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  • Martina und Thorsten – Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg

    Martina und Thorsten – Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg

    Hanseatischer als mit einer Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg kann man den Bund der Ehe nicht beschließen. Direkt an den Landungsbrücken, wo die Elbe fließt, bieten die Räumlichkeiten maritimen Flair, sind traditionell & modern in einem und erlauben einen faszinierenden Blick auf die Kulisse des unaufhörlichen Treibens im Hamburger Hafen. So geht Hamburg!

    Zu jeder Hochzeit, die ich mit dem Fotoapparat begleite, gehört ein ausführliches Vorgespräch. Hier wird über Details und Wünsche gesprochen, vor allem erhält das Brautpaar aber die Möglichkeit, mich kennenzulernen. „Beschnuppern“ könnte man es auch nennen. Klar, man will sich ja nicht erst beim Standesamt das erste Mal in die Augen schauen: „Hallo, ich bin übrigens euer Fotograf… Wie geht’s?“

    Das Kennenlern-Gespräch mit Martina und Thorsten war anders. Es fühlte sich anders an. Nämlich so, als hätten wir schon im Sandkasten miteinander die Förmchen gefüllt. Vielleicht liegt das am (fast) gleichen Jahrgang, vielleicht an gleicher Wellenlänge. Vermutlich beides!  Und so war das Beschnuppern wie Kaffeetrinken mit Freunden. Sympathisch, nett, ungezwungen.

    Hochzeit, Hamburg, Herzklopfen!

    Was mir richtig gut gefiel, war das Vorhaben, den Tag insgesamt ruhig anzugehen. Sich also nicht durch eng getaktete Zeitvorgaben selbst unter Druck zu setzen. Der Plan in Stichworten: Morgens standesamtliche Trauung in Hamburg-Bergedorf, dann die Fahrt zur Hochzeitslocation Hotel Hafen Hamburg, gemütliches Kaffeetrinken samt Hochzeitstorte, Hafenrundfahrt mit der gesamten Hochzeitsgesellschaft (super Idee!), chillen, Buffett, Eröffnungstanz, Party. Danach: Party Hard! 

    Der Reihe nach: Einige Tage vor der Hochzeit schaute ich mir die Umgebung vom Standesamt Bergedorf genauer an, um für die Paar- und Gruppenfotos vorbereitet zu sein. Bei dem zu erwartenden Sommerwetter (mit Temperaturen, bei denen es früher Hitzefrei in der Schule gab), würden wir für die klassischen Hochzeitsfotos Orte mit Vollschatten benötigen. Gesucht und gefunden!

    Letzter Anruf bei Martina und Thorsten, zwei Tage vor der Trauung. Die Gelassenheit unseres ersten Treffens war nun echter Aufregung gewichen. Und auch wenn sich Aufregung für den/die Aufgregte(n) nicht immer angenehm anfühlt, finde ich es klasse, wenn eine schöne Portion davon mit ordentlich Herzklopfen vorhanden ist. Emotionen – die sind es, auf die wir Fotografen lauern. 

    Braut im Standesamt Bergedorf

    Trauringe auf einem Herzkissen im Standesamt

    Was hier noch auf dem Ringkissen liegt, wird gleich für viele, viele Jahre auf die Finger gesteckt – spannend!

    Darfst du als Hochzeitsfotograf nicht verpassen: den Ringtausch

    Emotionen während der standesamtlichen Trauung in Bergedorf

    Beim bewegendsten „JA“ des Tages sind reichlich Gefühle im Spiel. Ich habe auf den letzten beiden Fotos drei gezückte Taschentücher gezählt und beim Fotografieren mindestens zwei pochende Herzen gehört.

    Vermaehlungskuss im Standesamt Bergedorf

    Bräutigam unterschreibt im Standesamt die Heiratsurkunde

    Unterschriftsleistung vom Bräutigam im Standesamt

    Unterschreiben der Heiratsurkunde – von jetzt an sind Martina und Thorsten Mann und Frau. Und zwar amtlich zugelassen!

    Hochzeitsfotos haben wir direkt hinter dem Standesamt Hamburg Bergedorf realisiert

    Gleich hinter dem Standesamt Bergedorf realisierten wir Paar- und Gruppenfotos. 

    Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg

    Nun folgte die Fahrt zur Hochzeitslocation. Das Hotel Hafen Hamburg verfügt über ganz unterschiedliche Räumlichkeiten zum Feiern. Die schönsten sind ganz sicher die Ellipse I und II in der siebten und achten Etage des ohnehin schon erhöht über den Landungsbrücken liegenden Hotels. Martina und Thorsten hatten sich für die etwas kleinere Ellipse I entschieden, zu der eine großzügige Terrasse gehört. Bei fast 30 Grad im Schatten genau die richtige Entscheidung.

    (Übrigens: Im vergangenen Jahr fotografierte ich bereits eine traumhafte Hochzeitsfeier in der Ellipse II. Hier zeige ich eine schöne Bildauswahl davon: Hochzeitsreportage Nina & Jan-Hendrik Ellipse II.)

    Herzlich Willkommen zur Hochzeitsfeier von Martina und Thorsten

    Weinkuehler Detailfoto

    Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg über den Dächern der Hansestadt

    Für eine Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg eingedeckt: die Elipse

    Hell, freundlich, modern und toll hergerichtet: die Ellipse I.

    Tischkarte mit der Aufschrift "Toddys Braut"

     

    Anschnitt der Hochzeitstorte

    Figuren der Hochzeitstorte

    Anschnitt der Hochzeitstorte in der Elipse I

    Der Anschnitt der Hochzeitstorte erfolgte schon zum Nachmittag. Besonders klasse finde ich das Miniatur-Martina-Und-Thoddy-Brautpaar auf der obersten der vier Etagen. Ich liebe solche Details!

    Hochzeitspaar mit dem Fotoapparat belauscht

    „Ich hab‘ dich! Für immer!“

    Aus „Herr Fotograf“ wird Florian

    Jetzt wurde es chillig. Um es im Hamburger Slang zu sagen: Beim Klönschnack auf der Terrasse ging es ganz sutje zu. Ich lauerte mit dem Fotoapparat, um die Stimmungen einzufangen. Und jetzt kommt’s: Hier ging die Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg so weiter, wie das Kennenlern-Gespräch mit Martina und Thorsten begonnen hatte. Es war (fast), als wäre ich selbst Gast gewesen. Aus: „Herr Fotogra-haaf, können Sie mal ein Foto machen?“ wurde ganz schnell: „Florian, komm mal rüber. Kannst mal aufs Knöpchen drücken?“ Und seien wir ehrlich: So ist es doch für beide Seiten am schönsten! Die Gäste fühlen sich nicht von dem Mann mit dem Fotoapparat bedrängt, ich kann authentischere Bilder liefern und alle haben mehr Spaß. Danke dafür!

    Elipse mit Sonnenstern

    Paarfoto über den Dächern von Hamburg auf der Terrasse vom Hotel Hafen Hamburg

    Cheers! Hochzeitsgaeste auf der Terrasse der Elipse im Hotel Hafen Hamburg an den Landungsbrücken

    Braut mit ihren Mädels

    Braut Martina mit ihren Mädels. 

    Hochzeit – Ahoi!

    Dass entspannt nicht gleich langweilig heißen muss, dafür hatten Martina und Thorsten gesorgt. Am Nachmittag hieß es: „Alle Mann (und Frauen) an Bord!“ Thorsten charterte mir nichts, dir nichts eine Hamburger Barkasse, mit der es rund 1,5 Stunden durch den Hamburger Hafen ging. Der Wasserstand war gut und sorgte dafür, dass wir auch durch die bei Ebbe trocken liegende Speicherstadt fahren konnten. Toll, das Hafengeschehen von der Wasserseite aus zu sehen – auch für eingefleischte Hamburger!

    Schwere Wolken über der Elbphilharmonie

    Was sich hier über der Elbphilharmonie zusammenbraut, ergießt sich glücklicherweise erst am fühen Abend über Hamburg und sorgt für willkommene Abkühlung.

    Barkassenfahrt des Hochzeitspaars bei schönstem Sommerwetter

    Vorbei an Kränen, Kreuzfahrtschiffen und Blohm & Voss. Tolle Idee mit der Barkassenfahrt! 

    Hafenrundfahrt in Hamburg. Hochzeitsgast im Heck des Schiffes

    Hafenrundfahrt während einer Hochzeitsfeier

    Barkassenfahrt im Hamburger Hafen als Teil einer Hochzeitsfeier

    „Um Gottes Willen, musst du speien?“ – „Ne, ich will Wasser berühren!“ Kann man so machen.

    Astra Urtyp

    Sieht nach Kapitän aus, ist er aber nicht. Cheers, wir sehen uns noch auf der Tanzfläche!

    Kräne im Hamburger Hafen

    Party Hard!

    Okay, das war der offizielle (und seriöse) Part von Martinas und Thorstens Hochzeitsfeier in der Ellipse. Bis hierher hatte kein Hochzeitsgast die Beherrschung verloren. Schon bald rief aber der DJ (na gut, es war ehrlicherweise Thorsten): „Lasst euch mal ein bisschen gehen!“ Und das ließen sie! Selbstverständlich wird hier nicht ins Detail gegangen. Von jetzt an ging es um drei Dinge: Spaß, Spaß, Spaß! Und wenn ein Bild mehr als tausend Worte sagt, dann erzählen die folgenden Fotos eine ganze Geschichte – die Geschichte von Martinas und Thorstens Hochzeit!

    Prost! Gast prostet dem Fotografen zu

    Eröffnungstanz einer Hochzeit im Hotel Hafen Hamburg

    Nach dem Eröffnungstanz ging es ab…

    Lasst euch gehen! Abrocken auf dem Dancefloor der Elipse I

    Marscherleichterung - der Schlips darf abgenommen werden.

    Endlich: Marscherleichterung!

    Lass es raus!

    Wir erinnern uns: Der vermeintliche Barkassen-Kapitän! Lass es raus! 

    Gefangener Brautstrauss

    Und was seine Freundin hier beim Brautstrauss werfen gefangen hat, lässt Rückschlüsse auf eine möglicherweise gemeinsame Zukunft zu… 

    Hochzeitsgäste in der Elipse

    Die beiden waren super! 

    Und es hat zoom gemacht

    Gute Laune auf der Tanzfläche

    Schwarzweiss-Aufnahme von Hochzeitsgästen

    „Schatz, ich bin müde und kaputt. Bis zum Hellwerden schaffe ich es aber noch! Echt“ 

    Hochzeitsspiel

    Das Schuhspiel auf der Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg

    „Keine Spiele!“ war die Maxime für diese Hochzeit. Um dieses eine kamen Martina und Thorsten aber nicht herum und es war: sehr, sehr lustig! Man munkelte allerdings, dass Thorsten ein bisschen mogelte und Spiegelungen in der Glasfront zu seinem Vorteil nutzte… Ist da was dran? Etwa?

    Brautpaar mit aufgerissenen Armen auf der Tanzfläche

    Zu später Stunde auf der Tanzfläche bei einer Hochzeit im Hotel Hafen Hamburg

    Diese Fotos erzählen eine Geschichte. Und in der kommen vor: Lebensfreude, Spaß, Liebe, Glück und Zufriedenheit. Toll!

    Die Hochzeitslocation Elipse liegt direkt an den Landungsbrücken vom Hamburger Hafen

    Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg. Hier die Elipse I und II zu später Stunde

    Nun mal ehrlich: Die Ellipse ist für eine Hochzeitsfeier im Hotel Hafen Hamburg schon eine außergewöhnlich tolle Location!

    In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.

    Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!

  • Andrea & Jörg – Hochzeitsfeier am Außenmühlenteich Harburg

    Andrea & Jörg – Hochzeitsfeier am Außenmühlenteich Harburg

    Fünfzig ist das neue Dreißig! Den Beweis haben Andrea und Jörg kürzlich in der Hochzeitslocation Leuchtturm an der Außenmühle Harburg angetreten. In der wunderschön gelegenen Location wurde in kleinem und gepflegten Rahmen die standesamtliche Trauung der beiden Best Ager gefeiert – und zwar richtig! Der Reihe nach: Die Trauung fand im Standesamt Hamburg-Harburg statt. Schon hier ging es – trotz Aufregung – gelassen und durchaus witzig zu. Zur Auflockerung trugen ein bemerkenswert lockerer Standesbeamter, sowie gut gelaunte Freunde und Verwandte bei. Ja, Standesamt kann, darf, soll, muss Spaß machen! Und davon gab es hier reichlich. 

    Glückwünsche und ein chilliger Nachmittag folgten, abends wurde sich dann mit der gesamten Gesellschaft im Leuchtturm Harburg getroffen. Und wer sich jetzt fragt: „Kann die Generation 50+ wirklich Gas geben?“, dem sei gesagt: „Sie kann!“ Mit dem Grill-Buffett war die Grundlage schnell geschaffen, dann gab es durchgehende Bewegung auf der Tanzfläche. Kein Cha-Cha-Cha, sondern ehrliche und laute Mucke. Wie dieser tolle Tag verlief, zeige ich hier: 

    Rathaus Hamburg-Harburg mit dem Standesamt

    Im historischen Rathaus Harburg befindet sich das Trauzimmer vom Standesamt. Sieht schon von außen klasse aus! 

    Braut wartet im Eingang vom Standesamt Harburg

    Im Warteraum des Standesamts Harburg

    Man sieht, schon im Warteraum war die Stimmung gelöst! Aber unter uns: Ich glaube, es war auch ein bisschen Aufregung im Spiel!

    Trauzeugin und Brautpaar im Trauzimmer vom Standesamt Harburg

    Brautpaar und Trauzeuge im Standesamt

    Trauzeugin und Trauzeuge machen eine ebenso gute Figur wie das Hochzeitspaar Andrea und Jörg. Der Standesbeamte verheiratete die beiden quasi im lockeren Klönschnack – gibt’s auch nicht überall.

    Hochzeitspaar im Trauzimmer vom Standesamt Harburg

    Das helle, freundliche Trauzimmer vom Standesamt Harburg macht es mir als Hamburger Hochzeitsfotograf nicht schwer, tolle Stimmungen einzufangen. Durch die Fenster dringt viel Licht hinein, Einrichtung und farbliche Gestaltung sind super aufeinander abgestimmt. Naja, und Hochzeitspaare sehen ja eh immer spitze aus, sodass hier während einer Hochzeitsreportage wirklich feine Fotos entstehen können. Mein Auslöser klickte jedenfalls etliche Male und ich bin mit den Ergebnissen genauso zufrieden wie das Brautpaar.

    Standesbeamter macht Foto des Brautpaars

    Ich meine: Wenn schon der Standesbeamte Handyotos von „seinem“ Hochzeitspaar macht, muss am Heiraten ja was dran sein. 

    Unterschrift des Braeutigams bei der standesamtlichen Trauung in Harburg

    Die Heiratsurkunde vom Standesamt

    Glueckwünsche nach der standesamtlichen Trauung in Hamburg-Harburg

    Unterschrieben und besiegelt – Andrea und Jörg sind ab sofort verheiratet. Glückwunsch!

    Hochzeitspaar schreitet aus dem Standesamt die Stufen herunter

    Hochzeitspaar zerschneidet vor dem Standesamt einen Schleier

    Braut vor dem Standesamt Harburg

    Glückwünsche und Sekt vor dem Standesamt Hamburg-Harburg

    Hochzeitslocation Leuchtturm an der Außenmühle Harburg

    Nach Sekt und reichlich Glückwünschen vor dem Standesamt in Hamburg-Harburg, gingen es Hochzeitspaar und Gäste ruhig an. Zum frühen Abend war die Hochzeitsgesellschaft im Leuchtturm an der Außenmühle Harburg geladen – was für eine tolle Location! Die Außenmühle liegt fußläufig vom Harburger Stadtkern erreichbar und darf getrost als kleine Oase des Stadtteils im Süden Hamburgs bezeichnet werden. Eigentlich heißt das künstlich angelegte Gewässer Außenmühlenteich. Weil das aber zu sperrig ist, weiß eigentlich jeder, was gemeint ist, wenn von der Außenmühle gesprochen wird.

    Hochzeitslocation Leuchtturm an der Außenmühle in Hamburg-Harburg

    Eingedeckte Tische zur Hochzeitsfeier im Leuchtturm an der Außenmühle

    Die Hochzeitslocation Leuchtturm in Hamburg-Harburg liegt direkt am Wasser und eignet sich dank der geräumigen Terrasse ganz hervorragend für Hochzeiten und Sommerfeste.

    Tischkarte Leuchtturm Harburg

    Gaeste praeparieren Luftballons für das Hochzeitspaar

    Tolle, gut gelaunte und temperamentvolle Gäste! 

    Junge Frau hält Luftballons für Hochzeitsfeier

    Luftballons an der Zimmerdecke vom Leuchtturm an der Außenmühle in Harburg

    Und sie sagte noch: „Halt gut fest..!“ Wer nicht hören will, muss: klettern! 

    Helfende Hände, die ich während einer Hochzeitsreportage beim Vorbereiten von Ballons fotografiert habe

    Wer auf langjährige Freunde zählen kann, darf sich glücklich schätzen! Und in diesem Fall bestand die Hochzeitsgesellschaft zum größten Teil aus sehr, sehr langjährigen Freunden. Diesen Umstand merkte man der Feier schnell an und dies zog sich durch den gesamten Abend. Nachdem die Luftballons mit all den guten Wünschen in den Himmel entschwanden, gab es ein herrliches Grill-Buffett. Wie immer, halte ich mich beim Essen mit dem Fotografieren zurück, danach legte ich mich aber wieder auf „die Lauer“, um aus dem Hintergrund schöne Momente einzufangen.

    Brautpaar trifft an der Hochzeitslocation Leuchtturm ein

    Ankunft von Andrea und Jörg an der Hochzeitslocation Leuchtturm am frühen Abend. Hier warteten schon die Gäste…

    Außenmühle Harburg - Hochzeitsgaeste treffen ein

    Hochzeitslocation Außenmühle im Gegenlicht der untergehenden Sonne

    Hochzeitsgesellschaft empfaengt Hochzeitspaar an der Außenmuehle

    Aufsteigende Luftballons die ich während einer Hochzeitsreportage fotografiert habe

    Da fliegen sie: viele gute Wünsche!

    Hochzeitsgäste blicken den aufsteigenden Luftballons hinterher

    Hochzeitsgaeste auf der Terrasse an der Außenmühle Harburg

    Licht aus, Spot an!

    Als die Sonne langsam hinter dem kleinen Wald untergeht, werde ich noch einige Male um einige Erinnerungsfotos gebeten. Nichts lieber als das! Das Dämmerlicht sieht klasse aus und mit dem kleinen Aufsteckblitz lassen sich tolle Ergebnisse zaubern. Schon hallt die Musik nach draußen – der DJ ruft!

    Gruppenfoto bei Hochzeitsfeier an der Außenmühle Harburg

    Hochzeitspaar in der Dämmerung an der Außenmühle Harburg

    Brautstrauss

    Familienfoto an der Außenmuehle Harburg

    Detailfoto Decke Leuchtturm

    Tänzerin auf der Tanzfläche vom Leuchtturm an der Außenmühle in Harburg

    Tanzflaeche im Leuchtturm Harburg bei Hochzeitsfeier

    Girl Power auf der Tanzfläche

    Mädels, Mädels, Mädels! 

    Paar lässt sich mit dem Handy fotografieren

    Hochzeitsgaeste im Leuchtturm an der Außenmühle

    Die zwei sind glücklich – das haben sie an diesem Abend bewiesen! (Insider)

    Tanzfläche mit Discobeleuchtung

    Vater und Mutter tanzen mit Säugling

    Hochzeitspaar rockt auf der Tanzfläche

    Männer halten sich auf der Tanzfläche in den Armen

    Taenzerin auf der Tanzfläche

    Dass die „Over 50s“ feiern, tanzen, lachen können, muss nicht mehr bewiesen werden. Da können sich so manche jungen Hüpfer eine Scheibe von abschneiden! 

    Blaue Stunde an der Außenmühle Harburg

    Babyfone waehrend einer Hochzeitsfeier

    Luca müde. Luca muss schlafen! 

    In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.

    Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!

     

     

     

  • Nadine & Luis – Standesamtliche Trauung im Schloss Ahrensburg

    Nadine & Luis – Standesamtliche Trauung im Schloss Ahrensburg

    Eine standesamtliche Trauung im Schloss Ahrensburg wollte ich schon länger gerne fotografieren. Im Hochzeitsmonat Mai hat es nun geklappt. Eine hübsche Braut, ein smarter Bräutigam, dazu der Flair des im 16. Jahrhundert als Herrenhaus eines adligen Guts erbaute Gebäude, das seit dem 18. Jahrhundert als kleines Wasserschloss bezeichnet wird. Da klingt das Klicken meines Auslösers gleich ganz ehrfurchtsvoll. 

    Wie üblich begann ich rund 30 Minuten vor der standesamtlichen Hochzeit die eintreffenden Gäste zu fotografieren. Als Braut Nadine in ihrem traumhaften Kleid mit laaanger Schleppe zum Standesamt im Ahrensbuger Schloss erschien, strahlte sie mit der Sonne um die Wette. Bräutigam Luis nahm kurz darauf seine Fast-Ehefrau im Empfang, dann fand die standesamtliche Trauung in der Bibliothek im zweiten Stock unter dem prachtvollen Kronleuchter statt. Gänsehaut!

    Im Anschluss realisierten wir einige Paarfotos im Schlosspark, dann ging es zur wenige Kilometer entfernte Hochzeitslocation: das Strandhus am Großensee. Und zwar DIREKT am See! Mit Kaffee, Kuchen, Hochzeitstorte (!) und einem tollen Grill-Buffet war für das leibliche Wohl mehr als gesorgt. Nur wenige Stunden nach der Feier klingelte für das Hochzeitspaar Nadine & Luis aber gleich wieder der Wecker – ab in die Flitterwochen nach Jamaika! Kann man schöner Heiraten? 

    Standesamtliche Trauung im Schloss Ahrensburg

    Eine standesamtliche Trauung im Schloss Ahrensburg ist etwas ganz Besonderes. Wenn dann noch die Sonne wie an diesem Tag im Mai strahlt, ist’s doppelt schön!

    Im Schlosspark Ahrensburg

    Direkt am Schlossgraben liegt dieses urige Reetdachhaus. Dass ausgerechnet beim Drücken des Auslösers der altertümliche Trecker vorbeiknatterte, freut mich als Hochzeitsfotograf aus Hamburg ganz besonders.

    Braut wartet auf den Bräutigam vor der standesamtlichen Hochzeit im Schloss Ahrensburg

    So wartete Nadine auf ihren Luis. Allerdings: Die Gäste stellten sich im Halbkreis um die Braut, um beim Eintreffen des Bräutigams zunächst den Blick zu versperren. „Ü-BER-RAAA-SCHUUUNG!!!“

    Die standesamtliche Trauung im Schloss Ahrensburg

    Nun ging es zum aufregenden Teil des Tages über! Zunächst bat die Standesbeamtin die Hochzeitsgesellschaft in den Eingangsbereich des Schlosses. Einige Minuten später ging es zwei Stockwerke höher in das kleine Trauzimmer im zweiten Stock. Weiche Knie gab es keine, einige Taschentücher mussten bei der Zeremonie aber dennoch gezückt werden. (Hochzeitstipp: Wenn du auch an einer standesamtlichen Trauung im Schloss Ahrensburg interessiert bist, findest du hier ein Informations-PDF mit Adressen, Telefonnummern und Preisen: KLICK )

    Standesamt Schloss Ahrensburg - kleines Trauzimmer

    Standesamtliche Trauung im Schloss Ahrensburg

    Ein Blick in das Trauzimmer im Schloss Ahrensburg

    „Traumhaft“ ist eine offenkundige Untertreibung bei diesem Ambiente, oder? Ich habe mich beim Fotografieren der standesamtlichen Trauung im Schloss Ahrensburg kaum getraut zu atmen! Ein Glück, dass sich das Auslösegeräusch an meiner Kamera auf ein Minimum reduzieren lässt. Statt „Klick…, Klick…, Klick!“ hat es nur „Pfft…, Pfft…, Pfft.“ gemacht. 

    Hochzeitspaar im Standesamt Ahrensburger Schloss

    Standesamt Schloss Ahrensburg

    „Wollen Sie, die hier anwesende…zu Ihrer Ehefrau…, so antworten Sie mit…!?“ Die Antwort kam zweimal im Brustton der Überzeugung: „Jaaa!“

    Aufstecken der Ringe im Trauzimmer des Ahrensburger Schlosses

    Der Ringtausch – ein emotionaler Schlüsselmoment bei jeder Hochzeit!

    Hochzeitsfotos im Schlosspark Ahrensburg

    Nach den Glückwünschen hatten wir rund eine Stunde Zeit, Paarfotos zu machen. Wie immer schaute ich mir die Gegebenheiten einige Tage vor der Hochzeit an, um Bildideen zu entwickeln und bestmöglich vorbereitet zu sein. In diesem Fall war es allerdings ein wenig tricky… Denn: Freitags werden in relativ zügiger Abfolge Trauungen im Ahrensburger Schloss durchgeführt. Und so liefen gleich mehrere Brautpaare und viele, viele Gäste durch den Schlosspark, was es nicht einfacher machte, einen freien Hintergrund auf den Hochzeitsfotos zu haben.

    Hochzeitsfoto - im Schlosspark Ahrensburg aufgenommen

    Hochzeitsbilder Ahrensburg

    Vermählungskuss unterm Schleier vor dem Schloss Ahrensburg

    Hochzeitsfoto vor dem Ahrensburger Schloss

    Hochzeitspaar auf der Brücke über den Schlossgraben in Ahrensburg

    Hochzeitsfoto auf der Brücke vom Schlossgraben Ahrensburg

    Hochzeitslocation Strandhus am Großensee

    Jetzt fuhren wir zu den Feierlichkeiten zum Strandhus am Großensee. Hier ging es bei einem aufmerksamen und professionellen Service der Gastronomen ziemlich gechillt zu. Man merkte gleich: Das machen die nicht zum ersten Mal! Besonders witzig: Meine eigene Hochzeit vor 21 Jahren (21 Jahre – ein Zeichen, dass man alt wird…) habe ich/wir hier ebenfalls gefeiert. So war das Fotografieren im Strandhus für mich also irgendwie auch eine Art Déjà-vu.

    Braut vor dem Schloss Ahrensburg

    Tolle Braut, oder? 

    Hochzeitspaar im Hochzeitsauto

    Ein letzter Blick bei der Abfahrt vom Schloss. Jetzt wird gefeiert! 

    Das Strandhus am Großensee ist eine ausgezeichnete Location zum Hochzeit feiern

    Wachhund in der Hochzeitslocation Strandhus Grossensee

    „Der will nur spielen!“ Nichtmal das! Der war einfach nur lieb und hat die Szenerie geduldig aus treuen Augen beobachtet. Den MUSSTE ich einfach fotografieren! 

    Bräutigam mit Freunden während der Hochzeitsfeier im Strandhus am Grossensee

    Chillig, lustig, gepflegt – das war die Hochzeitsfeier von Nadine und Luis im Strandhus am Grossensee.

    Braut mit Freundinnen bei der Hochzeitsfeier im Strandhus am Großensee

    Girl Power! 

    Brautpaar in der Hochzeitslocation Strandhus Großensee

    Trauzeuge hält eine Rede mit Mikrofon

    Als Trauzeuge musst du nicht nur unterschreiben und bezeugen, du musst auch reden! Hat er gut hingekriegt! 

    Hochzeitsfoto am Großensee auf dem Steg vom Strandhus

    Detailfoto während einer Hochzeitsreportage entstanden

    Die kleinen Dinge am Rande – dies waren die Hochzeitstorten-Figuren. Ein Zeichen? 

    In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.

    Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du ganz oben rechts neben diesen Beitrag. Klicke einfach unter „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!

  • Katrin & René – Standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg

    Katrin & René – Standesamtliche Trauung in Henstedt-Ulzburg

    „Ja, ich will!“ – diesen Satz hört man als Hochzeitfotograf regelmäßig. Und bei der standesamtlichen Trauung von Katrin und René im Standesamt Henstedt-Ulzburg waren hierbei ordentlich Emotionen im Spiel. Hach, wie schön! 

    Die Konstellation für die fünfstündige fotografische Begleitung des Hochzeitspaares war etwas ganz Besonderes: Trauzeuge Tim hat den beiden diese kleine Hochzeitsreportage zur Vermählung geschenkt. Vom morgendlichen „Getting Ready“ (was ich immer ganz besonders spannend finde!), über die Trauung bis zu den Paarfotos waren also die Ergebnisse auf den Speicherkarten das Hochzeitsgeschenk. Das darf man so sagen: Eine großzügige Geste! 

    Im Ergebnis sind es gut 350 Fotos, die letzte Woche auf USB-Stick an Katrin und René gingen. Ein dickes Lob und die Erlaubnis, eine Auswahl davon hier als Blogbeitrag zeigen zu dürfen, sind das Feedback von dem frischvermählten Hochzeitspaar. Großes Dankeschön dafür! Hier eine kleine Kostprobe der standesamtlichen Trauung in Henstedt-Ulzburg.

    Getting Ready 

    Früh aufstehen hieß es, um die Verwandlung von Katrin zur BRAUT zu dokumentieren. Zwischen allerlei helfenden Händen, Marmeladenbrötchen und Kaffee wurde frisiert, gesprüht und geschminkt. Bis hierher hielten sich Katrin und Gleich-Ehegatte René noch zusammen in der gemeinsamen Wohnung auf. Das traumhafte Hochzeitskleid wartete aber ein Haus weiter – und das durfte René natürlich nicht vor dem Eintreffen am Standesamt Henstedt-Ulzburg zu Gesicht bekommen.

    Bei jeder Hochzeit eine gute Seele: Die Trauzeugin hilft, macht, tut und kümmert sich.

    Katrin sieht jetzt schon klasse aus – dabei sind die Haare noch nichtmal gemacht.

    Was halt alles so benötigt wird… Visagistin Michelle ist Vollprofi und hat neben einem Haufen Schminkzeug reichlich Erfahrung im Gepäck!

    Make up und Beauty Coach Michelle bei der Arbeit

    Make up & Beauty Coach Michelle als Visagistin in ihrem Element. Sie sieht ihren Beruf als Berufung und füllt ihn mit Perfektion und Liebe zum Detail aus – sowas gibt es heutzutage nicht mehr oft. Mehr über Michelle: www.made-perfect.de

     

    Bei den Männern geht es traditionell etwas entspannter zu und meist steht der Trauzeuge zur Seite. In diesem Fall kann man von einer harmonischen Männerrunde sprechen, denn nicht nur Trauzeuge Tim, sondern auch Sohnemann verbrachten die letzten Stunden gemeinsam. Bald ging es zur Ankleide. Unter uns: Jetzt kam auch hier eindeutig Spannung auf…

    Boys just wanna have sun! Noch ist Bräutigam René gaaanz entspannt.

    Männerfreundschaft – mein Auto, mein Haus, mein Trauzeuge! 

    Raus aus den Crocs, rein in die Lackschuhe! Langsam wird’s ernst…

    „Ham wir noch Zeit für einen Kaffee?“ – „Ham wir!“ Hier werden noch fix die letzten Details besprochen.

    Wichtig für jede Hochzeit ist: Einen Ablaufplan mit den Uhrzeiten im Hinterkopf zu haben! Allerdings habe ich noch NIE erlebt, dass er eingehalten wurde – jede Hochzeit entwickelt ihre ganz eigene Dynamik. OHNE Plan läuft dann alles durcheinander, MIT Plan weiß man zumindest irgendwann: Wir müssen jetzt Gas geben, um wieder im Zeitrahmen zu bleiben!  Beim Anziehen des Hochzeitskleids im Nebenhaus ist klar: Nun ist es nicht mehr lange hin bis zum Ja-Wort. Ein emotionaler Moment!

    Beruhigungs-Zigarette – in den letzten 1,5 Stunden wird es aufregend. Sehr aufregend!

    Standesamt Henstedt-Ulzburg

    Ich fuhr mit dem Auto vor, um das Eintreffen von Katrin am Standesamt festzuhalten. Das Wetter zeigte sich von seiner sonnigsten Seite. So, wie es bei einer Hochzeit im Mai sein soll. Ein schickes Trauzimmer und eine freundliche Standesbeamtin mit tollen Worten warteten jetzt auf Katrin und René.

    Ankunft am Standesamt – eine tolle Braut in einem traumhaften Hochzeitskleid und das alles bei Kaiserwetter. Mehr geht nicht!

    Im Trauzimmer des Standesamts in Henstedt-Ulzburg wird die Trauung mit netten Worten der freundlichen Standesbeamtin besiegelt.

    Freunde und Verwandte hatten sich vor dem Eingangsbereich einige Überraschungen einfallen lassen und überraschten mit Gesang, Baumstamm sägen, Sektempfang, und, und, und. Toll! Und so entstanden direkt nach der standesamtlichen Trauung viele tolle Fotos als bleibende Erinnerungen.

    Frisch verheiratet – eine klasse Familie!

    Eisgekühlter Sekt bei Schwimmbad-Temperaturen. Freunde und Verwandte haben gute Vorbereitungen getroffen.

    Dosenfutter! Ganz Henstedt-Ulzburg soll wissen: Katrin und René haben sich getraut!

    Meins, meins, meins! 

    Paarfotos

    Als letzter fotografischer Akt standen nun noch die klassischen Paarfotos an. Die sollten ländlich geprägt sein und wir realisierten sie in unmittelbarer Nähe zum Wohnort. Dass es dabei durchaus lustig zugehen kann (soll!) und man vor Überraschungen nie so ganz sicher ist… Ach, einfach Bilder anschauen!

    „Die Kühe sollen mit aufs Bild!“ war der Fotoauftrag für mich. Dass die Rindviecher keinen Sinn für Romantik haben, machen sie uns unmissverständlich klar. Irgendwas ist ja immer…

    Hochzeitsfoto mit Hochzeitsauto Mercedes

    Und wieder geht ein USB-Stick mit mehreren Hundert Hochzeitsfotos an ein glückliches und zufriedenes Hochzeitspaar. Danke, dass ich diese Momente festhalten durfte! 

    In eigener Sache: Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.

    Weitere Beispiele von einigen Hochzeitsreportagen aus diesem Jahr findest du ganz oben rechts neben diesen Beitrag. Klicke einfach unter „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!

  • Homeshooting – von der Idee zum Foto

    Homeshooting – von der Idee zum Foto

    Das kleine Fotostudio um die Ecke scheint ein Auslaufmodell zu sein. Das Homeshooting liegt voll im Trend und die Nachfrage wird immer größer – zu Recht! Denn worum geht es bei Portraitfotos? Die Persönlichkeit der fotografierten Person herauszustellen. Und das funktioniert eben ganz besonders gut, wenn wir Einrichtung und wichtige Accessoires aus dem eigenen Wohnbereich mit einfließen lassen. Getreu dem Motto: „Zeige mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist!“ 

    Wie so ein Homeshooting abläuft? Immer anders! Das macht es für mich als Hamburger Fotograf ganz besonders spannend. Es gibt kein Schema F nach dem man vorgehen könnte. Zu unterschiedlich sind die Bedingungen vor Ort, noch unterschiedlicher die Menschen. Gut so! Am Anfang steht die Idee. Was soll mit dem individuellen Homeshooting transportiert werden? Welche Gegenstände aus dem täglichen Leben können einfließen, welche Räume eignen sich? Meistens lasse ich mir vorab einige Handybilder von der Wohnung schicken, um eine Idee zu bekommen was mich erwartet. Dann besprechen wir Bildideen und legen einige Zielfotos fest, die wir realisieren wollen. Meistens lasse ich dabei mein Gegenüber ein bisschen kommen, um nicht Gefahr zu laufen, dass ich meine Ideen unterschwellig überstülpe. 

    Was soll ich bloß anziehen?

    Die Kleidung ist natürlich immer ein großes Thema. Grundsätzlich sage ich: Es gibt kein richtig oder falsch, nur ein „Darin-Fühle-Ich-Mich-Wohl“. Grobe Muster, riesige Schriftzüge oder zu viele unterschiedliche Farben können sich nachteilig auswirken, weil entsprechende Kleidung zu unruhig wirken könnte. Und auch sehr dunkle Kleidung in schwarz, dunkelblau oder dunkelbraun ist nicht immer erste Wahl, wenn man eine freundliche Stimmung erzeugen möchte. (Wo ein düsterer Look gefragt ist, sieht die Welt natürlich ganz anders aus.) Bringen wir also Farbe ins Spiel. Aber – und das schreibe ich gerne ein zweites Mal – sich wohlfühlen kommt vor Kleiderregeln!  

    Häufig ist das Platzangebot bei einem Homeshooting begrenzt. Daraus das beste herauszuholen, ist meine Aufgabe. Das kann hier und da ein wenig knifflig werden, weil man so gerne hier noch ein Licht oder dort einen Reflektor einsetzen möchte, die Gegebenheiten dies aber nicht zulassen. Bisher ist mir aber immer eine Lösung eingefallen. 

    Und jetzt kommt der wichtigste Teil beim Homeshooting, der häufig falsch eingeschätzt wird: Die Fotos „entwickeln“ sich erst beim Fotografieren – im ursprünglichen Sinne des Wortes. Selten bin ich in einer Situation, bei der ich sage: „Hier ein Licht, dort ein Aufheller und woanders ein Reflektor, dann passt es.“ Ich gehe so vor: Zunächst definiere ich das Zielfoto im Kopf und richte die Situation mit der zu fotografierenden Person ein. Jetzt setze ich das Hauptlicht, welches für die zentrale Beleuchtung verwendet wird und mache ein erstes Testfoto, um die Lichtcharakteristik einzuschätzen. Danach kommt die Akzentuierung durch ein oder zwei zusätzliche Lichter. Ein etwas härteres Licht von hinten verursacht eine schöne Lichtkante am Körper des Models und/oder hellt die Haare auf. Nicht umsonst sagt hierzu der Fachmann „Haarlicht“. Extra-Tipp: In meinem Portfolio findest du allerlei Beispielarbeiten aus vergangenen Shootings.

    Nun geht es an der Hintergrund. Oft lasse ich ihn unbeleuchtet, genauso oft helle ich ihn mit zwei zusätzlichen Blitzgeräten auf – je nach Situation. Manchmal gefällt es mir, auf bestimmte Accessoires ein weiteres dezentes Licht zu setzen, um dieses mehr zur Geltung zu bringen. Sind alle Lichter nacheinander gesetzt, beginnt das Homeshooting. Ein wenig Feinjustage an den Blitzgeräten ist hier und da noch nötig, ansonsten heißt es jetzt: „Bitte lächeln!“

    Homeshooting mit Martina

    Hier siehst du einige Making of-Bilder aus einem Homeshooting mit Martina. Die ist selbst Fotografin mit exzellenten Photoshop-Skills und die Idee war, sie in einer Arbeitssituation am Schreibtisch abzulichten. Den Bezug zur Fotografie stellen Kamera und Fotobücher her. So entwickelte sich das fertige Portraitfoto:

    Der hamburger Fotograf Florian Laeufer beim Aufbau des Setups für ein Homeshooting

    Hier seht ihr mich beim Aufbau des Setups in dem geräumigen Wohnzimmer von Martina. Richtig klasse: ordentlich Platz für die Blitzgeräte. Super!

    Der Hund macht es sich beim Shooting für Portraitfotos in der Fototasche gemütlich

    Mit Hund Gino bin ich gleich auf Du und Du. Nach einigen Streicheleinheiten macht er es sich in meiner Stativtasche gemütlich. „Wuff – Wuff!“

    One Light Setup beim Fotoshooting mit der Fotografin Martina Thewes

    Ist alles aufgebaut, setze ich nacheinander die Lichter. Hier sorgt eine 70er Softbox für das Hauptlicht von oben links. Noch ist die rechte Gesichtshälfte unbeleuchtet…

    Ein Hauptlicht von oben links und ein Strip Light von hinten rechts sorgten für dieses Portraitfoto

    …was sich mit dem Einsatz eines zusätzlichen Strip Lights von hinten rechts ändert. Die nun entstandene dezente Lichtkante an Martinas linker Kopf- und Körperhälfte lässt das vorläufige Ergebnis schön plastisch wirken. Was mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz gefällt: die etwas dunkel geratene Rückseite des MacBooks. 

    Das Endergebnis eines Hoomeshootings. Drei Blitzgeraete sorgten für die Ausleuchtung

    Nun aber! Ein drittes Licht, das ich rechts vor dem Tisch platziert und auf den Laptop ausgerichtet habe, betont das MacBook und die Fotobücher und hellt Martinas Gesicht gleich noch ein wenig auf. Mit diesem Endergebnis sind Martina und ich gleichermaßen zufrieden. Und zwar sehr!

    Making of eines Homeshootings in Hamburg

    Und so sieht das Setup nach ein wenig Möbelrücken und Herumprobieren aus. (Nicht im Bild: Das zusätzliche Blitzgerät für das MacBook.) 

    Wenn du ebenfalls Interesse an einem Homeshooting hast, dann nimm gerne Kontakt zu mir auf, damit wir über deine Wünsche und Vorstellungen sprechen können. Ich freue mich auf deine Nachricht. Hier geht es zum Kontaktformular: KLICK

  • Kochfotos: RTL II-Kochprofi Nils Egtermeyer über die Schulter fotografiert

    Kochfotos: RTL II-Kochprofi Nils Egtermeyer über die Schulter fotografiert

    Einem Fernsehkoch blickt man nicht jeden Tag über die Schulter – schon gar nicht mit dem Fotoapparat, um appetitliche Kochfotos zu erstellen. Im Rahmen einer Videoproduktion für das Portal „ANGELNplus“ hatte ich jedoch kürzlich die Gelegenheit, Kochprofi Nils Egtermeyer bei der Arbeit fotografisch zu begleiten. Zum Hintergrund: Der Sternekoch präsentierte in Zusammenarbeit mit dem Redakteur Rainer Korn drei Fischrezepte, die auf dem Abonnenten-Videoportal ANGELNplus in jeweils gut fünfzehnminütigen Clips gezeigt werden. Begleitend dazu werden die Rezepte im Angelmagazin BLINKER vorgestellt –  dafür kam ich als Fotograf zur Produktion hinzu. 

    Making of der Videoproduktion mit Koch Nils Egtermeyer im Smeg Küchenstudio in Hamburg

    Mit dem SMEG-Küchenstudio Hamburg wurde eine tolle Location für die Filmproduktion mit Kochprofi Nils Egtermeyer gefunden.

    Makin of Foto vom Filmdreh mit Nils Egtermeyer

    Making of der Filmproduktion für das Format ANGELNplus. Nach jeder abgedrehten Folge fotografierte ich die einzelnen Zubereitungsschritte nach.

    Kochfotos: Die Zutaten des Gerichtes Hecht Ceviche

    Die Zutaten für das Rezept „Hecht Ceviche“ von RTL II-Kochprofi Nils Egtermeyer.

    Die Challenge des Tages war, sich mit dem Filmteam einig zu werden, wer wann mit Kamera oder Fotoapparat seine Sequenzen für die spätere Veröffentlichung realisieren kann, damit sich Filmer und Fotograf (ich) nicht gegenseitig im Bild stehen. Und: Während das Filmteam bereits zwei Stunden vor Beginn im Smeg-Küchenstudio Hamburg zum Setzen des (Dauer-)lichts eintraf, ich meine Kochfotos aber mit meinem eigenen (Blitz-)licht realisierte, wurde es zwischenzeitlich schonmal eng vor der geräumigen Küchenzeile.  

    Fernsehkoch Nils Egtermeyer ist aber selbstverständlich Profis genug, um der Situation lässig zu begegnen. Und selbst die Filmer freuten sich, dass am Ende die Realisierung des Vorhabens zügiger vonstatten ging als geplant und gedacht. Alles Profis eben. 

    Ich machte fleißig Making of-Bilder, außerdem fotografierte ich die Arbeitsgänge der drei Rezepte Step-by-Step zur späteren Veröffentlichung im Magazin. Bevor das Wasser im Munde zusammenläuft – dies waren die drei Rezepte, die als Video auf ANGELNplus und in gedruckter Fassung im BLINKER erscheinen werden:

    – „Hecht Ceviche“ mit Paprika, Mango, Koriander und Wildkräutersalat

    – Hering mit Bohnensalat und Cashewkernen

    – Knoblauchsüppchen „Hering Escabeche“ mit Avocado und Roter Beete

    Making of bei der Videoproduktion mit Fernsehkoch Nils Egtermeyer

    Während der Dreharbeiten hatte ich die Möglichkeit, neben der Kochfotos auch einige Making of-Bilder der Produktion zu erstellen, die später im Angelmagazin BLINKER gezeigt wurden.

    Heringszubereitung im Smeg Küchenstudio in Hamburg

    So lecker kann ein professionell zubereiteter Hering aussehen. „Mhmmm…!“

    So entstehen Kochfotos beim Anrichten eines Heringsrezeptes

    Es wird angerichtet! Hering mit Bohnensalat und Cashewkernen. Da läuft einem doch glatt das Wasser im Munde zusammen. 

    Fotograf Florian Läufer beim Fotografieren des angerichteten Tellergerichts

    Fotograf Florian Läufer im Einsatz. Ganz schön viel Licht für so einen kleinen Teller. „Wat mutt, dat mutt!“ sagt der Hamburger. (Handyfoto) 

    Rezeptfotos von Fotograf Florian Laufer aus Hamburg

    Und so sieht dann eines der drei gekochten Rezepte im Angelmagazin Blinker aus.

    Angelnpluss Titelfoto zur Kochserie mit Fernsehkoch Nils Egtermeyer

    „Der Fond Manager“ cooler Titel für eine dreiteilige Videoproduktion aus dem Jahr Top Special Verlag. Mit dem innovativen Video on Demand Portal für Angler geht der Verlag neue und professionelle Wege. Der Zugang ist den Abonennten des Magazins BLINKER vorenthalten, die einen exklusiven Zugangscode zu hochwertigen Filmen rund um das Thema Angeln erhalten. Eine starke crossmediale Vernetzung aus Print und Online. Respekt!

    Interesse geweckt? Hier geht es zum Trailer der Videoproduktion: Klick! 

    Sie Interessieren sich für meine fotografische Dienstleistung? Kommen Sie gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

     

     

     

     

     

  • Warum ich als Fotograf keine Werbung (mehr) mache…

    Warum ich als Fotograf keine Werbung (mehr) mache…

    „Wer nicht wirbt, der stirbt!“ so hat es Henry Ford vor vielen Jahren einmal gesagt. Wer ihn nicht kennt: Henry heißt (besser: hieß) nicht umsonst Ford mit Nachnamen. Er war es, der im Jahre 1903 die Ford Motor Company gründete. Aha, der gute Mann wusste also schon damals, wie es mit der Werbung so läuft. 

    Als ich mich mit der Fotografie selbstständig machte, wollte ich also seinen guten Rat beherzigen. Nun gab es allerdings drei Probleme: Erstens, ich hatte nicht die geringste Ahnung, WIE man wirbt. Außerdem, zweitens, fehlte mir das Geld zum Werben. Der ewige Teufelskreis. Wenn Dich keiner kennt, hast Du wenig Aufträge, hast Du wenig Geld, hast Du keine Werbung. Aaaargh! Drittens: Ich bin zu allem Unglück die Sache ziemlich blauäugig angegangen. 

    Werbung? Flyer-Alarm!

    Der Reihe nach: Wer seinen Gewerbeschein in der Tasche hat (was keine Hürde darstellt) und durchstarten will, lässt sich erstmal Visitenkarten und Flyer drucken – was ebenfalls keine Hürde darstellt. Mit (m)einem Investment in Höhe von rund 100 Euro lieferte mir der Postbote schon bald mehrere Tausend Werbeflyer von meinem Druck-Dealer ins Haus. 

    Verbraucherinformation, keine Werbung! Doch ich hatte nicht damit gerechnet, gleich zur Rede gestellt zu werden…

    Kaltaquise. Ich versuchte es ganz klassisch, die Dinger unters Volk zu kriegen. Weil ich mir für nichts zu schade bin, hing ich mir also meine Schultertasche um und verteilte die frische Druckware in diversen Briefkästen. Ich hatte die Rechnung aber ohne den Wirt – oder anders ausgedrückt, ohne den Kopf einzuschalten – gemacht. Weil: Um 1000 Briefkästen zu befüllen, muss man verdammt viel Strecke machen! Im dreizehnstöckigen Hochhaus mag das theoretisch zwar noch ganz fix gehen, aber lebt dort tatsächlich meine Zielgruppe? Dann lieber die etwas gehobenere Einzel- und Reihenhaussiedlung. Da kamen schnell etliche Kilometer Fußstrecke zusammen… Und es war noch eine zusätzliche Schikane eingebaut. Denn: rechnerisch verdoppelte sich die Strecke. Ich weiß jetzt, was es bedeutet, auf jedem zweiten Briefkasten den Aufkleber „Bitte keine Werbung einwerfen!“ zu lesen. Die Steigerung: „Werbung einwerfen VERBOTEN!“ Oha! Kurz nachgedacht und resümiert: „Die wissen ja gar nicht was ihnen entgeht!“ Schwupps, schon hatte jeder, der wollte oder nicht, meinen Flyer im Briefkasten. Das ging natürlich nicht lange gut:

    „Eeey, kannst Du nicht lesen?“ Kunstpause. „Oder was?“

    „Doch, meistens klappt’s!“

    Wieder der böse Mann: „Ich will den Sch*** nicht in meinem Briefkasten haben!“

    „Ist kein Scheiß!“

    „Nun werd hier mal nicht komisch! Wir wollen hier sowas nicht!“

    „Guter Mann, das ist Papier, keine Bombe!“

    „Das gibt ne Anzeige, darauf kannst Du Dich verlassen! Ich ruf bei Deinem Chef an!“

    „Alles klar. Gute Besserung!“ (Ja, das war ein bisschen vorlaut – ist mir so rausgerutscht.)

    Ich verzichtete darauf ihm zu erklären, dass ich vermutlich selbst ans Telefon gehen würde. Geklingelt hat’s – all seinen Unkenrufen zum Trotz – nicht. Weder er noch ein Kunde rief an. Trotzdem: Beides hat mir nachhaltig die Lust am Austeilen meiner Wurfsendung genommen.

    Ich habe nie wieder Werbung in einen Briefkasten geworfen.

    Visitenkarte des Fotografen Florian Laeufer

    Visitenkarten des Hamburger Fotografen Florian Läufer. Schon für wenige Euro lassen sich qualitativ hochwertige Ergebnisse drucken. Erstaunlich, dass eine Druckerei daran noch Geld verdienen kann…

    Facebook – maßgeschneiderte Werbung?

    Von jetzt an setzte ich auf Facebook. Hier konnte ich mit relativ wenig Geldeinsatz sehr gezielt meine Werbung platzieren. Ganz easy. Eigentlich. „Beitrag bewerben“ oder „Mit 35,00 Euro bis zu 2.500 User erreichen“ – so oder ähnlich machten mir die FB-Werbestrategen die Entscheidung zu bezahlter Verbraucherinformation leicht. Klick…, Klick…, Klick… schon war meine erste Werbeanzeige aktiv. Ganz klar, Zielgruppe und -region hatte ich vorab genauso festgelegt, wie die Interessenschwerpunkte und das Alter der Personen, denen mein Beitrag angezeigt werden sollte. Vorsichtshalber hielt ich mein Telefon schonmal griffbereit, um die eingehenden Aufträge anzunehmen… Geklingelt hat’s natürlich wieder nicht. Bei Facebook in der Kasse, ja. 

    Immerhin: Etliche Likes habe ich trotzdem erhalten. Aus Aserbeidschan, der Türkei und Simbabwe. Echte Anfragen? Nullkommanull. Hatte ich da etwas falsch verstanden? Heute weiß ich, dass es als absoluter Nonsens gilt, derartige Werbeanzeigen bei Facebook zu schalten. Da muss man schon eine „Kampagne“ starten. Aber ganz ehrlich: Wie viel Geld muss ich in die Hand nehmen, um „richtig“ zu werben? Und: Wie viel Aufträge muss ich dafür fotografieren, damit a) das Geld wieder reinkommt und b) noch etwas übrig bleibt? 

    Ich habe nie wieder für eine Facebook-Werbung Geld in die Hand genommen.  

    Beste Werbung: 5-Sterne Bewertungen bei Facebook von dem Hamburger Fotografen Florian Läufer (Screenshot)

    Beiträge kostenpflichtig bei Facebook bewerben? Mache ich nicht mehr! Ich setze alles auf eine Karte: kompromisslose Kundenglücklichkeit. Dann darf man sich über tolles Feedback freuen.

    Hochzeitsmesse – da wo sich meine potenzielle Kundschaft informiert

    Im Winter kam mir dann die Idee mit der Hochzeitsmesse. Die Investition für einen eigenen Stand erschien mir für den Anfang zu hoch. Außerdem hörte ich, dass sich die Fotografen auf den Messen eine Schlacht liefern. Rabatte, Rabatte, Rabatte! Das finde ich doof. Und überhaupt: Ich hatte ja noch die Flyer! Also bestückte ich damit meine Schultertasche und wollte die Papierbotschaften vor der Eingangstür verteilen. Mist, da stand natürlich schon einer! Inkognito ließ ich mir von dem Typen einen Flyer aushändigen. Fehlalarm! Es ist DJ, kein Fotograf. Puh! Erst jetzt fiel mir auf, dass er sich immer hinter einer Säule versteckte, damit ihn die Security am Eingang nicht sieht. Klar, man soll natürlich eine Standmiete bezahlen und nicht auf Lau vor der Tür Flyer verteilen. Erinnerte mich irgendwie an die Aufkleber an den Briefkästen. „Betteln verboten!“ wäre hier angebracht gewesen.

    Okay, ich überließ dem Platzhirsch seinen Posten, ging zum Parkplatz und verteilte nun hier meine Flyer. Anders: Ich VERSUCHTE sie zu verteilen. Sobald mich die Leute mit meinen Handzetteln sahen, versuchten sie mir auszuweichen. Ich fühlte mich, als würde ich Drogen verkaufen. Einige hatten Mitleid. „Darf ich Ihnen einen Flyer überreichen?“ Die guten Seelen nahmen den Flyer lächelnd entgegen und stopften ihn irgendwo in die Jackentasche. Ob sie sich ihn jemals angesehen haben? Nach dreißig Minuten bin ich nach Hause gefahren. Wer also noch rund 2.300 Fotografen-Flyer benötigt, darf sich bei mir melden. Vielleicht für das nächste Osterfeuer…?

    Ich habe nie wieder einen Flyer verteilt.

    Hochzeitspaar in der leeren Kirche während einer Hochzeitsreportage von Hochzeitsfotograf Florian Läufer fotografiert

    Zufriedene Hochzeitspaare empfehlen mich weiter – bessere Werbung kann es doch gar nicht geben. 

    Spezialisiere Dich!

    Und ich machte noch einen Fehler. Ich las Bücher, besuchte diverse Webseiten und belegte Webinare zum Thema Marketing. Überall der gleiche Rat: Spezialisiere Dich! Sei nicht irgendein Fotograf, sei DER Hochzeitsfotograf. DER Babyfotograf oder DER Event-Fotograf. Nur dann wirst du regelmäßig gebucht. 

    Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr Zweifel. Keine Frage, es klang natürlich schlüssig, sich in einem Bereich zur Nummer Eins hochzuarbeiten. Bloß: Theoretisch dürfte es dann nur Arbeit für sehr wenige Fotografen geben – für die ganzen Einsen. Vielleicht noch für die Nummern Zwei und Drei. Aber alle anderen? Und mir ging in der Theorie noch etwas gegen den Strich: Soll ich bis zum jüngsten Tag wirklich nur noch EIN Thema fotografieren? Immer nur Produktfotos? Tagein, tagaus Hochzeiten? Oder ausschließlich Babys? Laaaang-wei-lig! Ich fotografiere, weil ich das Fotografieren an sich liebe, nicht um ein Routine-Repertoire abzuspulen. 

    Ich habe nie wieder darüber nachgedacht, mich zu spezialisieren.

    Outdoorshooting mit einem Baby und seiner stolzen Mama auf einer grünen Sommerwiese

    Ich liebe Abwechslung und Herausforderungen. Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich in der Fotografie? Nein Danke! Die Nummer eins möchte ich nur in einer Disziplin sein: Kundenzufriedenheit!

    Urbanes Portraitshooting mit Sarah

    Egal, ob Baby-, Portrait- oder Eventfotografie – ich find alles klasse. Solange der Auslöser rattert, bin ich in meinem Element. 

    Fotograf Florian Läufer bei einer freien Arbeit im winterlichen Island an dem Wasserfall Aldeyarfoss

    Überschüssige Einnahmen investiere ich in Equipment und Fotoreisen. Ich brauche weder Luxus noch ein dickes Auto. Aber das Fotografieren, das brauche ich wie die Luft zum Atmen! (Fotocredit: Holger Kröger)

    SEO (Suchmaschinenoptimierung)

    In einer Sache bin ich mir mit vielen Tippgebern einig. Irgendwie muss man im Internet gefunden werden. Und da geht dann eben kein Weg an der Suchmaschinenoptimierung (SEO) vorbei. Ach Gott, hätte ich doch nur gewusst, was auf mich zukommt. Dass SEO keine einmalige, sondern eine kontinuierliche Arbeit ist, war mir nie bewusst. Naiverweise dachte ich doch tatsächlich, dass es mit ein paar Suchbegriffen getan sei. Ich Unwissender, ich! Um der Wahrheit die Ehre zu geben: In diesem Bereich ist bei mir noch viel Luft nach oben. Ich arbeite daran… 

    Wer stirbt, weil er nicht wirbt, hat bei all der „Bedarfslenkung“ vielleicht einen übersehen: den Kunden! Was nützt das größte Werbebudget, wenn der Klient nicht zufrieden ist? Anders ausgedrückt: Wer die Käufer ins Geschäft lockt, hat erst 50 Prozent des Zieles geschafft. (Vorausgesetzt, man setzt nicht auf Nepp und Bauernfängerei, sondern auf Qualität. Und dabei ist es ganz egal, ob es sich um eine Ware, Dienstleistung oder weiß ich was handelt.) Erst wenn Kunden wiederkommen und Dich weiterempfehlen, sind auch die fehlenden 50 Prozent erreicht. 

    Das Erfolgsrezept: Du musst für deine Sache brennen!

    Ich bin in den letzten Jahren genau diesen Weg gegangen. Ich brenne für meine Leidenschaft und glaube, dass dies meine Kunden spüren. Hier und da waren meine Einsätze aus betriebswirtschaftlicher Sicht sogar nur wenig sinnvoll. Zu viel eingesetzte Zeit für zu wenig Ertrag. Das ist eine Kategorie, in der ich unternehmerisch denken sollte, gelegentlich aber völlig außer acht lasse. Dazu noch ein Zitat: „Lieber Geld verlieren als Vertrauen“ – Robert Bosch hat das gesagt. Und tatsächlich, irgendwann setzt ein Dominoeffekt in Sachen Weiterempfehlung ein. Wer zufrieden ist, erzählt es seinen Freunden. Und die können von noch so viel Werbung anderer Fotografen beeinflusst werden: Wenn Tante Klara mit dem Fotografen Florian Läufer zufrieden ist, wird sich vermutlich auch Onkel Klaus bei mir melden. Faire Preise und eine engagierte und solide Dienstleistung mit richtig tollen Bildergebnissen tun ihr Übriges. Außerdem lege ich großen Wert auf gute Kommunikation. Nur wenn sich Fotograf und Kunde intensiv austauschen, können tolle Fotos entstehen. Ganz klar: Technisch hervorragend fotografieren können viele. Aber nur durch Kommunikation weiß ich als Fotograf, was Du in den Fotos transportieren möchtest. 

    Und hier schließt sich der Kreis zu all den Werbemaßnahmen. Meine Werbung ist: Ich mache einfach das, was ich am besten kann und mache dies so gut wie ich kann. Die berühmte Mund-zu-Mund-Propaganda trägt es von ganz alleine nach außen. Geld für Werbung, nehme ich nicht mehr in die Hand (und bin heute zufrieden und erfolgreich).

    Aber Zeit, die nehme ich mir! 

     

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  • Freie Arbeit: Fotoreise – Island in 8 Tagen (Part II)

    Freie Arbeit: Fotoreise – Island in 8 Tagen (Part II)

    Island im Winter und das Wetter schlägt um. Im ersten Teil dieses Reiseberichts trotzten wir Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt bei ganz fiesem Nordwind. Klingt kalt, ist es auch! Aber es geht noch kälter: Seit heute Morgen zeigt das Thermometer zweistellige Minusgrade an, außerdem bekommt der Norden Islands satten Schneefall ab. Holger und ich reden uns ein, dass uns das nichts ausmacht. Schließlich geht es ja auch um Schneelandschaften, die wir auf unserem Roadtrip fotografieren wollen. Voilá – alles weiß!

    Angetrieben von unserer Leidenschaft heißt unser nächstes Ziel: der Basaltfelsen Hvítserkur. (Wie bei fast allen isländischen Bezeichnungen: Keine Ahnung, wie man das ausspricht.) Gut 15 Meter wächst „das Ding“ an der Ostküste der Halbinsel Vatnsnes in die Höhe und ist Nistplatz unterschiedlicher Vogelarten. Seine Form: einzigartig! Die einen sagen, der Felsen erinnere an einen Elefanten, andere sind der Meinung, an einen Dinosaurier. Die Isländer sind sich einig, dass es sich bei dem Felsen der Sage nach um einen Troll handelt, der von der Sonne versteinert wurde. Wie denn nun? Für mich ist es ein Elefant – basta! Und weil ich eben von Leidenschaft sprach: Der gekraxelte Weg die Steilküste auf frisch gefallenem Schnee hinab bis zum Felsen wird ein Stück weit zum Leidensweg. Puh, ist das anstrengend…

    Island im Winter. Schnee und Kälte sind die natürlichen Begleiter

    Was im Sommer eine kleine Kraxelei ist, wird bei Schnee und Eis zu einer kleinen Herausforderung. Nicht mehr weit – hinten links ist der Basaltfelsen Hvítserkur schon erkennbar.

    Der Basaltfelsen Hvitserkur bei Eis und Schnee im Winter

    Island im Winter: Da gefriert selbst das salzige Fjordwasser am Ufer der Halbinsel Vatnsnes zu einer wabernden Eissuppe.

    Der Basaltfelsen Hvitserkur ist der Sage nach ein versteinerter Troll

    Ich bleibe dabei – der Basaltfelsen Hvítserkur hat die Form eines Elefefanten. Was meinst du?

    Weiter geht’s! Um eine lange Autofahrt bei Schneegestöber kurz zu machen: Wir verfahren uns (mehrfach), fluchen (häufig) und sind uns sicher, dass einige Straßen gar nicht existent sind, auf die uns unser Navi lenken möchte. Immer die Ruhe, verdammt nochmal! Irgendwann sind wir endlich da. Am Wasserfall der Götter – dem Goðafoss. Warum der Wasserfall diesen göttlichen Namen bekommen hat? Fotos angucken! Muss man DAS noch erklären?

    Godafoss in der winterlichen Landschaft Islands eingebettet

    Aus der Ferne betrachtet wirkt der Goðafoss noch recht unspektakulär. Warte ab, bis du ihn aus der Nähe siehst! 

    Fotograf Florian Läufer am Godafoss Wasserfall auf Island

    Dichter dran geht nicht! Ein Gedicht aus Wasser, Schnee und Eis. (Fotocredit: Holger Kröger)

    Langzeitbelichtung vom Godafoss - Wasserfall der Götter in Island

    Bis zuletzt kann ich mich nicht entscheiden, welche Seite des Wasserfalls mir besser gefällt.

    Godafoss bei Eis und Schnee

    Diese Langzeitbelichtung wird man nicht mal eben nachfotografieren können. Der Grund: Auf dem Fluss treiben allerlei Eisschollen deren Oberfläche mit einer Schicht ganz frisch gefallenem Schnee gepudert ist. Das fotografische Ergebnis sind die weißen Formationen im Wasser, welche die Treibrichtungen aufgrund der langen Belichtungszeit nachmalen. Einige Stunden später ist der Schnee auf den Eisschollen geschmolzen, sodass sich das Foto so nicht wiederholen ließ.

    Beim Fotografieren am Godafoos im Winter ist warme Kleidung unerlässlich

    Reisepartner und Landschaftsfotograf Holger Kröger in seinem Element – am Fuße des Goðafoss.

    Der untere Teil des Godafoss in einer Langzeitbelichtung festgehalten

    Nicht zu verachten: Der Unterlauf des Wasserfalls ist ebenfalls jederzeit ein Foto wert.

    Island im Winter – unbefahrbare Straßen!

    Nach diesem optischen Highlight fragen wir uns: Kann man diese sensationellen Eindrücke noch toppen? Man kann! Der Schnee macht es zwar nicht einfach, aber einmalig! Der Reihe nach: Bei starken Schneefällen gehen die Isländer ganz pragmatisch vor. Die Ringstraße, also die, die einmal um Island herumführt, hat oberste Priorität und wird als erstes geräumt. Alle weiteren Straßen sind in unterschiedliche Kategorien eingeteilt und werden nach der Ringstraße ihrer Hierarchie entsprechend von den Schneemassen befreit. Bedeutet: Irgendwann oder gar nicht.

    Und hier schließt sich der Kreis: Die letzten Kilometer Schotterweg, die zum Aldeyarfoss – unserem nächsten Fotospot – führen, sind unbefahrbar. Nicht mit dem PKW, nicht mit unserem 4×4-Geländewagen und auch nicht mit den Arctic Trucks der Isländer. (Na gut, mit den Trucks vielleicht…) Also: 12 Kilo Ausrüstung auf den Rücken schnallen und die gut vier Kilometer (wovon gefühlt fünf bergauf führen) durch den Schnee zum Wasserfall stapfen. Hätte nicht gedacht, bei dieser Kälte so ins Schwitzen zu kommen. In der Nachbetrachtung muss ich sagen: Wären es zehn Kilometer gewesen, wir hätten sie mit einem Lächeln genommen. Was für ein Anblick. Der Aldeyarfoss gehört jetzt uns! Die Auslöser rattern und wir hauen die Speicherkarten voll – ein Traum im Schnee!

    Islandpferd auf Tuchfühlung mit dem Fotograf Holger Kröger

    Islandpferde auf dem Fußmarsch zum Aldeyarfoss – sie kommen als Freunde und gingen als „Feinde“. Warum? Darum: Unser abgestelltes Auto war vom Streugut mit einer feinen Salzschicht überzogen. Und das bemerkten auch die Pferde. Sie leckten und bissen (!) am Autolack, was zu ziemlich unschönen Kratzern führte… Gut, dass wir gut versichert waren!

    Ganz nah dran: Fotograf Florian Laeufer aus Hamburg fotografiert ein Islandpferd

    Unter uns: Ein kleines bisschen bin ich ja auf die Haarpracht der Islandpferde neidisch. Dann hätte ich mir die Mütze sparen können unter der ich ganz schön ins Schwitzen komme. (Fotocredit: Holger Kröger)

    Fotograf am Rand des Aldeyarfoss

    Endlich angekommen! Am oberen Rand des Aldeyarfoss Wasserfalls werden erstmal die Fotoapparate eingerichtet, dann die Aussicht genossen. „Beeindruckend“ ist dabei eine offenkundige Untertreibung! (Fotocredit: Holger Kröger)

    Der Aldeyarfoss ist im verschneiten Winter eine wahre Pracht

    Bei einer Fotoreise nach Island im Winter wünscht sich jeder Fotograf, den eingeschneiten Aldeyarfoss zu fotografieren. Wir haben Glück und freuen uns wie die Schneekönige über diesen Anblick!

    Island im Winter. Hier der Aldeyarfoss aus Sicht des Fotografen

    Ganz schön hoch! Die besten Fotos vom Aldeyarfoss sind realisierbar, wenn man sich bis an die äußerste Felskante vortraut…

    Der aufmerksame Leser dieses Blogs hat es längst bemerkt: Der Zusatz „-foss“ steht für Wasserfall. Worauf ich hinaus möchte: Es bleibt vorerst bei Wasserfällen bei unserem weiteren Weg. Kurze Orientierung – wir befinden uns jetzt im Nordosten der Insel, haben rund 1.200 Kilometer zurückgelegt und wollen uns Dettifoss und Selfoss anschauen. Vorbei am dampfenden Geothermal-Gebiet Krafla und dann immer geradeaus entlang der Ringstraße durch die weiße Schneewüste.

    Meine Güte sind wir uffgeregt. Und das hat seinen Grund: Dettifoss und Selfoss liegen nur einige Hundert Meter voneinander entfernt. Während der Dettifoss der leistungsstärkste Wasserfall Europas ist und auf einer Breite von 100 Metern mit seinen Wassermassen 45 Meter in die Tiefe stürzt, besticht der Selfoss durch seine epische Schönheit. Geil! (Verzeihung ob der Saloppheit!) Und es kommt am Ende doch ganz anders…

    Das Geothermalgebiet Krafla im Gegenlicht

    Nein, nicht der Mars! Dieses Foto ist im Geothermalgebiet Krafla entstanden. Dort blubbert und qualmt es aus jeder Ritze. Und es stinkt – nach Schwefel! Nicht schön…

    Island – Insel aus Feuer und Eis

    Unwirklich. Laut zischend. Heiß und kalt zugleich. Muss man gesehen haben!

    Fotograf im Geothermalgebiet Krafla

    Wer hat Angst vor’m schwarzen Mann? Keine Sorge, der will nur fotografieren! Eine Szene wie aus einem Endzeitfilm.

    Ausgeträumt: So hatten wir uns das nicht vorgestellt…

    Die zehn Kilometer lange Zufahrt, die auf einer Schotterpiste zu den Wasserfällen führt, ist mit Warnschildern markiert und frisch zugeschneit. Da stehst du dann frühmorgens, freust dich auf die eindrucksvollsten Wasserfälle Islands und plötzlich ist alles dichtgemacht. Wie weiter? Ich weiß nicht, ob ich dagegen oder dafür bin. Holger ist ist nicht so wankelmütig: „Dafür!“ Heißt: „Da müssen wir jetzt durch! Wir sind doch nicht zum Spaß hier!“ Auf der Strecke gibt es nur Sekt oder Selters. Wenn du in den Schneewehen anhältst, bleibst du stecken. Holger gibt also Gas, ich gute (und schlechte) Ratschläge. Stellenweise sind wir über die Schneebretter „geschwommen“, irgendwann haben wir es aber geschafft und sind an den Wasserfällen. Der letzte Kilometer geht nur noch zu Fuß. Und jetzt würde ich so gerne etwas von aufregenden Superlativen schreiben. Eindrucksvolle Wasserfälle, ohrenbetäubendes Rauschen, blabla… Ich will ehrlich bleiben: Als wir die Wasserfälle sehen, sind wir auf dem Tiefpunkt dieses Roadtrips angekommen. 90 Prozent des Selfoss sind eingefroren! Da, wo sonst die Wassermassen in die Tiefe fallen, ist alles mit einer weißen Schneedecke überzogen. Ich bin enttäuscht. Wir stapfen durch den frischen Schnee bis zum Dettifoss, der zwar wenig Wasser führt, aber dennoch imposant ist. Nur: Die Gischt zeigt sich in einer riesigen Wolke, die fast den gesamten Wasserfall einhüllt. Ich mache einige Fotos, arbeite später aber kein einziges am Computer aus. Das hier ist kein Wasserfall, das ist aus fotografischer Sicht ein Reinfall. So ist das auf Island im Winter.

    Aber jedes Übel hat schließlich auch sein Gutes: Hätten wir uns von den Warnschildern abhalten lassen und uns nicht durch die Schneemassen gekämpft, hätten wir immer im Hinterkopf behalten, diese beiden Wasserfälle verpasst zu haben. Jetzt sind wir um das Gegenteil schlauer: Nix verpasst. Na bitte!

    Wer island im Winter bereist, hat es oft mit gesperrten Straßen zu tun. Hier wegen frischem Schneefall

    Eine frische Schneedecke und gelb-rote Schilder bedeuten nix Gutes. Impassable? Das gilt doch nicht für uns, oder?

    Unfall mit dem Mietwagen auf Island im Winter

    Man neigt ja dazu, Erlebnisse ein bisschen auszuschmücken. Ich bin eher Leisetreter und sage: „Was in Island passiert ist, bleibt in Island!“ Nachdem das rechte Fahrzeug wenige Meter vor uns von der Fahrbahn geschossen und in einer weißen Wand verschwunden ist, müssen Holger und ich erstmal rechts ran und mit zittrigen Händen einen Kaffee trinken. War knapp! Die gute Nachricht: Es gab keinen Personenschaden.

    Im Winter führt der Selfoss ausgesprochen wenig Wasser und büßt dadurch reichlich von seiner sonst imposanten Erscheinung ein

    Man muss sich das vorstellen: Wenn der Selfoss im Sommer seine gewohnte Menge Wasser führt, besteht die gesamte rechte Seite aus in die Tiefe stürzendem Wasser, was in diesem Fall komplett eingefroren ist. Schade. Den benachbarten Dettifoss habe ich gar nicht erst fotografiert, weil er in einer Gischtwolke nahezu komplett verschwunden ist.

    Glück gehabt – gerade noch durchgekommen!

    Nun ist erstmal Strecke machen angesagt. Insgesamt rund 500 Winterkilometer, die uns über ein gut 100 Kilometer langes Plateau zum Südosten der Insel führen, um die geplante Umrundung innerhalb der anvisierten 8 Tage zu schaffen. Die Straßenbedingungen sind schlecht und wir kommen gerade noch durch, bevor EINEN Tag später aufgrund der starken Schneefälle die Ringstraße auf dem Plateau gesperrt wird. Glück gehabt!

    Wir nehmen noch den Svartifoss (Schwarzer Wasserfall) mit seinen imposanten Basaltsäulen mit, dann kommen wir am Bergmassiv Vestrahorn auf der Landzunge Stokksnes an, was bei unserer Reise im Vorjahr damals unsere östlichste Location war. Von diesem Zeitpunkt an verändert sich in meiner Wahrnehmung die Reise. Während viele Menschen – unabhängig vom Fotografieren – häufig mehrfach die gleichen Orte besuchen, um bereits Gesehenes erneut und in anderem Licht zu erleben, nehme ich die letzten Tage als Wiederholung wahr. Der Reiz des Neuen und Unbekannten ist verloren. Nicht falsch verstehen, aber ich bin eben ein Getriebener, der ständig neuen Eindrücken und keinen Wiederholungen hinterher jagt.

    Aber unter uns: Als am Vestrahorn die Sonne langsam untergeht und die ganze Szenerie in kühles Abendlicht taucht, bin ich natürlich trotzdem wieder wie besessen mit der Kamera unterwegs, um tolle Stimmungen einzufangen.

    Der Svartifoss mit Eiszapfen im Winter

    Schwarz-weiß ist bunt genug! Der Svartifoss „lebt“ von seinen dunklen Basaltsteinen.

    Basaltsäulen am Svartifoss Wasserfall

    Die Basaltsäulen im Detail. Natur ist etwas Schönes, oder?

    Schwarzweiss-Aufnahme Vestrahorn

    „Wuuusch!“ – eine große Welle überspült das Ufer am schwarzen Lavastrand vom Vestrahorn.

    Das Vestrahorn kurz nach Sonnenuntergang im Winter

    Die einmalige Form des Bergmassivs und die vorgelagerten schwarzen Dünen machen diesen Fotospot am Vestrahorn zu einem Must-have eines jeden Landschaftsfotografen. 

    Rentiere sind im Bereich rund um das Vestrahorn kein seltener Anblick

    Rentiere sehen wir hier im Süden zu Dutzenden. Dieses lässt uns ein bisschen näher heran, wahrt dann aber doch eine gewisse Distanz.

    Den Abschluss unserer Tour bildet das Gebiet am südlichen Rand des Vatnajökull-Nationalparks mit seinen Gletschern. Und auch hier bekommen wir erneut vorgeführt, dass man die Natur beim besten Willen nicht ausrechnen kann. Als Highlight wollen wir am berühmten Diamond Beach die von der Brandung des Atlantiks zurückgeworfenen Eisblöcke fotografieren, die uns im vergangenen Jahr so tolle Fotomotive boten. (Hier habe ich einen Blogbeitrag dazu geschrieben: Der Weg des Eises.) In diesem Jahr herrscht kräftiger ablandiger Wind, was dazu führt, dass der Strand nahezu eisfrei ist. Wo letztes Jahr zu Tausenden mannsgroße Eisbrocken in allen Formen und Farben liegen, sind jetzt nur wenige Eisplatten in geringer Größe zu sehen. Un-glaub-lich!

    Kein Grund sich zu beschweren. Es ist der letzte Abend und gleichzeitig mein Geburtstag. Den farbenprächtigsten Trumpf spielt die Vulkaninsel nach Einbruch der Dunkelheit aus und der heißt: Aurora Borealis! Die tanzenden Polarlichter erhellen den Nachthimmel über der Jökulsárlón-Gletscherlagune bis zum nächsten Morgen, an dem wir den Heimweg antreten müssen. Was für eine Abschiedsveranstaltung. Danke, Island!

    Der hamburger Fotograf Florian Läufer am Gletscher im Vatnajökul-Nationalpark

    Die wahren Dimensionen der Gletscher werden erst mit einem Größenvergleich sichtbar. Wahnsinn, oder?

    Toursiten bei einer geführten Gletschertour im Vatnajökull Nationalpark

    Jetzt bloß nicht ausrutschen…

    Seehund in der Gletscherlagune Jokulsarlon auf Island

    In der Jökulsárlón-Gletscherlagune treiben immer diverse Seehunde ihr Unwesen. Drollig, die frechen Kerle. 

    Island im Winter. Der Diamond Beach ist für Fotografen aus aller Welt ein Paradies

    Island im Winter – eine unentdeckte Welt? Man möchte es ja so gerne, die Realität sieht aber anders aus. Der Diamond Beach zieht ganze Fotografenrudel an. Nur: Wo sonst mannsgroße Eisbrocken zu Tausenden liegen, hat dieses Jahr der ablandige Wind ganze Arbeit geleistet. Das meiste Eis wird aufs Meer hinaus getrieben und so lagen am schwarzen Strand wenige und nur sehr kleine Eisbrocken herum.

    Eisplatte am Diamond Beach von Island

    Diese Jahr müssen wir viel Suchen, um zumindest ein paar fototaugliche Eisblöcke zu finden. Bei den meisten handelt es sich eher um Eisplatten…

    Langzeitbelichtung Diamond Beach, Island

    Geht, oder?

    Wellenformationen am schwarzen Strand von Island

    Wenn man das sieht, möchte man reinspringen. Wenn man die Kälte spürt, möchte man weg.

    Aurora Borealis im Winter am Jokulsarlon

    Unfassbar tolle Polarlichter bieten uns an der Gletscherlagune eine echte Lightshow am letzten Abend. Hier hat sich sogar noch eine Sternschnuppe ins Bild geschossen. (Was ich mir gewünscht habe, wird nicht verraten.)

    Polarlichter am Jökulsarlon

    Aurora Borealis – die Sonnenstürme geben über Stunden alles! Atemberaubend!

    Übrigens: Die schönsten Island-Fotos kannst du direkt auf dieser Homepage als Highend-Druck auf Leinwand, Alu Dibond, Holz, Acrylglas oder Künstlerpapier ordern. Hier geht es direkt in die Galerien: LEINWAND-SHOP

    Fazit: Island macht süchtig – so hatte ich es im ersten Teil dieses Reiseberichts gesagt. Und tatsächlich: Zwar haben wir die Insel auf unseren beiden Wintertouren insgesamt umrundet, trotzdem ist der Reiz groß, dass alles noch einmal in der warmen Jahreszeit in seiner vollen Farbpracht zu sehen. Ganz besonders das Hochland, welches im Winter unerreichbar ist, steht ganz weit oben auf der Liste. Man möchte sich ja nicht drängen lassen, aber der Tourismusboom schreitet immer weiter voran und die Besucherzahlen haben sich in den letzten Jahren vervielfacht! Drum müsste man sich eigentlich beeilen mit dem nächsten Trip. Ich selbst kenne die „guten alten Zeiten“ ja nicht, aber an vielen markanten Orten sind im Vergleich mit wenige Jahre alten Fotos inzwischen Besucherplattformen, Geländer, Seile und Warnschilder aufgebaut. Ich könnte mir vorstellen, dass dies erst der Anfang ist. Nicht umsonst: In der Vergangenheit ist zu viel passiert und es sind schon etliche Touristen zu Tode gekommen, weil sie zu dicht an Wasser oder Abhängen standen. Und so wird die Insel aus Feuer und Eis vermutlich in einigen Jahren viel von ihrer Urtümlichkeit verloren haben. Darum: Du willst auch eines Tages nach Island? Nicht aufschieben. Machen! Jetzt!

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  • Freie Arbeit: Fotoreise – Island in 8 Tagen (Part I)

    Freie Arbeit: Fotoreise – Island in 8 Tagen (Part I)

    Man darf es so sagen: Island macht süchtig! Wer die Natur liebt, das Raue mag und böses Wetter nicht scheut, kommt an der Vulkaninsel aus Feuer und Eis nicht vorbei. Nachdem ich vor genau einem Jahr „mein erstes Mal“ auf Island erlebte, war klar: Das zweite Mal darf eine Fotoreise nach Island nicht allzu lange auf sich warten lassen! Wie schon im letzten Winter ging es auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit dem ausgezeichneten Landschaftsfotografen Holger Kröger in das Reich von Kälte, Schnee und Eis.

    Und an dieser Stelle muss ich gleich ein fettes Lob herausstellen: Holger ist nicht nur ein erfahrener Landschaftsfotograf, er ist ebenso eine Organisationsmaschine! Bei jedem Roadtrip arbeitet man eine Reiseroute aus, klar. In unserem Fall sind die wichtigen Eckpunkte spektakuläre Fotospots. Auch klar. Holger studierte allerdings sämtliche Zuwegungen, Sonnenauf- und -untergangszeiten (samt der jeweiligen Richtungen), hatte Apps zwecks der zu erwartenden Polarlichter aufs Handy geladen, und, und, und. Wir hatten also Berge von Informationen zu unseren anvisierten Fotospots auf dieser Fotoreise nach Island. Kurz: Wo andere einen Plan B in der Tasche haben, sorgt Holger gleich noch für Plan C und manchmal auch Plan D. Die Schwierigkeit besteht eher darin, sich zwischen all den Möglichkeiten zu entscheiden. Glücklicherweise haben wir beide aber die gleichen Prioritäten auf diesem Roadtrip und können eigentlich alle Entscheidungen mit zweimal JA treffen.

    Fotoreise nach Island – und das Wetter?

    Die letzten zwei Wochen vor dem Abflug sind dann doch irgendwie ernüchternd. Das einzig nicht planbare bei einer Fotoreise ist das Wetter. Wir wollen Schnee und Eiszapfen, der Wetterbericht verspricht 10 Grad über Null, Regen und trüben Himmel. Also das, was man als Fotograf am wenigsten gebrauchen kann. Oder eher gar nicht. Mist!

    Wenige Tage vor der Abreise beginnt es in den Fingern zu kribbeln. Die Vorhersage dreht und uns erwarten satte Minusgrade, Schneefall und sogar sonnige Abschnitte. Bingo! Wenn sich das Wetter jetzt noch nach dem Wetterbericht richtet, dürfte es ziemlich cool werden… Um das vorweg zu nehmen: Das Wetter tut uns den Gefallen. Eine Woche lang! Mehr Glück darf man nicht erwarten. Also, lass uns in den Flieger setzen und unsere winterliche Rundreise beginnen. Bereit? Bereit!

    Ohne Allradantrieb bist du im winterlichen Island verloren, das wissen wir von unserem letzten Trip. Die Sache mit dem Mietwagen geht unkompliziert vonstatten und ehe wir uns versehen, sind wir mit unserem Suzuki auch schon „on the road“. Wie vorausgesagt bei Minusgraden und Sonnenschein. Während wir im vergangenen Winter nur den Süden der Insel erkundeten, wollen wir dieses Jahr innerhalb von 8 Tagen eine komplette Umrundung der Insel wagen – beginnend mit dem Norden. Das sind netto rund 1.400 Kilometer, inklusive unserer Fotoziele gut über 2.000.

    Erstes Ziel: Kirkjufell (dt.: Kirchberg). Der markante Berg im Westen Islands, direkt am Fjord Grundarfjörður gelegen, besticht durch seine einmalige Form und die ihm zu Füßen liegenden Wasserfälle. Ein Traum für Fotografen – und für die Filmindustrie! Hier wurden Sequenzen aus „Game of Thrones“ und „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ (Ben Stiller) gedreht. Schnee gibt es hier noch nicht, dafür einen eiskalten Ostwind der Stärke 6-7 Bft bei minus drei Grad – seeehr unangenehm!

    Fototrip: Mit dem Auto durch Island

    On the road again! Kurz nach unserer Ankunft mussten wir mit unserer kleinen 4×4 Suzuki-Bergziege erstmal ordentlich Kilometer machen. 

    Auf der Fotoreise Island auf den ersten Kilometern entstanden: eine tolle Lichtstimmung

    Wenn dich der erste Abend mit so einem Sonnenuntergang verwöhnt, weisst du: Es könnte schlimmer sein!

    Sonnenaufgang am vereisten Kirkjufell im Winter

    Die oberen Wasserfälle am Kirkjufell bei Sonnenaufgang. Was man auf diesem Foto nicht sieht: Rund ein Dutzend internationaler Landschaftsfotografen rechts und links von uns. Beliebte Spots sind eben gefragt.

    Die unteren Wasserfälle am Kirkjufell im Winter

    Und hier noch die Sicht an den unteren Wasserfällen rund eine halbe Stunde nachdem das obere Foto entstand.

    Kirkjufell als Filmlocation von Game of Thrones

    Eine Scene aus „Game of Thrones“, die am Kirkjufell gedreht wurde. (Screenshot: www.mustsee.is)

    Spikes? Ohne bist du aufgeschmissen!

    Unser nächstes Ziel ist ein eher unbekannter Wasserfall auf der dünn besiedelten Snæfelsness Halbinsel: der Svöðufoss/Svodufoss, den Holger irgendwann beim Googeln fand. Warum man diesen eindrucksvollen Wasserfall nur in wenigen Reiseführern findet, erschließt sich uns schnell. Während die bekannten Spots gut mit dem Auto erreichbar sind, verlangt der Svöðufoss nach einer „Eintrittskarte“. Um ihn aus der Nähe betrachten zu können, müssen wir über Stock und Stein. Der Weg ist nicht weit aber mühsam. Und das wissen wir von unserem letzten Aufenthalt: Spikes an den Schuhen sorgen nicht nur für sicheren Tritt, sondern oft für die grundsätzliche Möglichkeit, die rutschigen Eispartien überhaupt bewältigen zu können. Viele Fotos wären mit normalem Schuhwerk nicht möglich gewesen. Ja, der Satz: „Spikes? Brauchen wir hier nicht!“ ist sogar unser Running Gag in Island, weil aus der Ferne betrachtet vieles recht harmlos aussieht, wir aber häufig nach kurzem Weg eines Besseren belehrt werden und die Schuh-Schneeketten doch auspacken müssen.

    Auch das gehört bei einer Fotoreise Island dazu: Über Stock und Stein zum Fotospot

    Das Gute liegt nicht immer nah! Jetzt bloß nicht reinfallen – auf dem Rücken befindet sich Foto-Equipment im Wert vieler Tausend Euro… (Foto: Holger Kröger)

    Graufilter Fotografie am Fusse des Svodufoss in Island

    Am Fuße des eindrucksvollen Svöðufoss. Wer hier steht, will sich den Blick vom oberen Rand des Wasserfalls nicht entgehen lassen. Ergo: Let’s go bergauf! 

    Bei diesem Foto des Svodufoss kamen ein Grauverlauffilterfilter und der Lee Little Stopper zum Einsatz

    Geschafft! Die Gischt des Wasserfalls sorgt für allerlei Vereisungen auf der Wind zugewandten Seite.

    Selfie beim Fotografieren in Island

    Believe in your Selfie! Meine vor einigen Jahren neu erworbene Höhenangst macht mir oft zu schaffen bei dieser Fotoreise nach Island. Hier kauere ich einen Meter vor dem Abgrund hinter meiner Kamera und habe mich minutenlang nicht getraut wieder aufzustehen. (Handyfoto)

    Eisfläche oberhalb des Svodufoss in Island

    Wer dieses riesige vereiste Feld am oberen Rand des Svöðufoss nicht gesehen hat, kann die Ausmaße nur schwer einschätzen.

    Spikes waren auf dieser Eisfläche beim Fotografieren unverzichtbar

    Ohne Spikes an den Schuhen wären viele Fotospots für uns nicht erreichbar gewesen.

    Eis wohin das Auge blickt - dafür unternimmt man eine Fotoreise im Winter nach Island

    Eis – wohin das Auge blickt!

    Die Gischt des Wasserfalls führte zu bizarren Eisskulpturen

     

    Das „Must see“ auf unserer Island Fotoreise: Arnarstapi auf der Snæfelsness Halbinsel

    Nun zieht es uns in den kleinen Fischerort Arnarstapi. Hier haben wir ein kleines Problem: Das Wetter ist für eindrucksvolle Fotos zu gut! Klingt verrückt, ist aber so. Die zerklüfteten Felsvorsprünge, Inseln und der offene Atlantik stellt man sich als Fotograf ruppig, unwirtlich und mit dramatischen Wolken vor. Uns präsentiert sich aufgrund des ablandigen Windes spiegelglatte See, blauer Himmel und Sonnenschein, was eher zum Palmenstrand in der Karibik als zu der herben Landschaft Islands gepasst hätte. Sei’s drum – du kannst halt nicht alles haben. Und überhaupt: Polarlichter (Aurora borealis) stehen ja auch noch auf unserer Wunschliste und die sind eben nur bei freiem Himmel zu sehen. Theoretisch – praktisch bleiben uns die farbenprächtigen Sonnenstürme die meiste Zeit verwehrt. Dazu im zweiten Teil mehr… *zwinker

    Der Felsbogen bei Arnarstapi mit Sonnenstern

    Ein Bild, das ich mit Selbstauslöser aufgenommen habe. Hätte mich jemand dabei beobachtet, hätte man mich für einen ziemlich schrägen Typen gehalten: Kamera aufbauen, Timer-Auslöser einstellen, im Affenzahn auf den Torbogen rennen und bei einer Sekunde Belichtungszeit gaaanz still halten. Weil das nicht auf Anhieb klappt, musste ich die Prozedur etwa ein Dutzend Mal wiederholen… Wer denkt da nicht: „Hat der sie nicht alle?“

    Das meistfotografierte Haus auf der Snaefelsness Halbinsel bei Arnarstapi

    Wie sehr hätte ich mir hier eine neblig-trübe Suppe statt des Sonnenscheins gewünscht… Naja, ist ja trotzdem ganz hübsch geworden.

    Fotoreise Island – Fotograf vor eindrucksvoller Kulisse

    Bitte recht freundlich! Holger auf einer Bergkuppe an dem zerklüfteten Uferabschnitt in Arnarstapi.

    Die schwarze Kirche in Búðir

    Was mich echt anmacht, sind Kirchen. Ich mag einfach das Sakrale. In seinem Prunk genauso wie in seiner Schlichtheit. Und in Sachen Schlichtheit ist die berühmte schwarze Kirche von Búðir natürlich ein Muss. Auch hier finde ich den Sonnenschein nicht ganz passend und hätte mir die Kirche vor mystisch-wolkenverhangenem Himmel gewünscht und eine spätere Ausarbeitung der Fotos in düsterem Schwarz-Weiß. Wir halten uns gut zwei Stunden an der Kirche auf, was zu ganz unterschiedlichen Bildergebnissen führt. Wolken hin, Sonnenschein her. Ich sag’s mal hanseatisch zurückhaltend: Am Ende bin ich gar nicht mal so unzufrieden mit den Fotos der Kirche.

    Schwarze Kirche in Budir, schwarzweiss

    Ein Schwarzweiss-Foto von der Kirche schwebte mir im Kopf umher. Allerdings eher bei dramatisch bewölktem Himmel als im Gegenlicht der untergehenden Sonne.  

    Die schwarze Kirche bei Budir in der untergehenden Sonne mit reichlich Lens flares im Bild

    Die sonst so gefürchteten Lens Flares finde ich bei diesem Foto sehr passend und konnte sie bewusst einsetzen.

    Black church in Budir im letzten Licht

    Dieses Foto kam bei Facebook sehr gut an, wo ich kürzlich vier unterschiedliche Bilder der schwarzen Kirche gezeigt habe.

    Kolufossar – wenn du hier runterfällst, bist du tot!

    Nur einen Tag vor Abreise fand ich zufällig das Foto eines Wasserfalls im Internet, von dem ich zuvor nie etwas gehört hatte: der Kolufossar. Nimmt man es genau, handelt es sich bei diesem eindrucksvollen Katerakt um mehrere aufeinanderfolgende Wasserfälle, die gut 8 Meter in die Tiefe führen. So ist es bei Wikipedia zu lesen: Der Fluss Víðidalsá erodierte die Schlucht Kolugil und stürzt hier über die drei Wasserfälle Efrifoss („Oberer Wasserfall“), Kolufoss („Wasserfall der Kola“) und Neðri-Kolufoss („Unterer Wasserfall der Kola“). Auch wenn 8 Meter erstmal nicht sehr hoch klingen. Wenn man an den ungesicherten Rändern der Schlucht steht und unten mit ohrenbetäubenden Lärm das Wasser in die Tiefe stürzt, dann weiß man instinktiv: Wenn du hier runterfällst, bist du tot. Aaargh!

    Nichts für Höhenangst - in der Schlucht am Kolufossar gibt es keine Absperrungen

    Jupp, hinter dem Schild geht es einige Meter nach unten…

    Der Kolufossar fällt über insgesamt drei Wasserfälle in die Tiefe

    Hörst du das ohrenbetäubende Rauschen des oberen Teils vom Kolufossar? Ganz schön laut!

    Schon den Fotografen unten rechts am winterlichen Kolufossar erkannt?

    Eine Mischung aus Wasser und Eis – toll! Und: Holger schon auf dem Bild gefunden?

    Langzeitbelichtung am Kolufossar im Winter

    Hochwertiger Leinwand-Druck von dem Fotografen Florian Läufer

    Übrigens: Die schönsten Island-Fotos kannst du direkt auf dieser Homepage als Highend-Druck auf Leinwand, Alu Dibond, Holz, Acrylglas oder Künstlerpapier ordern. Hier geht es direkt in die Galerien: LEINWAND-SHOP

    Wenn dir dieser kleine Reisebericht gefällt, darfst du dich auf den zweiten Teil freuen, den ich in Kürze hier veröffentlichen werde. Darin wird es um einen Basaltfelsen gehen, der nach isländischer Sage ein Troll ist, die Wasserfälle Goðafoss, Aldeyarfoss, Svartifoss (waren super!), Dettifoss und Sellfoss (waren suboptimal), um Islandpferde, das Bergmassiv Vestrahorn, den Diamond Beach (leider fast ohne Diamonds) am Auslauf des Jökulsárlón-Gletschers und natürlich um Polarlichter. Und zu guter Letzt: Um Schnee. Viel Schnee!

    Wenn du den zweiten Teil auch lesen möchtest, dann markiere meine Facebook-Seite mit Gefällt mir – so verpasst du keine Neuigkeiten. Fragen, Anregungen, Kritik? Dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Ich freue mich auf deine Nachricht.

  • Messefotos vom Grill & BBQ Court auf der Internorga 2018

    Messefotos vom Grill & BBQ Court auf der Internorga 2018

    Für das Grill-Kontor Hamburg habe ich schon häufiger fotografiert. Diesmal war ich als Messefotograf auf der Gastronomie-Messe Internorga in Hamburg von dem dynamischen Team um Grill-Kontor-Geschäftsführer Dirk Alberts engagiert worden. Die fotografische Herausforderung ist, trotz Enge, ungünstigen Lichtbedingungen und allerlei Trubel die spannendsten Momente in Form toller Messefotos einzufangen. Unter der Regie des Grill-Kontors Hamburg erwartete das Publikum ein starkes Rahmenprogramm des Grill & BBQ Courts auf dem Freigelände der A-Hallen.

    Messefotos – leicht gemacht dank echter Entertainment-Profis!

    Um ehrlich zu sein: Die Aussteller hatten ihre Präsentationen mit namhaften Größen der Grill-Scene besetzt und die machten mir das Fotografieren einfach – Profis eben! Sterneköche, Fleischkenner, Grillmeister, und, und, und heizten das interessierte Publikum im ursprünglichen Wortsinne ordentlich ein. Es zischte, qualmte und brutzelte auf den Grills und in den Smokern und Öfen. Und der Geruch von frisch Gegrilltem erst… Lecker! Man darf es so sagen: Wem hier nicht das Wasser im Munde zusammenlief, dem war nicht mehr zu helfen.

    Eine kleine Auswahl der Messefotos von der Internorga 2018 zeige ich in diesem Blogbeitrag. Für 2019 also am besten gleich vormerken: Vom 15.3. bis 19.03. findet die Gastronomie-Messe auch im kommenden Jahr wieder statt und ganz sicher wird das Grill-Kontor Hamburg wieder in Zusammenarbeit mit dem Team von Partyrent die Schirmherrschaft des Grill & BBQ Coourts übernehmen. Diese Aussteller waren in diesem Jahr dabei:

    Ankerkraut GmbH

    Broil King

    Grill-Kontor Hamburg

    H.C.C. Hanseatic Coffee Company GmbH

    Iron Molly

    Monolith Grill GmbH

    Napoleon Grills

    Otto Wilde Grillers GmbH

    Party Rent Group Bernard & Roes GmbH

    the-Oliveoil.com

    vinzenzmurr Vertriebs GmbH

     

    Guiseppe Messina und Sternekoch Rene Kalobius auf der Internorga Messe in Hamburg

    Ein starkes Team: Koch, Gastro-Coach und Blogger Guiseppe Messina (links) und Sternekoch René Kalobius. Getreu der Devise: „I wanna be your Grill-Instructor!“

    Als Messefotograf bei der Präsentation von Fleischsommelier Christoph Grabowski

    Messefoto von Fleischsommelier Christoph Grabowski auf der Internorga 2018

    Christoph Grabowski – Dieser Mann ist nicht nur diplomierter Fleischsommelier sondern auch ein begnadeter Entertainer. 

    Tolle Messepräsentation von der Hanseatic Coffee Company

    Hmmm…, wie das duftet! Wer Kaffee liebt, kommt an den handgerösteten Kaffeespezialitäten der Hanseatic Coffee Company nur schwer vorbei. 

    Messefoto Detail Ankerkraut GmbH

    Ankerkraut steht für hochwertige Gewürze direkt aus dem Hamburger Hafen. Die Gewürzmanufaktur wurde 2013 gegründet.

    Nils Stallmach von The-Oliveoil präsentiert hochwertiges Olivenöl

    Nils Stallmach präsentiert hochwertiges Olivenöl aus der Region Sparta/Lakonia im Süden Griechenlands, eines der berühmtesten Anbaugebiete für Oliven.

    Das Team vom Grill-Kontor Hamburg auf dem Grill & BBQ Court der Internorga

    Das dynamische Team vom Grill-Kontor Hamburg. Wer mit solchen Leuten zusammenarbeitet, muss sich um gute Laune nicht Sorgen. Keine Angst: Die wollen nur grillen, nicht killen! (Von links: John, Mitch und Marcus. Das ist übrigens DER Marcus von Waterkant BBQ!)

    Freelancer Mitch Hein und Projektmanagerin Vanessa Politz repräsentierten u.a. das Grill-Kontor Hamburg

    Freelance-Koch Mitch Hein hat hier zwei Augen auf Grill-Kontor Projektmanagerin Vanessa Politz geworfen. 

    Rumpsteaks auf einem Monolith Grill

    Mini-Grilltomaten

    Frisch Gegrilltes für die Besucher der Internorga 2018

    Die Verkostungen waren für die Besucher des Grill & BBQ Courts auf der Internorga zweifelsfrei ein echtes Highlight. Der Duft von frisch Gegrilltem überträgt sich bei solchen Messefotos fast bis auf den Bildschirm. Wetten, dass…

    Sollten Sie Interesse haben, Schaffensprozesse in Ihrem Unternehmen, Business-Events oder Ihre Mitarbeiter ins rechte Licht zu rücken, dann nehmen Sie über das Kontaktformular gerne Kontakt zu mir auf. Hier sehen Sie einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK

    Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Aussagekräftige Fotos helfen, Ihr Unternehmen im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von Ihren Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image Ihres Betriebes.