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  • Fotografie – die Sache mit dem Geld

    Fotografie – die Sache mit dem Geld

    Letzte Woche im E-Mail-Eingang: „Hallo, ich hätte gerne ein kleines Fotoshooting am Hafen oder auf der Reeperbahn. Was wäre der beste Preis, den Sie machen können? Liebe Grüße, Babette “ Da kam es wieder. Das Gefühl der zwei Herzen, die in meiner Brust schlagen. Ich liebe die Fotografie und freue mich natürlich über jede Anfrage und die daraus entstehenden Shootings. Einerseits. Andererseits zucke ich innerlich immer zusammen, wenn das Etikett „billig, billig, billig“ auf einer E-Mail klebt.Ich möchte dann immer antworten mit: „Hallo, was wäre das Mindeste, was ich an Dienstleistung und Kenntnissen einbringen muss, um Sie zu fotografieren? Liebe Grüße, Florian“

    Mache ich natürlich nicht.

    Was hat die Fotografie eigentlich mit Kochen zu tun?

    Ich möchte jetzt nicht miesepeterig rüberkommen. Aber Fotografieren ist doch beides: Ein bisschen was Künstlerisches, vor allem aber eine Dienstleistung. Im Fall der People- und Portraifotografie mehr Dienstleistung. Und die kostet leider – wie in allen Branchen – Geld. Während dies beim Restaurantbesuch wie selbstverständlich eingepreist ist, hört man als Fotograf kaum einen Satz häufiger als „Ups, das ist aber teuer!“ Das kann man ja eigentlich kaum jemanden krumm nehmen, denn wer weiß schon im Detail, was hinter tollen Portraitfotos oder einer zwölfstündigen Hochzeitsreportage steckt? Vielleicht ist „teuer“ also gar nicht das richtige Wort. Können wir uns zunächst einmal auf das neutrale Wort „Kosten“ einigen?

    Bleiben wir beim Restaurantbesuch. Vor zwei Wochen gab es etwas Kleines zu feiern und ich war mit meinen beiden erwachsenen Kindern und meiner Frau auswärts essen. Steakhaus, kein Drei-Sterne-Restaurant. Bedeutet: Getränke, saftige Rumpsteaks, ein Eis zum Dessert und zwei Käffchen hinterher. Lecker! Nach einer guten Stunde traten wir fast 150 Euro ärmer den Heimweg an. Ich, als (vor vielen Jahren) gelernter Koch, hätte mit rund 40 Euro Wareneinsatz gut und gerne selbst kochen/braten/grillen können, habe aber gerne die Dienstleistung des Steakhauses in Anspruch genommen. Es sollte halt irgendwie nett sein. Und auf den Abwasch hätte im Hause Läufer eh keiner so richtig Lust gehabt.

    Was das mit Fotografieren zu tun hat? Nun, ein individuelles Portraitshooting kostet bei mir inklusive acht Fotos nach Wahl mit 149,- Euro ähnlich viel und dauert 1,5 bis 2 Stunden. Eher ein bisschen länger. Dazu kommen An- und Abfahrt und, jetzt kommt’s, die Bildbearbeitung, die durchschnittlich die gleiche Zeit wie das Fotografieren an sich in Anspruch nimmt und ein wichtiger Teil des kreativen Prozesses ist. (Hier findest du einen Blogartikel mit meinen Gedanken zur Bildbearbeitung.) Summa summarum: 5 Arbeitsstunden, wovon der Kunde nur die eigentliche Shootingzeit wahrnimmt. Das ist übrigens der zweithäufigste Satz, den man als Fotograf hört: „Der drückt ja nur ein paar Mal aufs Knöpfchen.“ Dazu sage ich: „Auch, aber nicht nur.“

    Das kennt jeder Fotograf: Buchungsanfrage via Whatsapp So kann eine Anfrage via Whatsapp für ein Fotoshooting aussehen. Wir wollen ja alle sparen, keine Frage. Wenn aber schon einleitend an der Preisschraube der Dienstleistung gedreht wird, ist’s irgendwie komisch…

    Warum in einer Hochzeitsreportage eine Woche Arbeit steckt

    Ich habe zwar nie eine kaufmännische Ausbildung genossen, aber ich besitze einen Taschenrechner. Beim eben aufgestellten Beispiel bleibt ein Brutto-Stundenlohn von 30 Euro. Den stecke ich mir natürlich nicht 1:1 ein. Grob gesagt: Ein Drittel für Steuern/Steuerberater, ein Drittel für Versicherungen, Equipment und allem Drumherum, ein Drittel Verdienst. Zehn Euro pro Stunde. Finanzielle Völlerei ist das nicht. Der „echte“ Verdienst kommt eigentlich erst mit der Bestellung zusätzlicher Fotos. (Unter uns: Ich bin ein Photo-Maniac! Überschüssiges Geld stecke ich am Ende sowieso wieder in die Ausrüstung.)

    Anderes Beispiel: Hochzeitsfotografie. Vergangenes Jahr wurde ich für eine 15-stündige Begleitung einer traumhaften Hochzeit im Harz gebucht. Rechnen wir zusammen: 15 Stunden Fotografie + 6 Stunden An- und Abfahrt + 17 Stunden Bildbearbeitung = 38 Stunden. In den knapp 1.000 Fotos, die das Hochzeitspaar eine Woche später von mir erhalten hat, steckt zeitlich also eine Arbeitswoche. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was es gekostet hätte, meinen KFZ-Mechaniker 38 Stunden lang an meinem Kombi rumschrauben zu lassen… Ich habe ganz sicher deutlich weniger gekostet, trotzdem war das für das Brautpaar natürlich eine Stange Geld. Aber ist das dann „teuer?“ Und überhaupt, das mit den Steuern habe nicht ich mir ausgedacht…

    Hochzeitspaar nach der Trauung im Torhaus Wellingsbüttel

    An diese standesamtliche Trauung im Torhaus Wellingsbüttel denke ich gerne zurück. Ein tolles Paar, dass ich drei Stunden mit der Kamera begleitet habe. Während dieser Zeit entstanden rund 300 professionelle Bilder für das private Fotoalbum. Was kaum jemand weiß: Die Dauer für die nachträgliche Bildbearbeitung betrug vier Stunden.

    Bitte nicht falsch verstehen: Ich möchte nicht zur Litanei der ewigen Klage einstimmen und der Job eines Fotografen ist ganz sicher keine Arbeit im Steinbruch. Ich liebe die Fotografie und es ist ein Geschenk, beruflich das tun zu dürfen, was ich liebe. Dennoch ist Fotografieren ein Tick mehr, als nur aufs Knöpfchen zu drücken und kostet vor allem Zeit. Das Ergebnis, also die Fotos, ist nur schwer als „Produkt“ zu begreifen. Tolle Bilder sind dabei viel mehr! Es sind Momentaufnahmen für die Ewigkeit, in denen Emotionen und Erinnerungen gespeichert sind und die mit jedem Jahr mehr an persönlichem Wert gewinnen. Oder hast Du schonmal ein altes Kinderfoto in den Papierkorb geworfen? Ich auch nicht.

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  • Das Geheimnis guter Fotos ist…

    Das Geheimnis guter Fotos ist…

    …vielseitig! Klingt logisch, ist es auch. Nur: Immer wieder hört man Sätze wie „Der Fotograf macht das Bild, nicht die Technik.“ Und andererseits: „Du machst so tolle Fotos. Du hast bestimmt eine gute Kamera.“ Wie denn nun? Beliebt ist auch: „Wie du fotografierst ist egal, du hast ja Photoshop“. Nichts davon ist komplett falsch, nichts komplett richtig. Am Ende bleibt es eine Kombination aus vielen Faktoren, die allesamt – jetzt kommt’s – GLEICH wichtig sind, um zu optimalen Bildergebnissen zu gelangen. So einfach ist das: Das eine ist ohne das andere nichts.

    Die Bildidee

    Der Reihe nach: Am Anfang steht die Bildidee. Die kann spontan kommen, verlassen sollte man sich als Fotograf aber nicht darauf. Wenn ich ein Shooting vorbereite, versuche ich, mich vorab mit a) der zu fotografierenden Person und b) der Location gedanklich vertraut zu machen. Ist eine Besichtigung der Location nicht möglich, lasse ich mir zumindest einige Handyfotos schicken, damit ich weiß, was mich erwartet. Dazu gleich noch mehr.

    Ein Gespräch mit der zu fotografierenden Person hilft, nicht nur Wünsche und Vorstellungen auszuloten, sondern auch, einen Eindruck vom „Wesen“ zu bekommen. Was hier nach Esoterik oder Psychologie klingt, ist nicht ganz unwichtig: Nicht alle Ideen passen zu jedem. Und darum entwickelt man erste Ideen am besten gemeinsam und bereits im Vorfeld und geht so mit einigen Zielfotos im Hinterkopf ins Shooting. Meistens sprudeln während des Fotografierens immer noch einige zusätzliche Bildideen heraus. Halten wir also fest: Das Ziel ist der Weg!

    Die Location

    Auch, wenn es bei den Fotos um DICH geht, steht und fällt die Qualität mit der Location. Und bei Outdoor-Fotos zusätzlich mit der Tageszeit, zu der das Shooting stattfindet. Je nachdem was mit den Fotos transportiert werden soll, die Location muss sprichwörtlich „ins Bild passen“. Sie muss stimmig sein. Auch das ist eine Gemeinschaftsarbeit zwischen Model und Fotograf. Ich bekomme regelmäßig Anfragen zu sehr speziellen Themengebieten. Heute eine Country-Band, morgen ein Harley-Fahrer und übermorgen die seriöse Business-Dame. Es lohnt sich, gemeinsam über mögliche Locations nachzudenken. Ich betrachte dies aus fotografischer, das Model aus themenbezogener Sicht – zusammen wird ein Schuh draus!

    Ganz besonders wichtig: die Tageszeit. Die gleißende Mittagssonne wollen wir vermeiden. Für Paarfotos warten wir lieber bis zum späten Nachmittag, um die warmen Abendstrahlen der Sonne zu nutzen. Babyfotos sollten sich nach den Aktivitätsphasen des kleinen Neu-Erdenbürgers richten, während Bilder mit Tieren häufig in den Morgenstunden besonders gut umzusetzen sind.

    Lachendes Baby beim Outdoor-Shooting

    Timing ist aus vielerlei Hinsicht wichtig. Bei Babyfotos geht es in erster Linie darum, die Aktivitätsphasen gut abzupassen, damit wir solche glücklichen Gesichter einfangen können.

    Engagement Shooting im Wald

    Grundsätzlich gilt, die gleißende Mittagssonne zu meiden. Deshalb: Entweder zu einer anderen Tageszeit fotografieren oder (wie hier) die direkte Einwirkung der Sonnenstrahlen umgehen.

    Das Shooting

    Jetzt wird es spannend: das Shooting an sich! Meistens ist die zu fotografierende Person zu Beginn ein bisschen aufgeregt. Dazu verrate ich dir ein kleines Geheimnis: Ich auch! Und viele andere Fotografen ebenfalls – das geben nur die wenigsten zu. Fotografieren und fotografiert werden ist etwas sehr Persönliches. Und echte Routine gibt es ja eigentlich nie, wenn man mit Menschen zusammenarbeitet. Jede Person ist anders, hat andere Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen. Seien wir also froh, dass wir beide das alles sehr spannend finden, schließlich spornt dies immer auch ein bisschen an. Nach kurzer Zeit sind wir dann im Hier und Jetzt und arbeiten an unseren gemeinsamen Ideen. Gott sei Dank können wir in der digitalen Fotografie die Bildergebnisse direkt am Display sehen. Die werde ich dir zwischendurch immer wieder zeigen und miteinander besprechen. So „entwickeln“ sich Bilder während des Shootings. Wem sein Lächeln bis hierher zu wenig/zu stark war, dosiert es danach anders. Was zu hell ist, kann beim nächsten Bild dunkler fotografiert werden und wem seine Haare nicht gefallen, der frisiert noch fix um. Kommunikation ist das Zauberwort beim Shooting.

    Fotograf Florian Laeufer beim Babyshooting

    Fotograf Florian Läufer mit seinem „Model“ beim Babyshooting. (Handyfoto) Selbst die Kleinsten werden einbezogen. 😉

    Die Kamera

    Viele Fotografen sind verrückt nach Technik. Ich schließe mich da nicht ganz aus und habe schon viel Geld in noch bessere Kameras, noch schärfere Objektive investiert. In „normalen“ Situationen sieht der Laie an den Bildergebnissen vermutlich nicht einmal einen Unterschied. Bei schwierigen Lichtverhältnissen trennt sich aber rasch die Spreu vom Weizen. (Puh, damit habe ich die Investitionen nicht umsonst getätigt.) Was sind schwierige Lichtverhältnisse? Fotografieren ohne Blitz in Innenräumen, fotografieren in der Kirche, fotografieren in der Dämmerung, fotografieren von sich bewegenden Objekten, und, und, und. Sprich: In ziemlich vielen Situationen, die meinen Alltag ausmachen. Professionelle Technik ersetzt nicht das Auge, die Idee und das Drumherum – keine Frage. Aber in eben genannten Situationen sind die Bilder einfach schärfer, knackiger, rauschärmer und farbechter, wo einfaches Equipment längst in die Knie gegangen ist.

    Equipment für den Hochzeitsfotograf

    „Mein Haus, mein Auto, mein Foto-Equipment!“ Ich bin eigentlich kein Technik-Freak aber gute und lichtstarke Objektive sind unerlässlich für die Fotografie bei grenzwertigen Lichtbedingungen. Die hat man beispielsweise in der Event- und Hochzeitsfotografie häufig.

    Eventfotografie im letzten Licht

    Wenn Restlicht und der Schein einer Petroleum-Lampe die einzigen Lichtquellen sind, bist du als Fotograf froh, ein lichtstarkes Objektiv und eine rauscharme Kamera zu besitzen. Ein Blitzgerät hätte hier die Lichtstimmung zerstört.

    Die Bildbearbeitung

    Fotografieren ohne Bildoptimierung ist längst undenkbar geworden. Die Bildbearbeitung gehört für den Fotograf inzwischen zum kreativen Prozess einfach dazu. Außerdem ist sie häufig für den eigenen Stil verantwortlich. Und damit sind NICHT diese merkwürdigen One-Klick-Filter gemeint, wie wir sie von Instagram & Co kennen. Nur weil irgendeine Automatik das Farbspektrum verschiebt, hat man noch längst kein Superfoto erschaffen.

    Ich meine hier die selektive Bearbeitung, die es erlaubt, bestimmte Bildteile hervorzuheben oder abzuschwächen. Das Anziehen oder Verringern von Kontrast, Schärfe und Farbintensität zur Erschaffung neuer/eigener Looks oder das dezente Retuschieren störender Elemente.

    Screenshot Bildbearbeitung mit Lightroom

    Junge Frau beim Business Fotoshooting

    Ohne Bildbearbeitung geht es heutzutage nicht mehr. Wenn allerdings das Foto an sich murks ist, kannst du auch mit dem besten Programm nichts mehr retten. Bildbearbeitung ist die Würze der Fotografie und verleiht den Fotos den letzten Schliff.

    Ein Verzicht auf Bildbearbeitung ist aus einem weiteren Grund für mich gar nicht mehr möglich: Dazu muss man wissen, dass JEDE Kamera bereits intern ein Bild mit einer Art Automatik bearbeitet, wenn es ein JPG-Foto erzeugt. Es wird also ohne zutun geschärft, Farben angezogen, Kontraste gesteigert etc… Ich arbeite mit RAW-Dateien, die keinerlei Bearbeitung erfahren und entwickle diese Datei später individuell am Rechner. Was zu anlogen Zeiten in der Entwicklung durch Auswahl unterschiedlicher Filme und durch diverse Flüssigkeiten erreicht wurde, wird heute am Computer gemacht. Das ist zeitintensiv und muss für jedes Bild individuell vorgenommen werden. Die deutlich besseren Ergebnisse rechtfertigen aber diese wichtigen Bearbeitungsschritte.Viele sagen, die Bildbearbeitung würde das eigentliche Fotografieren entzaubern. Da ist was dran. Ohne geht’s aber nicht mehr.

    Unbearbeitetes Foto der Landschaftsfotografie

    Vorher/Nachher Bildbearbeitung in der Landschaftsfotografie

    Vorher/Nachher: Oben ist das Bild zu sehen wie es aus der Kamera kommt. Die Idee, das fließende Wasser durch eine lange Verschlusszeit darzustellen, wurde perfekt umgesetzt. Erst nach Ausarbeitung der RAW-Datei wird das Bild zu einem kleinen Kunstwerk.

    Erfahrung

    Ich fasse mich kurz und du weisst es selbst aus den Gebieten, in denen du Fachmann bist: Ohne Erfahrung kommst du natürlich auch als Fotograf nicht weit. Nicht falsch verstehen, die experimentelle Fotografie kann spannend, kreativ, künstlerisch und im Ergebnis sogar umwerfend sein – muss sie aber nicht! Wer auf Ansage gute Ergebnisse abliefern soll, muss wissen, was er tut und auf (s)einen Erfahrungsschatz zurückgreifen können.

    Immer wieder höre ich das Argument von Hochzeitspaaren, dass sie das Geld für einen professionellen Fotografen sparen wollen und einen Freund bitten, den großen Tag in Bildern festzuhalten. „Zum Üben!“ Wollen wir tatsächlich den schönsten Tag im Leben einem Experiment hergeben…?

    Hochzeitspaar vor dem Altar fotografiert

    „Ja, ich will!“ Der schönste Tag im Leben ist es wert, von einem erfahrenen Fotografen für immer in stimmungsvollen Bildern konservieren zu lassen.  

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  • Freie Arbeit: Architekturfotografie S/W

    Freie Arbeit: Architekturfotografie S/W

    Ich bin kein Architekturfotograf – aber ich liebe die Architekturfotografie! Was ich sagen will: Es ist ja weitaus mehr, als ein paar Häuser zu fotografieren. Da ich mich eher auf die Hochzeitsfotografie, sowie People- und Portraitaufnahmen spezialisiert habe, gehört Architektur nicht zu meinem Spezialgebiet. Und genau deswegen mag ich es, mit der Kamera durch die Stadt zu laufen, mir die Gebäude mit abstraktem Auge anzusehen und daraus ganz unterschiedliche Aufnahmen zu erstellen. Mich entspannt das. Nur ich und die Kamera. Stundenlang ohne Ziel. Einfach treiben lassen. Ich liebe diesen Prozess.

    Wäre ich ein „echter“ Architekturfotograf, gäbe es vermutlich Regeln und Vorgaben. Bei meiner Architekturfotografie, die ich als freie Arbeit in den Leerphasen zwischen meinen Aufträgen auslebe, fotografiere ich ergebnisoffen. Man könnte es auch künstlerisch nennen – für mich klingt das aber zu hochgestochen. Vielleicht gestalterisch, ja.

    De Rotterdam, eines der höchsten Gebäude Hollands als Schwarzweiß-Architekturfoto „De Rotterdam“ ist mit 151 Metern Höhe eines der höchsten Gebäude der Niederlande und wurde erst vor wenigen Jahren fertiggestellt.

    Architekturfotografie – Das Verlagsgebäude Gruner und Jahr Nachts im Regen: Das Hamburger Gruner & Jahr-Verlagsgebäude am Baumwall.

    Abstrakte Architekturfotografie. Hier die Fassade des Intercity Hotels bei Planten un BlomenAbstrakt – was hier kaum mehr als ein Muster ist, ist tatsächlich das Intercity Hotel, direkt bei der Hamburger Parkanlage Planten un Blomen.

    Architekturfotografie – es geht um Strukturen und Linien

    Was ich liebe, ist die Wiedergabe in schwarzweiß. Während in der Farbfotografie die Gestaltungsmöglichkeiten aufgrund der Farbe deutlich größer sind, geht es bei SW-Fotos in erster Linie um Strukturen und Helligkeitsnuancen. „Liniensucher“ habe ich mal selbst zu mir gesagt, weil ich mein Auge vor allem darauf ausgerichtet habe. Gerne übrigens mit schräg gehaltenem Kopf, denn wenn ich schon die Farbe weglasse, möchte ich zumindest die Gebäude nicht immer gerade ausgerichtet ablichten. Denn auch darum geht es mir: Abstraktion.

    Eine, die das in Perfektion beherrscht, ist Anna Laudan. Ich bin ein stiller Fan ihrer Kunst. Toll, was für Kunstwerke die Hamburgerin erschafft. Zum Teil mit dem Fotoapparat, zum größeren Teil mittels raffinierter Bildbearbeitung – die bei mir einen deutlich geringeren Anteil einnimmt. Ein Besuch auf Ihrer Webseite ist mehr als lohnenswert: www.anna-laudan-photography.de

    Abstrakte Architekturfotografie. Hier das Gebäude der RSA-Group, Rotterdam Fast schon zu dunkel um wahr zu sein: Firmensitz der RSA-Group in Rotterdam.

    Blick vom Kaiserkai auf die Elbphilharmonie als Schwarzweiß-FotografieNächtlicher Blick vom Kaiserkai in der Hamburger Hafencity Richtung Elbphilharmonie.

    Analog vs. digital

    Apropos Bildbearbeitung: Heutzutage heißt Schwarzweiß-Fotografie ja nicht mehr das Gleiche wie zu analogen Zeiten. Damals, also in der prädigitalen Fotografie, wurden spezielle und sehr unterschiedliche SW-Filme verwendet. Jeder hatte seinen eigenen Look, bestimmte Körnungen, unterschiedliche Kontrastwiedergabe, und, und, und. Schon bei der Aufnahme mussten Farbfilter (klingt widersprüchlich: Farbfilter in der Schwarzweiß-Fotografie) verwendet werden, um bestimmte Grautöne heller oder dunkler darstellen zu können.

    Mit den Möglichkeiten heutiger Bildbearbeitungsprogramme ist das nicht vergleichbar. Diese simulieren längst per Mausklick, was früher alle analogen Gestaltungsoptionen gemeinsam nicht geschafft hätten. Und um das ganz klar herauszustellen: Fotografiert wird heutzutage in Farbe. Alles andere – wir sagten es schon – geschieht am Computer. Manch einer sieht die Fotografie dadurch entzaubert. Ich sage: Noch nie konnte man so tolle Bilder zaubern, wie mit den digitalen Mitteln, die uns heute zur Verfügung stehen. It’s a kind of magic!

    Genug gequasselt! Eigentlich sollte es hier ja nur um eine Handvoll Fotos aus meiner ganz eigenen Architekturfotografie gehen. Also ganz von vorne: Ich bin ein paar Mal stundenlang mit dem Fotoapparat durch Hamburg und Rotterdam gelaufen, habe hier und da auf den Auslöser gedrückt und danach am Computer mit den Dateien gespielt. Was du hier siehst, sind einige Beispiele meiner Ergebnisse. Viel Spaß beim Ansehen!

    Der Hamburger Fernsehturm bei den Messehallen Messehallen und Fernsehturm auf einen Blick. (Hamburg)

    Gebäudekomplex am Spoorweghaven in RotterdamKontraststark wiedergegebener Gebäudekomplex am Spoorweghaven in Rotterdam.

    Das Kubushaus in Rotterdam aus der Froschperspektive als Schwarzweiß-Version.Sieht tatsächlich so aus: Das Kubushaus in der City von Rotterdam. 

  • Touristik – Fotografie

    Touristik – Fotografie

    Kaum ein Auftrag ist so vielseitig wie die Fotoshootings der letzten zwei Jahre, die der Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V. gemeinsam mit mir realisiert hat. Worum es geht, wie die Fotografie bei diesen mehrtägigen Shootings abläuft und welche Herausforderungen es zu meistern gilt, liest du hier.

    Die Idee, die hinter diesen Shootings steckt, ist mit einem Satz auf den Punkt gebracht: Die Region durch aussagekräftige, stimmungsvolle und emotionale Fotos stärken, den Tourist neugierig machen und dadurch bestenfalls Begeisterung und Reisebereitschaft wecken. So weit, so einfach. Fotografisch decken die Anforderungen eigentlich alle Bereiche ab: Architekturaufnahmen (innen und außen), Landschaftsfotografie, touristische People- und Portraitfotos, bei der typische Freizeitbeschäftigungen wie Radfahren, Wandern, Sightseeing, Angeln, und, und, und herausgearbeitet werden. Später wird das Bildmaterial für Broschüren, Kataloge, Flyer, Webauftritt und Anzeigen genutzt.

    Die Straussee Fähre im besten Licht der Abendsonne fotografiert

    Pusteblume

    Naturwiese im Licht der untergehenden Sonne

    Detailaufnahme im Licht des Sonnenuntergangs

    Naturfoto Kanufahren auf der Spree

    Fotoshooting mit junger Frau in Jeanslook im Kornfeld

    Paarfoto im Ruderboot auf der Oder

    Die Fotografie für die Brandenburger Touristiker ist vielseitig. Es sollen Emotionen transportiert werden, Landschaften und Sehenswürdigkeiten gezeigt und stimmungsvolle Details ebenso herausgearbeitet werden, wie unterschiedliche Freizeitaktivitäten. 

    Das Wetter ist eine Diva

    Das alles muss geplant werden, klar. Models unterschiedlichen Alters, Dienstleister vor Ort, Steuerung der Shootings durch die (auffällig engagierten) Mitarbeiterinnen des Tourismusverbands, ich als Fotograf – wir alle müssen zusammenkommen. Um möglichst effektiv zu arbeiten, komprimieren wir dann immer ein straffes Programm, welches über mehrere Tage abgearbeitet wird. Und damit fangen manchmal die ersten Problemchen an… Auch, wenn du alle Beteiligten zu genanntem Termin an einen Tisch bekommst, es gibt immer eine Diva, die sich kaum an Abmachungen hält: das Wetter! Und das muss man eben nehmen, wie es kommt.

    Aber: Das kluge Team baut vor! Neben „echten“ Shooting-Terminen haben wir immer auch Plan B in Form von Ausweichterminen in der Tasche, falls es doch einmal Bindfäden regnet. Insgesamt gilt bei den straffen Terminen allerdings, dass du als Fotograf aus den aktuell gegebenen Umständen das Beste herausholen musst. Während der Landschaftsfotograf oft stunden- oder tagelang auf DAS Licht wartet, bleibt hier an vielen Spots oft nur ein Zeitfenster von einer Stunde. Die Shootings sind also auf Output ausgelegt und die Kunst ist, aus diesen Situationen tolle Ergebnisse herauszuholen.

    Touristen im Museumspark Rüdersdorf

    Besucherin im Luftfahrtmuseum

    Architekturfotografie

    Touristen in dem Heimatmuseum Erkner

    Unternehmensfotografie mit Gästen im Cafe

    Galerie in der Alte Dampfbäckerei

    Das Wetter – es richtet sich ja leider nicht immer nach dem Wetterbericht. Deshalb halten wir meistens noch einige Ausweichtermine frei (falls es mal ganz böse kommt) oder weichen kurzfristig auf Architektur- und Innenaufnahmen aus. Da die Region ausgesprochen groß ist und es entsprechend viel zu entdecken gibt, gehen den Touristikern nie die Orte und Ideen aus.

    Available Light-Fotografie

    Aber auch bei den People- und Portraitaufnahmen weiß ich nur selten vorab, welche Lichtsituationen mich erwarten. Zeit für einen komplizierten Lichtaufbau mit mehreren Blitzgeräten und Lichtformern ist kaum. Wo man also theoretisch eine schöne Studiosituation erschaffen könnte, bleiben ein paar Minuten. Gut werden soll es natürlich trotzdem. Kein Problem: Hier setze ich auf Available Light-Fotografie, also das Arbeiten mit vorhandenem Licht. Machmal ergänze ich mit ein oder zwei batteriebetriebenen Systemblitzen, um Schatten aufzuhellen oder Lichtkanten zu setzen – das war’s.

    Portraitfoto von Martin Haupt, Pfarrer im Dom Fürstenwalde

    Traditionell gekleidet

    Stimmungsfoto von zwei jungen Damen auf einem Steg am See

    Mitarbeiterin der Landschlachterei

    Portraitaufnahme eines Fischers im Oderbruch

    Fahrradfahrerinnen im Oderbruch

    Portraitfotograf Florian Läufer bei der Arbeit

    Gastronomie-Fotografie im Landhaus Alte Eichen

    Landhaus Alte Eichen in Bad Saarow

    Imagefoto im Cafe Prinz Albrecht

    Bei den Portraitfotos von Dienstleistern und Touristen arbeite ich überwiegend mit vorhandenem Licht und helfe maximal mit ein zwei batteriebetriebenen Blitzen nach. Nur gelegentlich steht ausreichend Zeit zur Verfügung, um aufwendigere Sets aufzubauen. (Danke für das Handybild, Katrin!) Aber mal ganz ehrlich: Keines der Ergebnisse muss sich verstecken, oder?

    Inzwischen habe ich mich gut in die Anforderungen dieser situativen Fotografie eingearbeitet und mein (fast) wichtigstes Ausrüstungsteil ist: ein faltbarer Bollerwagen! Ich glaube, manch einer kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn wir als Fotocrew an den Locations unterwegs sind und ich meinen blauen „Bolli“ mit dem Equipment hinter mir herziehe. Unter uns: Manchmal lache ich sogar selbst. Gut so! Spaß und Freude ist vermutlich das Geheimnis jeder guten Arbeit. Und das haben wir trotz der langen und anstrengenden Tage immer. (Danke für das Vertrauen, danke für die Planung und gemeinsame Durchführung unserer Shootings Ellen, Sandra, Katrin, Marie und Steffen. Wir sind schon fleißige Bienchen, gell!)

    Fotoshooting im Barockgarten Neuzelle

    Kellergewölbe im Brauereimuseum

    Landschaftsfotografie Scharmützelsee

    Tierfotografie – Storch auf geerntetem Feld

    Innenaufnahmen im Besucherzentrum Schweizer Haus

    Kinderfoto im Campingzelt

    Angler am Lagerfeuer kurz nach Sonnenuntergang

    Angelfoto zwei erfolgreicher Angler im Sonnenuntergang

    Abwechslungsreiche Fotografie in Brandenburg. Nicht selten geht es innerhalb von 12 Stunden von der Architektur- über die Landschafts- und Tierfotografie bis zur Erstellung von stimmungsvollen Aufnahmen typischer Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel dem Angeln. Ich mag diese spannenden Fototage! 🙂

    3. Platz beim Tourismuspreis

    Dass die gemeinsame Arbeit belohnt wird, zeigt die Prämierung der „Entdeckertouren“. Dieser handliche Ausflugsplaner (der mit 172 Seiten schon fast ein kleines Buch geworden ist) wurde vom Tourismusverband bei der Berliner Medienagentur Möller in Auftrag gegeben und kooperativ mit einer Vielzahl meiner Fotos erstellt. Nicht nur, dass die für zwei Jahre vorgesehene Auflage bereits nach einem Jahr vergriffen war und jüngst nachgedruckt wurde. Sie belegte auch einen beachtlichen 3. Platz bei der Vergabe des Brandenburgischen Tourismuspreises 2017 im Rahmen der ITB. Herzlichen Glückwunsch!

    Längst finden sich auch viele weiterer meiner Fotografien auf diversen Titelbildern touristischer Printprodukte wieder. Jüngstes Projekt ist die Erstellung der 108 Seiten starken Broschüre „Flanieren in Parks und Gärten“. Rund 90 Prozent der gezeigten Fotos stammen aus unseren gemeinsamen Shootings. Allerdings: Das Titelfoto kommt nicht aus meiner Kamera – wir erwischten leider keinen einzigen Tag mit blauem Himmel zum Fotografieren des gezeigten Schlossparks Steinhöfel. Das Wetter ist und bleibt eben eine Diva!

    Entstandene Titelfotos

    Titelbild Urlaubsplaner 2018 Seenland Oder-Spree

    Ferienmagazin Coverfoto

    Titelfoto aus einem gemeinsamen Fotoshooting mit dem Tourismusverband Seenland Oder/Spree

    Titelfoto Tourismusverband Seenland Oder-Spree

    Titelfoto aus der Werbefotografie

    Titelfoto aus einer Beilage des Berliner Wochenmagazins Zitty

    Frontcover aus Fotoshooting mit Tourismusverband Seenland Oder/Spree

    Frontcover aus Fotoshooting

     

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    Kommen Sie bei Interesse gerne über das Kontaktformular oder telefonisch ins Gespräch mit mir.

  • Fotoauftrag ablehnen?

    Fotoauftrag ablehnen?

    Warum ich auch mal einen Fotoauftrag ablehne? Ganz bestimmt nicht, weil ich es mir leisten könnte. Im Gegenteil, eigentlich besteht mindestens 50 Prozent meiner Arbeit (und die fast aller Fotografen) darin, Aufträge zu generieren. Gleicht es da nicht einem betriebswirtschaftlichen Harakiri, eine Kundenanfrage abzulehnen? „Ganz schön arrogant!“ – so hat es ein Bekannter mal formuliert, als ich ihm erzählte, einen lukrativen Job aufgrund eines schlechten Gefühls abgelehnt zu haben. Ich hielt dagegen und sagte: „Ganz schön arrogant, wer sich anmaßt, JEDEN Job machen zu können!“

    Worauf ich hinaus möchte: Ich habe bisher noch niemanden kennengelernt, der alles kann und weiß. Und zwar quer durch alle Berufsgruppen. Es gab einige Zeitgenossen, die GLAUBTEN alles zu können und zu wissen. Meistens sogar besser. Wir alle kennen sie: Die Großsprecher und Selbstlober, die Nichts-Dahinter–Seier und Hinterher-Zurückruderer. Erst wird versprochen, später kleingeredet.

    Der Zweifel gibt mir Sicherheit

    Ich komme als Verkäufer nicht gut zurecht. Denn da muss man das vermutlich können. Mit viel Charisma und noch mehr Überzeugung dem Kunden seinen Bedarf einreden, ihn davon überzeugen, was er heute morgen selbst noch nicht wusste. Zweifel? Nicht mal in Spurenelementen vorhanden! Bei mir ist das anders. Ich bin ein Leisetreter. Und überhaupt: Verkäufer wollte ich nie werden. Fotograf schon.

    Kein Grund, die Flinte (in diesem Fall die Kamera) ins Korn zu werfen! Ich bin der festen Überzeugung, dass man in einem kreativen Beruf nur wirklich gut sein kann, wenn man für eine Sache brennt. Und was ist mit dem Zweifel? Der gehört – in gesunder Ausprägung – unbedingt dazu! Ja, mir gibt Zweifel Sicherheit. Klingt wie ein Widerstreit, ist es aber nicht. Denn: Nur wer seine Arbeit immer wieder hinterfragt, die Ergebnisse selbstkritisch begutachtet, kann sich weiterentwickeln. Wer mit 80 Prozent zufrieden ist, kann niemals hundertprozentige Arbeit abliefern – so einfach ist das.

    Um realistisch (und bei den 100 Prozent) zu bleiben: Jeder Fotograf ist auf der lebenslangen Suche nach dem perfekten Foto. Ein Foto, wo ALLES stimmt. Ich habe es nach 20 Jahren leidenschaftlicher Fotografie bisher nicht geschafft, so ein Foto zu machen. Zumindest aus meiner Perspektive betrachtet. Ich bekomme viel Lob für meine Arbeiten, wische die aber meistens mit einem „…ja…, doch… aber hier hätte das Licht noch einen Tick mehr von der Seite fallen können…“ beiseite. Man könnte das auch Perfektionismus nennen, da schwingt allerdings irgendwie immer etwas Getriebenes mit.

    Und das Business?

    Bevor nun der Eindruck der Unprofessionalität entsteht, muss ich gestehen, dass ich natürlich auch strategisch vorgehe. Ich plane meine Shootings vorab, ich betreibe Location-Scouting, ich versuche, die Beweggründe der fotografierten Personen für das Shooting zu ergründen, all das. Und ich habe einen Grundsatz für meine Aufträge: under promise and over deliver. Bedeutet: Ich verspreche weniger als ich halten kann und liefere mehr als ich versprochen habe. Manchmal blende ich dabei sogar die Ebene des betriebswirtschaftlichen Denkens aus und bringe mich weit über Gebühr ein. Dafür halte ich gleich meine zweite Maxime bereit: Lieber Geld verlieren als das Vertrauen des Kunden. Beides zusammen zahlt sich am Ende in Kundenglücklichkeit aus und wie wichtig die ist, lernt jeder BWL-Student im ersten Semester.

    Und hier schließt sich der Kreis zu meiner eingangs erwähnten Einstellung bezüglich der Ablehnung von Fotoaufträgen. Aufträge, die nicht mein Spezialgebiet sind, für die ich mich verbiegen müsste, die meiner Philosophie zuwider laufen, kann ich vermutlich nur schwer so erfüllen, dass ich von nachhaltig zufriedenen Kunden ausgehen darf. Weiterempfehlungen sind meine Währung, nicht das schnelle Geld.

    Kinder mit Tränen in den Augen

    Konkret? Konkret: Vor einiger Zeit erhielt ich die Anfrage eines Kindergartens, um dort für Mutti und Vati die klassischen Kinderbilder zu machen. Technisch wäre das weder aus fotografischer Sicht noch in Hinblick auf die Bestellabwicklung problematisch geworden. Finanziell hätte sich das durchaus gelohnt. Die Krux an der Sache war die Anzahl der Kinder und die zur Verfügung stehende Zeit. 60 Kinder in zweieinhalb Stunden. Während andere da sofort das Klingeln in der Kasse hören, sah ich so eine Art Massentierhaltung. Pro Kind hätten mir rechnerisch 150 Sekunden zur Verfügung gestanden. Ganz egal, ob die armen Kids Tränen in den Augen oder Unbehagen im Herzen gehabt hätten – 150 Sekunden! Ich habe den (lukrativen) Auftrag abgelehnt. So möchte ich nicht arbeiten. Die Moral von der Geschichte: Einige Monate später habe ich in einem Waldkindergarten die Kids fotografiert. Halb so viele Kinder in doppelter Zeit. Das hat in jeder Hinsicht Spaß gemacht und wo Tränchen flossen, blieb Zeit, um ein bisschen killekille zu machen.

    Und auch eine Modestrecke habe ich nicht angenommen, die Nackedei-Anfragen lehne ich ab und selbst wenn einfach „die Chemie“ nicht stimmt, denke ich nicht allzu lange darüber nach. Und da, wo alles passt, punkte ich mit Biss, Durchhaltevermögen und vollem Einsatz. Sich selbst treu bleiben – vielleicht ist das ganz am Ende mehr Wert als volle Auftragsbücher…

  • Nadine und Benny – Hochzeitsfotos im Harz

    Nadine und Benny – Hochzeitsfotos im Harz

    Die Hochzeitsfotos von Nadine und Benny entstanden aus ungewöhnlichen örtlichen Umständen. Und die sind so: Hochzeitspaar Nadine und Benny wohnen im Süden Deutschlands, weil ihre Wurzeln aber im Harz liegen, fanden dort Trauung und die spätere Feier statt. Ich bin als Hamburger Hochzeitsfotograf eher in Norddeutschland unterwegs, freute mich aber riesig, mal wieder etwas weiter entfernt Hochzeitsfotos machen zu dürfen – spannend! Was diese Ganztagsreportage dann aber tatsächlich anders machte, war, dass Nadine, Benny und ich wegen der großen Distanz zwischen Ulm und Hamburg auf ein Treffen vorab verzichten mussten. Klar, wir telefonierten einige Male, sprachen über Details und Wünsche. In die Augen schauten wir uns aber erstmalig am Tag der Hochzeit. Was aber schon am Telefon spürbar war, bestätigte sich innerhalb weniger Minuten: die Chemie stimmte!

    Die ersten Hochzeitsfotos jeder Reportage beginnen schon morgens, wenn sich Braut und Bräutigam für den Tag zurecht machen. Und während bei der Braut mit Friseur, Visagistin und dem Überziehen des Brautkleids deutlich mehr anliegt als beim baldigen Gatten, war auch hier die erste Station das Elternhaus von Nadine. Später pendelte ich zwischen Benny (komisch, bei den Männern liegt irgendwie meistens mehr Tohuwabohu in der Luft als bei den Bräuten) und Nadine hin und her und konnte viele tolle Momente im Kreise der Lieben festhalten.

    Braut bei den morgendlichen Vorbereitungen mit der Friseurin

    Gehört bei den Hochzeitsfotos dazu: Braut wird geschminkt

    Braut wird von Visagistin geschminkt

    Vater zieht seiner Tochter die Brautschuhe an

    Braut schaut glücklich in den Handspiegel

    Brautmutter schnürt während einer Hochzeitsreportage das Brautleid

    Letzte Vorbereitungen im Elternhaus

    Manschettenknopf wird beim Brautigam geschlossen

    Krawatte binden vor dem Spiegel

    Vater und Sohn kurz vor der Hochzeit

     

    Hochzeitsfotos im Schlosspark

    Gegen Mittag stieg die Spannung! Die Trauung im Schloßpark Blankenburg rückte näher und näher… Ich fuhr vor, um das Eintreffen der Gäste und – viel wichtiger – das Eintreffen der Braut zu fotografieren. Was für ein magischer Moment als Nadine von ihrem Vater durch den Schloßpark zur Trauungszeremonie geführt wurde. Statt Nieselregen hätte sich jeder Sonnenschein gewünscht, aber gutes Wetter lässt sich leider nicht verbindlich bestellen. Und überhaupt: Nadine und Benny und die gesamte stolze Familie strahlten um die Wette – da kamen die Wolken nicht gegen an.

    Vater des Bräutigams mit zwei Enkeltöchtern

    Brautigam mit Bruder vor dem Standesamt im Schlosspark Blankenburg

    Braut im Mustang auf dem Weg zum Standesamt

    Bräutigam sieht im Standesamt zum ersten Mal seine Braut im Hochzeitskleid

    Vater führt die Braut im Schlosspark zur Trauungszeremonie

    Trauung im Standesamt Schlosspark Blankenburg

    Standesbeamtin mit Brautpaar

    Braut und Bräutigam schauen sich während der Trauung ins Gesicht

     

    Jetzt wurde es emotional und viele der bereitgelegten Taschentücher wurden ihrem angedachten Zweck zugeführt: kullernde Tränchen trocknen. Es folgten der Ringtausch, ein nicht enden wollender Hochzeitskuss, später das Ausschneiden des übergroßen Herzchens aus dem bettlaken und Glückwünsche, Glückwünsche, Glückwünsche! Später nahmen wir uns noch eine ruhige Stunde Zeit, um einige Paarbilder zu realisieren, dann begann auch schon bald die Hochzeitsfeier im nahegelegenen Gemeinschaftsaus. Die Party begann direkt nach dem Eröffnungstanz und ich fotografierte bis in der Nacht die Hochzeitstorte angeschnitten wurde. Diese Bilder gehören allerdings ins Familienalbum…

    Vermählungskuss nach dem Ringtausch im Standesamt

    Braut leistet Unterschrift im Standesamt

    Trauzeugin im Standesamt

    Herz aus dem bettlaken ausschneiden gehört bei jeder Hochzeitsreportage dazu

    Brautpaar auf einer Bank im Schlosspark Blankenburg

    Im Schlosspark Blankenburg entstanden viele Hochzeitsfotos wie dieses

    Hochzeitsfotos im Schlosspark

    Brautsrauss während der Hochzeitsreportage fotografiert

    Mustang mit roter Innenausstattung als Hochzeitsauto

    Hochzeitsfotos im Hochzeitsauto – leider bei Regen

    Brautpaar vor dem Schlosshotel Blankenburg

    Hochzeitspaar auf der Landstrasse im Cabrio

    Hochzeitsgesellschaft kurz vor Beginn der abendlichen Feier

    Pfiffige Perspektive - Brautpaar mit Mama

    Hochzeitsfotos im warmen Licht der untergehenden Sonne

    Eröffnungstanz des Brautpaars

    Hochzeitsfotos bei Nacht geht auch

     

  • Pferde-Fotoshooting mit Anne und Index

    Pferde-Fotoshooting mit Anne und Index

    Gutes Timing ist bei einem Pferde-Fotoshooting in Hinsicht auf das Wetter ganz sicher der erste Schritt zu tollen Fotos. Bei dem lange im Voraus geplanten Shooting mit Anne und ihrem Wallach Index hinkte die Sonne der Wettervorhersage zwar ein wenig hinterher, allerdings wurden wir uns schnell einig, dass wir darüber sogar ziemlich glücklich sind. Denn auf diese Weise entstanden bei dem zweistündigen Pferde-Fotoshooting diverse Aufnahmen mit ganz unterschiedlichen Stimmungen.

    Vorausgesagt war Sonnenschein ab 8 Uhr, Bewölkung und Regen ab Mittags. Was machst Du? Genau, um 9 Uhr loslegen, um das gute Licht zu nutzen. Weil sich das Wetter aber nicht immer nach der Wetterprognose richtet, begann der Morgen neblig-trüb. Das allerdings verwandelte die nahegelegene Koppel in eine mystisch-frühherbstliche Weide, was den hier entstandenen Fotos einen leichten Dunstschleier verleiht und den Betrachter dadurch auf das Hauptmotiv – die sympathische Anne mit und auf ihrem Pferd Index – lenkt. Und so haben wir sehr stimmungsvolle Fotos realisieren können, die den Blick in die Ferne schemenhaft verschleiern. (Wer mir hier ja besonders gefällt: Hund Bob!) Anne und ich sind ausgesprochen zufrieden mit den Ergebnissen aus dem ersten Teil von diesem Pferde-Fotoshooting.

    Pferde-Fotoshooting mit Hund auf einer Koppel im Frühherbst

    Reiterin mit Cowboy-Hut auf dem Pferd von hinten fotografiert

    Portrait von Pferd und Reiterin

    Foto von Reiterin und Pferd im Frühherbst

    Der zweite Teil vom Pferde-Fotoshooting

    Nur einen Katzensprung war der kleine Teich entfernt, an dem wir nun noch zusätzliche Bilder realisieren wollten. Und was sich eben schon abzeichnete, bekam plötzlich ein strahlendes Gesicht: Die Sonne kämpfte sich im Nu durch den morgendlichen Dunst und sorgte für ein warmes Licht. Na bitte! Jetzt kamen die Farben richtig schön zum Leuchten und das Licht half, die abspritzenden Tropfen auf den Bildern richtig schön „einzufrieren“. Der Fotoapparat ratterte in einer Tour und es kam eine schöne Auswahl toller Fotoergebnisse dabei heraus. Klasse!

    Pferd und Reiterin im flachen Wasser beim Fotoshooting

    Pferde-Fotoshooting mit Reiterin und Hund

    Übrigens: Dieses tolle Pferde-Shooting entstand aus einem meiner Fotoshooting-Gutscheine heraus, den Anne von ihren Freundinnen zum Geburtstag geschenkt bekam. Wenn du also noch nach einem persönlichen Geschenk für eine(n) deiner Liebsten suchst, könntest du ja vielleicht…!?

    Schreibe mir einfach eine Nachricht über das Kontaktformular, wenn du an dieser Geschenkidee interessiert bist.

    Weitere Fotos aus der Kategorie „Pferd und Reiter“ findest du in meinem Portfolio. Hier geht es direkt dorthin: Pferd & Reiter

  • Hochzeitsreportage – Nina & Jan-Hendrik

    Hochzeitsreportage – Nina & Jan-Hendrik

    Wer am 9.9. heiraten möchte, muss sich rechtzeitig um seine Termine für Location und Hochzeitsfotograf kümmern – ganz besonders hier in Hamburg. Und so kam es, dass der Stichtag für die kirchliche Trauung von Nina und Jan-Hendrik schon rund 1,5 Jahre in meinem Terminkalender stand. Zuvor fotografierte ich im März die standesamtliche Hochzeit, nun war endlich die Zeit für die liebevoll geplante Hochzeitsfeier gekommen. Eine kleine Besonderheit: Die Trauung fand in der Martin Luther Kirche in der Samtgemeinde Fredenbeck statt, danach fuhr die Hochzeitsgesellschaft mit dem gecharterten Reisebus zum Hotel Hafen Hamburg, direkt bei den Landungsbrücken. Ein besseres Datum hätten Nina und Jan-Hendrik kaum finden können. Abends konnte bequem aus der Ellipse – dem Veranstaltungsraum im 8. Stock des Hotels mit seinem atemberaubenden Panoramablick – die Auslaufparade der Cruise Days inklusive gewaltigem Feuerwerk bestaunt werden. Toll!

    Der Beginn der Hochzeitsreportage

    Ganz von vorne: Das erste Mal klickte der Auslöser meines Fotoapparats, als ich in die Strasse fuhr, wo sich Braut Nina mit und von ihrer Mama und ihrer Schwester für den großen Tag fertig machte/machen ließ. Meine Hochzeitsreportagen beginnen eben meist schon vor der Haustür, wo ich erste Impressionen einfange. Hier, im Elternhaus, ging es herzlich und gelassen zu und es machte richtig Laune, den Verwandlungsprozess von der Dame im T-Shirt zur Braut im Hochzeitskleid im Kreise der Familie zu fotografieren.

    Hochzeitsreportage beim morgendlichen Styling der Braut

    Detailaufnahme Hochzeitskleid

    Jede Hochzeitsreportage beginnt beim morgendlichen Anziehen der Braut

    Der Hochzeitstrauss gehört zu jeder Hochzeitsreportage dazu

    Nun eilte ich mit dem Auto voraus, um vor der Kirche die eintreffenden Gäste zu fotografieren und mit Pastor Michael Blömer die letzten Fotoregeln abzustimmen. Ich schaffte es gerade noch, die leere Kirche mitsamt einigen Details zu fotografieren, da ging es auch schon los. Die Kirchenglocken begannen zu läuten, dann kam die Braut. Leider (und ungeplant) im geschlossenen Cabrio, weil sich der Himmel wolkenverhangen und regnerisch zeigte. Das Wetter ist leider das Einzige, was man nicht im Voraus planen kann – sich in diesem Fall später aber noch von seiner allerschönsten Seite zeigte.

    Kirche in Fredenbeck kurz vor der Hochzeit

    Küsterin zündet die Kerzen vor der kirchlichen Trauung an

    Kirchenheft

    Eintreffen der Braut mit Brautvater an der Kirche

    Hochzeitspaar während der Trauungszeremonie

    Brautpaar vor dem Altar in der Martin Luther Kirche

    Braut und Bräutigam vor dem Altar

    Detailaufnahme von Brautstrauss und Kirchenheft

    Hochzeitsfotograf Florian Läufer hielt diese Szene in der Kirche fest

    Als Hochzeitsfotograf über den Dächern von Hamburg

    Nach der Trauung folgten die vielen Glückwünsche. Gemeinsam wurden rote und weiße Herzchen-Ballons in den Himmel steigen gelassen, dann machte sich die Hochzeitsgesellschaft auf den Weg in die Hochzeits-Location. Und was die Ellipse für eine tolle Location ist! Mit bestem Blick über Innenstadt und den Hamburger Hafen wurden nun die Gäste aus 14 Nationen (!) offiziell zur Feier begrüßt. Genau zu diesem Zeitpunkt riss der Himmel auf – was für ein traumhaftes Wetter!

    Hochzeitsgesellschaft lässt Ballons in den Himmel steigen

    Der Eingang zur Hochzeitslocation im Hotel Hafen Hamburg

    Braut mit Familienmitgliedern bei der Hochzeitsfeier

    Die Ellipse als Hochzeitslocation

    Bräutigam hält Eröffnungsrede vor großartiger Hamburg-Kulisse

    Blick aus der Hochzeitslocation Hotel Hafen Hamburg

    Hochzeitsreportage

    Bevor die ganz große Sause nun losging, stahl sich das Hochzeitspaar mit mir davon – Hochzeitsfotos im Hamburger Hafen machen. „Die paar Leute blende ich beim Fotografieren aus!“ sagte ich zunächst noch. „Uns stört das auch nicht.“ entgegneten Nina und Jan-Hendrik. Aber wie bereits erwähnt: Heute fanden die Cruise Days statt und es war megavoll auf den Landungsbrücken. Die paar Leute? Oha! Das Gedrängel machte viele Fotoideen zunichte, wenn man auf Tuchfühlung mit all den Hafenbesuchern ist, sich aber am Tag vorher schon die eine oder andere versteckte Ecke ausgeguckt hatte. Allerdings: Genau das macht diese Hochzeitsfotos nun zu Ninas und Jan-Hendriks ganz persönlichen Hochzeitfotos und es sind nicht trotz sondern wegen all der Menschen tolle Bilder entstanden.

    Hochzeitsfoto auf den Landungsbrücken

    Hochzeitsfoto durch den Schleier fotografiert auf den Landungsbrücken Hamburg

    Hochzeitsfoto im Hamburger Hafen während der Cruise days

    Blue Port – Hochzeitspaar im Elbtunnel

    Hochzeitsfoto über den Dächern von Hamburg

    Um einen langen Abend kurz zu machen: Die Feier begann und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Ich hielt die vielen ausgelassenen Momente dieses Teils der Hochzeitsreportage in dynamischen Bildern fest und verabschiedete mich nach der Hochzeitstorte. Was für eine tolle Hochzeitsfeier!

    Als Hochzeitsfotograf in der Ellipse Hamburg

    Photobooth mit Braut und ihren Mädels

    Photobooth während der Hochzeitsreportage in Hamburg

    Hochzeitsgäste beim Selfie machen

    Anschneiden der Hochzeitstorte

    Hochzeitsreportage im Hotel Hafen Hamburg. Hier: Brautpaar

    Gehört zu jeder Hochzeitsreportage: der Eröffnungstanz

    Die letzten Bilder einer Hochzeitsreportage werden meistens auf der Tanzfläche fotografiert

    In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.

    Weitere Beispiele von einigen Hochzeitsreportagen aus diesem Jahr findest du ganz oben rechts neben diesen Beitrag. Klicke einfach unter „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!

  • Wandkalender 2018 – stark limitierte Auflage

    Wandkalender 2018 – stark limitierte Auflage

    Ab sofort: Vorbestellungen für Wandkalender möglich! (Stark limitierte Auflage: nur 100 Exemplare!)

    Ich hatte es kürzlich schon angekündigt: Auch für 2018 biete ich wieder einen exklusiven Wandkalender an. Diesmal gehen allerdings nur 100 Exemplare in den Verkauf!

    Die Kalender werden von 1 bis 100 durchnummeriert und jeweils mit einer Signatur von mir versehen sein. Wunschnummern sind selbstverständlich möglich zu ordern.

    Einzige Möglichkeit, einen der wenigen Kalender zu bestellen, ist, mir eine E-Mail zu schicken. Direkt an fotosimfokus@gmx.de oder über das Kontaktformular. Darin bitte Name, Lieferadresse, ggf. Wunschnummer angeben. Daraufhin erhältst du eine Rechnung inkl. Bankverbindung von mir. Ich reserviere den Kalender sieben Tage für dich. (Sollte dann das Geld nicht eingegangen sein, steht er wieder zum Verkauf zur Verfügung.)

    Der Kalender wird auf holzfreiem Papier (200g/qm) im Bogendruck (halbmatt) hergestellt. Preis: 21,95 Euro, zzgl. 5,95 Euro Versand. Der Versand erfolgt ab 2. Oktober 2017.

    Klatschmohn

    Seljalandsfoss, Island

    Gletscherlagune Jökulsárlón, Island

    Vestrahorn (Teil des Berges Klifatindur), Island

    Kirche in Vík í Mýrdal, Island

    Island, Kap Dyrhólaey

    Kornfeld in Brandenburg

    Kleines Dorf in den bergen am Gardasee

    Gespensterwald in Nienhagen, Mecklenburg-Vorpommern

    Ostseeküste bei Heiligenhafen, Schleswig-Holstein

    Elbsandsteingebirge, Sachsen

    Pelikane an der Küste von West-Papua

    Diamond Beach, Island

     

  • Grill-Kontor Hamburg – ein Firmenportrait

    Grill-Kontor Hamburg – ein Firmenportrait

    Bereits zum zweiten Mal hatte ich ein Fotoshooting im Grill-Kontor Hamburg. Diesmal war es eine Mischung aus Eventfotografie, Firmenportrait und Mitarbeiterfotos. Einen Tag lang erstellte ich ganz unterschiedliche Fotos, die für Internetauftritt, Social Media und Werbematerialien genutzt werden sollen.

    Im Grill-Kontor Hamburg geht es heiß her: Auf rund 200 Quadratmetern präsentiert das dynamische Team um Inhaber Dirk Alberts eine beachtliche Auswahl diverser Grills der ganz großen Marken wie Weber, Napoleon, Monolith oder Broil King. Ein echtes Highlight ist für mich aber die integrierte Grill-Akademie. Hier finden Grillkurse für bis 16 Personen statt – und zwar Indoor!

    Firmenportrait – das Shooting

    Der Tag begann mit einigen Aufnahmen des Ladengeschäfts, die bei keinem Firmenportrait fehlen dürfen. Danach schaute ich mit der Kamera den Teilnehmerinnen eines kleinen Grillkures über die Schultern. Besonders klasse: Beim späteren Verzehr des Grillguts durfte ich mich mit an den Tisch setzen und mich für die späteren Mitarbeiterfotos stärken. Fotografieren kann so lecker sein! Was an diesem Tag an Bildmaterial herausgekommen ist? Rund 150 professionelle Bilder für ein stimmiges Firmenportrait. Hat Spaß gemacht!  Hier sehen Sie eine Handvoll der Ergebnisse:

    Die Bücherwand im Grill-Kontor Hamburg

    Tresenbereich im Grill-Kontor Hamburg

    Beim Firmenportrait entstanden: Detailfoto hochwertiger Messer

    Firmenportrait Grill-Kontor Innenaufnahme

    Zu Beginn des Tages entstanden allerlei Bilder vom Ladengeschäft aus unterschiedlichen Perspektiven sowie diverse Detailfotos. Hier und bei allen weiteren Fotos achtete ich darauf, dass immer wieder das Logo des Grill-Kontors auftaucht. Aus meiner Sicht darf das bei einem Firmenportrait nicht übertrieben aber auch keinesfalls vergessen werden.

    Grillkursteilnehmer im Grill-Kontor Hamburg

    Detailfoto von einem Messerblock im Grill-Kontor

    Schönes Eventfoto: Dirk Alberts mit Teilnehmern eines Grillkurses

    Detailfoto während eines Grillkurses in Hamburg

    Danach blickte ich den Teilnehmerinnen eines Grillkurses in der Grill-Akademie mit dem Fotoapparat über die Schultern. Inhaber und Geschäftsführer Dirk Alberts und seine Mitarbeiter erklärten, zeigten und halfen, die Gäste nahmen das Wissen mit reichlich guter Laune auf. Dass die Mitarbeiter vom Grill-Kontor Hamburg ihren Job lieben, war spürbar. 

    Grillfleisch auf dem Grill

    Gehört zum Firmenportrait dazu: zwei Grillmeister in Aktion

    Die Grill-Akademie Hamburg im Firmenportrait. Hier eine Innenaufnahme

    Wenn man sich ganz fest konzentriert, kann man den Duft von perfekt zubereitetem Grillfleisch auf dem Display „sehen“, oder? Es ist schon erstaunlich, was hier Leckeres gezaubert wurde. Und das ganz easy und mit ansteckender Gelassenheit. Top Team!

    Mitarbeiterfoto Grill-Kontor Hamburg

    Photobombing beim Shooting der Mitarbeiterfotos

    Ganz zum Schluss erstellten wir bei diesem Firmenportrait dann noch einige Mitarbeiterfotos – die kleine mitgebrachte Studio-Blitzanlage machte es möglich. Marcus und Ulrike von Waterkant BBQ (oben) sind zwei sympathische Kooperationspartner der Grill-Akademie. Und zum unteren Bild: Wer solche Kollegen hat, braucht keine bösen Nachbarn mehr – Photobombing par excellence! 

    Übrigens: Eine kleine Auswahl weiterer Firmenportraits findest du hier auf der Webseite unter dem Menüpunkt Your Business. In Kürze werden dort und hier auf dem Blog einige zusätzliche Unternehmen zu sehen sein. Und wenn Sie selbst Interesse an Unternehmensfotos haben, dann kommen Sie gerne telefonisch oder über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir.