Emma & Eric haben ihre Gartenhochzeit auf dem Land gut geplant und dabei viel Unterstützung aus dem Freundes- und Familienkreis bekommen – klasse! Wenn dann noch das Wetter so perfekt mitspielt wie an diesem Sommertag, darf man getrost von einer perfekten Outdoor-Hochzeit sprechen. Unter uns: Wenn du solch einen großzügigen Garten hast, liegt die Idee mehr als nah, hier auch die freie Trauung UND die fette Party danach stattfinden zu lassen.
Gut vorbereitet und alle haben mit angefasst – so macht man das bei einer Gartenhochzeit auf dem Land! Bald kommen die Gäste…
Im Partyyzelt. Es ist ein heißer Sommertag, deshalb wurde für optimale Belüftung gesorgt.
Tischdeko. Und: Für jeden Gast einen Schnaps!
Die letzten Details werden gerichtet…
Getting Ready auf zwei Etagen
Für mich beginnt die Fotobegleitung dieser Gartenhochzeit auf dem Land mit dem Getting Ready von Emma & Eric. Emma macht sich in der oberen Etage fertig, Eric und seine Jungs im Erdgeschoss. Damit ist sichergestellt, dass sich beide nicht schon vor der Trauung über den Weg laufen. Das funktioniert bestens, sodass es den „First-Look-Überraschungsmoment“ erst beim Einzug der Braut mit ihrem Papa gibt.
Währenddessen: Emma bei der Friseurin ihres Vertrauens – die Mama.
Schminken und Brautkleid anziehen finden dann mit Hilfe von Emmas Trauzeuginnen in der oberen Etage statt.
Es wird!
Wooohooo! Schau dir bitte mal DAS Brautkleid an!
Eine Etage tiefer: Bei Eric helfen Mama und die Jungs. So muss das!
Da kann nix mehr schiefgehen. Gute Vorbereitung ist alles!
Auch nicht schlecht: Manschettenknöpfe mit Namensgravur!
Just Married
Es folgt eine tolle Trauung mit insgesamt vier Trauzeuginnen und Trauzeugen und: drei Blumenkindern in weißen Kleidchen. Doch die kommen erst später zu ihrem Einsatz. Jetzt wird erstmal geheiratet! Die beiden Jawörter sind klar und deutlich ausgesprochen, danach folgen Vermählungskuss und Ringwechsel. Just Married! In den Stuhlreihen sehe ich ausschließlich strahlende Gesichter als Emma & Eric nach den Blumenmädchen ausziehen und die vielen Glückwünsche entgegennehmen.
Trommelwirbel! Die Hochzeitsgäste haben Platz genommen, Bräutigam Eric wartet auf seine Emma.
Zuerst kommen die Trauzeuginnen und Blumenkinder, dann…
…führt Emmas Papa die Braut zu Eric.
Traumwetter bei der freien Trauung.
Die kommen gleich zum Einsatz!
Ringwechsel!
Die besten Blumenmädchen der Welt!
Just Married!
Blumen streuen ist anstrengend – habt ihr fein gemacht!
Gartenhochzeit auf dem Land mit Sommerparty
Bevor Emma & Eric die Hochzeitstorte im großen Festzelt anschneiden, nehmen wir uns zu dritt ein wenig Zeit, um das Hochzeits-Shooting in der unmittelbaren Umgebung zu realisieren. Und da kommt uns die ländliche Naturbelassenheit dieser Gartenhochzeit sehr gelegen. Ein kleiner Bachlauf, ganz viel Grün, hölzerne Türen im Landhausstil – beste Möglichkeiten für die klassischen Paarfotos! (Übrigens: Eine weitere tolle Gartenhochzeit, die ich fotografisch begleitet habe, kannst du dir auf meinem Blog hier anschauen: „Emmelin & Andreas – Gartenhochzeit mit Stil“)
Die Paarfotos können wir in direkter Umgebung machen. Hier haben sich Emma & Eric ein Foto mit dem DIY-Lichtbogen gewünscht. (Was wir am Abend nochmal mit Beleuchtung wiederholt haben.)
Auf der kleinen Bank mit dem Fotoapparat belauscht.
Schön, oder? Die kleine Holzbrücke, die du auf dem vorigen Foto schon im Hintergrund gesehen hast, haben wir hier für ein Bild mit wehendem Schleier genutzt.
Love is in the air.
Der Nachmittag verläuft entspannt-chillig bei dieser Gartenhochzeit auf dem Land. Bei feinstem Sommerwetter wird geklönt, gelacht und mit den Kids gespielt, es werden Reden gehalten und zum Abend ein großes Büfett präsentiert. So lässt es sich heiraten! Mit ihrem Eröffnungstanz im beleuchteten Festzelt führen Emma & Eric in eine fette Sommerparty. Pump up the Volume!
Hochzeitstorte – selbstgemacht von Erics Tante Ellen. Klasse!
Da hatten wir beide die gleiche Idee: Hochzeitstorte fotografieren bevor sie angeschnitten ist.
Und da folgt auch schon der Anschnitt der Torte.
Der Nachmittag ist chillig. Papa angelt mit den Kids im kleinen Bachlauf.
Die jüngere Generation gibt schonmal Gas! Prost!
Zwei, die glücklich sind!
Darf natürlich nicht fehlen: eine Hochzeitszeitung.
Am Abend eröffnen Emma & Eric die Tanzfläche mit dem Hochzeitstanz.
Jaaaa!! Habt ihr toll gemacht!
Das letzte romantische Foto an diesem Abend entsteht nochmal unter dem Lichterbogen.
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Darauf hatte ich mich extrem gefreut: Auf die Strandhochzeit in Schleswig-Holstein von Katherina & André. Und das hat gleich mehrere Gründe. Kennengelernt haben wir uns auf zwei anderen Hochzeiten. Bei beiden(!) war Katherina sogar Trauzeugin, sodass nochmal eine etwas intensivere Verbindung durch damalige Absprachen und gegenseitige Unterstützung besteht. Schon dabei fällt mir auf: Katherina & André sind erkennbar verknallt und haben einen sehr harmonischen Umgang miteinander. Dass ich nun ihre freie Trauung am Strand begleiten darf, macht mich ziemlich happy. Ein ausgeglichenes, glückliches Paar, eine feiererprobte Hochzeitsgesellschaft, blauer Himmel mit Schäfchenwolken und das alles DIREKT am Ostseestrand – mehr geht nicht!
Gleich geht es los! Traurednerin Anne zuppelt noch an den Details und führt später durch die freie Trauung.
Über einen Trampelpfad gelangt die Hochzeitsgesellschaft zur Strandhochzeit von Katherina & André.
Als ich hier den Auslöser tippe, hat Bräutigam André gerade seine Katherina entdeckt, die…
…von ihrem Papa durch die Bankreihen zu André geführt wird. Herzklopfen!
Strandhochzeit in Schleswig-Holstein – eintreffen der Gäste.
André nimmt direkt an der Location „Leuchtturm-Restaurant“ die Hochzeitsgäste in Empfang. Es wird begrüßt, gelacht, geplauscht – man kennt sich. Dann wird’s spannend: Die Gäste lassen sich über einen Trampelpfad zum Ort der Trauung führen. Was für eine Szenerie: Sonnenschein, blaues Ostseewasser, der Küstenstreifen mit Strandhafer bewachsen, im Hintergrund klappern dezent die Takelagen der Segelschiffe im Hafen. Mehr als ein paar Reihen Sitzbänke braucht es in dieser Kulisse nicht. Und jetzt dauert es auch gar nicht mehr lange, da wird auch schon Braut Katherina von ihrem Papa durch die Bankreihen zu ihrem André geführt.
Gleich neben der kleinen Marina in Schlausende (Glücksburg) findet die freie Trauung statt.
Das fiel mir besonders auf: wie harmonisch Katherina & André miteinander umgehen. Sie lächeln sich an, sie küssen sich, sie halten die Hände. Toll!
„Ja, ich will – Prost!“
Traurednerin (und Sängerin) Anne Holmok führt liebevoll durch die Trauungszeremonie. Für mich ist diese offene Strandhochzeit in Schleswig-Holstein aus fotografischer Sicht gleich doppelt wertvoll. Dieses Strand-Feeling an sich ist natürlich schon klasse. Gleichzeitig habe ich aber auch hervorragende Möglichkeiten ganz unterschiedliche Perspektiven zu nutzen. Bevor Katherina & André das doppelte Jawort sprechen wird für jeden noch ein Schnaps verteilt (Und weil Katherina & André Halbgriechin bzw. Halbdäne sind, heißt es: „Prost, Jámas und Skål“), dann kommt der schönste Teil einer jeden Hochzeit: Ringwechsel, doppeltes „Jaaa!“ Und dann wird geknutscht.
Gerade als sich Katherina & André von den Stühlen erheben, verlässt ein Segelboot die Einfahrt des kleinen Hafens.
Vorab aber erstmal: Schnaps! Jeder Gast bekommt einen „Lütten“, erst danach wird der Ringwechsel vollzogen.
Das war herrlich: Als frischgebackenes Ehepaar laufen Katherina & André durch den Spalier ihrer Hochzeitsgäste. Und weil’s so schön war, gleich nochmal und nochmal! So ging es dann dreimal – tolle Stimmung dabei!
Endlich wieder die Sonnenbrille aufsetzen bei der tiefstehenden Sonne!
Begrüßung der Gäste.
„Cheers! Auf uns, auf das Leben, auf die Liebe!“
Die Hochzeitslocation „Leuchtturm-Restaurant“ in Schlausende bei Flensburg.
Finde ich immer super wichtig: die Details einer Hochzeit.
Eröffnungstanz!
„Pump up the Volume!“
Wer wird den Brautstrauss fangen?
Das hätten wir geklärt! Red rules!
Und zu später Stunde: Hochzeitspizza statt Hochzeitstorte!
Den Brauch des gegenseitigen Fütterns übernehmen Katherina & André 1:1 zur Tortentradition.
Hochzeits-Shooting am Strand
Nach dem Auszug der beiden Frischvermählten folgen die offizielle Begrüßung der Gäste, das Abendbüffett, einige Reden und Spiele und natürlich der Eröffnungstanz. Die meisten der hier entstandenen Fotos sind dem privaten Fotoalbum vorenthalten, aber vielleicht kann ich ja mit einer Handvoll Fotoergebnisse ein bisschen was von dieser tollen Party der Strandhochzeit in Schleswig-Holstein auf den Bildschirm transportieren.Zu guter Letzt zeige ich noch eine kleine Bildauswahl vom Hochzeits-Shooting am Strand bei tollem Licht am frühen Abend.
Das Paarshooting von Katherina & André können wir in der frühen Abendsonne durchführen. Bestes Licht! Da freut sich das Fotografenherz! Übrigens: Das andere Ufer ist schon Dänemark.
Love is all around!
„Guck mal, der Ehering!“
Partner in crime!
Am anderen Ufer siehst du Dänemark!
Paparazzo beim Paarshooting.
Licht, Licht, Licht – und Liebe! Darum geht es in der Hochzeitsfotografie.
Cheers!!!
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Eine Hochzeit im Freien ist eine außergewöhnliche Möglichkeit, seine Naturverbundenheit ganz individuell zum Ausdruck zu bringen. Hier im Norden ist das zwar immer so eine Sache mit dem Wetter, Carina & Mareike haben sich als waschechte Küstenkinder aber eine Kieler Hochzeit unter (fast) freiem Himmel im Gildepark zugetraut. „Wird schon alles klappen!“ sagt Carina und sollte recht behalten. Bei angenehm warmen Sommertemperaturen geben sich die beiden erkennbar Verliebten das Jawort in der sattgrünen Baumallee dieser kleinen Kieler Oase.
First Look
Doch so weit sind wir noch nicht. Bevor die Hochzeit im Freien beginnt, möchten Mareike & Carina mit einem, vom späteren Trubel losgelösten First Look-Moment, in den Tag starten. Außer den Trauzeuginnen und Trauzeugen und mir sind zu diesem Zeitpunkt noch keine weiteren Gäste auf dem Parkgelände. Das erste Aufeinandertreffen von Mareike & Carina in ihren weißen Brautkleidern wird also ein sehr persönlicher und (be-)rührender Moment. Ich liebe es, als Hochzeitsfotograf diese bedeutungsvollen Momente zurückhaltend auf meine Speicherkarten zu bannen. Oft sind es nur wenige Minuten, die den First Look zu einem sehr, sehr spannenden, emotionalen und häufig auch wortlosen Moment machen. Liebe und Verbundenheit braucht halt keine Erklärungen – man spürt sie.
„Schön die Augen zulassen!“ Die ersten Meter zum First Look wird Mareike noch begleitet…
In sicheren Händen.
Dies ist der Moment, in dem Mareike & Carina das erste Mal ihre Augen öffnen und sich gegenseitig im weißen Brautkleid sehen.
Schön!
Man darf es so sagen: Es sind Emotionen im Spiel – reichlich!
Verliebt, verlobt und gleich: verheiratet!
Hochzeit im Freien – es geht los
Inzwischen sind die geladenen Gäste eingetroffen und nehmen Platz auf den Sitzbänken unter dem Blätterdach der Lindenallee – eine traumhafte Szenerie. Durch die Zeremonie führt die super-herzliche Traurednerin Lena, die gleichzeitig eine Freundin aus der Schulzeit ist. Persönlicher kann eine Hochzeit im Freien kaum sein! Und das empfindet auch die Hochzeitsgesellschaft so. Nicht wenige Gäste sind zu Tränen gerührt und holen die Taschentücher hervor. Allerdings: Die Fotos der Freunde und Familien sind eher für das private Fotoalbum bestimmt, hier zeige ich überwiegend Bildergebnisse des ausgesprochen lieben Brautpaares. Enjoy!
Die Hochzeitsgesellschaft wartet, gleich beginnt Carinas & Mareikes Einzug.
Hochzeit im Freien. Die Freie Trauung findet in der 100-jährigen Lindenallee des Gildeparks in Kiel statt.
Sängerin Vivien Charlene kenne ich bereits von einer anderen Hochzeit, heute schafft sie es mit der Gitarrenbegleitung von Tobias Böteführ ein weiteres Mal, bei einer ganzen Hochzeitsgesellschaft für Gänsehaut zu sorgen. (Mehr von Vivien: www.viviencharlene.de)
„Halt meine Hand!“
Tolle Idee: Als kleinen symbolischen Akt pflanzen Carina & Mareike während ihrer Hochzeit im Freien gemeinsam einen Zitronenbaum.
Jetzt wird es rrrrichtig gefühlig. Mareike & Carine geben sich ihr Eheversprechen.
Es ist mucksmäuschenstill, als sich die beiden nach dem Eheversprechen (lange) umarmen.
Traurednerin Lena führt ausgesprochen herzlich durch diese Hochzeit im Freien – toll! Schau dir bei Interesse gerne ihr Instagram-Profil ausliebe_freietrauungen an.
Der Ringtausch.
…und ein laaanger Kuss!
Nach dem Auszug: „Ihr dürft jetzt gratulieren!“ Mama und Papa sind die Ersten – wer sonst?
Familie & Freunde sind etwas Schönes!
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Eine Hochzeit im Schloss Bothmer ist schon eine besondere Sache. Lisa & Hendrik haben sich schon lange vor ihrer kirchlichen Trauung mit der Auswahl einer geeigneten Hochzeits-Location beschäftigt und sich schlussendlich für dieses mehrflügelige Schloss in Mecklenburg-Vorpommern entschieden – gute Wahl! Dass am Tag der Hochzeit im Schloss Bothmer die umfangreichen Umbauarbeiten gerade fertiggestellt sind und auch noch traumhaftes Sommerwetter herrscht, verleiht dieser Hochzeitsfeier sicherlich die Auszeichnung als Traumhochzeit.
Hochzeitsshooting in der barocken Schlossanlage von Schloss Bothmer
Bevor es aber in die barocke Schlossanlage geht, geben sich Lisa & Hendrik in einer kleinen Dorfkirche das Jawort. Hier beginnt auch meine fotografische Begleitung, die bis zum Eröffnungstanz am Abend andauert. Apropos: Regelmäßige Besucher meines Blogs kennen vermutlich meine bildintensiven Beiträge ganz unterschiedlicher Hochzeiten, die ich hier immer mal wieder zeige und bei denen das Storytelling im Fokus steht.Von dieser Hochzeit im Schloss Bothmer gehören jedoch die allermeisten Fotoergebnisse ins private Familienalbum von Lisa & Hendrik und nicht ins Internet. Dennoch kann und darf ich eine selektive Auswahl der kirchlichen Trauung und des Paarshootings hier auf meinem Blog zeigen – klasse. Ich nutze die Gelegenheit, hier und da etwas zur Entstehung der Bilder aus fotografischer Sicht zu erzählen. Voilá, hier siehst du einige Eindrücke dieser außergewöhnlichen Hochzeit:
Wenn man von einer „Dorfkirche“ spricht, denkt man immer an kleine, pittoreske Bauten. Von wegen – ganz schön groß!
Bevor ich als Fotograf eine Hochzeit begleite, versuche ich immer (sofern es der Zeitplan hergibt) die geschmückte Kirche samt einiger Details zu fotografieren. Hier hat alles geklappt.
Das Ringkissen liegt auch schon bereit.
Spannender Moment: Während die Hochzeitsgesellschaft längst auf den hölzernen Kirchenbänken Platz genommen hat, wagt Bräutigam Hendrik einen letzten Blick auf die Uhr.
Und da kommt auch schon Braut Lisa, die hier gleich von ihrem Papa zum Altar geführt wird.
Symbolische Sandzeremonie beim Traugottesdienst: Lisa & Hendrik schütten gemeinsam verschiedenfarbigen Sand in ein Glas, der die untrennbare Verbundenheit versinnbildlichen soll.
Sieht klasse aus, oder? Für dieses Foto habe ich im Nachgang eine herzförmig angeordnete Lichterkette im Hintergrund platziert, die nun mit edler Hintergrundunschärfe diffus abgebildet wird. Da freut sich das Fotografenherz! Übrigens: Die Hintergrundunschärfe wird bei jedem Objektiv anders dargestellt. Wir Fotografen nennen diesen Effekt „Bokeh“ und wählen danach unsere Objektive aus. Man darf es so sagen: Das hier verwendete Objektiv (Sigma ART 85mm f/1.4 DG DN) hat ein schönes Bokeh!
Beeindruckende Kulisse!
Der Ringwechsel.
Körbchen mit Rosenblättern für die Blumenkinder beim Auszug.
Das Brautpaar-Shooting
Die Festonallee mit ihren 69 Linden lenkt den Blick direkt auf Schloss Bothmer und ist ein Paradebeispiel von barocker Inszenierung. Klar, dass sich Lisa & Hendrik hier einen Teil ihrer Paarfotos gewünscht haben.
Team Lisa & Hendrik!
Etwas weiter ausgeholt: Vor einer Hochzeitsbegleitung treffe ich mich einige Tage zuvor mit jedem Brautpaar vor Ort, damit wir sowohl die Vorgehensweise als auch die Fotospots gemeinsam (!) besprechen können. Die weiße Bank am von Seerosen bewachsenen Teich war ein Wunschspot von Lisa & Hendrik. Diese drei Fotos zeigen ganz gut, was man als Fotograf durch Perspektive und Bildausschnitt herausholen kann – und es sind noch mehr Bilder an dieser Stelle entstanden.
Na klar, selbstverständlich sind auch in den Räumen von Schloss Bothmer einige Hochzeitsfotos entstanden! Großes Lob an die Mitarbeitenden der Schlossanlage, die uns (nicht nur) beim Paarshooting in jeglicher Hinsicht unterstützt haben.
Belauscht!
Übrigens: Timing ist kein Zufall! Dass wir genau dieses Foto abends gegen 21 Uhr im Licht der hinterm Schloss untergehenden Sonne machen werden, haben wir bereits einige Tage zuvor geplant. Mithilfe einer Sonnenstands-App ermittelte ich vorab den Zeitpunkt, zu dem die Sonne gerade eben noch über das Schlossdach scheint. (Und sie scheint wirklich! Hätte ja auch regnen können… Aaargh!) Als es soweit ist, bitte ich Lisa & Hendrik zwischen Hauptgang und Dessert für einige Minuten auf die Schlosswiese. „KLICK!“ – Foto im Kasten. Heiraten ist toll, fotografieren auch!
Ach so, nur für den Fall, dass jemand ruft: „Ist da nicht ganz schön viel Photoshop im Spiel?“ Dazu sage ich: „Nope!“ Meine Maxime ist, dass ich bestmöglich fotografiere und die Bildbearbeitung lediglich zur Unterstützung, aber niemals als Entstehungs-Tool verwende. Ich habe ja noch zu Analogzeiten gelernt, wo du mangels Photoshop gut fotografieren MUSSTEST. Hier siehst du das unbearbeitete Bild direkt auf dem Kameradisplay:
Der Abend
Ein Brautstrauss aus roten Rosen – toller Kontrast zum Parkettboden. Fast so als würden die Blüten von sich aus leuchten.
Hier wird gefeiert! Die Orangerie im Schloss Bothmer.
Wenn ich eine Hochzeitsreportage erstelle, nutze ich die Zeit des Dinners immer für diverse Detailfotos. Die Location an sich, vor der Tür spielende Gästekinder, die Trauringe, den Brautstrauss – all das. Hier hat mich die tolle Pop-up Karte auf dem Geschenketisch fasziniert.
Erleuchtet!
Und noch ein weiteres Beispiel zu meiner fotografischen Vorgehensweise bei einer professionellen Hochzeitsbegleitung. Rund zwei Wochen vor einer Hochzeit beginne ich damit, mich intensiv mit ihr zu beschäftigen. Dass ich mir die Orte, an denen ich später fotografiere, vorab zum „eingrooven“ und zur Ideenfindung anschaue, habe ich weiter oben beschrieben. Dabei mache ich dann meist allerlei schnelle Handyfotos als Reminder, um diese Motive dann am Tag der Hochzeit mit professionellem Equipment „in gut“ zu fotografieren. Bei dem Gebäudeteil des Festsaals fiel mir die Spiegelung im Schlossgraben und das Blätterdach mit seiner dreieckigen Öffnung für den Turm auf. Was aus der Idee vom Handyfoto (oben) dann mittels „richtiger“ Kamera in Sachen Atmosphäre tatsächlich geworden ist, siehst du unten.
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Magalie & Martin haben sich bei ihrer Hochzeit in Lübeck zunächst in der Kirche Stockelsdorf das Jawort gegeben und danach eine ausgelassene Hochzeitsparty im Forsthaus Waldhusen gefeiert. Was für eine tolle Kombination! Und was mir zusätzlich gefallen hat: Dass Magalie & Martin ein so nettes, offenes und chilliges Hochzeitspaar sind! Schon bei unserem ersten Kennenlerntreffen, etliche Monate vor der Hochzeit, dachte ich: „Die mag ich!“ Und so blieb es dann auch.
40 Meter ist der schlanke Turm der Kirche Stockelsdorf hoch und überragt damit die umgebenen Häuser der Ortschaft – imposant.
Ich liebe diese hölzerne Decke der Stockelsdorfer Kirche.
Tolle Pastorin in der Kirche Stockelsdorf
Ich gestehe: Vor JEDER Hochzeit bin ich als Hochzeitsfotograf immer selbst ein bisschen aufgeregt. Klappt alles? Kriege ich alle Wunschfotos? Nichts vergessen? Wie ist die Hochzeitsgesellschaft so?
Wie immer bin ich der Erste an der Kirche. Bei der Anfahrt plane ich grundsätzlich auch einen möglichen Verkehrsstau mit ein. Gibt es keinen (wie heute), bin ich also seeehr zeitig vor Ort. Ich stelle mich Pastorin Almuth Jürgensen vor und frage nach Verhaltensregeln während der Trauzeremonie. Auch hier: nett, offen, chillig! „Machen Sie ruhig!“ ist ihre lächelnde Antwort. Halten wir also fest: Pastorin Jürgensen mag ich auch!
Die Hochzeit in Lübeck beginnt
Die Hochzeitsgesellschaft trudelt nach und nach ein, ich halte die Ankunft mit dem Fotoapparat fest. Da kommt auch schon Bräutigam Martin. Hier ein Plausch, da eine Begrüßung – dann stellen sich die Gäste im Spalier vor die eindrucksvolle Kirche Stockelsdorf für diese Hochzeit in Lübeck. Jetzt wird es spannend. Braut Magalie wird von ihrem Papa bis zum Spalierende gebracht, hier ihrem Gleich-Ehemann Martin übergeben, damit sie nun gemeinsam durchs Spalier in die Kirche einziehen können. Ein toller Moment!
Ein langer, gerade Gehweg führt direkt auf die Kirche zu. Magalie wird von ihrem Papa bis kurz vor die Kirchentüren begleitet und dort an ihren Martin übergeben. Da darf das Herz schonmal klopfen!
Pastorin Almuth Jürgensen führt durch den Traugottesdienst.
Stehend am Altar – der große Moment!
Ringwechsel
Ja, sie wollen beide! Ein langer, leidenschaftlicher Kuss folgt.
Ein Kuss, für den man beide Hände braucht!
Das fast 15 Meter hohe Kirchenschiff ist ist eine mächtige neugotische Konstruktion und verleiht dieser kirchlichen Hochzeit in Lübeck einen prächtigen Rahmen. Als es zum Jawort, Kuss und Segen kommt, mache ich lautlos Fotos, Fotos, Fotos. Jedenfalls: Dass sich da zwei ganz dolle lieben, ist zu jeder Sekunde spürbar – klasse! Beim Auszug werden Blumen gestreut, dann – out of the blue – fällt Martin seiner Braut Magalie um den Hals und gibt ihr einen innigen Kuss. Sicher ist sicher, falls der nach dem Ringtausch nicht ausgiebig genug war. Sowas finde ich als Fotograf ja immer klasse!
Das kam überraschend: Beim Auszug aus der Kirche wird nochmal geknutscht. Ich bin mega happy, dass ich diesen Moment einfangen konnte.
Glückwünsche, die von Herzen kommen!
Hochzeitsparty im Forsthaus Waldhusen
Im Konvoi geht es zum Forsthaus Waldhusen. Von hier verabschieden wir drei uns für das Paarshooting an der Trave, die Hochzeitsgesellschaft trinkt derweil ein Gläschen Sekt im Garten des Forsthauses. Und auch wenn ich das schon bei einem vorigen Blogbeitrag einer Hochzeit in der gleichen Location schrieb: Das Forsthaus Waldhusen ist wirklich ne Wucht als Hochzeitslocation – das darf man ruhig zweimal schreiben!
Schau dir bitte diese Lage für unser Paarshooting dieser Hochzeit in Lübeck an! Einige Tage vor der Hochzeit haben wir diesen Bereich bereits einmal zu dritt begutachtet, um für das Brautpaar-Shooting gut vorbereitet zu sein. Schon da hat es ordentlich im Auslösefinger gekribbelt! Ich bin ja immer der Typ: „Plane, was du planen kannst und lass‘ dir gleichzeitig Raum für Freestyle“. Was mit Freestyle-Fotografie gemeint ist, siehst du beim letzten Foto dieses Beitrags.
Life is a beach!
Liebe!
Beim Paarshooting passt alles: Location, Wetter und natürlich: Magalie & Martin; ein besonderes Paar!
Auf Händen tragen.
„Mach nochmal den Kuss aus der Kirche, Martin!“ Und das macht er dann auch – schööön!
Von nun an folgt ein toller Moment auf den nächsten. Begrüßung der Gäste, Spiele, Grillbüfett, Hochzeitstorte und schließlich: der Eröffnungstanz. Allerlei tolle, spannende, lustige, emotionale und aufregende Gelegenheiten, Emotionen in Form millionenfacher Pixel auf die Speicherkarten zu bannen. Einen klitzekleinen Teil der großen Bilderstrecke siehst du hier:
Ankunft im Forsthaus Waldhusen. Sieht prima aus, oder? Und es geht noch besser: Das gleiche Foto habe ich ein weiteres Mal zur „Blauen Stunde“, also in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Nacht, geschossen und am Ende dieses Beitrags platziert.
Passen ausgezeichnet zusammen: Gänseblümchen und weiße Papierherzchen! Es sind die Kleinigkeiten, die häufig für den großen Unterschied sorgen.
Oha! Schon bei der Ankunft auf dem Parkplatz ist klar: Das geht ab heute! Party Hard!
Begrüßung der Gäste.
Hier ist Feuer im Spiel!
Anschnitt der Hochzeitstorte.
Die Frage ist ja immer: Wer hat die Hand oben beim Tortenanschnitt? Ein Unentschieden ist es in diesem Fall nicht.
10 Minuten später…
Das berühmte Schuhspiel mit den frechen Fragen. Was könnte hier gefragt worden sein, wenn zweimal der Brautschuh hochgehoben wird?
Der Eröffnungstanz
Der Eröffnungstanz – für mich aus fotografischer Sicht immer eines der Highlights jeder Hochzeit.
Wenn DAS mal kein toller Abschluss des Hochzeitstanzes ist! „It’s my life, it’s now or never!“
Meanwhile… Trauzeuge Björn war für mich als Hochzeitsfotograf eine gute organisatorische Unterstützung an diesem Tag. Das mit dem Küssen hat er sich aber bestimmt nicht erst heute von Magalie & Martin abgeguckt.
Für eine Traumhochzeit brauchst du eine Traumlocation. Voilá!
Was ich weiter oben mit „Freestyle“ meinte? Das hier! Magalie & Martin sind große Star Wars-Fans. Abends kommt Bräutigam Martin überraschend mit den zwei Lichtschwertern auf mich zu: „Können wir damit ein Foto im Garten machen? Da ich eh oft mit zusätzlichen kabellos gesteuerten Blitzgeräten arbeite, haben wir drei davon mit in den Garten genommen, die Lichtschwerter eingeschaltet und knapp zehn Minuten später hatten wir dieses Foto in verschiedenen Varianten auf die Speicherkarte gebannt. Für „mal eben zwischendurch“ jetzt nicht sooo schlecht, oder?
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Die Hochzeit im Forsthaus Waldhusen von Marie & Tim war ein rundum gelungenes Event. Für Marie & Tim und für mich als Hochzeitsfotograf begann der aufregende Tag bereits am Mittag mit dem Getting Ready und dem anschließenden First Look-Moment am Hemmelsdorfer See. Drehen wir die Uhr also zunächst ein Stückchen zurück.
Getting Ready fotografieren
In einer kleinen Ferienwohnung findet das Getting Ready von Braut Marie statt. Mit dabei: Mama Sabine, sowie die beiden Trauzeuginnen Janika und Johanna. Später wird noch Bräutigam Tim mit seinen Jungs dazustoßen. Dann wird es besonders spannend! Weil: Sehen dürfen sich Tim & Marie in dem kleinen Ferienhaus VOR dem etwas später geplanten First Look-Moment am Hemmelsdorfer See natürlich nicht. Alles geht gut und auch die Stimmung ist gelöst – so soll es sein. Ich beobachte und fotografiere in dieser frühen und immer sehr spannenden Phase, die eine Hochzeitsfeier perfekt einleitet.
Getting Ready in der Ferienwohnung – aufregend!
Voll lieb: Johanna und Janika haben ein Geschenk für Marie vorbereitet. Gleich wird es überrreicht!
„Schau mal, wir haben hier was für dich, Marie!“
Beweisfotos vom Junggesellinenabschied!
Mit der Kamera belauscht: Mama Sabine knöpft Marie das Hochzeitskleid zu.
Schau dir bitte dieses Hochzeitskleid an! Ein Traum!
Die Ringe
Nun kommen auch Bräutigam Tim und seine Jungs Niklas und Tom hinzu. Höchste Geheimhaltungsstufe: Auf GAAAR keinen Fall dürfen sich jetzt Marie & Tim zufällig in der Frienwohnung sehen, bevor der First Look-Moment am Hemmelsdorfer See stattfindet!
Bei den Männern geht’s immer ein bisschen schneller zu. Krawatte zurechtzupfen, nen Lütten aus der Pulle – fertig!
Richtig gut – Manschettenknopf mit Gravur.
Cheers!
First Look am Hemmelsdorfer See
Nimmt man es genau, ist der First Look am Hemmelsdorfer See eher ein Second Look. Marie & Tim hatten bereits im Winter 2022 standesamtlich geheiratet und auch hier begleitete ich die beiden Verliebten mit der Kamera. Schon damals gab es einen First Look-Moment, nur ohne „richtiges“ Brautkleid. Wenn du einen Blick in die schneereichen Bilder dieser Winterhochzeit werfen möchtest, dann klicke hier: Winterhochzeit in Eutin
Bevor es in die Kirche und später zur Hochzeit im Forsthaus Waldhusen geht, haben sich Marie & Tim Norddeutschlands schönsten Steg am Hemmelsdorfer See für das erste Aufeinandertreffen und das Paarshooting ausgesucht – ein wirklich toller Ort! Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und: der Wind weht! Und zwar kräftig, wir sind ja nahe der Küste. Um ehrlich zu sein: Starker Wind kann bei einem Outdoorshooting sehr störend sein. Einerseits. Andererseits sorgt eine Brise aber auch für ein im Wind wehendes Brautkleid. Wir Drei sind uns nicht sicher, ob Vor- oder Nachteile überwiegen. Egal, man kann es ja nur nehmen, wie es ist. Ich bin jedenfalls sehr happy mit den Bildergebnissen.
Guck mal, dort hinten am Steghaus: Tim wartet auf seine Marie.
Da kommt sie auch schon mit wehendem Brautkleid. Dieses Foto mag ich sehr!
Marie tippt Tim auf die Schulter. Dieser First Look-Moment ist auch für mich als Hochzeitsfotograf immer ziemlich spannend.
Love is in the air!
Glück!
Aus dem First Look wird nahtlos ein Brautpaar-Shooting auf dem tollen Steg am Hemmelsdorfer See.
Hübsches Paar, gell!?
Es wird spannend – die kirchliche Trauung
In der kleinen Dorfkirche kommt nun endlich der große Moment – das Jawort! Tim wird seine Marie gleich am Altar in Empfang nehmen, die wird von ihrem Papa durchs Kirchenschiff nach vorne begleitet. Gleich zu Beginn wird das Lied „Kleiner Finger Schwur“ (Florian Künstler) live von einer Sängerin gecovert. So hatten es sich Marie & Tim gewünscht. Man darf es so sagen: Es wird emotional. Die beiden später folgenden Eheversprechen unterstreichen dies noch einmal, dann werden Ringe getauscht und es folgt ein langer Vermählungskuss. Nach: „Ja, ich will!“ Nun: „Just Married!!!“ Woohooo!
In dieser kleinen Dorfkirche wird gleich geheiratet. Bevor die Braut kommt, geht die Hochzeitsgesellschaft ins Innere der Backsteinkirche.
Und da kommt auch schon Braut Marie, die…
…von Johanna und Janika mit Schleier und Brautstrauss in Empfang genommen wird.
Die Kirchenglocken läuten!
Tim strahlt!
Für dieses Foto zu Beginn der Trauzeremonie musste ich eine schmale, spiralförmige Steintreppe hinauf zur Empore steigen. Die Treppe gefiel mir und ich speicherte sie mir als möglichen Fotospot für ein schnelles Foto mit Marie & Tim nach der Hochzeit im Hinterkopf ab. Was dabei herausgekommen ist, siehst du etwas weiter unten.
Marie & Tim verlesen ihr Eheversprechen.
Und jetzt: der Ringtausch!
„Das Paar darf sich jetzt küssen!“ Machen sie dann auch!
Frisch verheiratet!
Und hier noch das fixe Paarfoto von der Wendeltreppe hinauf zur Empore der Kirche. Hat was, oder?
Die Hochzeit im Forsthaus Waldhusen
Bei feinstem Wetter geht es nun mit der Hochzeitsgesellschaft in diese schnuckelige Location „Mein Forsthaus Waldhusen“, um hier in der liebevoll hergerichteten Kate und dem angrenzenden Garten ausgiebig zu feiern. Der Anschnitt der Hochzeitstorte geschieht unter freiem Himmel, dann folgen ein exzellentes Grillbüfett und eine ausgelassene Hochzeitsparty. Ein toller Tag, alles richtig gemacht!
Offizielle Begrüßung der Hochzeitsgesellschaft im Forsthaus Waldhusen in der späten Nachmittagssonne.
Hier lässt sich feiern!
Der Anschnitt der Hochzeitstorte findet im Garten statt. Schön, wenn das Wetter so mitspielt!
Trauzeugin Janika hält eine ausgezeichnete Rede und zeigt dabei immer wieder Fotos aus vergangenen Tagen herum. Eine toller Freundschaftsbeweis.
Lustig ist’s!
„Daaaanke, Janika!“
Ist das nicht…? Ist ER es tatsächlich selbst? Jau, er ist es: Florian Künstler himself singt live sein Lied „Kleiner Finger Schwur“ auf der Hochzeit von Marie & Tim. Haben Mama und Papa organisiert!
Guck in die Augen von Marie und du weißt: Überraschung offensichtlich gelungen!
Eröffnungstanz!
Erst die Pflicht, jetzt die Kür: Dance-Performance auf hohem Niveau!
Es ist Nacht geworden bei dieser Hochzeit im Forsthaus Waldhusen. Ich schieße dieses letzte Foto und leite den Feierabend ein…
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Eine Fotoreise auf die Isle of Skye – längst überfällig! Ich mag es, wenn es beim Reisen wie im Fantasy-Movie aussieht. Also rau, ungemütlich, zerklüftet, stürmisch, regnerisch. Wenn es dann soweit ist und man seine Komfortzone auf diversen Hikes zurückgelassen hat, tut’s auch mal ein bisschen weh. Dann liegst du abends im Bett und kannst das „Autsch!“ gar nicht zu Ende denken, weil du längst eingeschlafen bist. Apropos: In keiner unserer acht Nächte schlafen wir länger als sechs Stunden, manchmal nur drei. „Alles für’s Foto!“ lautet mal wieder unser manisches Mantra, dem wir bei dieser Fotoreise auf die Isle of Skye alles weitere unterordnen.
Ganz von vorne: Mit von der Partie ist (natürlich) wieder Holger Kröger. Seit 2016 ist es unsere Tradition, einmal im Jahr eine gemeinsame Fotoreise zu unternehmen. Nach Island, Färöer, Norwegen, Madeira, Tirol; diesmal also auf die Isle of Skye im Norden Schottlands. Es ist ein ausgesprochen ikonischer Ort, der uns beiden viel bedeutet und unseren fotografischen Kompass dieser Reise geeicht hat: Die charakteristische Felsformation „The old man of Storr“! Bei dieser Fotoreise zur Isle of Skye ist dies also unser No.1-Spot – dazu später mehr.
Fast schon Postkartenwetter. Beim Blick über den Lake Fada kannst du im Hintergrund den „Old man of Storr“, also die 48 Meter hohe Felsnadel am Fuße der Bergkette, erkennen. Man darf es so sagen: „The old man“ ist so eine Art Wahrzeichen für die Isle of Skye in Schottland.
Statt einer Winter- wird es diesmal eine Frühlingstour; letzte Aprilwoche. Ehrlich gesagt haben wir uns damit verkalkuliert. Geplant ist, das erste Frühjahrsgrün der Wiesen und Felder mitzuerleben. Was wir kriegen ist: das letzte Winterbraun. Mist! Die Natur hinkt hier auf der Insel der norddeutschen Flora noch ordentlich hinterher. „Es-is-ja-wie’s-is!“ sagen wir Nordlichter. Kannst nix machen. Ganz schön kahl – aber nicht kalt! Erwartet haben wir eine kühl-neblige Moody-Wetterlage. Stattdessen: Blauer Himmel, Schäfchenwolken, Sonnenschein, Windflaute. Gut für Postkartenmotive, schlecht für Landschaftsfotografie mit Drama, Dunst und dunklen Wolken.
Klassiker bei einer Fotoreise zur Isle of Skye: Neist Point!
Egal, die Rucksäcke sind gepackt und die Wanderboots geschnürt. Dann eben Postkartenmotiv. Der Leuchtturm am Neist Point geht getrost als Klassiker bei einer Fotoreise zur Isle of Skye durch. Ist schon ein schönes Fleckchen dort am Westufer der Insel! Gehst du rechts auf die Klippe, kannst du den Leuchtturm so fotografieren, dass dein Blick entlang der zerklüfteten Felsformation geführt wird, an dessen Ende der Leuchtturm ein wunderschönes Streiflicht von der untergehenden Sonne abbekommt. Hier und da grasen vereinzelt Schafe, die für weiße Kleckse auf dem Foto sorgen. „Määähh!“ Ist der Classic-Shot im Kasten, lohnt sich ein Spaziergang bis zur äußersten Felsspitze, um das Lighthouse zur Blauen Stunde aus einer niedrigen Perspektive von der anderen Seite aufzunehmen. Weißt du was? Alles, was ich eben über das viel zu gute Wetter gelästert habe, sei hiermit zurückgenommen! Ich bin ganz schön doll zufrieden mit den Bildergebnissen von hier!
Der Leuchtturm am Neist Point wird am Abend seitlich von der untergehenden Sonne angestrahlt – schööön! Unten links im Bild siehst du die Schafe am Abgrund grasen.
Zur Blauen Stunde wandere ich zur hinteren Seite des Leuchtturms. Auch eine schöne Perspektive, oder?
Kein Photoshop – wenn das Leuchtfeuer direkt in die Kamera scheint, entsteht bei geschlossener Blende dieser feine Lichtstern.
Quiraing – bizarr & imposant
Frag‘ mich nicht, wie „Quiraing“ ausgesprochen wird! Egal, mit wem du sprichst, jeder betont das …ui…und …ai… in Quiraing anders. Wir haben die Stimme vom Google-Übersetzer gefragt, glauben aber, dass die es auch nicht so ganz genau weiß. Sei’s drum, jedenfalls ist die durch Erdrutsche entstandene geologische Formation extrem beeindruckend. Die bizarren und labyrinthartigen Felsstrukturen wurden schon häufig als Filmkulisse genutzt. (Z.B. Snow White and the Huntsman, Der Medicus, King Arthur) Für uns wird der Quiraing aus fotografischer Sicht zu einem kleinen Waterloo – aus mehreren Gründen. Erstens: So richtig beeindruckend wirkt die Szenerie eigentlich erst, wenn sie von sattgrünem Gras bewachsen ist. Und das fehlt jahreszeitbedingt ja leider noch.
Und zweitens: Nach einem Erdrutsch vor etlichen Tausend Jahren blieb an einer Abbruchkante des Quiraing eine imposante Felsnadel stehen: „The Needle“ Die wollen wir un-be-dingt (!) fotografieren. Das geht beim ersten Hike mächtig schief! Wir finden sie – trotz ihrer 37 Meter Höhe – einfach nicht! Erst wandern wir unterhalb vorbei, kämpfen uns dann aufs obere Plateau des Quiraing, um dort zu erkennen, dass wir sie von hier oben nicht mehr erreichen können. Um die vergebliche Wanderung einzuordnen: 12 Kilometer Länge, einige Hundert Höhenmeter und dabei immer den Zehn-Kilo-Rucksack auf den Schultern – anstrengend! Erst beim zweiten Anlauf, einige Tage später, finden wir den richtigen Pfad und kommen zu unserem Wunschfoto von „The Needle“. Puh! Shiny happy people!
Dies gilt als der schönste Blick auf der Isle of Skye. Der Quiraing ist vor vielen Tausend Jahre durch gewaltige Erdrutsche entstanden.
Hier hat mich Holger auf einem Felsvorsprung fotografiert. Ein tolles Gefühl, dort im Wind zu stehen! (Fotocredit: Holger Kröger)
Einige Felsformationen im Quiraing haben Namen wie z.B. „The Prison“ oder „The Table“. Diese hier heißt „The Needle“ und ist uns aus fotografischer Sicht am wichtigsten. Bei einem ersten 12-Kilometer-Hike finden wir sie nicht. Erst beim zweiten Versuch, einige Tage später, können wir sie – wie gewünscht – bei dramatisch-trüben Wetter ablichten.
Holger bestaunt „The Needle“. Ganz schön groß!
Wenig Wasser in den Fairy Pools
Ich muss gestehen: Die Fairy Pools im Coire na Creiche-Tal finde ich ein bisschen overrated. Zumindest den Namen, der übersetzt immerhin „Feen Pools“ heißt. Da habe ich ehrlicherweise schon märchenhaftere Wasserfälle gesehen. Aber vermutlich ist das auch das Problem: Wenn du schon im besten Wasserfallrevier der Welt (Island!!!) fotografiert hast, ist alles andere kaum mehr als eine Miniaturversion davon. Zur Ehrenrettung der Fairy Pools muss ich zugeben, dass der Bach mit seinen kaskadenartigen Wasserfällen jetzt aufgrund ausbleibenden Regens sehr wenig Wasser führt. Es plätschert hier und da ein bisschen, ja. Aber es rauscht halt nicht. Ich tue mich schwer mit der Fotografie. Holger ist mit ein, zwei Bildern sehr zufrieden, insgesamt aber auch nicht unbedingt geflasht. Wir beschließen, kein zweites mal hierherzukommen.
Dies ist der bekannteste der verschiedenen Fairy Pools. Führt der Gebirgsbach mehr Wasser, wird es hier in vielen kleinen Wasserfällchen über die Gesteinskante gedrückt und du kannst ein beeindruckendes Foto machen. Um bei der geringen Wasserführung zumindest ein bisschen Drama ins Bild zu bekommen, bin ich mit dem Super-Weitwinkel gaaanz dicht rangegangen und habe eine eher untypische schräge Perspektive gewählt.
Schwarzweiß ist bei mir häufig die letzte Rettung, wenn ich mit einem Foto nur so mittel-zufrieden bin…
Das hat Holger gut gesehen und professionell fotografisch umgesetzt! Mir hat dieser Blick vor Ort irgendwie nicht so recht gefallen, jetzt bin ich ein bisschen neidisch auf das tolle Foto von Holger! (Fotocredit: Holger Kröger)
Letztlich liegen wir an den Fairy Pools bäuchlings auf der Wiese und fotografieren die putzigen Lämmer, die kaum älter als zwei Wochen sein dürften. Drollig wenn sie so lächeln, oder?
Erstmal stärken!
Sligachan – das ist Schottland
Dass die Flüsse auf Skye viel zu wenig Wasser führen, wirkt sich auch auf die Bilder von Sligachan aus. Es gibt im Netz traumhafte Fotos von der alten Steinbrücke, unter der dann ordentlich Weißwasser hindurch rauscht, während im Hintergrund die Black Cullin-Berge zu erkennen sind. Du siehst die Brücke in dieser rauen Landschaft und denkst: „DAS ist Schottland!“ Wenn nicht gerade wieder ein Touristenbus am großen Parkplatz hält, kannst du hier bei einer Fotoreise zur Isle of Skye dennoch traumhafte Bilder in ganz unterschiedlichen Macharten fotografieren. Ein toller Ort. Ganz in der Nähe finden wir noch einige alte Schiffswracks, die sich am heutigen Nebeltag mit Leichtigkeit in Szene setzen lassen. Der Hafen von Portree ist ebenfalls nicht weit entfernt und, und, und. Wir nutzen das Schmuddelwetter für diverse Fotospots, die einfach bei trübem Wetter fotografiert werden MÜSSEN. Weil: DAS ist Schottland!
Die alte Steinbrücke in Sligachan. Schade, dass bei unserem Besuch kaum Wasser im Fluss ist.
Schönes Detail: Die vielen rund ausgespülten Steintrichter.
An dem einzig nebligen Tag haken wir ein Motiv nach dem anderen ab, das wir auf unserer Bucket-List mit „moody“ markiert haben. Bei Sonnenschein ist der Hafen von Portree was für die Postkarte, jetzt was für nen mystischen Krimi, bei dem im Fall einer aufgefundenen Wasserleiche ermittelt wird. (Sorry ob meiner Abgründigkeit.)
Genau das richtige Haus wenn du Menschen nicht so gerne magst!
Dreimal fahren wir zu diesem kleinen Schiffsfriedhof (der genau neben einem richtigen Friedhof liegt), um das morbide Motiv in kaltem Morgennebel zu erwischen.
Der Leuchtturm von Ornsay.
Am Ufer des kleines Fischerdorfes Elgol entstehen diese beiden Fotos. Ich hab’s im Querformat fotografiert (oben), Holger hat sich für’s Hochformat (unten) entschieden. Welche Version gefällt dir besser?
(Fotocredit: Holger Kröger)
Hier gibt’s: Whisky! Witzige Geschichte dazu: Ich bin auf Skye mit einem alten Hummerfischer und Distiller ins Gespräch gekommen. Er erzählt, dass immer wieder Leute vom englischen Festland ein Haus auf der Isle of Skye kaufen, um es hier ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Die meisten werden nach zwei, drei Jahren durch nasskaltes Wetter, Ödnis und dunkle Winter depressiv und verlassen die Insel bald wieder. Er lacht. Dann: „We are scottish. We can take all this. No depressions. We have Whisky!!!“ Wir lachen beide.
Super Frisur! Einmal versperren uns freilaufende Hochlandrinder die Straße auf dem Heimweg. Die Tiere gelten als ausgesprochen gutmütig. Ihre Hörner muten anders an. Deshalb bitten wir sie auch höflich und mit weicher Stimme die Straße zu verlassen und lassen tunlichst die Hupe aus dem Spiel. Safety first!
Golden Hour beim Rubha Hunish
Rubha Hunish ist der nördlichste Punkt auf der Isle of Skye. Hier haben wir zum Sonnenuntergang fantastisches Licht und können die golden beleuchtete Felswand fotografieren, die wir am späten Nachmittag an einem Abbruch hinuntergeklettert sind. Die kleinen moorigen Teiche dienen als Vordergrund für unsere Fotos, den Rest erledigen die warmen Sonnenstrahlen und der satte Himmel mit seinen Wolkenformationen.
Dies ist der Ausschnitt eines Panoramas, das ich aus acht hochformatigen Fotos mit jeweils 61 Megapixel erstellt habe. Da muss bei der Erstellung des Panoramas selbst das leistungsstärkste Macbook ein bisschen rattern…
Über den mittigen Abbruch des Gebirgsmassivs sind wir zur vorgelagerten Wiese mit den kleinen Teichen heruntergeklettert. Hier sind wir den ganzen Abend alleine.
Holger mag Spiegelungen.
Nur für den Fall, dass du dich mal in der Pampa Schottlands verläufst und der Handyakku auch noch seinen Geist aufgibt: Selbst im Nirgendwo findet sich eine historische Telefonzelle. Kulturgut!
Highlight der Fotoreise auf die Isle of Skye: „The old man of Storr“
Endlich, endlich geht es für uns zur Wanderung zum „Old man of Storr“. Die Strecke vom Parkplatz zum bestmöglichen Viewpoint ist keine zwei Kilometer lang, hat es aber in sich. Es geht kontinuierlich bergauf! Wir haben uns diesen Spot zunächst ein bisschen aufgespart, weil das Wetter an den vorangegangenen Tagen nicht sicher genug erschien. Blauer Himmel und Sonnenschein passen nicht und bei Nebel sind die charakteristischen Felsspitzen meist nicht zu erkennen – irgendwas ist ja immer. So kann es gehen bei einer Fotoreise auf die Isle of Skye.
Heute soll es klappen! Der Wecker geht um 3:30 Uhr, damit wir (hoffentlich) pünktlich zum Sonnenaufgang auf der benachbarten Felsspitze stehen, um den „Old man“ mit einem warmen Seitenlicht der aufgehenden Sonne ablichten zu können. Kurz und knapp: Als wir oben nassgeschwitzt ankommen, liegt alles im dichten Nebel und der Skye-Klassiker lässt sich nicht fotografieren. Denn der ist in der weißen Nebelwand verschwunden. Wir kauern im feuchtkalten Wind an der Felswand und hoffen darauf, dass sich der Nebel langsam auflöst. Von hinten droht weiteres Ungemach: dunkle, fast schwarze, mit Wasser gesättigte Wolken. Aaaargh! Schweren Herzens entscheiden wir ohne Foto wieder abzusteigen, um dem Unwetter zu entgehen. Satz mit X.
Der „Old man of Storr“ foppt uns!
Auf den letzten Metern erwischt uns der Regen doch noch. Am innerlichen Nullpunkt angekommen schmeißen wir die getränkten Regenklamotten ins Auto. Erstmal auf `nen Kaffee zur Unterkunft! Nach 200 Metern Fahrt werfe ich nochmal einen Schulterblick auf den „Old man of Storr“. What??? Was hier unten eben noch als kräftiger Regen ankam, zeigt sich oben als weiße Schneeschicht, während sich der Nebel großteils aufgelöst hat! „Holgeeer, der alte Mann liegt im Schnee!! Guck dir das an!“
Euphorie ist etwas Schönes. Anstrengung, Frust und körperliche Abgeschlagenheit? Alles vergessen! Wir wissen, dass der Schnee maximal ein, zwei Stunden liegenbleiben wird bevor er schmilzt. Ebenso wissen wir, dass wir nochmal hoch müssen, wenn wir den eingeschneiten „Old man“ fotografieren wollen. Schnell überreden wir uns selbst dazu, ein weiteres mal aufzusteigen. Ergo: Chicago-Wende, wieder rein in die nassen Klamotten und nochmal hoch zum „Old man of Storr“. Wir erinnern uns: 2 Kilometer kontinuierlich bergauf! „Alles für’s Foto!“
Hier steht Holger inmitten der zugeschneiten Felsformation vom „Old man of Storr“. Sieht gespenstisch aus, ist es auch.
Als wir auf der benachbarten Felsspitze ankommen, ist ein Großteil des Schnees schon wieder abgetaut. Sieht trotzdem cool aus!
Nutze die Zeit!
An einem anderen Tag ist der „Old man of Storr“ sehr versöhnlich mit uns und wir kriegen unsere Wunschfotos. Also die, bei der die markanten Felsspitzen von der aufgehenden Sonne angestrahlt werden und goldfarben leuchten. Ist allerdings – wie so oft in der Landschaftsfotografie – ne knappe Nummer! Nur für wenige Minuten lugt die aufgehende Sonne einen klitzekleinen Spalt durch die dicke Wolkenwand, hinter der sie dann auch für den Rest des Vormittags wieder verschwindet. Wenn du jetzt deine Kamera nicht einsatzbereit aufs Stativ geklinkt hast, verpasst du die einzige Chance des Tages (vielleicht des ganzen Fototrips!?), den „Old man“ bei Traumbedingungen zu fotografieren. High Five! „Wir haben’s!! Yiieehhaah!“ Fotografieren ist: geil!
Erst an einem anderen Tag haben wir die Möglichkeit, unser Traumfoto vom „Old man of Storr“ umzusetzen. Seitlich von der aufgehenden Sonne beleuchtet und dennoch von spektakulären Wolken umgeben. Mission accomplished!!! (Fotocredit: Holger Kröger)
So sieht es aus, mein No.1-Foto, für das ich schon seit Jahren zur Isle of Skye reisen wollte. Jetzt hab‘ ich’s!!
Prioritäten eins bis drei: Fotos, Fotos, Fotos!
Apropos, um nochmal ein bisschen aus dem Nähkästchen eines Landschaftsfotografen zu plaudern: Wer mit der Fotografie nicht viel am Hut hat, denkt, dass wir hier und da aufs Knöpfchen drücken und die Fotos fast von selbst entstehen. (Klassiker: „Du hast aber eine tolle Kamera – die macht so schöne Fotos!“) Tatsächlich ist es so, dass viele unserer Fotos aus einer intensiven Planung hervorgehen.
Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Hierbei hat Holger die Nase vorn und er verbringt schon Monate vor einer Fotoreise viele, viele Stunden mit aufwendiger Internetrecherche. Anfahrtswege, Sonnenstand, Tageszeiten, Mondphasen, und, und, und. Vor Ort versuchst du dann die jeweiligen Motive (wir stimmen immer eine Prioritätenliste ab) bei Wunschbedingungen zu erwischen. Das klappt längst nicht immer, deshalb fahren wir besondere Spots häufig mehrfach und an unterschiedlichen Tagen an. Und so entstehen die besten Fotos manchmal erst beim zweiten, dritten oder vierten Anlauf. Irgendwann winkt dann das Glück der Tüchtigen und du bekommst dein Traumfoto.
Fotoreise zur Isle of Skye: Bonusmaterial
Das Eilean Donan Castle liegt etwas abseits der Isle of Skye in Schottland. Wir kommen bei Dauerregen an, der später in Nebel übergeht. Besser hätte aus meiner Sicht das Wetter nicht sein dürfen/können. Findest du nicht, dass es so erst richtig schön schottisch wirkt? Übrigens, das Eilean Donan Castle diente einst beim Filmklassiker „Highlander – es kann nur einen geben“ als Filmkulisse. Einen Ausschnitt davon siehst hier:
Bleiben wir in der Filmbranche: Auch das Glenfinnan Viaduct liegt abseits der Isle of Skye und macht eine dreistündige Anfahrt nötig (bei der wir am 36 Kilometer langen Ufer vom legendären Loch Ness entlangfahren). Der Zug fährt zu dieser Jahreszeit nur einmal täglich über die 380 Meter lange Brücke. Und ja, richtig erkannt! Es ist der Original Hogwarts Express von Harry Potter! Auch das Viadukt selbst kommt im Film vor. Dieses Foto hatte ich mir so sehr gewünscht – und war dann doch irgendwie erstaunt, dass mit uns gleich mehrere Hundert (!) Harry Potter-Fans aus aller Welt im Berghang auf die Durchfahrt warteten.
Fotoreise buchen? Das kannst du auch alleine!
Eine sehr große Hilfe ist bei dieser Reise der perfekt aufbereitete „Photographer’s Guide“ im PDF-Format, den die Jungs (und das Mädel) der „Skye Photo Academy“ erarbeitet haben und für ein Taschengeld verkaufen. Wenn du also auch eine Fotoreise auf die Isle of Skye planst und darüber nachdenkst, für viel Geld eine geführte Fototour zu buchen, dann schaue dir erst die Arbeit der Skye-Enthusiasten an. Flug, Unterkunft und Mietwagen hast du doch im Nu selbst gebucht, oder?Alles Weitere findest du im PDF – mehr brauchst du nicht.
Screenshot aus dem Shop der „Skye Photo Academy“. Wenn du eine Fotoreise zur Isle of Skye unternimmst, solltest du ein paar Euro in diesen hervorragend recherchierten Photographers Guide (als Print oder PDF) investieren. Lohnt sich!
Bei dieser Fotoreise fahren wir insgesamt rund 2.500 Kilometer (davon 2.000 Kilometer Kurven!) mit dem Auto, schlafen sehr wenig, essen ungesund und wandern rund 80 Kilometer inklusive vieler Hundert Höhenmeter. Im Prinzip ordnen wir eine Woche lang alles der Fotografie unter. In Bezug auf Wettererwartungen, Tageszeiten und Licht treffen wir bei diesem Trip viele gute Entscheidungen und liegen nur selten daneben – gute Quote! Aus Erfahrung wissen wir: Das kann auch mal anders laufen…
Unsere Ernährung während der einwöchigen Fotoreise darf getrost als ungesund bezeichnet werden. Drei Tage lang essen wir selbstgekochte Spaghetti Bolognaise, drei Tage gibt’s Pizza und einmal wird’s tatsächlich englisch: Fish & Chips! Du kannst nicht nach Großbritanien fliegen OHNE Fish & Chips zu essen!
IN EIGENER SACHE
Vor einiger Zeit habe ich auf meiner Homepage einen klitzekleinen Webshop integriert, in dem du ausgesuchte Landschaftsfotos als Highend-Druck für deine Wohnzimmerwand ordern kannst. Einige der Fotos, die du in diesem Blogpost siehst, kannst du ab sofort in meinem Onlineshop erwerben. Hier kannst du dich ein bisschen umschauen: Wandbilder-Shop von Florian Läufer. Mit deinem Kauf unterstützt du mich bei meinen freien Arbeiten, die ich auf eigene Kosten in buchungsschwachen Phasen realisiere. Das können Fototrips (dieser hier war super: Färöer-Inseln), Portraitprojekte (wie zum Beispiel dieses hier: Charakterportraits in Schwarzweiß) oder auch ganz andere ausgefallene fotografische Ideen sein.
Wenn dir meine Arbeit gefällt und du auch in Zukunft Blogartikel wie diesen von der Isle of Skye von mir lesen möchtest, dann markiere meine Facebook-Seite mit Gefällt mir – so verpasst du keine Neuigkeiten. Auf meinem Instagram-Account zeige ich ebenfalls regelmäßig tolle Fotos. Fragen, Anregungen, Kritik? Dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Ich freue mich auf deine Nachricht.
Diese Hochzeit in der Peter-und-Paul-Kirche in Thomasburg war gleich in mehrfacher Hinsicht eines meiner 2023er Highlights. Genau genommen war es tatsächlich mehr Event als klassische Hochzeit. In wenigen Sätzen erklärt: Die St. Moment-Agentur der evangelischen Nordkirche (dazu weiter unten mehr) rief im Herbst vergangenen Jahres zu dieser Landpartie im niedersächsischen Lüneburg auf. Unter dem Motto „Raus auf’s Land!“ waren alle ganz herzlich in das schnuckelige Kirchlein eingeladen, um sich hier segnen oder trauen zu lassen. Und mit „alle“ sind tatsächlich alle gemeint! Ob Kirchenmitglied oder nicht, da wurde kein Unterschied gemacht. Und das alles auch noch kostenlos.
Diese schnuckelige kleine Feldsteinkirche ist ein Traum! Es fühlte sich fast wie eine Zeitreise in eine längst vergangene Epoche an, als ich hier im Herbst fotografierte.
Der heutige Tag ist eine Aktion der Hamburger St. Moment-Agentur der Nordkirche – jeder ist willkommen!
Drehort für die Telenovela „Rote Rosen“
Übrigens: Die beeindruckende Feldsteinkirche diente bei der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ 2021 als ländlicher Drehort für eine traumhafte Doppelhochzeit. (Hier kannst du einen Blick hinter die Kulissen des Drehs werfen: Behind the scenes Folge 3434) Wenn selbst das Fernsehen eine Hochzeit in der Peter-und-Paul-Kirche in Thomasburg dreht, kann die St. Moment-Agentur mit ihrer Aktion nichts falsch machen. In diesem Blogbeitrag zeige ich nun exemplarisch die Trauung von Jutta & Urban. Pastorin Angelika Gogolin kennt mancher Besucher meines Blogs von vorherigen Hochzeiten und anderen fotografischen Aktionen. Pianisten (und Sängerin) Elisa Meyer-Bohe sorgt hier und heute mit viel Gefühl für die musikalische Untermalung, ich fotografiere auf leisen Sohlen aus dem Hintergrund wie ich es als professioneller Hochzeitsfotograf gewohnt bin.
Die vom Fernsehen haben Geschmack! Die Peter-und-Paul-Kirche Thomasburg im Lüneburger Land diente 2021 als Kulisse für eine Doppelhochzeit in der Telenovela „Rote Rosen“. (Screenshot: www.daserste.de)
Jutta & Urban – Hochzeit in der Peter-und-Paul-Kirche Thomasburg
Im Gegensatz zu meinen klassischen Hochzeitsbegleitungen ist die heutige Trauung von Jutta & Urban aufgrund des Event-Charakters natürlich nur ein relativ kurzes Zeremoniell in kleinstem Kreis. Und dennoch: Angelika schafft es als erfahrene Hochzeitspastorin sehr persönlich und emotional durch die Trauung zu führen. Dazu die liebe Elisa als ausgebildete Musikerin und begnadete Sängerin am Piano – toll! Schöner als im Fernsehen! Hier siehst du einige Eindrücke:
Jutta & Urban nutzen das tolle Angebot der St. Moment-Agentur und lassen sich heute in Thomasburg kirchlich trauen.
Was für ein Ambiente!
Pianistin und Sängerin Elisa Meyer-Bohe sorgt heute mit ganz viel Gefühl für die musikalische Untermalung.
Jutta & Urban sind seeehr verliebt – sieht man, oder?
Währenddessen auf der Kirchenbank…
Der große Moment ist gekommen. Jutta & Urban geben sich vor Gott das Jawort.
Hochzeitspastorin Angelika Gogolin bittet um den Segen.
Möchtest du weitere ungewöhnliche Aktionen und Hochzeiten der St. Moment-Agentur sehen? Dann findest du hier auf meinem Blog weitere Beiträge mit tollen Fotos:
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Die Hochzeitsfeier im Eggershof von Lena & Rico gehört aus fotografischer Sicht sicherlich zu meinen Top Five-Begleitungen 2023! Es war einfach die perfekte Mischung für grandiose Hochzeitsfotos. Lena & Rico sind super aufgeschlossen und nullkommanull kamerascheu, dazu diese unfassbar tolle Location mitten in der Lüneburger Heide und vorab eine großartig bedeutungsvolle kirchliche Trauung in der St. Antonius-Kirche in Bispingen. All das wird abgerundet mit diesem genialen 60er-Jahre-Bulli als Hochzeitsauto und: einer chillig-entspannten Hochzeitsgesellschaft mit bemerkenswerten Feier-Ambitionen. Als Hochzeitsfotograf denkst du: GEIL! (Ich musste das hier jetzt mal so salopp ausdrücken.)
Love is all around!
Erstmal Kirche! Wobei das jetzt ein bisschen geschummelt ist. Tatsächlich haben Lena & Rico ihr Hochzeitsshooting vor die kirchliche Trauung und der späteren Hochzeitsfeier im Eggershof terminiert, um sich später voll und ganz um die Gäste kümmern zu können. Aus erzählerischen Gründen zeige ich die Bilder aus dem Paarshooting aber erst am Ende dieses Beitrags. Deshalb: Erstmal Kirche!
Hier wird heute geheiratet: die St. Antonius-Kirche in Bispingen. Quasi im Herzen der Lüneburger Heide.
Braut Lena wartet im VW-Bulli auf ihren Einzug in die Kirche.
Lena wird ganz klassisch von ihrem Papa zum Altar geführt und dort von Rico in Empfang genommen. Das ist bei jeder Hochzeit ein toller Moment. Ich frage mich dann immer: „Wer ist am meisten aufgeregt? Bräutigam, Braut oder Brautpapa?“ Alle!
Die Trauungszeremonie nimmt die Hochzeitsgesellschaft hervorragend mit und schon bald stehen Lena & Rico zum Ringtausch am Altar. Zittrige Hände sind nicht auszumachen. Stattdessen: Love is all around! Und natürlich ein ausgiebiger Kuss. Heiraten ist schön!
Es ist soweit – die Kirchentüren öffnen sich! Noch sind Lena und ihr Papa nur schemenhaft im Gegenlicht zu erkennen – aufregend.
Gleichzeitig: Bräutigam Rico steht mit Trauzeugen und Pastor vorne am Altar.
Die letzten Meter…
Mag ich immer sehr: den Blick von der Empore auf die Trauung.
Der Live-Gesang wird für die Ewigkeit festgehalten.
Der große Moment! Lena & Rico werden vom Pastor zum Altar gebeten.
Ringtausch
Immer dem VW-Bulli hinterher!
Nach dem Auszug durchs Kirchenschiff folgen die vielen Glückwünsche. Es wird gedrückt, geherzt, gelacht, dann macht sich die Hochzeitsgesellschaft auf zur Hochzeitsfeier im Eggershof Soltau. Immer dem blaßgrünen VW-Bulli hinterher! Nach einer kurzen offiziellen Begrüßung von Brautpaar Lena & Rico ist es nicht mehr lang hin zum Barbecue. Das alles bei bestem Sommerwetter, bester Laune und in der grandiosen Natur der Lüneburger Heide – klasse! Und jetzt: Gruppenfotos auf dem großzügigen Gartengelände!
Ankunft im T1 bei der Hochzeitsfeier im Eggershof Soltau.
Hier – im Eingangsbereich des Festsaals – findet gleich die offizielle Begrüßung der Hochzeitsgesellschaft statt.
Richtig klasse ist die großzügige Gartenanlage. Hier realisieren wir später auch die klassischen Gruppenfotos. Du weißt schon: Die mit Oma, Opa, Tante, Onkel und so…
Im großen Saal sind die Tische gedeckt!
Rico & Lena begrüßen ganz offiziell ihre Gäste. Prost!
Hochzeitsgäste. Zwei, die sich erkennbar lieben! Woher ich das weiß? Ein Jahr zuvor habe ich die Hochzeit der beiden mit dem Fotoapparat begleitet, heute sehen wir uns hier im Eggershof wieder. Übrigens: Einige Bilder der Traumhochzeit von Madeline & Jan kannst du dir auf meinem Blog anschauen. Lohnt sich! Hier klicken: Hochzeit auf Gut Schönau
Die Hochzeitsfeier im Eggershof Soltau
Der große Saal, in dem die Hochzeitsfeier im Eggershof stattfindet, ist prächtig geschmückt, das hölzerne Fachwerk sorgt für einzigartigen Charme. Keine Frage, hier kannst du ganz ausgezeichnet feiern – und das machen Lena & Rico mit ihrer Hochzeitsgesellschaft dann auch! Aus fotografischer Sicht herrschen hier ausgezeichnete Bedingungen für mich: Es ist ausreichend Platz vorhanden, damit ich die dynamischen und stimmungsvollen Momente unbemerkt aus der Distanz einfangen kann, gleichzeitig ist die Fachwerkscheune mit der Gesellschaftsgröße von gut 100 Personen nicht zu leer, sodass ordentlich Fun aufkomment. So gefällt’s mir als professioneller Hochzeitsfotograf! Hier siehst du einige Highlights einer aufregenden Hochzeitsfeier im Eggershof.
Lockert jede Hochzeit auf – das Fotospiel mit den Sofortbildkameras. Hierbei müssen die Gäste fotografische Aufgaben erfüllen und lernen sich auf diese Weise kennen. „Mache ein Foto von dir mit einer Tennisspielerin“ und schon geht die Fragerei los. Ganz großes Tennis!
An diesem heißen Sommertag warten alle schwitzend auf den Moment, in dem der Gastgeber sein Jacket auszieht und somit auch für alle anwesenden Gäste der Weg dazu offen ist. Rico traut sich die getanzte Striptease-Version. Mut hat er! (Disclaimer: Nicht jeder möchte im Internet auf einem Foto erkennbar sein – verständlich. Deshalb habe ich bei diesem Foto den Hintergrund nachträglich in extremer Unschärfe versinken lassen. Fotografieren könnte man das so in dieser Intensität nicht.)
Hüftwackeln inklusive!
Yiieehhaaaah!!
„Ich glaub‘ mich knutscht ein Elch!“ Vielen Dank Rico, dass du für dieses Spaßfoto mit dem Elchgeweih hinterm Tresen einverstanden warst!
Während des Essens fotografiere ich keine Menschen. Gehört sich nicht. In diesem Fall habe ich mir während des Essens die beiden Ehe- und den Verlobungsring von Lena & Rico ausgeliehen und dieses kleine Stillleben auf dem Bartresen arrangiert. Dazu muss man wissen, dass heute in der Kirche auch die gemeinsame Tochter der beiden getauft wurde.
Ein Hochzeitsspiel
Die Trauzeugen haben ein Spielchen ausgeheckt…
Gut hinhören! Die Spielregeln werden verlesen.
Hier muss Lena gegen einen Gast im „Türmchen bauen“ antreten. Gemein: Lena muss dabei Handschuhe tragen, ihr Kontrahent nicht! Böööse Trauzeugen!
Die Zunge hilft mit…!
Jetzt ist Rico an der Reihe. Kette wechseln an der Kettensäge!
Zuerst sein Gegner…
„Wirst – du – wohl…! Verflixt nochmal!“
Am Ende gibt es ein Gästebuch als Trostpreis für Lena & Rico.
Eröffnungstanz. Es beginnt ganz harmlos…
Lebensfreude!!! Warum Sonnenbrillen? Warum nicht?
Auf Händen getragen!
Hochzeitsfotos in der Lüneburger Heide
Ich hatte es eingangs schon erwähnt: Das klassische Hochzeitsshooting haben wir bereits vor der Trauung im Herzen der Lüneburger Heide gemacht. Die Entscheidung, das Paarshooting aus den üblichen Tagesablauf zu lösen, bietet sich an, wenn Du als Hochzeitspaar vermeiden möchtest, im weiteren Tagesverlauf die Gesellschaft „alleine“ zu lassen. So kannst du dich voll und ganz um deine Gäste kümmern. Viele Hochzeitspaare, die sich hierzu entscheiden, planen deshalb einen kleinen, intimen „First Look-Moment“ ein, in dem sie sich erstmalig im Hochzeits-Outfit gegenüberstehen. Was sonst am Altar vor 100 Augenpaaren stattfindet, wird so zu einem ganz persönlichen Moment. Diese Variante haben auch Lena & Rico gewählt, danach sind wir nahtlos ins Paarshooting übergegangen. Was dabei herausgekommen ist, kannst du dir auf den folgenden Fotos anschauen. Toll, oder?
Das Shooting
Als Location haben sich Lena & Rico eine kleine Sandfläche mitten in der Lüneburger Heide ausgesucht – ein erstklassiger Shootingspot mit Beachfeeling!
Kurz vor dem spannenden Augenblick. Rico freut sich so!
Während ich den First Look-Moment fotografiere, wird Jan das Ganze filmen. Wir erinnern uns: Jan ist der, den du weiter oben in diesem Blogbeitrag mit seiner Frau auf der Bank im Grünen siehst.
Die Sonne geht auf – Lena erscheint zum First Look. Herzklopfen!
Das war lustig: Damit sich die Zwei nicht doch schon sehen, muss Lena rückwärts zu ihrem Rico gehen.
Trommelwirbel… Bei DREI sollen sich beide umdrehen. Los geht’s: „Eins…, zwei….“
„…DREI!!!“
Schau mal, wie schön das Hochzeitskleid im Wind flattert! Sowas macht einen Hochzeitsfotografen glücklich. (Und alle anderen hoffentlich ebenfalls.)
Erstmal knutschen!
Aus dem First Look-Moment heraus schließt sich nahtlos unser Hochzeitsshooting an. Die Freude ist noch frisch und das sieht man Lena & Rico auch an.
Glück, Glück, Glück!
Gleich nochmal mit wehendem Schleier!
Behind the scenes: Beim Schleier brauchten wir ein bisschen Unterstützung von Jan.
Klar, dass wir auch un-be-dingt (!) den VW-Bulli ins Shooting einbeziehen wollten.
Ist das cool? Ist es!
Ich mag diesen Brautstrauß sehr – sieht klasse aus, oder?
Ich plaudere jetzt mal aus dem Nähkästchen. Gute Vorbereitung ist das halbe Shooting! So, wie ich auch, sind Lena & Rico ausgesprochene Planungsliebhaber. Und deshalb haben wir uns einige Tage vorab alle Orte des heutigen Shootings gemeinsam angesehen, die jeweiligen Möglichkeiten besprochen und daraus einen kleinen Shootingplan entwickelt. Dadurch konnten wir am Tag der Hochzeit sehr gezielt vorgehen, die wenige Zeit gut nutzen und an ganz unterschiedlichen Orten Hochzeitsfotos realisieren.
Ein letztes Foto im Licht der untergehenden Sonne. Entstanden ist dies zwischen Hauptgang und Dessert auf dem Gelände der Hochzeitslocation.
IN EIGENER SACHE
Wenn auch dein großer Tag bevorsteht und du dir vorstellen kannst, dass ich ihn in dynamischen, stimmungsvollen, lustigen und emotionalen Bildern als dein Hochzeitsfotograf festhalten darf, dann komme gerne über das Kontaktformular ins Gespräch mit mir. Bei einer Tasse Kaffee können wir unverbindlich über die fotografischen Möglichkeiten auf deiner Hochzeitsfeier sprechen.
Weitere Beispiele einiger meiner fotografischen Hochzeitsbegleitungen findest du unter oder rechts neben diesen Beitrag – je nach verwendetem Endgerät. Klicke einfach bei „Themen“ auf den Button „Hochzeitsreportage“. Viel Spaß beim Anschauen!
Wenn du in der Landwirtschaft Fotos machen möchtest, musst du raus aufs Land – logisch. Als naturverbundener Fotograf brauchst du mir das nicht zweimal sagen. Ich liebe es, in der Natur zu fotografieren. In diesem Fall bei der Agrargenossenschaft Ranzig eG in Brandenburg. Hier wird zukunftsorientiert und – vor allem – lokal gedacht. Das gut gelaunte Team steht für umweltgerechte und gesunde Versorgung in der Region. Neben der Produktion von Futtermitteln, Getreide und Ölfrüchten betreiben die sympathischen Agrarprofis eine naturnahe Mutterkuhhaltung auf den Spreewiesen, was der ursprünglichen Lebensform der Rinder entspricht.
Ländliche Idylle auf der Kuhweide.
So sieht ein Team-Meeting unter Landwirten aus.
Zwei Kraftprotze!
Für diese Weitwinkelaufnahme musste ich ganz dicht ran an diesen schnaubenden, nasenberingten Riesenkopf. Ein Glück, dass Christian aufpasst!
Zwischen Trecker & Kuhfladen
Dass du als Fotograf dicht ran musst, ist klar. Also lasse ich im ersten Teil des Shootings den Auslöser auf der Kuhweide rattern. Um die gehörnten Models alles beisammen zu haben, lässt Cheffe Christian Rußig eine groooße Treckerschaufel Kraftfutter auf die Weide fahren. Die Kuhherde lässt sich nicht lange bitten und versammelt sich zum Schlemmen rund um den Traktor. Ganz vorne dabei: der Bulle mit dem klassischen Ring durch die Nase. So entstehen hier in der Brandenburger Landwirtschaft Fotos für die Webseite der nachhaltigen Ökonomen.
Besprechung auf dem Feld am späten Nachmittag.
Ein Teamfoto der drei Landwirte, die hinter der Agrargenossenschaft Ranzig stehen. Von links: Thomas Kläber, Christian Rußig, Frank Groß.
Moderne Landwirtschaft – Fotos auf den Spreewiesen
Der von der Natur entfremdete Städter bruacht jetzt vermutlich eine Triggerwarnung, jedem anderen ist klar: Am Ende jeder modernen Tierproduktion steht die Verwertung der Schlachttiere. Extrem kurze Wege sorgen dafür, dass in der Agrargenossenschaft Ranzig keine Tiertransporte durchgeführt werden müssen. Gut für die Tiere, gut für das Klima! Am Ende der Produktionsstätte steht der Verkauf in der eigenen Landfleischerei in Ranzig. Hier findet der zweite Teil des Fotoshootings statt, bevor wir pünktlich zur untergehenden Sonne nochmal zu den Spreewiesen fahren, um noch einige atmosphärische Landwirtschaft Fotos im Licht der tiefstehenden Sonne zu machen. Tolles Fotoprojekt für mich!
Die Landfleischerei Ranzig in Brandenburg steht für hochwertiges Fleisch aus eigener Aufzucht.
„Darf’s auch ein bisschen mehr sein?“
Tresenverkauf
Mutterkuhhaltung auf den Spreewiesen – naturnaher geht’s nicht!
Na, der traut sich was!
Umstecken der Zäune
Idyllisch – am Ufer der Spree in Brandenburg.
„Ich habe die Ohren schön!“ Mein Lieblingsfoto aus diesem landwirschaftlichen Shooting. Hündin Gundi lässt sich auf der Ladefläche des Pickups den Fahrtwind um die Ohren wehen. Drollig, oder?
IN EIGENER SACHE
Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen, Business-Events oder deine Mitarbeiter ins rechte Licht zu rücken, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK
Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Authentische Unternehmensfotos helfen, deinen Betrieb im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.