einen etwa 40 Zentimeter schmalen Streifen, auf dem du dich bewegen und Perspektiven suchen kannst. Daneben nur noch Wasser. „Bloß nicht reinfallen, Florian. NICHT REINFALLEN!“ dachte ich die ganze Zeit. Glück gehabt!

    Trauungszeremonie am Neusiedler See

    Traurednerin Carolin: professionell, einfühlsam, energiegeladen, herzlich – alles auf einmal!

    Witziges Hochzeitsfoto von der freien Trauung.

    Outtake: AM See wird geheiratet, AUF dem See geangelt. Cheers und Petri Heil!

    Hochzeitsfotograf Florian Läufer war bei dieser freien Trauung im Barracuda Beach engagiert.

    Gibt’s das? Gibt es: Kurz vor dem Jawort reißt der Himmel auf! 

    Jaaa!

    Nun wird es aufregend – die beiden Jawörter stehen unmittelbar bevor. Im Brustton der Überzeugung und kraftvoll ins Mikrofon gesprochen: zweimal JAAA! Und jetzt küssen, küssen, küssen. Just Married! Die Hochzeitsgesellschaft ist jetzt mindestens so happy wie Nadin & Danilo und man sieht ausschließlich strahlende Gesichter. Ein toller Moment! Mit „Woohooo!“ geht es nun zurück zur Location. Glückwünsche, drücken, knuddeln und ein Gläschen Sekt. So gehört es sich für eine Hochzeit unter freiem Himmel. 

    Freie Trauung in Schwarzweiß fotografiert.

    Love is all around.

    Hand in hand bei der freien Trauung.

    Träne wegwischen bei der Hochzeit am See.

    Das Jawort vom Bräutigam

    „Jaaa, ich will!“

    Ringtausch fotografieren

    Der Ringtausch ist immer ein sehr spannender Moment.

    Hochzeitskuss bei freier Trauung

    Brautpaar nimmt sich frisch verheiratet in den Arm.

    No words needed!

    Brautpaar wurde gerade frisch verheiratet.

    Just Married: „Wooohooo!!!“

    Hochzeitsgesellschaft folgt dem Brautpaar zur Location.

    Ja, die haben alle unter den Pavillon der Hochzeitsinsel gepasst!

    Anfangsbuchstaben des Brautpaares.

    Handyfoto vom Brautpaar machen.

    Erinnerungen schaffen.

    Hochzeitsgäste in Leinen gekleidet

    Emmelin & Andreas habe ich 2019 auf ihrer unfassbar tollen Gartenhochzeit und zum Paarshooting an den Strand von Kühlungsborn mit dem Fotoapparat begleitet. (Hier findest du tolle Fotos davon: Emmelin & Andreas) Heute sind sie in Sachen Outfit ganz gewiss das am besten aufeinander abgestimmte Paar. Geschmack haben sie! 

    Candybar

    Braut an der Candy Bar.

    Candy Bar!

    Hochzeitsgeschenke fotografieren.

    Geldhahn als Hochzeitsgeschenk

    Super Geschenkidee: Der Geldhahn ist aufgedreht!

    Das Servicepersonal bereitet das Büffett vor.

    Das Büffett wird von fleißigen Händen vorbereitet.

    Die Liebe tanzt barfuß im Sand

    Nach den obligatorischen Gruppenfotos auf der Wiese, am Strand (und die Damen bis über die Knöchel im Seewasser stehend), nehmen Nadin, Danilo und ich uns eine gute halbe Stunde Zeit für die Paarfotos. Ganz ehrlich: Was gibt es Schöneres für einen Hochzeitsfotografen, als das Strandufer eines Badesees für das Paarshooting? Eben! Richtig klasse finde ich, dass die beiden offen für Barfußfotos im Sand sind. Das verleiht den Bildern einen herrlich legeren Stil, der ganz ausgezeichnet zu den zwei Frischvermählten passt. 

    Natürliche Hochzeitsfotos am Wasser.

    Der Hochzeitsfotograf Florian Läufer hielt diese Stimmung beim Paarshooting am Neusiedler See fest.

    „Ich liebe dich!“

    Paarshooting am Seeufer

    Der Fotograf Florian Läufer fotografierte die freie Trauung im Barracuda Beach von Nadin & Danilo.

    Barfuß im Sand – toll!

    Ungestellte Hochzeitsfotos vom Fotograf Florian Läufer

    Life is a beach!

    Heiratem am Neusiedler See. Fotograf war hier Florian Läufer aus Hamburg.

    Die beiden lieben sich. Sieht man, gell? 

    Als letzter Akt des offiziellen Parts dieser freien Trauung im Barracuda Beach am Neusiedler See steht der Eröffnungstanz, den Nadin & Danilo mit Bravour meistern, an. Danach wird getanzt und gefeiert, während ich langsam mein Foto-Equipment verräume. Tolle Hochzeit, liebenswertes Paar! Klasse!

    Fotograf Hochzeit Barracuda Beach. Eröffnungstanz.

    Den Hochzeitstanz fotografierte hier der Profi Florian Läufer, Hamburg.

    Für solche Fotos bringe ich mehrere Blitzegräte mit, die ich im Raum „verstecke“ und über einen Funksender auslöse. 

    Hochzeitstanz (Fotograf: Florian Läufer, Hamburg)

    Gäste der Hochzeitsparty

    Tolle Stimmung beim Eröffnungstanz. Lass dich mitreißen! 

    Tanzfläche Hochzeitsfeier fotografieren.

    DJ-Pult bei Hochzeitsfeier.

    Die Party steigt! Ich packe mein Foto-Equipment zusammen und trete den Heimweg an. Schön war’s!

    IN EIGENER SACHE

    Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.

    Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!

  • Fotografie für Handwerksbetriebe – Schuhmacherei Bartold

    Fotografie für Handwerksbetriebe – Schuhmacherei Bartold

    Schon häufig habe ich in der Fotografie für Handwerksbetriebe ganz besondere Menschen in den Fokus rücken dürfen. Es sind die Fachleute der verschiedenen Gewerke, die mittels Werkzeug viel Know-how und geschickten Händen Produkte für dich, für mich, für uns alle herstellen. Mich überkommt Ehrfurcht, wenn ich ein Handwerkserzeugnis in den Händen halte, dem von seinem Macher ein Stück Seele eingehaucht wurde. Ganz gleich, um welche Arbeit es sich handelt, handgemacht bedeutet: Im Geiste erschaffen, mit den Händen gemacht! 

    Es riecht anders, es fühlt sich anders an, ja, du selbst fühlst dich anders, wenn du von einem Stück Handwerkskunst durch den Alltag begleitet wirst. Das industrielle Gegenstück dazu? Kaum mehr als ein totes Ding – ein Wegwerfartikel, der nie einen echten Wert hatte. Der Hamburger „Penmaker“ (also ein Hersteller von handgefertigten Schreibgeräten) Frank Pressentin hat es so gesagt: „Emotionen übertragen sich von der Hand auf’s Werk. Was wir heute als Luxus empfinden, ist mehr als das bloße Produkt; es umfasst den Prozess ebenso wie das Erlebnis.“ Besser lässt es sich nicht beschreiben. (Übrigens: Im Rahmen meiner Fotografie für Handwerksbetriebe habe ich ein fotografisches Portrait über Frank Pressentin und seine Atelier-Werkstatt erstellt. Hier geht es direkt dorthin: „Penmaker Frank Pressentin“) 

    Die Hamburger Scuhmacherei Bartold im fotografischen Portrait

    Die Werkstatt – das Herzstück der Schuhmacherei Bartold in Hamburg-Uhlenhorst.

    Schuhmacher Martin Bartold

    Fast 40 Jahre Berufserfahrung hat der sympathische Schuhmacher-Obermeister Martin Bartold auf dem Buckel. Einige seiner traditionellen Maschinen dürften noch ein bisschen älter sein. Und sie schnurren wie am ersten Tag! 

    Schuhmacherei als Handwerksbetrieb

    Vorsprung durch Technik: Erst wird das Loch durch die harte Ledersohle gestochen, dann der Faden durchgeführt. Wer denkt sich solche Geräte aus?

    Rahmengenähte Schuhe - Detailfoto

    Handwerkszeug eines Schuhmachers in hamburg

    Schuhmacher, nicht Schuster! 

    Ein herausragender Fachmann in seinem Bereich ist Schuhmacher Martin Bartold, der auf der Hamburger Uhlenhorst den vor 30 Jahren eröffneten Meisterbetrieb mit Sohn Sascha führt. In einer eigenen Maßschuhkollektion bieten die beiden sympathischen Schuhprofis individuell vermessene und damit passgenaue Schuhe aus Wunschmaterialien an. Ab 500 Euro kann derartiges Bespoke-Schuhwerk hergestellt werden. Extra-Tipp: Wenn du bei den Bartolds am Tresen stehst, sag’ Schuhmacher, nicht Schuster! Das liegt zwar alles ein paar Hundert Jahre zurück, aber in der mittelalterlichen Epoche haben Schuhmacher die Schuhe hergestellt, während Schuster sie lediglich repariert haben. Wusste ich vorher auch nicht, jetzt haben wir aber gleichzeitig geklärt, woher der Begriff „Flickschusterei“ kommt. 

    Teambesprechung Handwerker

    In der Schuhmacherei Bartold herrscht ein erkennbar gutes Betriebsklima mit viel Know-how.

    Meister und Auszubildender in der Schuhmacherei Bartold.

    Hier muss und wird Hand in Hand gearbeitet.

    Unternehmensfotografie - Schuhmacherei Bartold in Hamburg

    Azubi Raven bereitet einen Schuh vor, dessen Fersenkappe lackiert werden soll. (Das Ergebnis siehst du auf einem späteren Foto weiter unten.)

    Handwerker Fotograf: Schuhmacher bei der Arbeit.

    Ich liebe diese Details beim Fotografieren! Die Nagelschale, den Holzschemel, den geschwungenen Hammer. Und: Saschas Socken mit Schatzi und Hund „Killer“! 

    Handwerk im fotografischen Portrait

    Handwerkerhände

    Echte Handarbeit – wo gibt’s das noch?

    In der Fotografie für Handwerksbetriebe kommt es auf Details an.

     

    Fotografie für Handwerksbetriebe: Schuhmacher-Obermeister Martin Bartold

    Ich schrieb es oben schon: Die Menschen hinter der Handwerkskunst sind für mich als Fotograf besonders interessant. Sie sind Erschaffer und werden automatisch Teil des fertigen Produktes. Schuhmacher-Obermeister Martin Bartold liebt und lebt seine Arbeit. Man sieht es, man spürt es! Wie er von seinen traditionellen Maschinen schwärmt, wie er die Materialien durch die Hände gleiten lässt und wie er im Umgang mit Kunden agiert – so machen es nur Menschen, die ihre Passion gefunden haben. 

    Der junggebliebene Endfünfziger duzt seine Kundschaft – jeden Kunden! Und wie es sich für den Stadtteil Uhlenhorst gehört, ist das Klientel gemischt. Vom Akademiker bis zum leichten Gewerbe, vom kauzigen Professor bis zum Paradiesvogel ist alles dabei. Martin Bartold: „Moin, was kann ich für dich tun!?“ Hamburger eben!

    Details fotografieren Handwerker

    Schuhe weiten? Mit diesem Gerät wird es gemacht.

    Schuhmacher bei der Arbeit fotografiert.

    Schuhmacherobermeister Martin bartold wurde hier von dem Unternehmensfotograf Florian Läufer fotografiert.

    Der junge Martin Bartold aus Hamburg

    Schuhmacher-Obermeister Martin Bartold – hier war er noch ein bisschen jünger, im Geiste hat sich nichts geändert. Ist’n dufte Kerl!

    Firmenportrait und Unternehmensfotografie von Florian Läufer

    Auch Gürtel und Armbänder stellen die Jungs nach individuellem Wunsch in der Werkstatt her. 

    Handwerkszeug

    4,9 von 5 Sternen bei Google

    Was über Generationen weitergegeben wurde, führt Martin Bartold konsequent weiter: Der humorvolle und sportliche Obermeister möchte nachrückende Generationen für das alte Handwerk begeistern. Mit Erfolg! Zwei Bundessieger haben schon bei ihm gelernt und auch Sohn Sascha hat seine Ausbildung zum Schuhmacher hier erfolgreich absolviert. Aktuell ist Azubi Raven im zweiten Lehrjahr bei Martin Bartold und mit erkennbarem Spaß bei der Sache – netter Kerl! 

    Portrait von Schuhmacherobermeister Martin Bartold. (Foto: Florian Läufer, Hamburg)

    Teamfotos: Martin Bartold

    Teamfoto Handwerksbetrieb: Sascha Bartold

    Sohn Sascha Bartold

    Handwerker fotografieren. Hier: Azubi Raven

    Azubi Raven

    das Team der Schuhmacherei Bartold in Hamburg Uhlenhorst

    Das Team der Schuhmacherei Bartold im Verkaufsraum auf der Uhlenhorst in Hamburg.

    Aber nicht nur die Handwerkskammer weiß die Kompetenzen der Schuhmacherei Bartold zu schätzen, auch die Kundschaft teilt aus: Satte 4,9 von 5 möglichen Sternen ist der Durchschnitt bei den vielen Google-Rezensionen dieser hanseatischen Maßschuhmacherei. Das muss man erstmal schaffen! Was mich abseits von Siegern und Sternen aber noch viel mehr fasziniert und man bestenfalls aus dem Fernsehen kennt: Dass der Vater dem Sohne sein Handwerk beibringt. Muss ein tolles Gefühl sein!

    Wie vor 30 Jahren!

    Meine Art der Fotografie für Handwerksbetriebe ist meist eine Mischung aus Beobachtung, vielen gestellten Fragen und überschaubarer Technik. Hin und wieder setze ich mehrere Blitzgeräte ein – in diesem Fall bei den gestellten Portraits von Martin und Sascha Bartold und Azubi Raven. Überwiegend arbeite ich aber nur mit dem vorhandenen Licht (Available Light-Fotografie), um die natürliche Werkstatt-Atmosphäre zu erhalten. Dazu dezentes Color Grading in der Postproduktion, was der Szenerie in Kombination mit einem leicht entsättigten Look mehr Ausdruck (und meine fotografische Handschrift) verleihen soll. 

    Handwerk fotografieren - Stillleben

    Handwerkszeug wie im Museum!

    Fotografie für Handwerksbetriebe - Schuhmacherei Bartold

    Hände, die Schuhe erschaffen!

    Ich habe die Fotografie in der Schuhmacherei Bartold wie eine kleine Zeitreise erlebt. Viele Geräte und Maschinen dürften längst ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel haben. Es riecht nach Leder und Kleber, wie ich es aus Jugendjahren kenne, als ich die Sohlen meiner Durango-Boots beim Schuhmacher erneuern ließ. Und: Ich würde wetten, dass die nummerierten Etiketten im Abholregal hinterm Tresen die gleichen sind wie 1986 – damals bei den Durango-Boots. Echtes Kulturgut!

    Handwerksbetrieb Bartold

    Schuhmacher Sascha Bartold

    Als Fotograf für handwerker hat hier Florian Läufer ein Portrait über die Schuhmacherei Bartold erstellt.

    Abholzettel

    So sahen die Abholzettel eines Schuhmachers schon vor 35 Jahren aus – und gehen damit durchaus als „Kulturgut“ durch! 

    IN EIGENER SACHE

    Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen, Business-Events oder deine Mitarbeiter ins rechte Licht zu rücken, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK

    Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.

  • Daniela & Daryl – Standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg

    Daniela & Daryl – Standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg

    Die fotografische Begleitung  für die standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg von Daniela & Daryl begann für mich bereits ein paar Stunden vor dem Jawort. Und zwar beim Getting Ready von Daniela. Für mich ist dies immer ein toller Start in den Tag der Hochzeit. Ich fotografiere sehr gerne die Brautvorbereitungen am Morgen der Hochzeit und finde, dass dies ein toller Einstieg in eine Hochzeitsreportage ist. Mit Daniela & Daryl war abgestimmt, dass ich in den letzten 20 Minuten des Getting Readys mit Friseurin Sibel mit dem Fotoapparat dazukomme und wir dann das erste Aufeinandertreffen der beiden auf einer abgelegenen Feldstraße festhalten.

    Beim Getting ready mit dem Fotoapparat belauscht.

    Zum Ende des „Getting Readys“, also den aufregenden Brautvorbereitungen, stoße ich als stiller Beobachter mit dem Fotoapparat hinzu und halte Danielas Verwandlung zur Braut in einigen Fotos fest.

    Getting Ready Fotograf aus Hamburg

    Getting ready fotografieren wenn die Friseurin vor Ort ist.

    Details fotografieren beim Getting Ready

    Die kleinen Details machen häufig den großen Unterschied. Was du hier siehst,…

    Die Frisur der Braut.

    …findet sich kurze Zeit später in Danielas Frisur wieder.

    Getting Ready fotografieren: Braut steckt sich die Ohrringe ins Ohr.

    Papa hilft der Braut beim Schmuck anlegen. (Foto: Florian Läufer)

    Papa hilft!

    Der First Look

    Daniela & Daryl haben Glück. Für ihre standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg haben sie sich (natürlich) Sonnenschein gewünscht und: einen traumhaften Frühlingstag bekommen! Und es wird noch besser: Gelb ist die Farbe des Tages und so finden sich in Brautstrauß, Bräutigam-Anstecker und Hochzeitsdeko überall gelbe Blumen als Eyecatcher wieder. Da passt es mehr als perfekt, dass die Rapsfelder knallegelb in Vollblüte stehen – traumhaft!

    Braut wartet beim First Look auf den Bräutigam (Fotograf: Florian Läufer)

    Das erste Aufeinandertreffen von Daniela und Daryl findet an einem abgelegenen Feldweg statt.

    Gelber Brautstrauß

    Brautstrauß in Gelb. Passt perfekt zur Jahreszeit!

    Hochzeitsauto mit gelbem Blumenschmuck.

    Daryl wird von Danielas Papa zum vereinbarten Treffpunkt chauffiert.

    Bräutigam geht beim First Look Fotoshooting auf seine Braut zu.

    Kurz darauf fallen sich beide in die Arme!

    Kuss beim First Look

    Brautpaar betrachtet sich beim First Look.

    Brautpaar im Frühling

    Hochzeitsfotos im Rapsfeld mit dem Fotograf Florian Läufer

    Gelb ist die Farbe des Tages. Da passt es perfekt, dass die Rapsfelder in voller Blüte stehen.

    Es geht los – standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg

    Nun wird es spannend! Die standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg beginnt. Richtig süß: Daryls Neffe kündigt Braut Daniela mit einem großen Schild vor der Brust an, dann wird Daniela im Standesamt ganz traditionell von ihrem Papa an Daryl übergeben. Toller Moment! 

    Das Hochzeitsauto hält vor dem Standesamt Henstedt-Ulzburg

    Ankunft am Standesamt in Henstedt-Ulzburg.

    Standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg

    Ist DAS nicht drollig? Ich liebe es, solche Details fotografieren zu können!

    Fotograf Standesamt Henstedt-Ulzburg

    Der Gang ins Standesamt

    Klopfende Herzen!

    Standesamt Trauzimmer Henstedt-Ulzburg

    Hochzeitspaar im Trauzimmer

    So sehen zwei glückliche Menschen aus.

    Hand in Hand beim Standesamt

    Hand in Hand im Standesamt.

    Die Standesbeamtin findet tolle, persönliche und herzliche Worte für die Trauungszeremonie. Ein paar Tränen kullern. Als die kleine Hochzeitsgesellschaft gebeten wird, sich von den Stühlen zu erheben, steht nur noch diese eine Frage im Raume, die beide mit einem kräftigen „Jaa!“ beantworten. Verheiratet! 

    Jawort fotografieren

    Trommelwirbel – nun kommt der entscheidende Moment dieser standesamtlichen Trauung in Henstedt-Ulzburg.

    Verheiratet! Standesamt Henstedt-Ulzburg

    Der Vermählungskuss bei standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg

    „Jaaa, wir wollen!“

    Holzscheibe statt Ringkissen

    Ring aufstecken bei standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg

    Der Ringtausch – ein aufregender Moment.

    Ringtausch - festgehalten von dem Hochzeitsfotograf Florian Läufer, Hamburg

    Freudentränen

    Just Married - Standesamt Henstedt-Ulzburg

    Just Married!

    Cheers! Brautpaar im Hochzeitsauto.

    Hochzeitsauto mit Blechdosen

    Blechdosen für das Hochzeitsauto.

    Und immer wieder: Gelb!

    Gut vorbereitet ins Paarshooting

    Nach den Glückwünschen und einem Gläschen Sekt verabschieden wir uns zum Paarshooting. Dafür hatten wir uns einige Tage zuvor verschiedene Fotospots ausbaldowert und können nun die knappe Stunde gut nutzen. Gute Vorbereitung ist eben alles! 

    Brautpaar Fotoshooting im Frühjahr.

    Na gut, es lässt sich nicht verheimlichen: Der Nachwuchs ist bald da!

    Liebe!

    Hochzeitspaar beim Fotoshooting am kleinen See.

    Klassische Hochzeitsfotos

    Hochzeitsfoto im April

    Brautpaarshooting in henstedt-Ulzburg mit dem Hochzeitsfotograf Florian Läufer aus Hamburg.

    Jetzt zur Location, dem Bürgerhaus in Kaltenkirchen. Dort erwartet die beiden Frischverheirateten das berühmte Bettlaken-Herz zum Ausschneiden, viele, viele Seifenblasen und reichlich gut gelaunte Freunde und Verwandte. Es folgen spürbar herzliche Glückwünsche, die obligatorischen Gruppenfotos und eine kleine Ansprache von Daniela & Daryl, bevor ich diskret mein Equipment zusammenpacke und mich auf den Nachhauseweg begebe. Tolles Paar!

    Übrigens, wenn du eine weitere Hochzeit mit sehr ungewöhnlichen Paarfotos sehen möchtest, die ich im Bürgerhaus Kaltenkirchen fotografiert habe, dann klicke auf diesen Link: LARP-Hochzeit in Kaltenkirchen

     

    Kennt jder Hochzeitsfotograf: Das Herz auf einem Bettlaken

    Bevor es zum Feiern ins Bürgerhaus Kaltenkirchen geht: Herz ausschneiden!

    Brautpaar schneidet Herz aus Bettlaken aus

    Bräutigam schneidet Herz aus.

    Brautpaar schneidet Herz aus Bettlaken aus.

    Nagelschere für das Bettlakenherz

    Nagelscheren sind gerade groß genug, um das Herz aus dem Bettlaken auszuschneiden. 

    Geschafft! Das Herz ist vom Brautpaaraus dem Bettlaken ausgeschnitten.

    Tadaaaa! Geschafft!

    Seifenblasen auf der Hochzeitsfeier in Kaltenkirchen.

    Eingang zur Hochzeitsfeier in Kaltenkirchen.

    Ansprache des Brautpaares im Bürgerhaus Kaltenkirchen.

    Ansprache des Brautpaares im Bürgerhaus Kaltenkirchen

    Bei der Ansprache wird es nochmal emotional.

    Braut blickt Bräutigam bei seiner Rede an. 

    IN EIGENER SACHE

    Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.

    Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!

  • Babybauch-Shooting – Indoor oder Outdoor?

    Babybauch-Shooting – Indoor oder Outdoor?

    Auf die Frage, ob du dein Babybauch-Shooting lieber Indoor oder Outdoor planen solltest, gibt es keine allgemeingültige Antwort. Zumindest nicht von mir als Fotograf. Mir ist beides recht. Dennoch bin ich ein großer Fan von einem gut geplanten Outdoor Babybauch-Shooting. Überspitzt formuliert: Wer natürliche Fotos haben möchte, muss in die Natur! Zur richtigen Zeit bietet die nämlich die schönsten Kulissen, außerdem können Bäume, Bänke, Wiesen, Strand und vieles mehr als ganz hervorragende Posing-Hilfen genutzt werden. Fotografenherz was willst du mehr? 

    Schwangerschaftsfotos im Frühling

    Ein Traum: Babybauch-Shooting zur Vollblüte der Narzissen. Der bewusst genutzte Sonnenstern macht das Foto besonders.

    Frühlingsfoto mit Babybauch

    Du brauchst Plan A, Plan B und manchmal auch Plan C! 

    Wichtig für ein Babybauch-Shooting Outdoor: Die Rahmenbedingungen müssen stimmen – und da bin ich durchaus ein penibler Planer! Zufällig gutes Wetter ist mir zu wenig. Ich möchte SICHERGEHEN, dass bei meinen Babybauch-Shootings gutes Fotografierwetter herrscht. Deshalb mache ich immer einen A- und gleich auch einen B-Termin ab, wenn es um die Abstimmung einer Verabredung geht. Am Vorabend checke ich nochmal den Wetterbericht und verschiebe notfalls das Babybauch-Shooting A auf den Ausweichtermin B, wenn die Vorhersage nichts Gutes verspricht. Man wünscht sich Sonnenschein, ja. Eine leichte Bewölkung ist aber ebenfalls super zum Fotografieren, weil das Licht dann weich und zart wird. Erst wenn richtig trüber Himmel oder (genauso schlimm) starker Wind oder (noch viel schlimmer) Regen zu erwarten ist, muss die Notbremse gezogen werden. Übers Knie brechen hat noch nie geholfen!  

    Outdoor Babybauch-Shooting am Rande von Hamburg

    Ein leicht bedeckter Himmel verhalf beim Babybauch-Shooting von Franziska & Matthias zu einer schattenfreien Belichtung – toll! Übrigens: Eine Auswahl der Bildergebnisse dieses Sommerabends findest du hier: Outdoor Babybauch-Shooting

    Paarfotos mit Babybauch

    Drei, die glücklich sind! Sieht man, oder?

    Babybauchfotos in Hamburg vom Fotograf Florian Läufer

    Wenn aus Liebe Leben wird!

    babybauchbilder im Frühling fotografieren

    Glück, Glück, Glück!

    Outdoor Babybauch-Shooting: Die goldene Stunde

    In den Sommermonaten treffe ich mich meistens erst am frühen Abend zum Outdoor Babybauch-Shooting. „Goldene Stunde“ sagen wir Fotografen zum späten Abendlicht rund um den Sonnenuntergang. Wenn ich eine Stunde vorher mit dem Shooting beginne, können wir alle (also du mit deinem Babybauch, dein Partner und ich) uns erstmal „eingrooven“ und haben uns zum besten, äh goldenen (!) Licht schon ein bisschen eingestimmt, um jetzt die richtig guten Fotos zu machen! Es ist so: Du kannst dieses späte Licht mit keiner Bildbearbeitung imitieren – die goldene Stunde ist magisch! 

    Babybauchfotos im Gegenlicht zur Goldenen Stunde (Foto: Florian Läufer)

    Hat was: Babybauch-Shooting mit Eli im „Orange & Teal-Look“. Mehr von diesem Abend kannst du dir hier ansehen: Shooting in den Boberger Dünen

    Goldene Stunde beim Fotografieren

    Babybauch-Shooting Outdoor im Licht der untergehenden Sonne

    Goldene Stunde beim Babybauch Shooting in Hamburg

    Manchmal reicht eine Silhouette im warmen Gegenlicht, um das Wichtigste zu zeigen.

    Schwangerschaftsfotos – diese besondere Energie

    Nicht jede werdende Mama möchte bei einem Babybauch-Shooting ihren Bauch freimachen. Und nicht jede, für die es grundsätzlich okay wäre, möchte dies in der Öffentlichkeit tun. Dazu kann ich sagen: In aller Regel kümmern sich andere Menschen kaum um uns, wenn sie uns am Timmendorfer Strand oder in der Lüneburger Heide beim Fotografieren sehen. Geglotzt wird selten bis nie und wenn, würde ich höflich um Distanz und Zurückhaltung bitten. Das musste ich bisher aber noch nie. 

    Babybauch Shooting im Hamburger Umland während der Heideblüte

    Man sagt, die Heide blüht verlässlich zwischen dem 8.8 und 9.9. eines jeden Jahres. Da ist was dran! Wenn du dir ebenfalls Babybauchbilder zur Heideblüte wünscht, ist dies die beste Zeit.

    Fotoshooting mit Babybauch in Hamburg

    Love is in the air!

    Babybauch Paarshooting im Wilhelmsburger Inselpark

    Janina & Tobias hatten sich den Wilhelmsburger Inselpark als Foto-Location ausgesucht – gute Entscheidung!

    Freier Bauch hin oder her – ich persönlich finde es vollkommen unerheblich, ob der freigelegte Bauch zu sehen ist oder ob er bedeckt bleibt. Letztlich möchte ich auch (und vor allem!) etwas ganz anderes auf meinen Fotos zeigen. Und das zeigt sich in den Augen der werdenden Mamas, es liegt in der Körpersprache und ist den Bald-Mamas quasi ins Gesicht gemalt. Dies sind Glück, Stolz, Neugierde, Überschwenglichkeit, eben diese besondere Energie, von der Schwangere erfüllt sind. Wenn mir jemand sagt, dass dies auf meinen Fotos von einem Babybauch-Shooting erkennbar ist, dann gibt es kein größeres Kompliment für mich.

    Babybauch-Shooting - Indoor oder Outdoor?

    Bestes Licht und eine sehr, sehr in sich ruhende Bald-Mama! Toll, oder?

    Frieren für Fotos? Lieber nicht!

    Um das mit dem „Übers-Knie-Brechen“ nochmal aufzugreifen: Manchmal bekomme ich Anfragen zu einem Babybauch-Shooting in freier Natur in der kälteren Jahreszeit. Selbstverständlich könnte ich auch jetzt technisch ausgereifte Fotos von dir und deinem Bauch hier draußen machen. Du müsstest dich in deiner leichten Kleidung ein bisschen durch die Kälte quälen und das Frieren weglächeln. Manche werdende Mamas wünschen sich so sehr diese Outdoor-Fotos von sich mit ihren Bäuchen, dass sie die Gänsehaut gerne in Kauf nehmen würden. Man kann sich ja schließlich kaum aussuchen, zu welcher Jahreszeit man hochschwanger ist. Trotzdem rate ich davon ab, in den Wintermonaten leicht bekleidete Schwangerschaftsfotos zu machen. Weil: Du selbst wirst mit den entstandenen Fotos gedanklich immer, immer, immer das Shooting verbinden und dir denken: „Brrr, war DAS kalt damals!“ Und so ganz nebenbei, wird jedem Betrachter der Fotos das gleiche durch den Kopf gehen. Bilder erzählen Geschichten und diese ist: „Ein freigelegter Bauch in einer Winterlandschaft? Das muss kalt gewesen sein!“

    Babybauch-Shooting Indoor

    Da ich – ganz bewusst – kein eigenes Fotostudio unterhalte, besuche ich werdende Mamas gewöhnlich für ein Homeshooting zu Hause. Was ebenfalls möglich ist: Ein Indoor Babybauch-Shooting im Hotel oder einer anderen tollen Location. Das kann ein ländliches Gutshaus, eine tolle Ferienwohnung oder ein ganz anderer Ort deiner Wahl sein. 

    Indoor Schwangerschaftsfotos im Landhaus

    Babybauch Shooting Indoor mit dem Hamburger Fotograf Florian Läufer

    Tolle Idee: Samantha & Christoph haben sich zum dritten Hochzeitstag für das Indoor Babybauch-Shooting in die Location eingemietet, in der auch ihre Hochzeitsfeier stattgefunden hat. Die Hochzeitsreportage davon findest du in einem älteren Blogbeitrag von mir: Hochzeit auf Gut Bardenhagen

    Ich möchte ehrlich sein: Beim Homeshooting kann es aus fotografischer Sicht eine Reihe limitierender Faktoren geben. Nicht jede(r) hat das Glück, ein 30 Quadratmeter großes Wohnzimmer mit heller Fensterfront und Kaminkulisse sein Eigen nennen zu können – ich leider auch nicht. Andererseits: Oft braucht es nicht viel, um trotzdem gefühlvolle Fotos gestalten zu können. Aber – jetzt kommt’s – ich bin recht zuversichtlich, dass wir in kleinen Räumen immer auch ein bisschen Möbelrücken müssen. (Ich helfe hinterher auch beim Aufräumen – versprochen!)

    Babybauch-Shooting Indoor

    Homeshooting mit Nina & Jan-Hendrik in der Hafencity-Hamburg. Die Einrichtungsgegenstände haben wir bewusst in das Babybauch-Shooting einfließen lassen und sind so zu ganz persönlichen Fotos gekommen.

    Homeshooting Schwangerschaftsfotos

    Ich mag solche Gegenlichtaufnahmen, auf denen man nicht alles erkennt, aber das Wesentliche spürt.

    Schwangerschaftsfotos lustig (Fotograf: Florian Läufer)

    Der Spaß kam nicht zu kurz! Wie so häufig kam auch dieses Shooting über die zuvor von mir fotografierte Hochzeit der beiden super Verliebten zustande.

    Babybauch Fotografie als Homeshooting

    Geschwister mit einbeziehen? Unbedingt! 

    Fotograf Florian Läufer hielt diese Szene bei einem Homeshooting fest

    Ein, zwei Studiolichter und eine weiße Wand – mehr war bei diesem Indoor Babybauch-Shooting nicht nötig.

    Schummerlicht ist im kleinsten Raum möglich

    Übertreiben wollen wir es mit den häuslichen Umbauarbeiten natürlich nicht. Ich finde es ehrlicherweise sogar häufig sehr passend, die persönliche Einrichtung in die Bilder vom Indoor Babybauch-Shooting einfließen zu lassen. Individueller geht’s doch gar nicht! Mehr als eine Notlösung ist übrigens mein kleines mobiles Fotostudio, welches ich nach Absprache gerne zu einem Homeshooting mitbringe. Das benötigt ein Viertelstündchen Aufbauzeit, danach können wir aber diese tollen Schwangerschaftsbilder vor schwarzem Hintergrund erstellen, die so eine schöne Schummrigkeit ausstrahlen. Wäre das nichts für dich?

    Homeshooting Schwangerschaft

    Schwangerschaftsfotos mit gerichtetem Licht

    Schwarzer Hintergrund (den bringe ich mit) und eine diffuse Beleuchtung sind im kleinsten Wohnzimmer zu realisieren.

    Indoor Babybauchfotos

    Kontrast!

    In eigener Sache: Wenn auch bei Dir das freudigste aller Ereignisse ansteht und du Dir vorstellen kannst, gemeinsam mit mir ein Babybauchshooting durchzuführen, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. So können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten sprechen.

  • Unternehmensfotograf: die Druckerey in Berlin

    Unternehmensfotograf: die Druckerey in Berlin

    Als Unternehmensfotograf komme ich in ganz Norddeutschland herum. Einer meiner aktuellen Aufträge führte mich nun in die Druckerey nach Berlin-Weißensee. Und ja, Druckerey mit Ypsilon, nicht mit i! Die Druckerey ist eben nicht irgendeine Druckerei. Es ist ein Ort von Tradition, Leidenschaft, althergebrachter Technologien und vieler mechanischer Klänge. Es rattert, rüttelt und zischt in der Druckerey mit ihren historischen Heidelberger Druckmaschinen. Diese eindrucksvollen Druckerpressen brauchen Öl und Händchen, keine Updates. Wer sich also fragt, wo die gute alte Zeit geblieben ist, der findet sie jetzt und hier in der Meyerbeerstraße im Komponistenviertel von Berlin-Weißensee. Sowas liebe ich als Unternehmensfotograf!

    Die gute alte Zeit ist heute

    Inhaber Martin Z. Schröder ist gelernter Setzer, leidenschaftlicher Drucker und enthusiastischer Traditionsbewahrer in Personalunion. „Schweizerdegen“ nennt man diese Beideskönner, die in Schriftsetzerei ebenso ausgebildet wurden wie im Buchdruck. Schrift und Sprache liegen im Blut: Der Vater Redakteur, die Mutter Lektorin – man könnte meinen, die Richtung sei vorbestimmt gewesen. War sie auch: Bereits mit 14 Jahren trat Martin Z. Schröder der Arbeitsgemeinschaft „Junge Schriftsetzer“ im Pionierpalast in der Berliner Wuhlheide bei. Das liegt nun vier Dekaden zurück. Sei es wie es sei – für mich ein sehr besonderer Mensch, wenn ich das nach diesem gemeinsamen Fotoprojekt sagen darf. 

    Als Unternehmensfotograf in der Druckerey

    Dieses Portrait der Schriftsetzers Martin Z. Schröder machte der Unternehmensfotograf Florian Läufer aus Hamburg.

    Martin Z. Schröder in seiner Druckerey in Berlin-Weißensee. Ich habe den sympathischen Mittfünfziger als einen Bewahrer der guten alten Zeit erlebt. Die Süddeutsche Zeitung schrieb über ihn: „Schlechten Geschmack und kruden Stil lässt er seinen Kunden nicht durchgehen.“

    Schriftsetzer Details

    Buchsstabe für Buchstabe, überkopf und spiegelverkehrt – die Schriftsetzerei wie man sie nur noch aus dem Museum kennt. Hast du das Wort im Winkelhaken schon erkannt?

    Schriftsetzer mit geschwungenem A

    Holzletter in der Schriftsetzerei

    Als Unternehmensfotograf in der Werkstatt von Martin Z. Schröder

    Ich habe Martin Z. Schröder – der sich in seiner Vita kurz MZS nennt – als sympathischen Feingeist erlebt. Wenn er die bleiernen Buchstaben in den Druckstock spannt, mit Metallstegen fixiert und zu Wörtern und Sätzen zusammenfügt, scheint es, als würde der Berliner voller Vorsicht mit gläsernen Lettern hantieren. Und da ist was dran! „Blei ist ein sehr weiches Material und verzeiht keine Fehler. Fällt ein Buchstabe herunter, kann er schnell unbrauchbar werden!“ so der 55-jährige. Die Schriftsetzerei ist eine filigrane Arbeit, die Präzision bis auf das letzte Mμ erfordert. Ich finde es bereichernd, dieses alte Handwerk als Unternehmensfotograf festhalten und den Worten des Fachmanns zuhören zu dürfen. Martin Z. Schröder spricht wie gedruckt und mit geschwungenen Buchstaben: gewählt, bedacht, auf den Viertelmillimeter genau. 

    Schriftsetzer Martin Z. Schröder im Firmenportrait

    Als Schriftsetzer brauchst du viel Licht auf deinem Arbeitsbereich und gute Augen. Oder wie hier: ZWEI Brillen!

    Schriftsetzer bei der Arbeit über die Schulter fotografiert.

    Filigrane Arbeit: Mit der Ahle werden die kleinen (und das hier sind längst nicht die kleinsten!) Buchstaben im Bleisatz zurechtgerückt.

    Schriftsetzer Detailfoto

    „4000 TALER“ Zahlen gehen natürlich auch! Nachdem die Zwischenräume mit Stegen, Füllstücken und Regletten ausgefüllt sind, wird die druckfertige Form geschlossen und gebunden.

    Visitenkarten aus der Druckerey in Berlin-Weißensee

    Eleganz. Kräftiges Papier mit Struktur, im Bleisatz gedruckt und mit Prägung versehen – was für tolle Visitenkarten!

    MZS

    Das ist Kunst und darf auf keinen Fall weg!

    Aus fotografischer Sicht gibt es für mich einen kleinen Pferdefuß: MZS ist Sammler. Oder sagen wir Aufheber. Vieles ist eben zu schade zum Wegwerfen. Als Herr Schröder zum Beispiel die Farbe für den Druck einer exklusiven Visitenkarte auf einem Blatt Papier anmischt, liegen gleich mehrere solcher (längst getrocknete) Mischunterlagen auf der Arbeitsplatte herum. Martin Z. Schröder dazu: „Für mich ist das eine Form von Schönheit, wie sich die Farben auf dem Papier vereinen – ich lasse das immer ein bisschen liegen und schaue es mir gerne an.“ 

    Der Unternehmensfotograf Florian Läufer aus hamburg fotografierte hier in der Druckerei Berlin

    Zwei historische Heidelberger Druckmaschinen sind das mechanische Herzstück der Druckerey. 

    Handwerker fotografieren in der Werkstatt Druckerey in Berlin-Weißensee.

    Der Hamburger Fotograf Florian Läufer nutzte hier die Perspektive von oben, um dem Schriftsetzer auf die Hände zu gucken.

    Die Druckplatte wird für den Druck einer Visitenkarte eingerichtet.

    Der Druckstock wird eingerichtet.

    „Wenn man ein Handwerk lange ausübt, staunt man eines Tages über seine Hände. Also wie autonom sie arbeiten. Als wüssten sie, was zu tun ist.“ Eine ausdrucksstarke Aussage von Martin Z. Schröder, die ich ihm entwendet und in abgewandelter Form auf meine Homepage geschummelt habe. 

    Schriftsetzer am Druckstock.

    Alles vorsichtig festklopfen und schon kann der erste Probedruck beginnen.

    Handwerk fotografieren an der historischen Heidelberger Druckmaschine.

    So eine historische Druckerpresse gibt es nur noch in der Erinnerung – und in der Berliner Druckerey!

    Details der Heidelberger Druckmaschine

    Details!

    Visitenkarten in der Heidelberger Druckmaschine

    So sieht das Ergebnis aus. Hat was, gell?

    Drucker betrachtet das Papier im Gegenlicht

    Erste Inaugenscheinnahme im Gegenlicht, dann…

    Betrachtung des ersten Drucks durch die Lupe

    …nochmal mit der Lupe. 

    Die Dinge sind kompliziert

    Und so liegen unzählige schöne Dinge in der Druckerei herum. Übereinander, nebeneinander, scheinbar durcheinander. Es ist schwierig, beim Fotografieren nicht irgendwo gegenzustoßen. Allerdings: Was Martin Z. Schröder braucht, findet er auf Anhieb. Immer! Das Wort „Unordnung“ passt hier also nur bedingt. Können wir uns auf eine „nicht ausschließlich auf Systematik beruhende Ordnung“ einigen? Immerhin: Setzerei und Druckerei sind räumlich voneinander getrennt – ein anerkennenswerter Ansatz von Gliederung.

    Drucker und Schriftsetzer Martin Z. Schröder im Firmenportrait.

    Oder doch lieber mit einem anderen Farbton? 

    Farbe anmischen für den Druck.

    Gemischt wird von Hand, mit Gefühl und nach Gusto.

    Farbe auftragen

    Ganz dünn wird die Farbe auf die Walze gestrichen, dann wird wieder gedruckt…

    Unternehmensfotograf - Die Druckerey in Berlin-Weißensee

    Druckerey-Inhaber Martin Z. Schröder ist ein Schweizerdegen. So nennt man Facharbeiter, die sowohl ausgebildete Schriftsetzer als auch Buchdrucker sind. Wie viele mag es davon wohl noch in Deutschland geben?

    IN EIGENER SACHE

    Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen fotografisch festzuhalten, Business-Events zu begleiten oder jede andere Form der Industriefotografie durchzuführen, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: Unternehmensfotograf Florian Läufer

    Ganz gleich, ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.

  • Florian denkt nach – meine schönsten (und schlimmsten) Fotomomente 2021

    Florian denkt nach – meine schönsten (und schlimmsten) Fotomomente 2021

    Was bisher geschah: Nach einem katastrophalen 2020er Corona-Jahr bin ich also irgendwie ins zweitausendeinundzwanzigste Jahr n. Chr. hineingescheitert. Endlich vorbei! Aufstehen, Krone richten, weitermachen! Wer hätte damals geahnt, dass 2021 genauso weitergeht – und zwar bis heute!? Ich finde ja, dass Corona auch eine psychische Erkrankung ist. Ganz egal, ob du’s hast, hattest oder hasst: Irgendwie verändert es die Menschen. Bei mir jedenfalls hat es für einige Rochaden im Freundeskreis und beruflichen Umfeld gesorgt. 

    Leichtere Kost – hier soll es um Fotografie gehen! Nach dem Jahreswechsel rette ich meinen Kontostand noch einige Wochen mithilfe eines 450-Euro-Jobs über die Zeit. Ich versuche, mit der Gelassenheit eines Hindu-Königs auf das zu warten, was da hoffentlich kommen möge – die Fotosaison 2021. Nach der kleinen Kälte zum Jahreswechsel folgt bald die große Kälte mit Schnee, Glätte, Eiszapfen und zugefrorenen Gewässern. Simsalabim! Das kommt mir aus fotografischer Sicht gleich mehrfach gelegen.

    Winter is coming

    Für den Hamburger Winterdienst Borchers hatte ich in der Vergangenheit mehrere Fotoaufträge übernommen, für die echten Winterbilder, also die mit Schnee und Räumfahrzeugen, fehlte in der Vergangenheit der Schnee. „Sobald es schneit, musst du uns mal mit dem Fotoapparat begleiten, Florian!“ So waren wir die letzten beiden Jahre verblieben. Dann geht es ganz fix. Das Wetter hält sich an den Wetterbericht und es schneit, schneit, schneit. Noch in der gleichen Nacht (und am nächsten Tag) begleite ich das fleißige Borchers-Team und kann die Speicherkarten mit Winterdienstbildern vollmachen, die heute die Homepage der zuverlässigen Schneeschipper zieren. 

    Zwischen Anruf („Es schneit, Florian! Kannst du heute Abend Fotos machen?“) und Schneetreiben liegen nur wenige Stunden. Fast zwei Jahre hatten Winterdienst Borchers und ich auf diesen Moment gewartet. 

    Ein Blitzlicht habe ich hinter Lino versteckt, um diese Gegenlichtsituation zu erzeugen.

    Winterdienst-Romantik: Sonnenaufgang!

    Da bekommt man (fast) Lust auf Schneeschippen.

    Und ich nutze die kalten Tage und zugefrorenen Gewässer, um für das Anglermagazin „Fisch & Fang“ Foto- und Textmaterial zum Thema Eisangeln in Mecklenburg-Vorpommern zu erstellen. Solche Bilder sind schließlich auch nicht in jedem Jahr möglich! Chance nutzen! Auch witzig: Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, ist die Januarausgabe 2022 im Zeitschriftenhandel (oder hier versandkostenfrei: Januarausgabe Fisch & Fang) erhältlich, in dem auf gut 15 Seiten meine Fotos erschienen sind. 

    Eisangeln ist in unseren Breitengraden nicht in jedem Jahr möglich. Im Februar ’21 passt alles und ich kann den Fishing-Guide David Bernhardt in Mecklenburg-Vorpommern mit der Kamera aufs Eis begleiten. In diesen Tagen ist das Ergebnis auf gut 15 Seiten im Anglermagazin erschienen und ist bis Ende des Monats im Zeitschriftenhandel erhältlich.

    David schafft es sogar aufs Cover!

    Noch mehr winterliche Landschaften fotografiere ich in der Lüneburger Heide, sowie an der Ost- und Nordsee. Ein Traum, dass ich mein umfangreiches Bildarchiv mit einigen Gigabyte Winterfotos auffüllen kann. 

    Kleine Welt ganz groß – Eiskristalle im Gegenlicht der aufgehenden Sonne.

    Behind the scenes – mein langjähriger Fotobuddy Holger Kröger machte dieses Foto von mir an einem frostigen Februarmogen. (Danke, Holger!) Das Ergebnis siehst du unten: 

    Ganz schön kalt!

    Am Leuchtturm Obereversand sind einige Tage später Schnee und Eis schon wieder Geschichte. Kalt ist es trotzdem. Auch, wenn es auf diesem Foto nicht danach aussieht.

    Das letzte Kind hat Fell

    Im März kommt Leben in die Bude. Läufers sind auf den Hund gekommen! Mein neuer Fotobuddy heißt Milow und bringt erstmal den Alltag ganz schön durcheinander. „Wuff-wuff!“ Was soll’s, die Kids sind längst erwachsen, da fangen wir nochmal von vorne an. Wie sagt man? „Das letzte Kind hat Fell!“ Isso!

    Gestatten, Milow! 

    Ich kann auch anders!

    Süß, oder?

    Fotografisch ist sonst nüscht los. Hier und da mache ich einige Produktfotos für verschiedene Online-Shops, nichts Aufregendes. Schattenfrei ausgeleuchtete Produkte auf weißem Grund. Menschen fotografieren ist spannender.

    Ende des Monats kommt eines meiner schönsten Fotoprojekte 2021 ins Spiel. Ich erstelle in der Atelier-Werkstatt von Frank Pressentin ein fotografisches Portrait von ihm und seiner künstlerischen Tätigkeit als Erschaffer hochwertigster Schreibgeräte unter der Marke „Elbwood“. Man muss sich das vorstellen: Füllfederhalter aus edelsten Materialien in Einzelanfertigung. Da kostet ein fertiges Schreibgerät zwischen 1.000 und 8.500 Euro! Man fängt automatisch an zu flüstern, wenn man solch ein edles Stück in den Händen hält. 

    Ich liebe die Fotos, die an diesem Tag entstehen. Frank Pressentin „The Penmaker“ auch. Inzwischen werden die Bilder von dem Autodidakten auf seiner Webseite, in Infobroschüren und in verschiedenen Magazinen verwendet. Tolles Fotoprojekt, super Typ!

    Die Atelier-Werkstatt von „The Penmaker“ Frank Pressentin.

    Frank Pressentin – The Penmaker hinter der Marke Elbwood.

    Die Feder ist aus purem Gold.

    Mit kleinen, selbstgebastelten Reflektoren setze ich einen der exklusiven Füller ins rechte Licht.

    Unter anderem in der deutschsprachigen Ausgabe der „Heritage Post“ werden meine Fotos verwendet. (Handyfoto)

    Fotografieren im Untergrund

    Die Sache mit dem U-Bahnhof ist dann mein April-Highlight und ein Beweis, dass dich freie Arbeiten immer irgendwie weiterbringen. Und das kam so: Gleich im allerersten Corona-Lockdown 2020 wurde mir schnell langweilig und ich wollte nicht auf der Couch verkümmern. Ich fotografierte Hamburgs schönste U-Bahnhöfe und bastelte aus den Ergebnissen einen vielbeachteten Blogartikel. Nur so, um fotografisch und kreativ im Spiel zu bleiben. 

    Jetzt, ein Jahr später, klingelt das Telefon zu diesem Blogbeitrag. In Kurzform: Man habe die Fotos gesehen, sei begeistert und als professioneller Ladenbauer gerade dabei, einen groooßen Edekamarkt direkt über dem U-Bahnhof Mümmelmannsberg in Hamburg einzurichten. Das Ganze soll an die darunterliegende Bahnstation erinnern, bestenfalls mit meinen Fotos. „Hätten Sie nicht Lust, in ihrem Stil den Bahnhof als Auftragsarbeit zu fotografieren? Die Bilder sollen später in gut drei Metern Größe gedruckt und aufgehängt werden. Ist das was für Sie, Herr Läufer?“ Darüber muss ich nicht allzu lange nachdenken…

    Industriefotografie im U Bahnhof Mümmelmannsberg in Hamburg

    Der U-Bahnhof Mümmelmannsberg im Hamburger Stadtteil Billstedt.

    Der U-Bahnhof Mümmelmannsberg im Hamburger Stadtteil Billstedt

    Industriefotografie im Hamburger U-Bahnhof

    Industriefotografie im Edekamarkt Woelm in Hamburg. Foto: Florian Läufer

    Und so sieht das alles einige Wochen später im neu gestalteten Edekamarkt aus.

    Der Edekamarkt Woelm in Hamburg-Billstedt mit Fotografien von Florian Läufer

    Zwei Dutzend Schwarzweiss-Portraits

    Mit einem umfangreichen freien Projekt lasse ich den April ausklingen. Die Idee: Ich möchte gut 20 vollkommen unterschiedliche Personen fotografisch portraitieren. In Schwarzweiß und vor weißem Hintergrund. Dazu stets das gleiche Licht, stets das gleiche Set-up, stets die gleichen Kameraeinstellungen, stets der gleiche Barhocker, den ich für diese Portraits für einen Zehner auf ebay-Kleinanzeigen kaufe. In der Bildbearbeitung verzichte ich auf echte Retusche und verleihe den Ergebnissen lediglich einen kontraststarken, körnigen Look und mache den Hintergrund gleichmäßig weiß. That’s it! Herausgekommen sind – trotz aller Gleichheit – vollkommen unterschiedliche Fotos. 

    Charakter-Portraits - Fotograf: Florian Läufer, Hamburg

    Mein Schwarzweiß-Fotoprojekt hat mich mit etlichen interessanten Menschen zusammengebracht.

    Die Hochzeitssaison

    Jetzt sollte eigentlich die Zeit der Hochzeiten beginnen. Zwischen April und Oktober ist meine Fotografie geprägt von Trauungen – normalerweise. Doch es kommt wie im vergangenen Jahr: Stornierungen am laufenden Band. Viele Paare sagen ihre Hochzeit ab, manche feiern trotz der Corona-Einschränkungen, wenn auch im stark reduzierten Umfang. Dafür ist dann allerdings kaum noch ein Fotograf vonnöten. Klar, wenn du mit acht statt achtzig Gästen in der Kirche sitzt, betrachtet man die Dinge anders.

    Und dennoch: Einige Vermählungen mit überschaubarer Gästezahl (und ohne Tanz und Musik) bleiben, in die kniee ich mich umso mehr rein. Und so werden die Trauungen von Lisa & Timo, Anja & Lars und Carolin & Lukas für mich immer etwas Besonderes sein. Später kommen noch Ricarda & Marco, Caroline & Manuel und andere Kurzentschlossene hinzu.

    Natürliche Hochzeitsfotos Hamburg und Norddeutschland

    Lisa & Timo in Nortorf

    Hochzeitspaar im Oldtimer nach der Trauung. (Fotografiert von Florian Läufer, Hamburg.)

    Anja & Lars werde ich in 2022 wiedersehen. Nach der standesamtlichen Trauung in diesem Jahr wird im kommenden ein großes Fest gefeiert! Freu mich drauf!

    Hochzeitsfotos am Baumwall auf der Gangway zur Cap San Diego

    Die Gangway zur Cap San Diego an den Hamburger Landungsbrücken wird man nur selten ohne Menschen fotografieren können. Die Coronaeinschränkungen machen es in diesem Fall möglich, sodass Carolin & Lukas zu einem sehr individuellen Hochzeitsfoto kommen.

    Hochzeitsfotos im Wald. Der Fotograf Florian Läufer drückte hier auf den Auslöser

    Ricarda & Marco mochten den Wald in der Nähe der Location – ich auch!

    Landhochzeit in Brandenburg - Hochzeitsfoto

    Caroline & Manuel – auch hier sind Holz und Natur ein Thema. Caroline ist Landwirtin, Manuel Forstwirt. Logisch, dass wir diese Kulisse aufgreifen.

    Ach, und noch ein toller Moment für mich: Für eines meiner im Vorjahr gemachten Fotos erhalte ich bei den „Masters of German Wedding Photography“ einen Award von der internationalen Jury verliehen. Dieser Fotwettbewerb findet im deutschsprachigen Raum auf sehr hohem Niveau statt. Der gewonnene Award ist eine hervorragende Bestätigung für mich, mit meiner Fotografie auf dem richtigen Weg zu sein. *Florian stolz!

     

    Tschüss, Photobooth!

    Apropos: Meine Fotobox, die ich 2019 für Hochzeiten und Events anschaffte und mit zwei Partnern als eine klitzekleine Personengesellschaft führte, war schon 2020 pleite. Corona halt! Sich mit einem Dutzend halbbetrunkener Gäste vor einer Fotobox auf engstem Raum zu präsentieren, ist vermutlich das Letzte, was je wieder erlaubt sein wird. In der Hoffnung auf ein besseres 2021 kaufe ich Anfang des Jahres die „Konkursmasse“ (also die Fotobox) meiner soeben abgewickelten Gbr ab. To make a long story short: Ich hatte sie im laufenden Jahr kein einziges Mal im Einsatz. Inzwischen sind die Geräte in einer dunklen Kellerecke abgestellt und ich möchte an dieses Abenteuer nicht mehr denken. Es ist verzwickt: Nicht nur, dass der Umsatz der Fotobox seit Februar 2020 bei null Euro liegt. Die Abwicklung der Personengesellschaft muss aus Komplexitätsgründen der Steuerberater übernehmen, der dafür mit einem Stundensatz von 135,- Euro plus Steuer entlohnt werden musste. So sieht sie also aus, die schnelle unbürokratische Hilfe, von der im Fernsehen immer berichtet wurde. Soll ja alles seine Richtigkeit haben. Resteverwertung? Doppelt blöd: Der Wert der Photobooth-Anlage liegt bei mehreren Tausend Euro. Theoretisch. Praktisch ist ein Photobooth in Coronazeiten ungefähr so gut zu verkaufen, wie Eisschränke in Alaska. Nun steht sie also seit zwei Jahren im Keller herum…

    Meine aufwändig gestaltete Fotobox werde ich 2022 nicht weiter betreiben – schade.

    Die zweite Jahreshälfte – es geht bergauf

    Genug der Schwarzmalerei. Im Juni ergibt sich wieder eine Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Seenland Oder/Spree e.V., mit dem mich eine langjährige Kooperation verbindet. Die Zielgruppe der Brandenburger Touristiker hat sich im Laufe der Zeit erweitert. Von der Generation der „Best Ager“ (50+) hin zu deren Nachwuchs (25 bis 35). Und so streife ich (inzwischen selbst „Best Ager“) einige Tage mit einer Handvoll Laien-Models und den Mitarbeiterinnen des Tourismusverbandes durch die Wälder und an die Ufer Brandenburger Gewässer. Ich liebe diese naturverbundenen Shootings!   

    Die Zielgruppe der Touristiker hat sich erweitert. Mit ihren „Slow Trips“ sollen hauptsächlich junge Menschen angesprochen werden. „Slow Trips“? Gemeint sind damit kreative Reiseerlebnisse abseits üblicher Klischees. 

    Enjoy! Wer möchte dort jetzt nicht sitzen und den Sonnenuntergang genießen?

    Back to Hamburg: Die Zusammenarbeit mit dem jungen Team der Braaker Mühle hat sich in diesem Jahr intensiviert. Die Bäckerei – mit immerhin 24 Filialgeschäften – setzt im Marketing intensiv auf Social Media und hat dadurch ständigen Bedarf an neuen Fotos. Zwischenmenschlich passt es perfekt bei uns – eine tolle Grundlage. Und so fotografiere ich im Laufe des Jahres alle (!) 24 Filialen (mein Favorit: Semperstraße!) für den in Kürze neu gestalteten Internetauftritt der Brot- und Brötchenprofis. Dazu Mitarbeiter- und Kampagnenfotos und, und, und. Spannend!  

    Die Filiale in der Semperstraße in Hamburg-Winterhude ist aus stylischer Betrachtung mein Favorit. Sieht gemütlich aus, gell!? Reinsetzen, Kaffee trinken!

    Diversity-Fotoshooting in der Braaker Mühle

    Zwei Kolleginnen der Braaker Mühle beim Fotoshooting mit Florian Läufer aus Hamburg.

    Mitarbeiterfotos – anders, frech & frisch! Als Fotograf ist es ein Traum, in diesem Stil fotografieren zu können.

    Mitarbeiterin Braaker Mühle beim Fotoshooting. Fotograf: Florian Läufer

    Portrait Unternehmensfotografie

    Unternehmensfotografie Hamburg - witzige Handwerkerfotos in der Bäckerei Braaker Mühle.

    Stellenanzeige mit Witz

    Eines der vielen Bildergebnisse in meinen Händen: Wer mit so einem Plakat Mitarbeiter sucht, für den ist „Diversity“ nicht nur ein Modewort. (Handyfoto)

    Das 5-Kilo-Hochzeitsbuch

    Im Sommer hat sich die Coronalage beruhigt und wir alle denken, dass Corona nun endlich ausgestanden ist. Tolles Gefühl. Jetzt steigt die Nachfrage! Ich fotografiere einige kurzfristig organisierte Hochzeiten, werdende Mamas mit ihren Babybäuchen und gewordene Mamas mit ihren Babys. Es fühlt sich gut an, endlich wieder normal arbeiten zu können – nach 1,5 Jahren Dauereinschränkung. Dass das alles nur eine Fata Morgana ist und sich zum Winter wieder massiv verschlechtern wird, daran denke ich jetzt nicht. Möchte ich auch nicht. Wir haben unser altes Leben zurück. Jiieeehhaaaah!!! 

    Natürliche Babybauchfotos fertigt der Fotograf Florian Läufer aus Hamburg an.

    Babybauch-Shooting in der Abendsonne

    Was um alles in der Welt willst du mit einem Fotostudio, wenn dir die Natur die schönsten Kulissen bietet? Eben! Ich werde auch in den kommenden Jahren auf ein eigenes Studio verzichten und überwiegend Outdoor fotografieren. Und wenn ich doch mal eines brauche, lässt es sich jederzeit tageweise mieten.

    Glückliches Paar beim Babybauch-Fotoshooting

    Die hochschwangere Franziska in der blühenden Heide

    Ein Outdoor Babybauch-Shooting mit blühender heide im letzten Abendlicht der Sonne

    Matthias & Franziska beim Outdoor Babybauch-Shooting bei Hamburg

    Natürliche Newbornfotos vom schlafenden Baby.

    Meine Babyshootings finden grundsätzlich als Homeshooting statt. Einige Accessoires habe ich im Gepäck.

    Natürliche Babyfotos in Hamburg bei gedämpften Licht

    Ganz besonders wird mir in dieser Zeit die Hochzeit von einem Paar in Erinnerung bleiben, das hier lieber ungenannt bleiben möchte. Ein rauschendes Fest im Oldenburger Land, ich fotografiere was das Zeug hält. Die Zusammenarbeit kam recht überraschend zustande. Für mich genauso wie für das Brautpaar übrigens. Denn: Ich selbst bin quasi das Hochzeitsgeschenk der Eltern! Und es geht weiter. Die Bildergebnisse kommen bei Gästen, Eltern und Hochzeitspaar so gut an, dass die Beschenkung in die zweite Runde geht: ein exklusives Fotobuch! Das gestalte ich gemeinsam mit der sympathischen Brautmama. Und was für die Ewigkeit gedacht ist, soll auch für die Ewigkeit gemacht sein! Mehr als fünf Kilo wiegt das Präsent als es aus dem Druck kommt. Die Präsentationsbox mit Leder überzogen, das Buch in Leinen gebunden, das Papier in bestmöglicher, schwerer Qualität. Aufgeschlagen ist das Fotobuch gut 80 Zentimeter breit! Ein Wahnsinnsgefühl, die eigenen Bildergebnisse in dieser Form betrachten zu können! Am liebsten hätte ich es selbst behalten.   

    Bin ich zu teuer?

    Und dann ist da im Sommer noch die Anfrage eines Unternehmens mit Welt(!)ruf. Alles klingt nach einem sehr spannenden und dauerhaften Fotoprojekt. Wie das bei solchen Unternehmen ist: Die Vergabe erfolgt nach Ausschreibung. Den Zuschlag würde ich gerne bekommen, gleichzeitig muss ich aus betriebswirtschaftlicher Sicht natürlich realistisch kalkulieren. Und das ist manchmal die Krux an solchen Ausschreibungen: Gehst du zu hoch ran, erhält oft der günstigere Anbieter den Zuschlag. Bist du an dem Projekt vom Herzen her interessiert, kann es sich schon aus Prestige-Gründen lohnen. Gehst du allerdings zu niedrig ran, wertest du deine Leistung ab, kannst unglaubwürdig erscheinen und bist am Ende vermutlich schon aus diesem Grund unzufrieden. Und überhaupt: Wer möchte schon unter Wert arbeiten? Ich löse die Situation so, dass ich mit dem niedrigstmöglichen Stundenlohn eines steuerzahlenden Handwerkers die zu erwartenden Arbeitstunden multipliziere. Darunter geht nicht. Zusätzlich darf ich noch ein (kostenloses) Probeshooting absolvieren, um meine Chancen zu erhöhen, in den erlesenen Kreis der Angebotsabgeber zu kommen. Meine Bildergebnisse bewertet mein potenzieller Auftraggeber nach dem Shooting mit „sehr gut“. Einige Wochen später die Absage. In gebogenen Worten wird mir erklärt, mein Angebot sei zu hoch gewesen, man habe sich für einen günstigeren Bewerber entschieden. „Alles Gute für die Zukunft.“ „Danke, Ihnen ebenfalls!“

    Kirche & Kiez

    Eine kleine Besonderheit ist im September die Kieztour mit der Pastorin Angelika Gogolin, die ich vor einigen Jahren über die Hochzeitsfotografie kennenlernte und zu der ich heute ein freundschaftliches Verhältnis habe. Ja, du hast richtig gelesen: Eine echte Pastorin auf der Hamburger Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli! Was es damit exakt auf sich hat, kläre ich im zeitigen Frühjahr in einem eigenen Blogbeitrag auf. Aktuell müssen wir die Hintergründe noch topsecret halten. Aber so viel darf ich spoilern: Ich habe eine echte Pastorin im Freudenhaus auf der Reeperbahn fotografiert! Abgedreht!

    Pastorin Angelika Gogolin im Freudenhaus auf dem Hamburger Kiez

    Pastorin Angelika Gogolin im Freudenhaus auf St. Pauli. Da fragt man sich: Was will sie dort? Dazu bald mehr…

    Mit den Hochzeiten von Lisa & Thorben, Katharina & Nils und Jessica & Max neigt sich der Herbst seinem Ende entgegen. Die drei Trauungen waren tolle Abschlüsse mit drei super sympathischen Paaren für mich. Und dass mit einer fotografierten Hochzeit nicht automatisch die Verbindung wieder auseinander geht, kommt häufig vor. Oft klingelt ein bis zwei Jahre später das Telefon mit einer Anfrage für ein Newborn-Shooting. Bei Thorben ist es anders: Kurz vor der Hochzeit mit Lisa hat er sich als Tischlermeister selbstständig gemacht, benötigt nun Bilder für seinen Internetauftritt, der in den kommenden Wochen fertiggestellt sein wird. Beim Shooting erkenne ich neben seinem handwerklichen Geschick seine Liebe zum Beruf und beauftrage wiederum ihn im Nachgang, um mir ein spezielles Möbelstück herzustellen. Networking at it’s best! 

    Hochzeitsfotos beim Cafe Langes Mühle

    Die mag ich: Thorben & Lisa! 

    Die Anfrage zur fotografischen Begleitung der Hochzeit von Jessica & Max war extreeem kurzfristig! Spontan kann ich!

    Scheunenhochzeit in Niedersachsen. Hochzeitsfotograf war hier Florian Läufer aus Hamburg.

    Katharina & Nils hatten hingegen schon einmal verschoben, die freie Trauung samt großer Feier fand dann aber im September endlich statt. Tolles Paar!

    Tischlermeister Thorben.

    Thorben ist ein ungewöhnlicher Tischler. Seinen Meister hat er mit Bestnote bestanden, sein Arbeitsalltag ist von maximaler Flexibilität geprägt. Der Holzprofi arbeitet aus seinem Auto heraus direkt beim Kunden. Die Werkstücke werden in (s)einer kleinen Werkstatt vorgefertigt. Meine Aufgabe besteht darin, dies in atmosphärischen Fotos für seine Webseite herauszuarbeiten. 

    Portraits: Menschen im Beruf

    Bleiben wir beim Handwerk. Die Fotografie von Menschen im Beruf wird 2021 ein großes Thema für mich, das ich in den kommenden Jahren ausbauen möchte. Schon immer liebte ich es, Handwerker mit dem Fotoapparat zu portraitieren. Auf meinem Blog findest du etliche Beiträge zu diesem spannenden Fotothema. (Klicke unter „Themen“ einfach auf „Unternehmensfotografie“, um dir die Beiträge anzeigen zu lassen.) In diesem Zusammenhang bewarb ich mich auf zwei Ausschreibungen der Hamburger Handwerkskammer und erhielt jeweils den Zuschlag. Darum geht es dabei: Im Rahmen eines Integrationsprojektes sollen Handwerkerinnen und Handwerker mit Migrationshintergrund in ihren Betrieben portraitiert werden. Grundlage sind die jeweiligen Erfolgsgeschichten, die sich aus der erfolgreichen Integration und Anerkennung der fachlichen Leistung ergeben haben. Noch sind die Projekte (hinter denen ein Dutzend Fotoshootings stecken) nicht abgeschlossen und ich darf aus rechtlichen Gründen (noch) keine Ergebnisse zeigen. Ich fotografierte Menschen aus Afrika, Syrien, England, Rumänien, Irak und erhielt Einblicke in die bewegenden Geschichten dahinter. Ich führe das nicht weiter aus. Ich meine: Wir können uns sehr, sehr glücklich schätzen, in einem der reichsten Länder dieser Welt zu leben, in dem Demokratie (mit all ihren Unzulänglichkeiten und Kuriositäten), Meinungs- und Pressefreiheit herrschen. Ausrufezeichen!   

    Mit dem Fotoapparat belauscht: traditionelles Handwerk

    Außerhalb der Handwerkskammer-Projekte führt mich der Fotoapparat Ende November in den Stadthafen von Eckernförde. In der Frau Clara-Straße (heißt tatsächlich so!) brodelt es ordentlich in den Töpfen der Bonbonkocherei von Hermann und Heike Hinrichs. Altes, traditionelles Handwerk – ich liebe das! Aus viel Zucker, Glucose und einigen Farb- und Aromastoffen werden hier mithilfe jahrzehntealter Bonbonwalzen süße Leckereien in Handarbeit hergestellt. Ich darf die Herstellung und die Menschen dahinter fotografieren. Und ich darf probieren – lecker! Ein Fotoprojekt für alle Sinne! 

    Achtung, heiß!

    „Wuuusch!“ Mit 160 Grad Celsius wird der Bonbonteig auf die Arbeitsplatte gegossen.

    Einfärben des Bonbonteiges durch Firmeninhaber Hermann Hinrichs.

    Dann muss alles ganz schnell gehen. Kühlt der Teig aus, wird er hart und kann nicht mehr weiterverarbeitet werden.

    Fotoreportage über das traditionelle Herstellen von Bonbons

    Das Aussieben der Bonbons

    Ein tolles Foto dieses Firmenportraits: Der Koch am Dragierkessel

    Bonbonkocher Kai bei der letzten Veredelung der Leckereien. War ein tolles Fotoprojekt! 

    Der Unfall zum Jahresende

    Die zweite Jahreshälfte fühlt sich aus beruflicher Sicht seit Ausbruch der Pandemie erstmalig wieder fast normal an. Die Auftragslage erreicht phasenweise Vorkrisenniveau. Der Verlust aus 1,5 Jahren Pandemie bleibt Verlust und ist nicht wieder aufzuholen, das steht fest. Jetzt möchte ich aber nach vorne blicken und da darfst du nicht nach hinten denken! Ich gönne mir eine einwöchige Auszeit. Die erste seit 2019. Um die Fotoaufträge der letzten Monate Revue passieren zu lassen, fahre ich: FOTOGRAFIEREN! Die Landschaftsfotografie ist bei mir das Hobby im Beruf. Geld ist damit kaum zu verdienen, dafür sind echte Leidenschaften aber vermutlich auch nicht gedacht. Es geht um mich, um die Weite, um das Wetter und vielleicht um EIN schönes Foto am Ende des Tages. 

    Wohin es mich zieht? Auf die Insel Madeira mitten im Nordatlantik auf Höhe Marokkos. Und zwar unbegleitet, sieht man vom Fotoequipment ab. Die Kosten – überschaubar. 300 Euro Flug, 300 Euro Unterkunft, 300 Euro Mietwagen. Das gönne ich mir jetzt! 

    Es sind vor allem die Nebelwälder und die Trekkingtouren im Gebirge, die mich fotografisch reizen. Ich genieße die ersten Tage sehr und bin mit der Fotoausbeute mehr als zufrieden. Gegen Mitte des Trips ist Sturm, sodass sich die eh schon beeindruckenden Atlantikwellen zu echten Brechern aufbauen. Die Ostsee? Ein Ententeich dagegen! In Seixal bricht die tosende See in zerklüftetes Lavagestein. Ein Traum zum Fotografieren. Auch, wenn man unmöglich die Wucht und den ohrenbetäubenden Lärm der peitschenden See auf einem Foto wiedergeben könnte. Ich bin wirklich ergriffen von diesen Eindrücken. 

    Fast scheint es so, als würde der alte Lorbeerbaum nach mir greifen – gespenstisch!

    Denken wir das Gleiche?

    Für mich als Norddeutscher ist der Segeberger Kalkberg (das ist da, wo alljährlich die Karl May-Festspiele stattfinden) mit fast 100 Metern schon verdammt hoch. Auf diesem Foto beginnt der Weg auf Madeiras höchsten Gipfel: den Pico Ruivo mit 1862 Meter Höhe. In einer Woche bin ich viermal hochgestiegen, weil ich eine bestimmte Lichtsituation erleben wollte. Ob ich sie vorgefunden habe? Mehr dazu in Kürze in einem gesonderten Blogbeitrag. 

    15.000 Euro Schaden?

    Das Problem beim Fotografieren ist manchmal, dass man die Umwelt nur durchs Okular wahrnimmt. Daraus ergibt sich eine gewisse Distanz zum Geschehen. Es ist, als wäre der Fotoapparat ein Schutzschild, der dich unverwundbar macht. Mitten drin aber doch nicht ganz dabei. Ich möchte dicht ran an die Wellen, sie in ihrer vollen Dynamik abbilden. Zehn, zwölf Minuten lang passt meine Position zum Weißwasser der brechenden Wellen. Wir kommen uns nicht zu nahe. Dann rollt eine Welle ein, die nicht nur ein wenig, sondern gleich deutlich größer als alle vorherigen ist. Ich weiß, was mir blüht und mit diesem Gedanken ist bereits alles zu spät. Während die Welle bricht, reiße ich noch das Stativ nach oben, um es vor den Wassermassen zu schützen. Es hilft nicht. Der Rucksack mit dem Ersatzequipment lag eben noch knapp hinter mir, jetzt treibt er mit Schlagseite im fast brusttiefen Wasser. Ich hinterher. Ich kriege alles gegriffen, rette mich und die Ausrüstung ans Ufer. Außer einer zerrissenen Hose und einem geprellten Knie geht es für mich glimpflich aus. Die 15.000-Euro-Ausrüstung kann ich zur Hälfte abschreiben – das wird eine Woche später das Gutachten in Deutschland ergeben. Ich bin gut versichert, meine ich. Wie gut tatsächlich, werde ich nach der eingereichten Schadenmeldung wohl bald erfahren. Als wenn Corona nicht schon genug wäre… Auf ins neue Jahr!

    Die raue Küste Madeiras. Aus der Höhe betrachtet denkst du: Bloß nicht runterfallen! Bist du mit den Wellen auf Augenhöhe, denkst du: Bloß nicht reinfallen! Dass mir letzten Endes eine Welle die Beine wegreißen würde, finde ich in der Nachbetrachtung fast schon unfreiwillig komisch. Wenn da nicht der große Kameraschaden wäre…

    Hörst du es? 

    Auf ins neue Jahr!

    Nun geht in wenigen Tagen das Jahr zu Ende. Ich fühle mich durchgeschüttelt. Oder eher wachgerüttelt? Denn: Die vergangenen 12 Monate habe ich fast ein wenig pädagogisch wahrgenommen. Die Umstände haben mir Fragen gestellt. Was ist wichtig? Und was ist WIRKLICH wichtig? Wie will ich weitermachen? Wie gehe ich mit Krisen um? Und wie mit Erfolgen? Was macht es, wenn es mehr Krisen als Erfolge gibt? Welche Bedeutung haben materielle Dinge und welche hat Freiheit? Was macht frei – und was nicht?  

    Mir geht es gut. Und Sorgen habe ich erst, sobald sie da sind. Nicht schon wenn ich sie mir vorher mache. Dies soll mein Mantra für 2022 sein. Bis auf Weiteres lasse ich den Auslöser also weiterrattern. Dabei werde ich (noch) mehr in die Natur gehen, so wünsche ich es mir. „Spaß und Zufriedenheit“ heißt meine neue Währung. Dies wird dazu führen, dass ich nur noch Aufträge fotografiere, die 100% zu mir passen. Alle anderen empfehle ich an meine Berufskollegen weiter. Auch eine Form von Freiheit – die ist mir wichtig. 

  • Firmenportrait: Die Bonbonkocherei in Eckernförde

    Firmenportrait: Die Bonbonkocherei in Eckernförde

    Ein fotografisches Firmenportrait ist das perfekte Format, um den Geist eines Unternehmens dem Betrachter in einer authentischen Bildsprache näherzubringen. Es geht um Glaubwürdigkeit, Niveau und Exklusivität. Meine Lieblingsdisziplin: traditionelles Handwerk! Ich liebe es, althergebrachte Schaffensprozesse mit dem Fotoapparat zu begleiten. Das Handwerk lebt von den Machern und Fachleuten, die ich – neben dem Produkt – in einem natürlichen Firmenportrait gerne in den Vordergrund stelle. (Lesetipp: Hier siehst du ein weiteres tolles Firmenportrait: Geigenbaumeister S. Sielaff)

    Der heutige Fototermin führt mich in den Eckernförder Stadthafen. Instinktiv würde man hier an kauzige Fischer, reetgedeckte Räuchereien und heiser krächzende Möwen denken. Für mich geht es beim heutigen Firmenportrait allerdings um allerlei süße Leckereien aus der Bonbonkocherei von Hermann Hinrichs. Der Ingenieur gründete vor mehr als 15 Jahren mit seiner Frau Heike die Bonbonkocherei, die sich längst zu einem Touristenmagneten im Eckernförder Hafen entwickelt hat. Übrigens: So ganz weit hergeholt ist das mit der Räucherei nicht: Lange bevor die Hinrichs in dem Gebäude der Frau-Clara-Straße 22 Bonbons herstellten, befand sich hier eine alte Fischräucherei. Wo heute der Kessel mit dem Bonbonteig brodelt, standen einst die Altonaer Räucheröfen. Mein Extra-Tipp: Auf dem Weg in den nächsten Dänemarkurlaub unbedingt einen Abstecher in das süße Bonbonparadies einplanen! 

    Sprotten-Bonbons von der Ostseeküste

    Dass in der Bonbonkocherei von Herman Hinrichs neben der klassischen Himbeere auch Muscheln und Sprotten eine Rolle spielen? Geschenkt! Hier im hohen Norden wimmelt es in der Urlaubszeit von „Küstenkiekern“, die sich an den maritimen Bontje-Formen erfreuen. Sprotten-Bonbons mit Apfel-Vanille-Aroma und fruchtige Schleswig-Holstein-Muscheln sind der Renner – garantiert grätenfrei! Apropos: Wie die Schleswig-Holstein-Muscheln hergestellt werden, schauen wir uns in dieser Fotoreportage genauer an:

    Achtung, heiß!

    „Wuuusch!“ 160 Grad Celsius muss der Bonbonteig zur weiteren Verarbeitung haben. Kein Wunder, dass Jan Schiffer die dicken Handschuhe trägt!

    Herstellung des Bonbonteigs

    Farbe gibt’s aus der Flasche.

    Einfärben des Bonbonteiges durch Firmeninhaber Hermann Hinrichs.

    Hermann Hinrichs in seinem Element – er liebt seine Arbeit! 

    Showkochen mit Zuschauern hinter einer Glaswand

    Man sagt uns Nordlichtern nach, wir wären etwas mundfaul. Damit hätte man in der Bonbonkocherei keine Chance! Besuchergruppen werden in die Herstellungsprozesse durch spannende Vorträge und Erklärungen eingeweiht – ganz nebenbei.

    Unternehmensfotografie Firmenportrait

    Dustin Splittgerber ist gelernter Bäcker, mit Teigen kennt er sich also aus. Längst hat er die Bäckerschürze gegen eine lederne Bonbonschürze getauscht. 

    Zugabe von Aromen bei der Bonbonherstellung

    Noch etwas Aroma hinzugeben, dann…

    Klebriger Bonbonteig in unterschiedlichen Farben.

    …muss der zähe Teig ordentlich…

    Drei Mann beim Teig kneten in der Zubereitung

    …geknetet, gezogen und gewalkt werden!

    Fotostrecke Teig ziehen

    Bonbonkoch Kai Rehder ist schon viele Jahre dabei und hat es raus, wie der Teig perfekt gezogen wird. Durch diese Prozedur erhält der fertige Bonbon einen seidigen Glanz. 

    Schneiden des Bonbonteigs

    Muss man erstmal drauf kommen: Der Teig wird mit der Schere zerteilt, um…

    Bonbonteige in den Landesfarben von Schleswig-Holstein.

    …daraus die einzelnen Stränge für den dreifarbigen Bonbon (die Landesfarben Schleswig-Holsteins) zu formen.

    Showkochen in der Bonbonkocherei Eckernförde

    Nur durch eine Glaswand ist die Bonbon-Produktion vom Ladengeschäft getrennt. Das offene Konzept trägt ganz sicher zum großen Erfolg der Bobonkocherei bei. Ohne Zugucken wär’s ja auch langweilig!

    Norddeutsch für schmackhaft: legger!

    Das Konzept des sympathischen Bontje-Paares, Hermann und Heike Hinrichs, ist eine Mischung aus traditioneller Handwerkskunst und Erlebnisnascherei. Denn: Herstellung und Verkauf der bunten Candys finden in einem Raum statt! Nur durch eine Glaswand getrennt kann der Besucher den Bonbonkochern nicht nur über die Schulter schauen, sondern erfährt gleich noch Wissenswertes über den Herstellungsprozess. Die Süßwaren-Spezialisten beziehen die Besucher gerne in ihre Handwerkskunst mit ein und erklären bereitwillig die gekonnten Handgriffe und Arbeitsschritte. Man darf die Bonbonkocherei also getrost als Entertainment-Küche bezeichnen. Und mit ein wenig Glück kommt man gerade rechtzeitig zur Fertigstellung einer neuen Bonbonsorte, von der immer auch eine (noch warme!) Kostprobe genascht werden darf. Ich sach mal so: „Echt legger!“ (Mit doppelt-G gesprochen, nur so ist es norddeutsch korrekt.)  

    Offene Küche in der Bonbonkocherei

    Wichtigster Arbeitsschritt: Die Formgebung durch eine von mehr als 100 verschiedenen Bonbonwalzen. Dies muss geschehen solange der Teig noch warm ist. Kühlt er ab, härten die Bonbons rasant aus.

    Bonbonwalze bei der Herstellung

    Da sind sie: fruchtige Schleswig-Holsteiner Muscheln!

    Ein Firmenportrait von Fotograf Florian Läufer - Bonbonkocherei

    Hinten wird stetig Teig nachgeführt, während vorne…

    Der Fotograf Florian Läufer (Hamburg) erstellte dieses Firmenportrait der Eckernförder Bonbonkocherei.

    …die Muschelstränge auf dem großen Edelstahltisch abgelegt werden.

    Fotoreportage über das traditionelle Herstellen von Bonbons

    Bonbonprofi Kai weiß, was er tut! 

    Geschäftsinhaber der Bonbonkocherei in Eckernförde: Hermann Hinrichs

    Cheffe auch! 

    Hermann Hinrichs in Aktion. Der Hamburger Fotograf Florian Läufer drückte auf den Auslöser.

    Da frage ich mich die ganze Zeit, wie sich um alles in der Welt die Muscheln aus ihrem Verbund lösen lassen. Und dann geschieht es mit einem Handstreich – „Rrrraaaatsch!!“ 

    Muschelbonbons in den Landesfarben Schleswig-Holsteins

    Das Aussieben der Bonbons

    Die feinen Enden, Knubbel und Überstände werden einfach ausgesiebt.

    Schleswig-Holsteiner Muschelbonbons. Lecker!

    Eine Handvoll Muscheln – fast fertig! 

    Ein tolles Foto dieses Firmenportraits: Der Koch am Dragierkessel

    Ihren letzten Schliff bekommen die bunten Naschereien im großen Dragierkessel. 

    Herman Hinrichs am Drageekessel

    Was man auf diesem Bild vom fotografischen Firmenportrait nicht sieht: Wie unfassbar laut es ist, wenn die Bonbons durch den großen Kessel scheppern! 

    Firmenportrait mit Zeitgeschichte

    Wichtigste Zutaten zur Herstellung der süßen Leckereien: Zucker und Glukose – besser bekannt als Traubenzucker. Zunächst muss beides mit Wasser verrührt und auf 160 Grad erhitzt werden. Dann muss, muss, muss alles ganz fix gehen, denn der zähe Teig lässt sich nur verarbeiten, solange er noch heiß ist. Farbstoffe und Aromen machen aus jeder Bontje-Sorte ein anderes Hinrichs-Original, dann folgt der wichtigste Schritt zum fertigen Bonbon: die Formgebung! Über 100 verschiedene Bonbonwalzen sorgen für die mundliche Form der farbenfrohen Nascherei.

    Besonders spannend bei diesem Firmenportrait ist für mich, dass die metallenen Walzen ein bewegtes Arbeitsleben hinter sich haben. Die jüngere Walzengeneration ist rund 40 Jahre alt, manche bringen es auf doppelt so viele Jahre und haben – glücklicherweise – den zweiten Weltkrieg überstanden. Die Kriegsindustrie benötigte Messing zur Herstellung von Patronenhülsen und so wurde gesammelt und eingezogen, was nicht irgendwo unter dem Dielenboden versteckt gehalten wurde. Ganz schön mutige Bonbonkocher gab es damals also, die ihre kostbaren Walzen vor dem Einschmelzen bis in die heutige Zeit retteten. Gut so!

    Glukose ist zähflüssig

    Zähflüssig!

    Das Bokeh des Sigma Art 85 f/1.4 Objektivs

    Mit diesem Foto von dem heiß blubbernden Bonbonteig können vermutlich nur die Fotografen unter den Lesern etwas anfangen. Ich kläre auf: Der Look, den ein Objektiv von den in Unschärfe versinkenden Bildteilen kreiert, nennen wir Fotografen „Bokeh“.  Sieht’s cool aus, hat das Objektiv ein „schönes Bokeh“. Ganz besonders die verschwommenen Lichtkreise sind dabei ein wichtges Kriterium. Diese hier – im oberen Bilddrittel – sind verdammt sexy, oder? Reinzoomen, wirken lassen!  

    Messingwalzen zur Bonbon-Herstellung. Foto: Florian Läufer

    Die Messingwalzen haben schon einiges er- und überlebt. Manche sogar den zweiten Weltkrieg!

    Die Himbeere

    Messingwalzen zur Herstellung von Bonbons.

    Der Klassiker – die Himbeere!

    Die Herstellung des Bonbonteigs muss flott gehen.

    Schnelles Arbeiten ist Pflicht! Nur wenn der Bonbonteig noch warm ist, lässt er sich verarbeiten. 

    Teig kneten

    Mit dem Fotoapparat die Herstellung von Bonbons begleitet.

    Himbeeren wie am Fließband! 

    Himbeerbonbons

    Die fertigen Himbeer-Bontjes in der Verkaufsauslage

    Nur mit der weißlichen Oberfläche ist die Himbeere „echt“. 

    Mitarbeiterinnen der Bonbonkocherei beim Abfüllen der Produkte.

    Letzte Schritte vor dem Verkauf: Verpacken und etikettieren. Selbstverständlich in Handarbeit.

    Gläserne Küche der Bonbonkocherei.

    Voilá – die Bonbonkocherei in der „Frau-Clara-Straße“ im Eckernförder Stadthafen.

    Die Auslage der Bonbonkocherei in Eckernförde

    Verkaufsauslage

    Merkel-Bonbons

    War auch schon da und ließ es sich nicht nehmen, selbst Hand anzulegen: Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel. Logisch, dass ihr eine eigene Bonbonsorte gewidmet wurde.

    Heike und Hermann Hinrichs. Für ein Firmenportrait fotografiert von Florian Läufer aus Hamburg.

    Gründer und Erfinder der Bonbonkocherei Eckernförde: das H-Team! (Heike & Hermann Hinrichs) 

    Gruppenfoto vom Team der Bonbonkocherei in Eckernförder Stadthafen. (Fotograf: Florian Läufer)

    Red rules! Ohne deine Mitarbeiter bist du nix.  

    IN EIGENER SACHE

    Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen fotografisch festzuhalten, Business-Events zu begleiten oder jede andere Form der Industriefotografie durchzuführen, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK

    Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.

  • Unternehmensfotografie: Fliegenfischerschule Westensee

    Unternehmensfotografie: Fliegenfischerschule Westensee

    Das war in Sachen Unternehmensfotografie ein Auftrag nach meinem Geschmack: Der Betreiber der Fliegenfischerschule Westensee, Jan-Michael Knuthsen, möchte seinen Internetauftritt von Grund auf neu gestalten und benötigt dafür: Fotos. Gute Fotos! Und hier kommt mein berufliches Vorleben ins Spiel. Als gelernter Zeitschriftenredakteur habe ich etliche Jahre für Angelmagazine gearbeitet. Fotos vom Angeln? Kann ich, hab’ ich schonmal gemacht! 

    Nun muss man dazu sagen: Fliegenfischen ist nicht das Gleiche wie „richtiges“ Angeln. Fliegenfischen ist etwas für Feingeister. Während der normale Angler mit Bleigewichten, Würmern und mehr als handlangen Großködern „arbeitet“, stehen dem Fliegenfischer lediglich Rute, Rolle, Schnur und eine aus Federn, Fell und Garnen (selbst-) gebundene Fliege zum Fischfang zur Verfügung. Um diese, maximal wenige Gramm leichte, Imitation auf Weite und damit zu den Fischen zu bringen, muss der Fliegenfischer seine Schnur zunächst durch Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen mit der Angelrute in rhythmische Schwingungen versetzen. Vor…, zurück…, vor…, zurück… Ist die Schnur aufgeladen, lässt der Angler sie nach vorne schießen, um damit den klitzekleinen Köder ins Wasser zu bringen – ganz schön kompliziert. Das muss man lernen! Deshalb die Fliegenfischerschule Westensee. 

    Demonstration einer Wurfübung beim Fliegenfischen

    Inhaber und Lehrer der Fliegenfischerschule Westensee Jan-Michael Knuthsen ist ein alter Hase, mit allen Wassern gewaschen und gibt sein Wissen an Jung und Alt weiter. Hier an Jung! 

    Unternehmensfotografie Outdoor: Lehrer Knuthsen erklärt seinen Schülern das Werfen mit der Fliegenrute

    Theorie ist wichtig.

    Jungangler beim Fliegenfischen

    Aber: Praxis ist und bleibt eben die beste Theorie! 

    Fliegenfischen lernen für Jungangler

    Unternehmensfotografie Outdoor

    Auch wenn es nicht die typische Unternehmensfotografie ist, gibt das Thema Fliegenfischen fotografisch ordentlich was her. Fliegenfischen ist elegant. Dass an unserem Shootingtag nun auch noch Herbstwetter wie aus dem Bilderbuch herrscht, ist ganz sicher Petrus zu verdanken. Das ist übrigens der, wegen dem man einem Angler „Petri Heil!“ wünscht und der seinen Ursprung bereits in der Bibel hat. 

    Als zweiter Mann ist heute der sympathische Aki von der Möllner Marketing-Agentur „Socialmedia-Nord“ dabei, der gleichzeitig einen Videoclip erstellt und für den Internetauftritt der Fliegenfischerschule Westensee verantwortlich ist. Tja, und dann sind da noch die Jungs und Männer, denen Fliegen-Guru Jan das Fliegenfischen beibringen und die Wurfperformance verbessern wird. Eine kleine Auswahl der Bildergebnisse siehst du hier: 

    Trockenübung Fliegenwerfen

    Bevor es ins Wasser geht: Trockenübung. Wobei man ehrlicherweise gestehen muss, dass er keine Übung mehr benötigt!

    Flyfishing

    Das mussten wir bestimmt zehnmal wiederholen, bis ich es endlich hinbekommen habe, das von der Schnur abspritzende Wasser scharf abzubilden. Fotografieren bedeutet oftmals: Try & Error!

    Fliegenschule am Westensee. Foto: Florian Läufer

    Werfen mit der Fliegenrute. Jan macht’s erst vor…

    Fliegenfischer-Lehrer Jan-Michael Knuthsen in Aktion

    …erklärt es nochmal theoretisch und dann…

    Fliegenfischen als Unterricht

    …sind die Männer dran. Learning by doing!

    Fliegenfischen lernen in kleinen Gruppen

    Alle auf einmal – wer soll da noch durchblicken?

    Gehört auch zur Ausbildung: werfen mit der Zweihandrute

    Gehört ebenfalls zum Ausbildungsprogramm: das Werfen mit der Zweihandrute!

    Lehrer und Schüler beim Wurftraining

    Suchbild – hast du schon die kleine Fliege entdeckt, die als Köder dient?

    Inhaber der Fliegenschule Jan-Michael Knuthsen beim Rückhandwurf

    Auf sympathische Art und Weise weiht Jan seine Schüler allen Alters in die hohe Kunst des Fliegenfischens ein. Jan kann Vorhand genauso wie Rückhand. Und…

    Kunstwerfen bei der Fliegenschule Westensee

    …sogar im Kreis! Beeindruckend, oder?

    Der Hamburger Fotograf Florian Läufer in vollem Einsatz bei dieser Outdoor-Unternehmensfotografie am Westensee

    Florian bei der Arbeit. Stehen die Angler im Wasser, musst du als Fotograf mitkommen – so einfach ist das! (Fotocredit: Aki)

    Aki von Socialmedia-Nord

    Der liebe Aki von der Marketing-Agentur www.socialmedia-nord.de hat fleißig gefilmt und mich für diesen Auftrag ins Spiel gebracht. Danke dir, mien Jung!

    Fliegenfischer beim Fachsimpeln

    Angeln ist die einzige Philosophie, von der man satt weden kann! Wichtigstes Thema: die Fliege! 

    Fliegenangler

    Angelknoten lernen

    Angelknoten stehen ebenfalls auf dem Stundenplan.

    Streamer unter kritischem Blick

    Kaum zu glauben, dass mit solch bunten „Fusseln“ 20-pfündige Lachse genarrt werden können.

    Jan-Michael Knuthsen im Portrait (Fotograf: Florian Läufer)

    Das gehört in der Unternehmensfotografie immer dazu: Portraits der Personen hinter der Firma. Voilá: Jan-Michael Knuthsen, Inhaber der Fliegenfischerschule Westensee. 

    Unternehmensfotografie bei der Fliegenfischerschule Westensee in Schleswig-Holstein

    „Wuuuusch!“

    Fliegenfischen im Herbst

    Drei Dinge sind wichtig beim Werfen mit der Fliegenrute: Üben, üben, üben!

    IN EIGENER SACHE

    Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen fotografisch festzuhalten, Business-Events zu begleiten oder jede andere Form der Industriefotografie durchzuführen, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK

    Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.

  • Franziska & Matthias – Outdoor Babybauch-Shooting

    Franziska & Matthias – Outdoor Babybauch-Shooting

    Das Outdoor Babybauch-Shooting von Franziska und ihrem Mann Matthias (seeehr sympathisches Paar!) sollte im späten Licht der Nachmittagssonne stattfinden. Nur: Wer den gerade ausklingenden Sommer noch in Erinnerung hat, weiß, dass Sommer und Sonne in diesem Jahr nur schwer zueinanderfanden. Nach einem kleinen Kennenlerntelefonat machten wir also vorsorglich das, was ich aus Wettergründen für jedes Outdoor-Shooting vorschlage: einen A- und einen B-Termin. Passt das Wetter beim ersten Termin nicht, haben wir gleich einen Ausweichtermin parat.

    Outdoor Babybauch-Shooting im perfekten Licht

    Dass wir bei diesem Outdoor Babybauch-Shooting letztlich erst beim C-Termin die optimalen Wetterbedingungen hatten, machte die Sache spannend. Die anvisierten Treffen zuvor wären von der Witterung vielleicht okay gewesen, aber eben noch nicht richtig klasse. Es ist ja so: Wer mit 80% zufrieden ist, kann niemals hundertprozentige Arbeit abliefern! Das Warten (und Verschieben) hat sich gelohnt und so wurden wir an einem Mittwochabend im August mit ausgezeichneten Bedingungen beschenkt. Auf geht’s! Die knackige Nachmittagssonne verwandelte sich nach und nach in ein warmes Abendlicht mit allen Farbnuancen der tiefstehenden Sonne – ein Traum! Was bei diesem Outdoor Babybauch-Shooting herausgekommen ist, siehst du mit einigen Beispielfotos hier: 

    Paar geht Hand in Hand auf Sand

    Paarfoto mit Babybauch

    Schon zu Beginn des Shootings hatten wir gute Lichtbedingungen, die zum Abend von Minute zu Minute immer besser wurden. Tschakkaaa!

    Babybauchfoto auf einer Düne

    Die hochschwangere Franziska & Matthias beim Spaziergang in der Heide

    Tolles Paar: Matthias & Franziska

    Shooting mit Babybauch in der Heide

    Matthias & Franziska beim Outdoor Babybauch-Shooting bei Hamburg

    Kein Zweifel, hier ist Liebe im Spiel! 

    Dieses babybauchbild von Franziska entstand im Gegenlicht

    Babybauchbilder im Gegenlicht

    Babybauchfoto

    Wenn aus Liebe Leben wird!

    Dieses Licht wünscht du dir als Fotograf!

    Franziska mit ihrem Babybauch in der späten Abendsonne

    Zum Abend hin kam der Moment, in dem ich immer ein bisschen euphorisch werde: die goldene Stunde! JETZT ist das perfekte warme Licht, welches es zu nutzen gilt. Hier hat das Gegenlicht der tiefstehenden Sonne zu großartigen Reflexionen in den Gräsern geführt. Nur wenige Fotos später war dieses kleine Lichtwunder schon wieder vorbei. Und so ganz nebenbei: Schau mal, wie zufrieden und glücklich Franziska in die Kamera schaut – toll!

    Die Sonne geht unter beim Babybauch-Shooting in der Nähe von Hamburg

    Bei wem der kleine Elefant bald neben dem Bettchen steht ist selbsterklärend.

    Die hochschwangere Franziska in der blühenden Heide

    Die hochschwangere Franziska in der Abendsonne und: inmitten blühender Heide!

    Ein Outdoor Babybauch-Shooting mit blühender heide im letzten Abendlicht der Sonne

    Das Gegenlicht der untergehenden Sonne malte die Lichtkante um die Köpfe von Matthias & Franziska beim Babybauch-Shooting

    Die letzten Sonnenstrahlen haben diese feine Lichtkante um die Köpfe von Franziska & Matthias gemalt. Abschlussfoto eines abwechslungsreichen Outdoor Babybauch-Shootings mit einem chillig-angenehmen Paar!

    In eigener Sache: Wenn auch bei Dir das freudigste aller Ereignisse ansteht und du Dir vorstellen kannst, gemeinsam mit mir ein Babybauchshooting durchzuführen, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. So können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten sprechen.

    Übrigens: In meinem Portfolio findest Du unter dem Menüpunkt Babybauch weitere Beispiele für meine Arbeiten. Viel Spaß beim Anschauen!