In der Unternehmens- und Industriefotografie vereinen sich gleich mehrere fotografische Genres miteinander. Wer sein Unternehmen ins rechte Licht rücken lassen möchte, benötigt meist Portraitfotos von Mitarbeitern, Produktfotos, Architektur- und Interieurfotos und, und, und. Ganz anders waren die Anforderungen bei diesem Auftrag für die Neugestaltung des riesigen Edekamarktes Wölm in Mümmelmannsberg im Osten Hamburgs. Mindestens genauso ungewöhnlich: Wie der Auftrag zustande kam!
Hamurgs Unterwelt – schrill, schräg, stylish!
Was bisher geschah: Als im vergangenen Jahr der erste Corona-Lockdown meine Arbeit zum Erliegen brachte, war klar, dass ich weiterhin aktiv bleiben will, muss, werde. Veränderung ist jederzeit okay, Stillstand nicht! Also nahm ich mir einige Freie Arbeiten vor, bei denen ich fotografisch aktiv bleibe, kreativ gefordert bin und keine wirtschaftlichen Interesse verfolge. (Tipp: Hier findest du einen etwas älteren Blogbeitrag von mir, bei dem ich einige Worte zum WARUM der Freien Arbeiten geschrieben habe: KLICK)
Meine allererstes Projekt führte mich in den Hamburger Untergrund und wurde jetzt – 1,5 Jahre später – die Initialzündung für oben erwähnten Auftrag. Ich kläre auf: Als heimlicher Fan der Architekturfotografie tauchte ich im Lockdown Nr.1 in Hamburgs eindrucksvollsten U-Bahnhöfe ab und fotografierte die schrägsten, schrillsten und stylishsten Haltestellen, die Hamburg zu bieten hat. (Hier geht es direkt zu dem Blobeitrag: Hamburgs Unterwelt fotografieren) Die Ergebnisse fasste ich im April 2020 in einem Blogbeitrag zusammen, der in Fotografenkreisen allerlei Beachtung fand. Bis heute erhalte ich viele E-Mails von interessierten Fotografen dazu, die nun ebenfalls mit der Rolltreppe „unter Tage“ fahren und ihre Ergebnisse auf Instagram & Co. zeigen.
Auch eine Form der Industriefotografie: der U-Bahnhof Mümmelmannsberg
Nun ja, ich erhielt also allerlei E-Mails zu den U-Bahnhöfen und freute mich, dass die Serie so gut ankam. Die Wochen und Monate vergingen. Und plötzlich, out of the blue, kam die Anfrage des Lübecker Ladenbauers Storebest. Man hätte meinen Blogbeitrag gesehen, sei gerade dabei einen Edekamarkt unmittelbar über dem U-Bahnhof Mümmelmannsberg neuzugestalten und möchte dabei einen optischen Bezug zur Haltestelle herstellen. Da kämen Fotos vom Bahnhof Mümmelmannsberg im Stile meines Blogbeitrags mehr als infrage. Am besten zwei, ach lieber drei Meter groß! So der hochprofessionelle System-Ladenbauer.
Bitte was? „Äh, ja klar. Übernehme ich gerne. Wann soll es losgehen?“ Bis es mit dieser ungewöhnlichen Art der Industriefotografie losging, dauerte es noch etwas. Nach Erhalt aller Genehmigungen stand ich dann aber tatsächlich an zwei Abenden mit Stativ und Kamera im U-Bahnhof, ließ den Auslöser klicken und schrieb meine Blicke, Perspektiven und Ideen auf die Speicherkarte.
Der Eingang zum U-Bahnhof Mümmelmannsberg im Hamburger Stadtteil Billstedt.
Kontraststark, gesättigt, symmetrisch – das waren die Anforderungen an die Fotografie im U-Bahnhof Mümmelmannsberg.
Sieht fast schon futuristisch aus, ist es aber nicht. Der U-Bahnhof Mümmelmannsberg existiert in dieser Form seit gut 30 Jahren. Damals (1990) wurde der U-Bahnhof vom Hamburger Architekten- und Ingenieurverein als „Bauwerk des Jahres“ ausgezeichnet.
„Zuuu-rück-bleiben, bitteee!“
Splitshot: Halb U-Bahn, halb U-Bahnhof.
Der Hase „Mümmelmann“ findet sich an vielen Stellen der U-Bahnstation wieder. Hintergrund: Die in den Siebzigerjahren errichtete Großwohnsiedlung hat ihren Namen „Mümmelmannsberg“ von der gleichnamigen Straße im Stadtteil Billstedt erhalten, die bereits seit 1938 existiert. Damals tummelten sich dort allerhand Hasen auf den Wiesen, zur gleichen Zeit war die Erzählung „Mümmelmann: ein Tierbuch“ von Schriftsteller Herman Löns sehr populär. So kam eins zum anderen. Wieder was gelernt – wusste ich vorher auch nicht.
To make a long story short: Die Neueröffnung des Edekamarktes Wölm an der Kandinskyallee wurde kürzlich groß gefeiert, meine Fotos hängen (in ziemlich groß!) an den des U-Bahnhofs nachempfunden Wänden. Fühlt sich gut an! Hier siehst du die Ergebnisse:
Der Edekamarkt Wölms in der Kandinskyallee feierte am 03. Juni 2021 seine Neueröffnung und wurde vom Profi-Ladenbauer Storebest in Anlehnung an den darunterliegenden U-Bahnhof Mümmelmannsberg gestaltet.
Jeder Hamburger kennt die schlichten Kacheln aus den U-Bahnhöfen der Hansestadt, die sich hier im Edeka Wölm wiederfinden – witzige Idee.
Tolles Gefühl, die eigenen Bilder in dieser Größe im Supermarkt ausgestellt zu sehen.
Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen fotografisch festzuhalten, Business-Events zu begleiten oder jede andere Form der Industriefotografie durchzuführen, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK
Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.
So stelle ich mir eine Landhochzeit in Brandenburg vor: eine kleine uralte Dorfkirche, ein naturverbundenes Paar und im Anschluss eine Gartenparty mit allen Freunden und Verwandten. Klasse! Man darf es getrost so sagen: Caroline & Manuel kommen vom Land! Gemeinsam führen sie erfolgreich ihren landwirtschaftlichen Betrieb im brandenburgischen Glienicke. Mehr Bezug zur Natur geht nicht. Und da liegt es auf der Hand, dass sich die beiden Paarfotos gewünscht haben, die Wald, Wiesen und Felder mit einbeziehen.
Doch so weit sind wir noch nicht! Die kirchliche Trauung findet in der kleinen Glienicker Dorkirche statt, Pastor Linden führt durch den Traugottesdienst. Tolle Idee: Freunde von Caroline & Manuel haben am Vortag noch den Rasen vor dem rund 700 Jahre alten (!) Gotteshaus gemäht und als kleine Überraschung ein großes Herz in die kniehohen Gräser hinter der Kirche geschoren.
Witzige Idee: Am Vortag mähten Freunde ein großes Herz in die kniehohen Gräser hinter der Kirche.
Rund 700 Jahre ist die Kirche zu Glienicke alt.
Es wird spannend – die Kerzen im großen Leuchter werden angezündet.
Die Trauung in der kleinen Dorfkirche
Während des Traugottesdienstes ist die Kirche unter den gebotenen Corona-Regeln vollbesetzt, selbst in der Empore sitzen Caros & Manuels Gäste, um Zeuge des doppelten Jaworts zu werden. Es folgen Ringtausch und Vermählungskuss, dann warten auch schon allerlei Gratulanten, Überraschungen und gutgelaunte Menschen vor den Kirchentüren.
Fotografisch gibt es für mich bei dieser Landhochzeit in Brandenburg bis in den späten Abend Hunderte tolle Momente einzufangen. In diesem Blogbeitrag beschränke ich mich auf die Trauung und verzichte auf alle Fotos mit den beiden gemeinsamen Kindern der Frischvermählten.
Pochende Herzen: Einzug in die Kirche.
„Was denkst du?“
Pastor Linden führt durch den Traugottesdienst bei dieser Landhochzeit in Brandenburg.
Für die Blumenkinder steht alles bereit. Vorher kommt aber noch der wichtgste Teil dieser kirchlichen Trauung.
Ringwechsel
Just Married! Das halbe (eher das ganze) Dorf steht vor der Kirche.
Ganz einfache Regel: Wer natürliche Hochzeitsfotos möchte, muss in die Natur. Übrigens: Dies hier ist nicht irgendein Kornfeld, sondern eines der selbst bewirtschafteten Felder von Caroline & Manuel. Mehr Bezug kann man zu einem Fotospot kaum haben.
Ebenfalls ein großes Thema: Wald! Manuel ist ausgebildeter Forstwirt.
Sehen ganz zufrieden aus die zwei, oder?
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Unternehmensfotografie Hamburg: Mit mehr als 200 Mitarbeitern und 26 Filialen zählt die Braaker Mühle zu den größten Bäckereien in Hamburg. Der Familienbetrieb wird nach 160-jähriger (!) Bäckereitradition gerade an die sechste Generation übergeben und soll nun sukzessive von den Brüdern Tim und Mark Lessau geführt werden – frischer Wind also! Und hier komme ich ins Spiel. Die beiden jungen Geschäftsführer setzen auf Social Media, modernes Marketing und traditionelles Handwerk. Glaubwürdige und authentische Fotos sind dabei ein wichtiger Baustein, um dem potenziellen Kunden nicht nur einen Einblick in den Betrieb zu gewähren. Viel mehr: Es geht um die Vermittlung von Transparenz, Unternehmenskultur und – wie in diesem Fall –um nicht weniger als ein Lebensgefühl. Tim und Mark Lessau sind nicht einfach nur Bäcker, sie leben und atmen ihren Beruf!
Unternehmensfotografie Hamburg – worum geht es bei diesen Shootings?
Die beiden Ideengeber kamen gleich mit einer ganzen Reihe an Fotowünschen auf mich zu. Cool sollen die Fotos sein, aber auch witzig, gewagt, frech. Und „anders“ sowieso. Ich liebe solche konzeptionellen Arbeiten und habe in der Unternehmensfotografie Hamburg schon diverse Handwerksbetriebe portraitiert! (Hier geht es zu einem weiteren tollen Blogbeitrag von mir über exklusive Handwerkskunst: Klick!) Der Reihe nach: Zunächst sollten Bilder mit einem meiner Lieblingsmodels „Masi“ entstehen, die gerne etwas provozieren können, dürfen, sollen. Das ist mit Masi nicht schwer: Glatzköpfig, langer Kinnbart, volltätowiert, gutaussehend. Da guckt man hin!Und dann ist da noch der Podcast, den Kreativkopf Tim mit seinem befreundeten Bäcker Christian Dick aus Baden-Württemberg ins Leben gerufen hat. Tatsächlich: Die beiden quatschen in ihrem Podcast „Brotale Bäcker“ unterhaltsam über Brot und Backwaren. Unbedingt reinhören!
Mühlenkluft & Diversität
Die „Mühlenkluft“ war dann ein etwas größeres Projekt, für das wir zwei Tage lang geshootet haben. Dabei handelt es sich um eine Freizeit-Bekleidungskollektion, die sowohl von Mitarbeitern als auch von Kunden und Mühlen-Fans zu fairen Preisen erworben werden kann. Man hätte professionelle Models für dieses Shooting buchen können, hier sind es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Kollektion präsentieren. Apropos Mitarbeit: Diversität in all seinen Ausprägungen ist in der Braaker Mühle nicht nur ein Wort, sondern gelebte Überzeugung. Auch das haben wir in einem gesonderten Shooting mit unterschiedlichen Mühlenmitarbeitern herausgearbeitet.
„Wer hat hier was gegen dunkles Brot?“
Das erste Fotoshooting fand direkt in der Braaker Mühle an Hamburgs Stadtrand statt. Und ja, die 1859 erbaute Mühle gibt es tatsächlich noch und – jetzt kommt‘s – hier wird sogar noch Korn gemahlen! Eine bessere Kulisse kann ich mir für diese Art von Fotos nicht vorstellen. Okay, durch die vielen Balken und eine gewisse Enge ist es mit der Lichtsetzung an einigen Stellen etwas knifflig. Aber letztlich zählen die Ergebnisse.Der dunkel gebackene (fast schwarze) Bauernlaib ist ein erster Aufhänger für das Shooting mit Masi. Es ist ein Brot, dass die Kundschaft polarisiert. Die einen (ich!) kaufen es, WEIL es so dunkel ist, die anderen entscheiden sich aus dem gleichen Grund für ein anderes Brot. Masi setzt einen bösen Blick auf, zeigt Muskeln und Tattoos, sein Gesicht fragt: „Wer hat hier was gegen dunkles Brot?“
In ähnlichem Stil produzieren wir mit Masi weitere Bilder, bauen Zimtsterne, Berliner und weitere Brotsorten ein. Entsprechende Sprüche und Slogans fallen der Mühlen-Marketing-Expertin (und helfende Hand beim Shooting) Katharina ganz bestimmt noch ein. Nach und nach werden auch diese Fotos werbewirksam zu sehen sein. (Tipp: Wenn du weitere Fotos von Masi sehen magst, dann schau dir diesen Blogbeitrag von mir an, bei dem es um Macker mit Maschinen geht: Klick!)
Manche mögen’s, manche nicht: Der dunkle Bauernlaib ist ein Brot mit 24 Stunden Teigreifung. Masi mag es – und du hoffentlich auch!
In der Weihnachtsbäckerei: Masi kann auch anders!
Besonders spannend finde ich immer, was später mit den Ergebnissen aus einem Fotoshooting passiert. Hier wird mit Masis Konterfei auf dem Plakat nach seriösen Personal gefahndet. WANTED – Dead or alive!
Hier ist Masi rrrrichtig groß rausgekommen! (Foto: A. Becker)
Lessaus sind lässig!
Die Übergabe der Unternehmensführung von Joachim Lessau an seine beiden Söhne findet schleichend statt. Der Zeitpunkt ist gut, aktuelle Familienbilder zu erstellen. Und überhaupt: Der Launch der „Mühlenkluft“ steht quasi vor der Tür (dazu gleich mehr), sodass wir mit den finalen Polos, Hoodies und Caps ganz hervorragend die Familien- und Einzelfotos umsetzen können. Die legeren Umgangsformen der Lessaus machen es mir leicht, die Familie in einer ebenso gelösten Bildsprache zu portraitieren. Ich sag‘s mal so: Lessaus sind lässig!
Die Braaker Mühle nach Feierabend. (Handyfoto) In der Mühle wird bis heute Korn gemahlen – und Fotoshootings veranstaltet!
Familie Lessau beim Familyshooting in der historischen Mühle. (Von links: Joachim, Mark, Maren und Tim Lessau)
Als dieses Foto auf Instagram gepostet wurde, folgte prompt ein Kommentar mit erhobenem Zeigefinger: „Niemals zum Körper hin schneiden!“ Gut aufgepasst! Für’s Foto haben wir es uns aber erlaubt – Großmutter hat’s doch auch immer so gemacht!
Bäckermeister Mark denkt nach!
„Wuuusch!“
Backen ist Rock’n Roll! Dieses Foto wurde später Titelbild des Bestellkataloges der Mühlenkluft.
Wir haben nachgezählt: Hinterher waren noch alle Finger dran – Ehrenwort!
Was mir besonders gut an der Zusammenarbeit mit den Jungs und Mädels der Braaker Mühle gefalllen hat: Seriosität, Fun und Dynamik sind zu gleichen Teilen in die Arbeit eingeflossen. So macht fotografieren Spaß!
„Rooaaaar!“
Mühlenkluft Hamburg – Die Klamotte mit dem Mühlenstein
Mit viel Leidenschaft und Hingabe wurde die Mühlenkluft entwickelt. Dezent, elegant und alltagstauglich soll das Design der Kollektion daherkommen. Das ist geglückt! Auf jedem Kleidungsstück ist ein kleiner Mühlenstein aufgestickt. Und: Für jedes gekaufte Produkt wird ein Euro an ein soziales Projekt gespendet.Meine Aufgabe im Rahmen dieser Unternehmensfotografie Hamburg bestand aus zwei Teilen. Alle Kleidungsstücke sollten neutral vor weißem Hintergrund fotografiert werden, um diese später als „Freisteller“ (also in Photoshop aussgeschnitten) für den Onlineshop und andere Verwendungen nutzen zu können. Außerdem sollen natürliche Bilder in der üblichen Arbeitsumgebung entstehen. Ganz klar, bei diesem Shooting wird die Mühlenkluft von Mitarbeitern getragen, nicht von Models! Überwiegend diente der Backdrive Stapelfeld als Fotokulisse. Der ist übrigens ein Geheimtipp für Biker! Einfach an der A1-Ausfahrt Stapelfeld abfahren und in der riesigen Filiale frühstücken, Pause machen, Seele baumeln lassen.
Die „back-drive“-Filiale an der A1 bei Stapelfeld. Hier fand ein Teil unserer Shootings der „Mühlenkluft“ statt. Der große Mahlstein im Eingangsbereich steht symbolisch für die Braaker Mühle.
Bilder aus dem Bekleidungs-Shooting:
Behind the scenes: Alle Kleidungsstücke sollten neutral vor weißem Hintergrund fotografiert werden, um diese in Photoshop freizustellen und für beliebige Verwendungen nutzen zu können. Katharina, Leiterin Marketing & Kommunikation, war unverzichtbare Hilfe und Koordinatorin bei den Shootings und hielt verschiedene Situationen mit dem Handy fest. Social Media schläft nie…!
Wenn die Mitarbeiterinnen so ein aufrichtiges Lächeln tragen, wird das Fotoshooting zum Spaziergang!
Und so sehen die erstellten Produktfotos aus der hier vorgestellten Unternehmensfotografie Hamburg später im Webshop der Braaker Mühle aus. (Screenshot)
Outtake: Mark beim Studioshooting. Der ist so – kannst nix machen!
Inhalt des zweiten Teils des „Mühlenkluft-Fotoshootings“ war das Zeigen der Bekleidungs-Kollektion in typischen Alltagssituationen. Wer hätte gedacht, dass uns dafür die Corona-Einschränkungen eine echte Hilfe sind: Der Backdrive Stapelfeld war zu diesem Zeitpunkt geschlossen, sodass wir die Kulisse der gemütlichen Drive-in-Filiale nach Herzenslust nutzen konnten.
Gaaanz sympathisch: Kata! (Eigentlich Katherine)
Füße hochlegen, Standkamin auf mittlere Flamme, Cappuccino trinken. Maxi, wenn DAS eine typische Arbeitssituation in der Braaker Mühle ist, dann bewerbe ich mich bei euch, sobald ich irgendwann mal den Fotoapparat an den Nagel hänge! *Spaaaß!
Manchmal sind es die Details: Mühlsli, nicht Müsli! Witzige Idee!
Tim Lessau in der Mühlenkluft vor dem großen Mahlstein an der Backdrive-Filiale in Stapelfeld. Auf jedem Kleidungsstück findet sich eine kleine Mühlensteinstickerei wieder.
Kata im Mühlen-Outfit.
Making of: Kata macht es sich auf dem (Bären-?) Fell gemütlich.
Feierabend! Erstmal ein Franzbrötchen! (Gut zu wissen: Beim 5. Hamburger Franzbrötchenwettbewerb 2021 belegte das Braaker Franz einen beachtlichen 2. Platz!)
Behind the scenes: Wenn du wissen möchtest, wie es bei einem Fotoshooting in der Braaker Mühle hinter den Kulissen zugeht, dann schau dir dieses Video an.
„Brotale Bäcker“ – Der Spotify Podcast
Auf die Idee muss man erstmal kommen: einen Bäcker-Podcast aufzunehmen! Gibt’s nicht? Doch: Nach wie vielen Flaschen Bier die Idee gekommen ist, will Tim nicht verraten. Aber irgendwie ist er mit seinem Badener Berufskollegen Christian Dick auf diese verrückte Idee gekommen, über Brot,backen und Banales zu quatschen und: es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dass da nicht irgendwer über die Backstube philosophiert, ist klar. Tim Lessau ist sympathischer Bäckermeister und Brotsommelier in Personalunion, Christian Dick aus Denzlingen hat es ebenfalls erfolgreich zum Meisterbrief geschafft, trägt einen unfassbar kreativen Kopf auf den Schultern und sein Lachen geht ihm scheinbar niemals aus.
Herausgekommen ist ein knusprig-frischer und leckerer Podcast, der norddeutschen Schnack und fränkische Mundart mit Witz und Charme verbindet. Ach so, ja…, die Fotos für den Podcast und die dazugehörige Webseite www.brotalebaecker.de haben wir in einem gesonderten Shooting erstellt. Typen sind das…
Tim und Christian sind: BROTALE BÄCKER!
Mädels, der ist schon vergeben!
Der aber auch!
Hör doch mal in den Podcast „Brotale Bäcker“ rein! Bei Spotify gibt’s was auf die Ohren.
Gelebte Diversität
Ein weiteres Shooting im Rahmen der Unternehmensfotografie Hamburg haben wir mit einem großen Team im Juni realisiert. Thema: Diversität! In der Braaker Mühle ist „Diversity“ nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern wird gelebt. Die Vielfalt von uns Menschen wird auf so vielen Ebenen deutlich. Alter, ethnische Herkunft, Geschlecht und Geschlechtsidentität, Religion, Weltanschauung, soziale Herkunft usw. So unterschiedlich und doch so gleich.
WE ARE FAMILY! Und genau das möchten die geschäftsführenden Brüder Tim und Marc Lessau nach außen tragen. In der Braaker Mühle ist ausdrücklich Vielfalt gewünscht und wird als wertvolle Bereicherung des Unternehmens angesehen. Mit den hier entstandenen Fotos ganz unterschiedlicher Mitarbeiter, sollen später Plakate gedruckt und mit denen um weitere Beschäftigte für das bunte Kollegium geworben werden. Du wirst in den 26 Filialen der Braaker Mühle in den kommenden Monaten also ganz sicher einige Bilder von mir zu sehen bekommen…
Sympathisches Trio!
Kannst du dir vorstellen, mit den hier gezeigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Braaker Mühle zusammenzuarbeiten? Dann bewirb dich! Gute Leute werden immer gesucht!
Zu guter Letzt: Die Innenansicht der jüngst eröffneten Filiale in der Semperstraße in Hamburg-Winterhude. Hat schon Stil, oder?
IN EIGENER SACHE
Unternehmensfotografie Hamburg: Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen, Business-Events oder deine Mitarbeiter ins rechte Licht zu rücken, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK
Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.
Anke & Jörg haben sich im Juni das Jawort bei ihrer standesamtlichen Hochzeit im Rosarium Uetersen gegeben. Der Rosenpark liegt mit seiner traumhaften Hochzeitsinsel direkt gegenüber des Rathauses und ist während der warmen Jahreszeit eine ausgesprochen beliebte Hochzeitslocation. Hier haben mich Anke & Jörg für eine zweistündige Begleitung ihres großen Tages verpflichtet. Ich kann sagen: Es war eine bereichernde Erfahrung, die beiden Verliebten bei ihrer Hochzeit im Rosarium Uetersen fotografisch zu begleiten.
Witzige Hochzeitsfotos? Mit Anke & Jörg ganz automatisch!
Das liegt vor allem an: Anke & Jörg. „So ganz normal sind wir nicht!“ sagte Anke bei unserem ersten Telefongespräch einige Wochen vor der Hochzeit und schickte einige schrille Fotos von sich und Bald-Ehemann Jörg über WhatsApp hinterher. Prima! Ich mag das! Normal hin oder her – ich habe Anke und Jörg vor allem als ausgesprochen witzig, locker und aufgeschlossen erlebt. Wenn DAS das neue „nicht normal“ ist, sollten alle so werden!
Standesamtliche Hochzeit im Rosarium Uetersen
Als die Standesbeamtin kurz vor der Hochzeit im Rosarium Uetersen unsere kleine Gesellschaft auf die Hochzeitsinsel bat, wurde es ziemlich aufregend. Letztlich haben das doppelte „JAA!“, der Ringtausch und das erste ausgiebige Knutschen als soeben verheiratetes Paar dann aber auf Anhieb hingehauen. Eine kleine Planänderung gab es dennoch. Anke entschied sich kurzerhand – entgegen ihrer zuvor getroffenen Entscheidung – den Nachnamen von Jörg anzunehmen. Bedeutet: Die Standesbeamtin muss noch eben fix die vorbereiteten Dokumente ändern. Ein Glück, dass das Rathaus fußläufig zu erreichen ist… Gut 15 Minuten später kann die neu ausgestellte Heiratsurkunde von allen unterschrieben werden.Ob sowas normal ist? Keine Ahnung – witzig aber auf jeden Fall!
„Es wird Zeit – wir müssen!“
Anke & Jörg machen sich mit ihrer kleinen Hochzeitsgesellschaft auf den Weg zur Trauung auf der Hochzeitsinsel.
Dann: „Mist, Ringe im Auto vergessen! Bin gleich wieder da!“
„Gerade nochmal gutgegangen, Schatz!“
Der Romantikfaktor ist bei einer Hochzeit im Rosarium Uetersen auf höchstem Level. Sieht klasse aus, oder?
Zittrige Hände…
Ringtausch geschafft!
Ganz ohne geht es nicht..!
Dauerknutschen!
„Hast das drauf, Florian?“
„Jupp, hab‘ ich!“
„Schaaatz, wir sind verheiratet!!!“
Zwei, die sich lieben!
Herrlich, die beiden!
Schrei vor Glück!
Luftakrobat Jörg!
Toll, toll, toll!
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Gar nicht so lange her: Marietta hat von ihren Eltern ein Pferde-Fotoshooting zur Konfirmation geschenkt bekommen. „Ü-ber-raaaa-schuuung!“ Nachdem ich bereits Mariettas Konfirmation mit dem Fotoapparat begleitet habe, machten wir gleich für das kommende Wochenende einen Termin für das Pferde-Fotoshooting aus.
Mariettas Konfirmation in der schnuckeligen Elisabeth-Kirche in Brunstorf mit ihrem tollen Sternenhimmel im Gewölbe.
Pastorin Angelika Gogolin ist nicht nur Pastorin, sondern gleichzeitig Mariettas Mama! Was für ein toller Moment!
Die traut sich was: Marietta bei ihrer Dankesrede nach der offiziellen Konfirmation. Chapeau – gut gemacht!
Bekommt nicht jede(r): Einzelkonfirmation mit ZWEI Pastorinnen!
Zurück zum Pferde-Fotoshooting. Um die gleißende Mittagssonne zu vermeiden und stattdessen das warme Abendlicht zu nutzen, legten wir den Treffpunkt auf den Abend. Mit jeder vergangenen Viertelstunde würde nun das Licht immer besser werden. Die finalen Bilder sollten dann gegen 21 Uhr im Schein der untergehenden Sonne entstehen – so der Plan!
Ohne Aufregung geht es nicht
Marietta ist zum Pferde-Fotoshooting ein bisschen aufgeregt. Ich bin es auch! Es ist ja so: Du weißt als Fotograf nie, wie Pferd und Reiterin miteinander harmonieren und ob du den so wichtigen „Draht“ zu den beiden bekommst. Tiere sind in ihrem Verhalten kaum auszurechnen. Das macht ein Pferde-Fotoshooting so einzigartig und spannend und kitzelt immer ein wenig die Aufregung hervor. Ganz ohne wäre ja auch irgendwie langweilig.
Die ersten Fotos mit Marietta und Pferd Fridolin entstehen auf einer unfassbar großen Weide, die wir ganz für uns alleine haben. Fotografenherz was willst du mehr? Selbst Fotos im Trab und Galopp sind bei diesem Platzwohlstand kein Problem. Marietta strahlt, strahlt, strahlt beim Fotografieren! Man sieht ihr die Verbundenheit zu Fridolin einfach an und es macht riesigen Spaß, wieder und wieder auf den Auslöser zu drücken!
Vor dem Foto steht die Fotobesprechung. Die unendlich große Weide bietet ganz ausgezeichnete Voraussetzungen für allerlei Bewegungsbilder. (Handyfoto)
Darf ich vorstellen: Fridolin und Marietta!
„Do legst di nieda!“ Warum ich bäuchlings auf der Weide liege? Darum: Bei einigen Fotos siehst du im Vordergrund verschwommenes Gras, welches den Bildern mehr Tiefe verleiht. Nun ja, dafür muss man halt auf Höhe des Grases agieren – nütztjanix.
Mariettas Strahlen war ihr in jeder Sekunde des Pferde-Fotoshootings ins Gesicht gezaubert.
Pferde-Fotoshooting Part II – das späte Abendlicht
Die richtig stimmungsvollen Bilder entstehen dann auf dem kleinen Wiesengrundstück hinter Mariettas Haus. Die Sonne schiebt sich gerade noch über die Büsche hinweg und erhellt einen schmalen Bereich auf der Wiese. Genau hier sollen (müssen!) die warmen Abendbilder im Gegenlicht entstehen. Die Sonnenstrahlen malen eine helle Lichtkante in Mariettas Haare und Fridolins Mähne und tauchen die Szenerie in ein orangefarbenes warmes Licht – ein Traum!
Das Pferdeshooting war ein Konfirmationsgeschenk von Mariettas Mama und Papa. Da ist ein Bild vor der Kirche Pflicht!
Ich liebe dieses späte Gegenlicht der untergehenden Sonne!
Das warme Gegenlicht verleiht der Mähne eine flammende Lichtkante, die so viel Stimmung ins Bild bringt. Toll, oder?
In eigener Sache: Wenn du ebenfalls Interesse an einem individuellen Shooting bei mir hast, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Eine kleine Auswahl von Ergebnissen ganz unterschiedlicher Pferde-Fotoshootings findest du HIER in meinem Portfolio.
Caro & Lukas hatten Glück: Pünktlich zu den ersten Corona-Lockerungen fand ihre Hochzeit im kleinen Michel Hamburg statt. Echtes ausgelassenes Feiern geht natürlich noch nicht, dennoch ließen es sich die beiden nicht nehmen, ihre bereits von 2020 auf 2021 verschobene Hochzeit im kleinen Michel Hamburg stilvoll und im Rahmen ihrer Liebsten stattfinden zu lassen. Ich durfte nicht nur die Trauung, sondern auch das Getting Ready von Caro vorweg und das tolle Brautpaarshooting im Anschluss der kirchlichen Zeremonie fotografieren.
Getting Ready – sanftes Vorglühen zur Hochzeit
Als ganz besonders spannend empfinde ich immer die fotografische Begleitung des Getting Ready, also dem Herausputzen von Braut und Bräutigam am Hochzeitsmorgen. Dieser vorbereitende Teil der Hochzeit hat einen hohen emotionalen Wert und steckt voller Vorfreude, Spannung und Aufregung – ich liebe das! Bei Caro und Lukas ist es organisatorisch nicht anders zu lösen, dass ich nur beim Getting Ready von Caro anwesend bin. Aber unter uns: Selbst wenn es möglich wäre beide zu begleiten, bin ich als Hochzeitsfotograf im Normalfall 80% bei der Braut und nur die übrigen 20% der Zeit beim Bräutigam. Bei der Braut geschieht einfach mehr, während der Mann meist in seinen Anzug springt, die Fliege zurechtrückt und sagt: „Kann losgehen!“
Das Getting Ready von Caro findet in der gemeinsamen Wohnung statt, die eine ganz wunderbare Kulisse zum Fotografieren bietet. Lichtdurchflutet, hell und elegant eingerichtet – toll! Caro wirkt gelöst und zwanglos. Da entstehen die Getting Ready-Fotos fast von selbst.
Das Getting Ready von Braut Carolin findet in den eigenen vier Wänden statt. Hell eingerichtet und mit großen Fenstern versehen bietet die elegant eingerichtete Wohnung ein großartiges Ambiente.
Alle werden schick gemacht!
„Was machst du da?“
Caros Brautkleid im Gegenlicht.
Beim Anlegen des Schmucks gibt es wertvolle Unterstützung von der Trauzeugin.
Papa macht das schon!
Der Erbring hat eine wichtige Bedeutung.
Geschafft! In Kürze wird es ernst!
Es geht los! Hochzeit im kleinen Michel Hamburg
Als ich bei der Kirche ankomme, ist Lukas noch damit beschäftigt, das Streaming der Trauung mit Pfarrer Philipp Görtz einzurichten. Tolle Idee! So können auch Familienmitglieder und Freunde an der Zeremonie teilhaben, die Corona-bedingt nicht anwesend sein können/dürfen. Übrigens: Der kleine Michel Hamburg steht tatsächlich vis-á-vis zum „richtigen“ Michel, also der berühmten Hauptkirche St. Petri an der Hamburger Elbe.
Nun beginnt das Warten auf die Braut. Herzklopfen. Lukas meistert die Situation ausgezeichnet, dann wird Braut Caro ganz klassisch von ihrem Papa durch das Kirchenschiff bis zum Altar geführt und an Lukas übergeben. Richtig klasse: In der katholischen Sankt Ansgar und Sankt Bernhardt Kirche (so der richtige Name des kleinen Michels) haben viele Helferinnen und Helfer unzählige Papiertauben in mühevoller Handarbeit gefaltet und unter der Kirchendecke als Zeichen der Hoffnung aufgehängt. Für die nun folgende Trauungszeremonie kann es kaum einen schöneren Rahmen geben.
Klassisch: Caro wird von ihrem Papa zum Altar geführt, wo…
…Bräutigam Lukas zum ersten Mal seine Braut in Weiß sieht. Ein toller Moment!
Pfarrer Philipp Görtz führt durch den Traugottesdienst.
Unzählige „Hoffnungstauben“ aus Papier sind unter der Kirchendecke angebracht und sollen den Kirchenbesuchern Mut zusprechen, auch in den kommenden Wochen durchzuhalten und an einen Neubeginn zu glauben.
„Bist du auch so aufgeregt?“
Pochende Herzen!
Der Ringtausch ist ein symbolisches Ritual, das für Treue, Liebe, Verbundenheit und Beständigkeit steht.
Der Vermählungskuss – jetzt ist es ganz still in der Kirche.
Erste Fotos vor der Kirchentür.
Brautpaarshooting nach dem Regen
Während der Trauung zieht ein ausgewachsenes Gewitter über Hamburg hinweg und ich sehe das geplante Brautpaarshooting bereits sprichwörtlich ins Wasser fallen. Allerdings: Pünktlich zum geplanten Shooting verziehen sich die dunklen Wolken. Wir können uns also trockenen Fußes bis zur Elbe treiben lassen. Dabei nutzen wir die vorhandene Architektur als urbane Kulisse der geplanten Hochzeitsfotos, die dadurch einen ganz hervorragenden Bezug zur Stadt Hamburg haben. Die letzten Fotos entstehen am Baumwall auf der Gangway zum Museumsschiff Cap San Diego – mehr Hamburg geht nicht! Hier trennen sich unsere Wege für diesen Tag und mir kribbelte es dort schon in den Fingern, weil ich wusste, dass hierbei sehr, sehr schöne und natürliche Hochzeitsfotos entstanden sind.
Während der Trauung zog ein kräftiges Gewitter über Hamburg hinweg. Noch ist alles nass und wir müssen die ersten Hochzeitsfotos etwas geschützter umsetzen. Das Wetter bessert sich dann aber rasch.
Eine großartige Kulisse mitten in Hamburgs Innenstadt!
Der Baumwall ist einer der zentralen Punkte im Hamburger Hafen und bietet einen hervorragenden Blick auf Elbe, Schiffe und krächzende Möwen.
Die Gangway zur Cap San Diego am Baumwall ohne Touristen zu erwischen, ist vermutlich mehr Glück als Verstand. Hier hat es geklappt und wir konnten einige sehr schöne Hochzeitsfotos in Schwarzweiß umsetzen.
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Lisas und Timos Hochzeit in Nortorf war von langer Hand geplant. Schon 2019 trafen wir uns erstmalig, um diese kirchliche Trauung durchzusprechen, uns kennenzulernen, Wünsche und Möglichkeiten auszuloten. Tja, und dann kam (und blieb) Corona… Umso schöner, dass die ersten vorsichtigen Lockerungen nun in 2021 endlich die Chance boten, diese kirchliche Hochzeit in Nortorf tatsächlich stattfinden zu lassen – wenn auch mit entsprechenden Einschränkungen. Was nicht erlaubt ist: gemeinsames Tanzen, Trinken & Torkeln. Konzentrieren wir uns auf die gestatteten Dinge. Dazu gehört ausdrücklich das Heiraten und zwar mit 50 Personen in der Kirche! Yiieehaaah!
Doch so weit sind wir noch nicht. Bevor sich Lisa und Timo das Jawort geben, kommt es noch vor der kirchlichen Zeremonie zu einem ersten Aufeinandertreffen, den „First Look“. Immer häufiger entschließen sich Hochzeitspaare dazu, diesen sehr persönlichen und oft emotionalen Moment ganz für sich zu erleben. So machen es auch Lisa und Timo vor ihrer kirchlichen Hochzeit in Nortorf und wählen für diesen großartigen Moment das Gut Emkendorf ganz in der Nähe. Ich bleibe mit dem Fotoapparat stiller Beobachter, die beiden Trauzeugen halten sich im Hintergrund. Und dann sieht Timo seine Lisa das erste Mal im weißen Brautkleid…
Timo wird von seinem Trauzeugen Jann zum Gut Emkendorf gebracht. Letztes Feintuning, dann heißt es: warten!
„Wird schon, wird!“
Trauzeugin Tanja bringt Lisa zum vereinbarten Treffpunkt.
„Ich liebe dich!“
Hochzeitsfotos im Gutspark
Nach diesem ersten Aufeinandertreffen haben wir bis zum kirchlichen Zeremoniell ein ordentliches Zeitpolster um die klassischen Hochzeitsfotos zu realisieren. Mögliche Fotospots haben wir uns wenige Tage zuvor gemeinsam ausgeguckt, jetzt strahlt sogar die Frühlingssonne. Glück muss man haben! Der Gutspark bietet allerhand Optionen und Perspektiven für das Paarshooting – klasse! Aber auch die nähere Umgebung können wir ganz hervorragend nutzen und eine schöne Auswahl sehr unterschiedlicher Motive umsetzen.
Nach dem First Look lassen wir uns für die Brautpaarfotos durch den Gutspark treiben. Die beiden Trauzeugen Jann und Tanja sind dabei eine willkommene Hilfe! Schleppe und Brautstrauss tragen, mal ein Licht zum Fotografieren halten und: einfach da sein!
Pünktlich zum Shooting im Gutspark kommt die Sonne heraus. Was will man mehr? Eben, mir fällt auch nichts ein.
Verliebt in die Liebe!
Das Foto finde ich klasse! Lisa und Timo wie ich sie erlebt habe. Positive, fröhliche Ausstrahlung – toll!
Die Kuppe eines frischen Getreidefeldes bot uns eine ganz hervorragende Kulisse, um die Weite Schleswig-Holsteins in die Hochzeitsfotos einzubinden. Ich mag solche Hochzeitsbilder!
Lisas langen Schleier wollten wir unbedingt auf den Fotos herausarbeiten. Sieht klasse aus, oder?
OUTTAKE: Der Weg zum Schleierfoto benötigt allerdings ein wenig Unterstützung. „Los geht’s, Jann! Ich zähle bis drei, dann lässt du den Schleier los und springst aus dem Bild! Eeeeins…, zweeeei…“
Die spontanen Bilder sind die Besten!
OUTTAKE: Das ist der Preis für Hochzeitsfotos auf dem Feld – muss man wissen.
OUTTAKE: Einige Tage vor der Hochzeit in Nortorf schauten wir uns gemeinsam die Umgebung an und überlegten, wo wir unsere Motive realisieren können. Den alten Steg am kleinen Teich mochten Lisa und Timo. Ich auch! Also fix ein Handyfoto als Gedankenstütze, um…
…das Bild am Tag der Trauung mit einer Spiegelung im Wasser umzusetzen.
Die kirchliche Hochzeit in Nortorf
Nun wird’s spannend! Zu Hause wartet eine Überraschung auf die beiden: eine Rikscha! Mit der geht es per Fahrrad-Korso zur St. Martin-Kirche in Nortorf, wo Pastorin Anna Trede die Gesellschaft mit einem freudigen Strahlen empfängt. Der Papa führt seine Tochter Lisa ganz klassisch zum Altar und übergibt sie dort ihrem Timo. Es folgt ein sehr herzlicher Gottesdienst, der mit der Trauungszeremonie und einem zweifachen „Ja, ich will!“ seinen Höhepunkt findet. Nun ertönen die Hochzeitsglocken und ich bin mir sicher, dass ich nicht der Einzige bin, der das Thema Corona zu diesem Zeitpunkt komplett vergessen hat. Heiraten ist Magie!
Die St. Martin-Kirche in Nortorf.
Seeehr witzige Idee: Mit der Rikscha werden Lisa und Timo zur Kirche geradelt!
Imposant! Man benötigt eine kräftige Stimme, um in dem eindrucksvollen Kirchenschiff der St. Martin-Kirche später ein überzeugendes „Ja, ich will!“ sagen zu können. Doch so weit sind wir noch nicht.
Ganz traditionell: Lisa wird von ihrem Papa zum Altar geführt.
Schau dir den toll geschmückten Mittelgang an!
Es wird spannend!
Das Ringkissen wird gebracht, dann…
…folgt der Ringtausch. Ein toller Moment!
Lisas und Timos Auszug aus der Kirche.
Der Weg in die Ehe muss mit Nagelscheren freigelegt werden.
Auf jedem Herz ein guter Wunsch für die zwei!
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Ein Charakter-Portrait ist ein sehr persönliches Foto. Es soll die fotografierte Person nicht einfach nur zeigen. Viel mehr: Es soll einen vorsichtigen Blick in die Seele erlauben. Und das ist für beide eine kleine Herausforderung – für die fotografierte Person ebenso, wie für für den Fotografen. Man muss sich vertrauen. Während ich in meiner üblichen Arbeit als Fotograf bei einem Portrait-Shooting mit den Werkzeugen Licht und Bildbearbeitung nicht nur einfach das Beste heraushole, sondern gleich noch ein Fünkchen optimiere, geht es beim Charakter-Portrait um nicht weniger als die Wahrheit. Die kleinen und großen Fältchen, eine Narbe oder das Muttermal einfach mit Photoshop entfernen? Sünde! Das aufgesetzte Passfotolächeln, welches sich wie eine Maske auf das Gesicht legt? Es taugt nicht für ein ehrliches Charakter-Portrait!
Daraus ist im vergangenen Monat ein kleines Projekt entstanden und hier zeige ich das Ergebnis dieser freien Arbeit. (Übrigens, eine weitere freie Arbeit von mir, bei der ich auf Portraits gesetzt habe, siehst du hier: Düstere Männerportraits) Die Idee dahinter: Ich wollte gut 20 vollkommen unterschiedliche Personen fotografisch portraitieren. In Schwarzweiß und vor weißem Hintergrund – so lenkt den Betrachter nichts ab, das Foto ist maximal reduziert. Dazu stets das gleiche Licht (ein einzelnes batteriebetriebenes Blitzlicht), stets das gleiche Set-up, stets die gleichen Kameraeinstellungen, stets der gleiche Barhocker, den ich für diese Charakter-Portraits für einen Zehner auf ebay-Kleinanzeigen gekauft habe. In der Bildbearbeitung verzichte ich auf echte Retusche und verleihe den Ergebnissen lediglich einen kontraststarken, körnigen Look und mache den Hintergrund gleichmäßig weiß. That’s it!
Die Hoffnung dahinter: Obwohl sich technisch alles gleicht, sollen die Bildergebnisse doch so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten werden.
Charakter-Portrait – ausdrucksstark und ehrlich
Am Anfang stand der Facebook-Aufruf: „Ganz normale Leute zum Fotografieren für eine freie Arbeit gesucht!“ Dann ging es ganz fix und das Postfach war voll. Oha! Nach zwei intensiven Messenger-Tagen hatte ich dann einen Großteil sehr unterschiedlicher Charaktere beisammen. Mancher bekam kalte Füße („Nein, ich mache dich nicht mit Photoshop schlanker.“; „Nein, ich retuschiere keine Fältchen weg.“; „Ja, wir lassen das Foto so, wie ich es fotografiert habe.“), mancher steuerte Freunde, Freunde von Freunden und Fremde hinzu. Das Projekt bekam seine Eigendynamik. Am Ende saßen 27 Personen im Alter zwischen 14 und 84 Jahren auf meinem Barhocker. Das waren Macker, Muttis, Models und Mutige. Fiel mir erst hinterher auf: Die Tattoo-Quote ist dabei recht hoch ausgefallen. Aber das ist vermutlich ein ganz normaler Durchschnitt unserer Gesellschaft. Color your Life!
Übrigens: Ich habe die eingesetzte Zeit für dieses freie Projekt getrackt. Ziehe ich die Stunden für Kommunikation, Fahrtwege, Auf- und Abbau, Fotografieren und Bildoptimierung zusammen, stehen unterm Strich gut 120 eingesetzte Stunden.
Ich bin ein Fotograf, der relativ wenige Anweisungen gibt. Je mehr ich vorgebe, desto gestellter. Meistens lasse ich also die fotografierte Person „kommen“. Daraus ergibt sich dann oft eine natürliche Haltung, eine Idee, eine Pose. Einige Personen sind nicht so ernst, wie sie gucken. Bei anderen ist es umgekehrt. Und: Mehr als den Vornamen verrate ich hier nicht. Voilá, hier sind die Ergebnisse:
René
Gisela
Günter
Josi
Peter
Sabrina
Meiki
Birgit
Andreas
Anna
Dennis
Myriam
Holger
Bettina
Jacky
Bernd
Julia
Claudia
Billy
Florian
Angelika
Maseehla
Milow
Maren
Daniel
Hedi
Eli
Das Making of: One Light Set-up
Noch ein Wort zum Licht. Als ich es erklärt habe, nannte ich es immer „böses Licht“. Weil: Je nach Intensität und Richtung, kann Licht schmeichelnd oder betonend ehrlich wirken. Ich entschied mich für die betonende Version, also schräg von oben. Dieses Licht verursacht starke Schatten. Alle Fotos zeigen einen kräftigen Schatten unterm Kinn, den man in der Beauty-Fotografie mit einem Aufheller beseitigen würde. Hier ist er gewollt. Gleichzeitig werfen auch Falten, Nase oder Augenhöhlen einen Schatten. Verstärkt wird all das durch zwei Abschatter, die ich seitlich neben den Personen platziert habe. Für dieses Set-up braucht es Mut, um sich auf den Barhocker zu setzen. Ein Charakter-Portrait ist halt ehrlich.
Da auch immer mal andere Fotografen auf meinem Blog vorbeischauen, sind hier noch fix die technischen Daten:
Kameraeinstellungen: M 1/100, F1.4 ISO 50; Blitz: M 1/32 bis 1/64
Für diese freie Arbeit war ich ordentlich auf Tournee und habe die Protagonisten zu Hause besucht. Der Aufbau des Set-ups blieb stets gleich: Weiße Leinwand, Barhocker und zwei seitliche Abschatter. Das Licht spendet ein einfaches Systemblitzgerät, welches mit einem Durchlichtschirm etwas weicher fällt. (Handyfoto)
Einfach fotografieren: Kamera, Objektiv und ein funkgesteuertes Blitzlicht – mehr brauchte es nicht für diese Portrait-Serie.
In eigener Sache
Du bist selbst an einem Shooting interessiert? Oder möchtest ein Shooting verschenken? Dann komme gerne über das Kontakformular ins Gespräch mit mir. Ab 299,- Euro (inkl. MwSt.) biete ich für Privatpersonen 1,5-stündige individuelle Outdoor-Shootings an. (Gewerbliche Shootings inkl. Nutzungsrechte unterliegen gesonderten Konditionen auf Anfrage.) Eine satte Bildauswahl von rund 50 Fotos als hochauflösende JPG-Dateien sind im Preis enthalten. Damit kannst du dir beim Anbieter deiner Wahl so viele Abzüge, Poster, Leinwände etc. machen lassen wie du möchtest.
Als ich Frank Pressentin in seiner Hamburger Schreibgeräte-Manufaktur für ein fotografisches Portrait besuche, bin ich ein bisschen aufgeregt. Obwohl: Handwerk fotografieren ist keine unbekannte Tätigkeit für mich. Im Gegenteil, ich liebe diese konzeptionelle Art zu fotografieren, die eine klassische Reportage mit ein wenig künstlerischer Gestaltung vereint. (Hier siehst du ein weiteres tolles Handwerker-Shooting von mir: Geigenbaumeister Stefan Sielaff) Und wie bei jeder guten Produktion führte ich auch in diesem Fall ein Vorgespräch mit dem hanseatischen Handwerker, um ein gutes Gefühl für Produkt und Persönlichkeit zu bekommen. Warum ich aufgeregt bin? Weil ich es nicht vermasseln will!
Zunächst das Produkt: Frank Pressentin „The Penmaker“ stellt edle und kostbare Schreibgeräte her. Und zwar so kostbar, dass beim Kauf eines dieser Einzelstücke mit Leichtigkeit ein vierstelliger Betrag über den Ladentisch gereicht wird. Wobei: Einen Ladentisch gibt es bei Elbwood nicht – nur die Werkstatt. Hier kann der Kunde sein späteres Schreibutensil nach Terminvereinbarung mit Frank Pressentin besprechen und hier lagern auch die edlen Hölzer und ganz unterschiedliche Metalle, aus denen Füllfederhalter, Kugelschreiber, Bleistifte und Accessoires angefertigt werden.
Die persönlichsten Schreibgeräte der Welt
Viele Hölzer lagern über etliche Jahre, bis sie „reif“ für die Weiterverarbeitung sind. Und dann gibt es beim Zuschnitt keine Garantie, dass sich nicht vielleicht doch ein Wurm durchs Holz gefressen hat oder dass es Risse aufweist – Berufsrisiko.Für die handgefertigten metallenen Teile verarbeitet der sympathische Mittvierziger Bronze, Messing, Silber und sogar Gold. Aus all diesen hochwertigen Werkstoffen entstehen in nahezu 400 Arbeitsschritten die persönlichsten Schreibinstrumente der Welt!
Lass die Sonne rein! „The Hanseatic Penmaker“ Frank Pressentin in seiner Atelier-Werkstatt im Osten Hamburgs.
Die handgefertigten Unikate entstehen zunächst im Kopf, dann auf Papier, danach werden sie in mühevoller Handarbeit auf den Hundertstel Millimeter genau erschaffen.
Ich habe keinen Schimmer, welche Funktionen diese Hebel und Kurbeln haben. Aber das Bedienpult sieht verdammt sexy aus, findest du nicht?!
Bevor es losgeht: Ofen anheizen! Man könnte Fernwärme nutzen, klar. Die würde aber vermutlich so wenig zu Frank Pressentin passen, wie computergesteuerte Präzisionsmaschinen. In der kleinen Manufaktur bestimmen Traditionen den Alltag, kein Hightech.
Handwerk fotografieren – wer den Stiften ihre Seele gibt
Wer Frank Pressentin in seiner stilvollen Manufaktur besucht, merkt schnell: Hier ist ein Ästhet am Werk! Spricht er von seinen Drehbänken, leuchten die Augen. Beschreibt der Wahlhamburger die Arbeitsschritte bis zum fertigen Produkt, wird die Stimme sanft. Und wenn Frank Pressentin die teuren Hölzer und Wurzelknollen zur Herstellung der späteren Griffstücke präsentiert, inhaliert er ihren Duft. Keine Frage, der Autodidakt liebt und lebt sein Handwerk! Er ist es, der den Schritt für Schritt in Perfektion hergestellten Unikaten ihre Seele schenkt. Dem ambitionierten Anspruch, seine kostbaren Schreibgeräte international erfolgreich zu vermarkten, wird der detailverliebte Handwerker bedingungslos gerecht.
Im Holzlager – pro Zentimeter Durchmesser muss das Holz ein Jahr lagern, bis es zur Weiterverabeitung tauglich ist.
Dieses hochpreisige Wurzelholz hat Risse im Inneren bekommen und genügt damit nicht mehr den Ansprüchen, die zur Herstellung edler Schreibgeräte nötig sind – ärgerlich.
Ebonit-Muster im Querschnitt – sieht klasse aus, oder?
Metallrohlinge in Reih und Glied.
Meine Bildsprache für diesen Auftrag: Hell, symmetrisch, leicht entsättigt.
Der Tag des Foto-Shootings beginnt mit einer gemeinsamen Tasse Kaffee. Gestern war noch das Fernsehen da, heute ich. (Nach Ausstrahlung verlinke ich hier den Beitrag des NDR.) Wir legen los. Die Herstellung eines ganzen Füllfederhalters an einem Tag zu fotografieren ist unmöglich – zu viele Arbeitsschritte. Wir beschränken uns zunächst also auf die Auswahl des Royal White Ebony-Holzes zur Herstellung des Griffstücks. Nachdem es gemessen, gesägt und gedrechselt ist, wird der Rohling geölt. Dieser Prozess sorgt für eine regelrechte Explosion der Holzmaserung. Was eben noch stumpf und kontrastarm wirkte, zeigt sich nun matt-glänzend in voller Brillanz – ein echter Handschmeichler.
Bei dem Shooting „Handwerk fotografieren“ habe ich Wert darauf gelegt, der hellen und aufgeräumten Atelier-Werkstatt in der Bildsprache gerecht zu werden. Dafür habe ich auf Symmetrie in den Bildern geachtet und mich für eine eine klare, leicht entsättigte Bildbearbeitung entschieden. Was dabei herausgekommen ist, siehst du in der folgenden Fotostrecke.
Messen, messen, messen! Unzählige Male setzt Frank Pressentin das Zentimetermaß nach (und vor) jedem Arbeitsschritt an. Perfektion ist hier nicht nur ein Wort, sondern ein Versprechen.
Zunächst wird das „Royal White Ebony-Holz“ mittels Kreissäge zurechtgeschnitten…
…dann das passende Stück ausgesucht und schließlich…
…in der Drehmaschine eingespannt, um daraus den Griffrohling herzustellen.
Frank Pressentin ruht in sich selbst und ist ein begnadeter Handwerker.
Antiquarische Mechanik – Schönheit und Präzision in einem.
Wo gehobelt wird, da fallen Späne!
Gleich nochmal: messen!
Jetzt wird der Rohling mit Öl bestrichen. Schau mal, wie dieser Arbeitsschritt die Holzmaserung betont!
Wirken lassen!
Exklusive Werkstoffe für echte Schreibkultur
„The Penmaker“ Frank Pressentin kreiert auch aus vielen weiteren Werkstoffen und Metallen handgearbeitete Schreibutensilien. Eine Füllerspitze aus Gold ist hier die logische Vollendung eines edlen Füllfederhalters.
Schreibprobe!
Ton in Ton. Die liegende Stiftkappe wird zur Benutzung rückseitig aufgeschraubt und sorgt so für einen Füllhalter, der gut in der Hand liegt. Das Holz ist aus einer Tuja Maser Knolle (Lebensbaum)
Später habe ich diesen Cumberland-Füller aus der Sonderedition in meinem kleinen Fotostudio unter optimalen Bedingungen fotografiert. Hat was, oder?
Kreativer Kopf mit dem Herz am rechten Fleck: „The Hanseatic Penmaker“ Frank Pressentin im Portrait.
Making of: „Handwerk fotografieren“
Das Shooting in der Elbwood Atelier-Werkstatt war in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung für mich. Ich habe Frank Pressentin als gestaltenden Handwerker mit Hang zur Vollkommenheit kennengelernt. Mancher mag das als Pedanterie abtun. Ich denke, dass dies die Grundvoraussetzung zur Fertigung auf absolutem Weltniveau ist. Franks zweite Kernkompetenz aber ist, dass er ein guter und intelligenter Erzähler und Zuhörer ist. Während des Shootings nahm er selbst die Kamera in die Hand und fotografierte mich beim Fotografieren. Und mittags zauberte er unter freiem Himmel gleich noch einen Strammen Max auf dem Gaskocher für uns – toll!
Mittagspause – Strammer Max unter freiem Himmel zubereitet! Lecker kann er auch!
Die kleinen Reflektoren hatte ich mir ursprünglich zum Fotografiern von Uhren angefertigt. Und was bei Uhren funktioniert, kommt bei Füllhaltern gerade recht!
Perspektive wechseln! Danke für die feinen Making of-Fotos, Frank!
Feierabend! Werkstatt aufräumen, den Tag ausklingen lassen. Was für ein tolles Shooting!
IN EIGENER SACHE
Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen, Business-Events oder deine Mitarbeiter ins rechte Licht zu rücken, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK
Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, dein Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.
Die Landhochzeit von Sarah & David war mir ein ganz besonderes Anliegen. Wir kennen uns seit vielen Jahren, sind längst zu Freunden geworden. Die beiden sind eng mit Mecklenburg-Vorpommern verbunden und auch ich verbringe meine freie Zeit am liebsten in der Natur an der Mecklenburgischen Seenplatte. Und so bodenständig und naturverbunden Sarah & David sind, so verlief auch ihre standesamtliche Trauung samt anschließender Feier direkt am Fleesensee: munter, schwungvoll, lebendig. Und das alles im Kreise der Familie und Freunde. Ich mag das!
Was ich unbedingt erwähnen muss: Was hier nach kirchlicher Hochzeit aussieht, ist tatsächlich eine standesamtliche Trauung! Direkt am Ufer des Fleesensees – in der Inselstadt Malchow – liegt die (ehemalige) Klosterkirche, welche heute als Ausstellungsraum des mecklenburgischen Orgelmuseums dient. Bedeutet: Sieht nach Kirche aus, ist es aber nicht. Wer sich hier das Jawort vor der Standesbeamtin gibt, darf also eine ordentliche Portion kirchliches Flair verspüren. Immerhin: Sarah & David sind im Jahr 2020 das 100. Paar, das hier den Bund der Ehe eingeht. Das machen sie ziemlich gut und sorgen zuverlässig dafür, dass viele Gäste ihrer Hochzeitsgesellschaft die Taschentücher zücken müssen…
Landhochzeit wie’s sich gehört!
Nach der Zeremonie geht es schnurstracks in die Landpension am Fleesensee. Während das Wildschein am offenen Feuer für den Abend vor sich hin schmort, ist zunächst ganz viel Tamtam angesagt. Wie es sich für eine Landhochzeit gehört: Baumstamm sägen, Glückwünsche, Umarmungen und ganz viele glückliche Gesichter. Schon bald verabschieden wir uns für ein kleines Brautpaar-Shooting am hauseigenen Steg am Fleesensee, dann gehen wir zum gemütlichen Teil über. Cheers! Zwar halte ich meine Kameras weiterhin bereit, trotzdem bin ich heute ein bisschen beides: Sowohl Fotograf, als auch Gast. Ehrlicherweise kann ich dann aber doch nicht aus meiner Haut und fotografiere was das Zeug hält. Mir hat’s Spaß gebracht!
Sarah und ihr Papa warten auf den Einzug. Gegen das Herzflattern…
…hilft ein Gläschen Sekt. „Ach was, gib her die Buddel!“
Etwas ganz Besonderes: Die Klosterkirche Malchow ist längst keine „echte“ Kirche mehr und wird heute als Orgelmuseum genutzt – und als Location für standesamtliche Trauungen!
Frühe Gäste – Mama und Oma.
First Look – der Blick als David das erste Mal seine Braut Sarah im Brautkleid sieht.
Nach althergebrachter Tradition übergibt Sarahs Papa seine Tochter an Bräutigam David.
Tolle Standesbeamtin!
Schön, oder?
Das Bodenmuster, der schwere Teppich und die klopfenden Herzen sorgen hier für eine tolle Bildkomposition.
Hand in Hand in die Ehe.
„…deshalb bitte ich Sie nun, sich von den Stühlen zu erheben!“ Jetzt wird es eindeutig aufregend!
Ein langer inniger Kuss. Love is all around!
Da musste ich lachen. Kurz nach Überreichung der Heiratsurkunde strahlen die zwei um die Wette – herrlich.
Na komm, einer geht noch…
Tim schaut sich das mit dem Ring schonmal ganz genau an. Wer weiß, wer weiß….!? *zwinker*
„Ich dich auch!“
Ankunft an der Landpension am Fleesensee.
Klassiker: Baumstamm sägen!
Cheers, Mädels!
Trauzeugin Eli ist super und war gute Seele und Fotoassistentin beim Brautpaar-Shooting.
Frauen und ihre Schuhe… Aber DIE sind mal wirklich klasse!
Da war ich als Hamburger Jung ganz ergriffen: Hamburgs Kultbier auf einer Landhochzeit in Meck-Pom. We are family!
Das Paarshooting am frühen Abend
David macht vor, wie man seine Frau auf Händen trägt.
„Uuund Action!“ Eli hat einige Male auf den Auslöser gedrückt, als ich Sarah & David am alten Steg fotografiert habe.
Klick – das Ergebnis!
Die späte Sonne sorgt für warmes Licht auf den Hochzeitsbildern.
Behind the scenes: Man darf ja nicht behaupten, dass ich mich für die Hochzeitsfotos nicht verrenken würde. (Danke für den Schnappschuss, Eli!)
Der Brautstrausswurf sorgt in der Dämmerung für eine kleine Überraschung. Die unverheirateten Frauen versammeln sich also auf der Wiese…
…Sarah blickt sich nochmal um und wirft los.
Hier ist noch nicht eindeutig geklärt, wer gefangen hat. Letztlich hält aber die Jüngste den Strauss im Klammergriff fest. Naja, ein bisschen Zeit darf sie sich bis zu ihrer Hochzeit ja noch lassen.
Tolle Geschenkidee: Mit der Sofortbildkamera werden von allen Gästen Fotos gemacht und später in einem Bilderrahmen dem Brautpaar übergeben.
Daumen hoch für dieses Geschenk! Und jetzt: Party Hard!
In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!