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  • Freie Arbeit: Windmühlen in den Niederlanden

    Freie Arbeit: Windmühlen in den Niederlanden

    Wer in einem kreativen Beruf arbeitet, macht bald die Erfahrung, dass neben den vielen spannenden und herausfordernden Aufträgen immer auch Projekte durch den Kopf geistern, für die es keinen Abnehmer gibt. Man möchte, man will, man muss (!) eine Idee umsetzen, aber der Einzige, den es interessiert, ist man vermutlich selbst. Viele Kreative – ganz egal, ob Fotografen, Designer, Schriftsteller, whatever – vernachlässigen diese freien Arbeiten, weil sie sich nicht „auszahlen“.

    Die Landschaftsfotografie – eine Leidenschaft

    Ich sehe das komplett anders: Denn, erstens, haben solche kleinen Projekte einen hohen emotionalen Wert. An ihnen klebt Blut – Herzblut! Und das ist wichtig. Zweitens können freie Arbeiten sehr inspirierend für spätere Aufgaben sein. Ich habe schon häufig die Erfahrung gemacht, dass ich Bildideen aus meiner Just-for-fun-Fotografie später an anderer Stelle aufgreifen konnte. Manchmal erst Jahre später, aber ich war immer dankbar, dass ich auf diese Erfahrungswerte zurückgreifen konnte. Aber auch, drittens, die technische Herausforderung einer freien Arbeit kann den Horizont erweitern. Und damit sind wir bei den Windmühlen in Kinderdijk und Zaanse Schans, die ich kürzlich fotografiert habe. Denn hier arbeitete ich ausgiebig mit unterschiedlichen Filtern, die in meiner alltäglichen Fotografie eher selten zum Einsatz kommen.

    Verlauffilter zur Demonstration ins Handyfoto gehalten

    Ein klasse gestalterisches Werkzeug: Der Vergleich macht deutlich, welche Wirkung der Verlauffilter (hier: HAIDA Soft GND 0,9) auf das spätere Foto haben wird. 

    Bei freier Arbeit entstanden: Windmühle in Holland

    Tolles Foto einer der 19 altertümlichen Windmühlen in Kinderdijk, welches bei meiner freien Arbeit mit diversen Fotofiltern entstand. Glück gehabt, dass die Mühle gerade in Betrieb war und sich das Drehen der Mühlenblätter in der Bewegung darstellen ließ.

    Im Großen und Ganzen ist es die gesamte Landschaftsfotografie, für die ich eine Leidenschaft habe. Ich liebe es draußen zu sein, die Natur zu spüren, schmecken, fühlen. Und: In der Landschaftsfotografie hat man Zeit und kann sich mit seinem Motiv ausgiebig beschäftigen. (Versuch das mal als Hochzeitsfotograf, wo Dir oft nur Sekunden für DAS Bild bleiben.) Das beste Licht in den Morgen- und Abendstunden sollte man zwar nicht verpassen, aber dann bist Du mit deinem Motiv alleine. Herrlich!

    The Photographer’s Ephemeries

    Mein wichtigster Helfer (nach einem wertvollen Tipp von dem Landschaftsfotografen Holger Kröger) ist die App „The Photographer’s Ephemeris“. Das ist so eine Art Google Earth mit der Vorhersage von Sonnen- und Mondverlauf an jedem Ort dieser Welt. Also: Den Ort des Wunschmotivs eingeben und, schwupps, schon bekommst Du sowohl die Auf- und Untergangszeiten als auch den Stand von Sonne und Mond im Verlauf des Tages angezeigt. Geil! So lassen sich Landschaftsfotos ganz bequem vom Sofa aus planen. Zurück zu den Windmühlen: Die 19 (!) gut erhaltenen Windmühlen in Kinderdijk bei Rotterdam sind UNESCO-Weltkulturerbe und stehen in dem kleinen Örtchen schon seit dem 18. Jahrhundert. Und da ich sowieso in der Nähe war, plante ich 36 Stunden für eben diese freie Arbeit ein. In Fotografensprech sind jene 36 Stunden für mich gleichbedeutend mit zwei Sonnenauf- und einem -untergang. Ein Bed & Breakfast in der Nähe war schnell gefunden und der Wetterdienst sagte gutes Wetter voraus. Jaaaa, da fängt es schon beim Gedanken daran an, im Auslösefinger zu kribbeln!

    Screenshot The Photographers Ephemeris

    Tolle Hilfe für Landschaftsfotografen: die App „The Photographer’s Ephemeries“ (Foto: Screenshot www.photoephemeris.com)

    Making of: Filterfotografie bei den Windmühlen in Zaanse Schans

    HDR-Aufnahme der Windmühlen von Zaanse Schans – entstanden bei einer freien Arbeit

    So sieht meine Interpretation der Windmühlen in Zaanse Schans aus. Das obere Bild zeigt die Entstehung von sieben Einzelaufnahmen die mit Graufilter (HAIDA ND 1,8 64x) und Verlauffilter (HAIDA Soft GND 0,9) gemacht wurden. In der Nachbearbeitung setzte ich aus den Einzelaufnahmen ein HDR-Foto (High Dynamic Range Image – siehe: Wikipedia) mit dem unten stehenden Ergebnis zusammen. 

    Ich fuhr die Nacht durch und kam pünktlich 30 Minuten vor Sonnenaufgang am Spot an. Und hier kommen die Filter ins Spiel. Um die Windmühlen etwas anders darzustellen, als man sie von den üblichen Touristenfotos kennt, setzte ich auf Graufilter, die meine Verschlusszeit deutlich verlängern und dadurch eine verwischte Darstellung sich bewegender Objekte wie z.B. Wolken erlauben. Außerdem kamen zum Abdunkeln des Himmels Verlaufsfilter zum Einsatz und für eine Kontrastanreicherung (und wo gewollt: Entspiegelung) ein Circular Polfilter. Und zwar alles in Kombination miteinander. Bis zu drei unterschiedliche Filter befanden sich also in der Halterung vor meinem Objektiv. Hier siehst Du einige der Fotoergebnisse. Die ersten drei Fotos sind in dem kleinen Dorf Zaanse Schans gleich nach meiner Ankunft entstanden. Die weiteren Fotos zeigen einige der Windmühlen in Kinderdijk. Viel Spaß beim Anschauen!

    Windmühlen von Zaanse Schans orgens kurz vor Sonnenaufgang

    Nachtaufnahme Windmühlen in Holland

    Die Kaeserei in Zaanse Schans im Sonnenaufgang

    Langzeitbelichtung einer sich drehenden Windmühle

    Unesco-Weltkulturerbe: die Windmühlen von Kinderdijk

    Mit Graufilter in der Schwarzweiss-Fotografie: eine Windmühle in Kinderdijk

    Die Museumsmühle in Kinderdijk als Langzeitbelichtung mit ziehenden Wolken

    Wenn Dir die Fotos gefallen, freue ich mich über ein Gefällt mir auf Facebook. So bleiben wir auch weiterhin verbunden und Du wirst regelmäßig über die Ergebnisse meiner freien Arbeiten informiert. Und überhaupt: Ein Like ist die einfachste Möglichkeit, mir ein kleines Feedback auf die Ergebnisse zu geben. Wenn Du Fragen, Anregungen oder Kritik hast, freue ich mich über eine persönliche Nachricht von Dir. Hier geht es zum Kontaktformular: KLICK

     

  • „Warum Hochzeitsfotograf? Onkel Karl hat doch auch eine gute Kamera…“

    „Warum Hochzeitsfotograf? Onkel Karl hat doch auch eine gute Kamera…“

    Man hört es ja nicht gerne als Hochzeitsfotograf, gänzlich verschont bleibt man vermutlich niemals: „Ich habe die Fotos auf Ihrer Webseite gesehen – toll! Sie müssen eine richtig gute Kamera haben!“ Ich ziehe dann innerlich immer die Schultern zusammen, denke an den Koch im Sterne-Restaurant und frage mich, ob der nach dem Fünf-Gänge-Menü ebenfalls für seine hervorragenden Töpfe gelobt wird? Um bei den anerkennenden (und ganz sicher gut gemeinten) Worten zur Kamera zu bleiben: Die Werbung gaukelt ja genau das vor. Kauf die neue Zwanzig-Millionen-Pixel-Super-Duper-Spiegelreflexkamera mit eingebauter Gesichtserkennung und – schwups – schon sind misslungene Fotos ein Relikt aus längst vergessener Vorzeit. Denkste! Kaufen ist das eine, damit sicher umgehen das nächste. Und dazwischen liegen meistens drei Dinge: Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung!

    Ganz von vorne: Am Anfang jeder Hochzeitsreportage steht für mich (mindestens) ein Kennenlerngespräch mit dem Hochzeitspaar. Und darin geht es irgendwann natürlich auch um den Preis für meine fotografische Dienstleistung. Bei einer Ganztagsreportage mit 12 bis 15 Stunden Länge kommen dabei inklusive der nachträglichen Bildbearbeitung nicht nur allerlei Arbeitsstunden sondern auch eine gewisse Summe zusammen. Wer denkt da nicht ans Sparen? Und so kommen Braut oder Bräutigam schnell auf die Idee: „Onkel Karl hat doch auch eine gute Kamera. Eigentlich kann der doch in Standesamt und Kirche fotografieren!“ Das ist sachlich zwar richtig, kann im Ergebnis aber zu unerwarteten Ergebnissen führen. Neben der oben beschriebenen Erfahrung spielen noch ganz andere Überlegungen eine Rolle, auf die ich nachfolgend eingehe. Ob man sich einen professionellen Hochzeitsfotografen leisten möchte/kann, ist also nicht nur Frage des Budgets. Auch die ganz persönliche Wertigkeit für diese auf ewig eingefrorenen Erinnerungen kann nur jeder für sich selbst festlegen. Ich gestehe: Als Hochzeitsfotograf bin ich da natürlich befangen. Hobby- oder Hochzeitsfotograf? Hier findest Du meine Gedanken dazu:

    Fotografieren statt knipsen

    Jetzt reite ich nochmal auf der Kamera herum: Eine gute Kamera macht nicht automatisch gute Fotos – manchmal ist sogar das Gegenteil der Fall! Wer die Auswirkungen und gegenseitige Beeinflussung der wichtigsten Parameter wie Blende, Verschlusszeit, Brennweite und ISO nicht im Schlaf beherrscht, macht mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera oft sogar schlechtere Bilder als mit einer guten Kompakten, weil viel mehr Einstellungen zu berücksichtigen sind. Mit den eingebauten Motivprogrammen kommt man bei schlechten Lichtverhältnissen nur selten zu begeisternden Ergebnissen. Wollen wir das Aufstecken der Eheringe tatsächlich dem Zufall überlassen.

    Vom Hochzeitsfotograf eingefangen: das Aufstecken des Eherings

    Einer der Schlüsselmomente auf jeder Hochzeit: das Aufstecken der Eheringe. Ein Moment, den man als Hochzeitsfotograf nicht verpassen darf und in bestmöglicher Qualität festhalten möchte.

    Schlechte Lichtverhältnisse wie hier bei einer standesamtlichen Trauung im Museumsdorf Volksdorf sind für einen Hochzeitsfotograf nicht schwer zu meistern

    Schlechte Lichtverhältnisse, also nur wenig zur Verfügung stehendes Licht, stellen an Equipment und Fotograf besondere Ansprüche. Gut, wenn man darauf vorbereitet ist und die nötigen Kameraeinstellungen blind beherrscht.

    Dir bleiben nur Sekunden

    Selbst wenn Onkel Karl mit seiner Kamera grundsätzlich vertraut ist: Was fotografiert er, wenn er nicht gerade auf Eurer Hochzeit den Auslöser rattern lässt? Ist er daran gewöhnt, unter Zeitdruck und bei schlechten Lichtverhältnissen (beides ist der Normalfall auf Hochzeiten) kreative Ergebnisse zu realisieren? Wie viele Hochzeiten hat er schon fotografiert? Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber wer sich z.B. auf die Architektur- oder Landschaftsfotografie spezialisiert, hat in der Regel ausreichend Zeit, an den Kameraeinstellungen herumzutüfteln. Das Alpenpanorama kann dem Fotografen ja nicht wegrennen. Auf Hochzeiten geschehen dagegen sehr viele Dinge in sehr kurzer Zeit – und das häufig ohne Vorankündigung. Aus meiner Erfahrung weiß ich: Oft habe ich nur Sekunden, um DAS Bild zu schießen.

    Mit Leidenschaft zu tollen Fotos

    Auch so eine Sache: Hat Onkel Karl eigentlich LUST Eure Hochzeit zu fotografieren? Es kommt gar nicht so selten vor, dass sich ein Freund/Verwandter eher unterschwellig gedrängt als wirklich berufen fühlt, dieses einmalige Ereignis auf die Speicherkarte zu bannen. Woher ich das weiß? Weil ich im Freundeskreis (mit hoher Dichte guter Hobbyfotografen) immer wieder angesprochen werde, ob ich einen Tipp parat hätte, weil derjenige demnächst für einen guten Freund die Hochzeit fotografieren SOLL. (Ach, wenn es doch mit EINEM Tipp getan wäre…) Wenn ich dann frage: „Hast du Bock darauf?“ Klingt die Antwort meistens so: „So richtig Nein sagen wollte ich nicht, aber richtig Ja auch nicht… Ich krieg das schon irgendwie hin!“ Ich denke dann immer: Hoffentlich reicht IRGENDWIE… Einen echten Gefallen ist am Ende vermutlich niemandem getan. Denn nur wer von Leidenschaft angetrieben ist, macht authentische und emotionale Bilder.

    Als Hochzeitsfotograf immer auf Perspektivsuche. Hier der Blick von oben auf die Trauung in der Kirche

    Perspektivsucher – Während einer Hochzeitsreportage bin ich pro Stunde 60 Minuten damit beschäftigt, pfiffige Perspektiven, kleine und große Momente oder spannende Lichtstimmungen zu suchen. Hier erlaubte mir der erhöhte Stand in der Kapelle im Eutiner Schloss einen spannenden Blick auf Brautpaar und Hochzeitsgäste.

    Fulltimejob Hochzeitsfotograf

    Ist es eigentlich gerecht, Onkel Karl die Bürde aufzuerlegen, die Hochzeitsfotos seines Neffen/seiner Nichte zu schießen? Immerhin: Onkel Karl ist enges Familienmitglied und kann eigentlich gar nicht richtig mitfeiern, wenn er andererseits fotografieren soll. Tante Klara ist ja auch nicht in der Küche eingeteilt, obwohl sie sonst wirklich gerne kocht. Und noch etwas: Wenn ich als Berufsfotograf eine Reportage fotografiere, bin ich pro Stunde 60 Minuten damit beschäftigt, pfiffige Perspektiven, kleine und große Momente oder spannende Lichtstimmungen zu suchen. Meine beiden Kameras hängen dabei immer an einem speziellen Tragesystem an meinem Körper. Selbst wenn Onkel Karl das gleiche WOLLTE, wird er das nicht leisten KÖNNEN. Denn: Er ist schließlich auch Teil der Hochzeitsgesellschaft.

    Gut gemeint ist nicht immer gut genug

    Hin und wieder ist die Ausgangssituation mit Onkel Karl eine ganz andere: Denn er ist ein wirklich begeisterter Hobbyfotograf und möchte UN-BE-DINGT (!) Eure Hochzeit fotografieren. „Zum Üben!“ wie er sagt. Der gute Wille ehrt Onkel Karl, keine Frage. Nur: Wollt Ihr Eure Hochzeit, diesen unwiederbringlichen Tag mit all seinen emotionalen Schlüsselmomenten, wirklich zu einem fotografischen Übungsstück degradieren? Und ja, Onkel Karl sagt, dass er wirklich, wirklich gut mit dem Fotoapparat umgehen kann. So wie im Vorstellungsgespräch jeder behauptet, er könne Englisch sprechen – und dem beim Bestellen des Essens im Restaurant dann doch die nötigen Vokabeln gerade nicht einfallen. Deshalb mein Tipp an Euch: Klopft die Fähigkeiten von Onkel Karl, dem besten Kumpel, dem Freund des Nachbarn (oder wer auch immer Eure Hochzeit fotografieren möchte) ausgiebig ab, um Euch vor ungewollten Überraschungen zu schützen.

    Was das Smartphone kann – und was nicht

    „Hat doch jeder ein Smartphone!“ Stimmt! Und wenn man der Werbung Glauben schenken darf, hat die neueste Generation natürlich stets die aktuellste, nochmals verbesserte Kamera eingebaut. Ob das für die Hochzeit reicht? Nie!! Ich muss das sagen, ich bin Fotograf. Aus meiner Sicht: Dass man diesen Minimalismus Kamera nennen darf, gehört verboten. Klar, ein toller Sonnenuntergang sieht auch mit dem Smartphone aufgenommen schick aus. In der düsteren Kirche oder abends bei der Party wird es aber ganz schnell ganz grottig. Vergiss es! Ich spreche da aus ähnlicher Erfahrung bei meiner eigenen Hochzeit: Ich habe vor über 20 Jahren geheiratet und Handys waren noch nicht erfunden. Auf meiner Hochzeit machte ein Hochzeitsfotograf Bilder, für die Feier am Abend legten wir 25 Ritschratsch-Kameras auf den Gästetischen aus. (Diese Dinger mit eingebautem Film, die man nur einmal verwenden konnte und dann als Ganzes zum Entwickeln gab.) Kein einziges der rund 500 mit diesen Kameras entstandenen Fotos hat es in unser Hochzeitsalbum geschafft. Das gleiche Schicksal wird vermutlich die verpixelten Smartphone-Bilder ereilen. Ein schnelles Posting bei Facebook, vielleicht. RICHTIGE Fotos sehen anders aus.

    Während der Trauung wird ein Foto mit dem Smartphone gemacht

    Auf der Hochzeit mit dem Smartphone? Klar, warum nicht!? Aber als ernsthafte Fotografie wollen wir das nicht gleich bezeichnen, oder?

    Bei einer Hochzeitsreportage entstanden: Brautstrauss werfen

    Abends auf der Hochzeitsfeier haben wir es fast immer mit grenzwertigen Lichtverhältnissen zu tun. Um jetzt noch gute Fotos ohne das gefürchtete Bildrauschen hinzubekommen, sind lichtstarke Profiobjektive ein Muss.

    Wichtigstes Stilmittel: das Spiel mit der Unschärfe

    Was ich jetzt schreibe, beißt sich ein bisschen mit Punkt eins. Dort habe ich gesagt, dass nicht eine gute Kamera sondern ein guter Fotograf in der Hauptsache für starke Bildergebnisse verantwortlich ist. Auf der anderen Seite benötigt man in sehr vielen Situationen erstklassiges Equipment, um seine Ideen überhaupt in brillanter Qualität realisieren zu können. Insbesondere in der Hochzeitsfotografie sind dies lichtstarke Objektive. Die lassen auch unter den häufig schlechten Lichtverhältnissen das Arbeiten ohne Blitzgerät zu. Denn der Blitz zerstört, erstens, schnell die jeweilige Lichtsituation und ist, zweitens, häufig gar nicht erlaubt. (Das sage nicht ich, sondern die Standesbeamten, Pastoren, Pfarrer.) Und: Nur mit diesen lichtstarken Objektiven (und modernen Vollformatkameras) lässt sich das Spiel von Schärfe und Unschärfe bis zum Äußersten ausreizen. Gerade dieser Effekt ist aber eines der wichtigsten gestalterischen Mittel in der Fotografie und verschafft den Bildern ihren edlen Look. Was das mit Onkel Karl zu tun hat? Nun, der besitzt diese sündhaft teuren Linsen vermutlich nicht und ist dadurch in vielen Situationen ausgebremst. Wenn ich mit meiner Fototasche auf Eurer Hochzeit auftauche, befinden sich darin Objektive im Wert eines Kleinwagens – und sie sind jeden Euro wert!

    Eheringe auf dem Brautstrauss

    Das bewusste Spiel mit Schärfe und Unschärfe, sowie das exakte Setzen des Fokus gilt als wichtigstes Stilmittel in der Hochzeitsfotografie um den Blick auf bestimmte Bereiche zu lenken. Wetten, dass Dein Blick auf diesem Foto immer wieder auf den kleinen Diamant im Ring gezogen wird? 

    Wenn Du bis hier durchgehalten und alles gelesen hast, benötigst Du vermutlich erstmal eine gedankliche Verschnaufpause. Lass das alles auf dich wirken, überlege, welchen Stellenwert Deine Hochzeitsfotos für Dich einnehmen. Am Ende ist das auch eine Frage des Geldbeutels. Ist es Dir Wert, einen professionellen, vorausschauenden Fotografen für Deine Hochzeit zu engagieren? Oder reichen Dir die ambitionierten Fotos eines guten Freundes (um hier nicht durchgängig den armen Onkel Karl zu bemühen)? Diese Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Wenn Du Fragen oder Anregungen hast, darfst Du mir gerne über das Kontaktformular eine E-Mail schicken – ich freue mich auf Deine Nachricht.

    Noch mehr Lesestoff?

    Hier habe ich einen Blogbeitrag über meine (vierfache) Datensicherung von Hochzeitsfotos veröffentlicht: https://suspicious-mestorf.92-205-185-147.plesk.page/datensicherung-von-hochzeitsfotos-so-mache-ich-es/

    Hier findest Du einige Gedanken über die wichtige Kommunikation beim Fotoshooting, was analog zur Hochzeitsfotografie gilt: https://suspicious-mestorf.92-205-185-147.plesk.page/portraitshooting-mit-plan/

    Hier siehst Du einige Bildergebnisse aus einer kürzlich erstellten Hochzeitsreportage: https://suspicious-mestorf.92-205-185-147.plesk.page/hochzeitsreportage-anni-christoph/

  • Hochzeitsreportage Katrin & Daniel

    Hochzeitsreportage Katrin & Daniel

    Katrin und Daniel gaben sich vergangenes Wochenende in der St. Paulus Kirche (Buchholz) mit klopfendem Herzen das Jawort, später feierten sie in der Hochzeitslocation Westerhof. Ich durfte diesen Tag fotografisch begleiten und die schönsten Momente in einer stimmungsvollen Hochzeitsreportage festhalten. Und was da für eine Stimmung war! Tolles Hochzeitspaar, tolle Gäste und eine richtig tolle Location – so muss Hochzeit!

    Die Hochzeitslocation Westerhof

    Der Reihe nach: Wer will bestreiten, dass ein gut organisierter Ablaufplan für solch einen großen Tag hilfreich ist? Auf der anderen Seite: Wer will bestreiten, dass ein gut organisierter Ablaufplan für solch einen großen Tag kaum mehr als eine „Idee“ ist? Und so passierten auf dieser Hochzeit, die im rund 10 Kilometer entfernten Westerhof gefeiert wurde, allerlei unvorhergesehene Dinge und der Tag entwickelte wie auf jeder großen Feier seine ganz eigene Dynamik.

    Hochzeitskleid? Zerrissen!

    Und genau darum geht es bei einer Hochzeitsreportage – die tollen und emotionalen Momente genauso einzufangen wie die kleinen Malheure, die den Tag erst zu dem machen, was er ist. Jede Hochzeit ist schließlich einzigartig. Was bei dieser dazugehörte? Ein gleich zu Anfang zerschossener Zeitplan (der sich später aber wieder eingependelt hat), ein zerrissenes Hochzeitskleid, ein liegengebliebenes Auto, eine Facebook-Live-Schaltung des Anschneidens der Hochzeitstorte, und, und, und… Klasse! O-Ton von Braut Katrin: „Am meisten freue ich mich auf das Foto, als Daniel mir beim Fotografieren auf das Hochzeitskleid trat und es zerrissen ist!“

    Also, genug der Gesprächigkeit. Jetzt lasse ich Bilder sprechen. Braut Katrin ließ sich von ihren Freundinnen im Hotel Holst stylen. Dabei ging es richtig, richtig nett zu:

    Braut lässt sich von Freundin stylen

    Braut mit Freundin bei den Vorbereitungen zur Hochzeit

    Die Braut wird geschminkt

    Brautkleid und Brautstrauss auf dem Hotelbett im Hotel Holst

    Brautmutter schnürt das Brautkleid

    Detailfoto vom Schnueren des Brautkleids

    Braut im Hochzeitskleid schaut in den Spiegel

    Die fertige Braut im Hotel Holst

    Ein bisschen mehr Hektik lag bei Bräutigam Daniel in der Luft, der sich mit Freunden und Familie in einer wenige Kilometer entfernten Ferienwohnung in Schale schmiss. Und da sag nochmal jemand, Frauen seien in Sachen Styling kribbelig…

    Brautvater beim Binden der Fliege

    Garderobe des Bräutigams

    Bräutigam lässt sich bei der Ankleide helfen

    Detailaufnahme vom zuschnueren der Hochzeitsschuhe des Bräutigams

    Nun wurde es spannend! Die Hochzeitsglocken der St. Paulus-Kirche in Buchholz läuteten. Und wer sich jetzt nicht von Aufregung anstecken ließ, muss mit Nachnamen vermutlich Eisklotz heißen:

    Brautvater führt die Braut zum Altar in der St Paulus Kirche

    Trauung in der Buchholzer St Paulus Kirche

    Hund bei einer Trauung in der St Paulus Kirche in Buchholz

    Taschentuch für die Freudentränen

    Braut schaut Bräutigam verliebt an während der Trauungszeremonie

    Trauung in der St Paulus Kirche in Buchholz

    Brautpaar vor dem Altar der St Paulus Kirche in Buchholz

    Aufkleber unter den Sohlen des Bräutigams mit der Aufschrift The end

    Gast macht Handyfoto von der Trauung in der St Paulus Kirche

    Jetzt kam die Zeit der Gratulanten und es ging sehr herzlich zu. Freunde standen Spalier mit Angelruten, weiße Tauben fanden den Weg in den Himmel, das obligatorische Bettlaken-Herz wurde ausgeschnitten und zum Schluss mussten Katrin und Daniel noch ein Schnäpschen trinken. Dem Gesichtern nach zu urteilen hatte der Inhalt der beiden Flachmänner einige Umdrehungen.

    Hochzeitspaar nach der Trauung in der St Paulus Kirche in Buchholz

    Brautpaar lässt weisse Tauben nach der Hochzeit fliegen

    Vor der St Paulus Kirche: Brautpaar schneidet Herz aus

    Bräutigam trägt Braut durchs ausgeschnittene Herz

    Brautpaar trinkt Schnaps nach der Trauung

    Inzwischen war der Zeitplan schon etwas überfällig, sodass wir für die Paarfotos nicht mehr ganz so viel Zeit wie eingeplant hatten. Und dann das: Als die beiden Frischvermählten auf meine Kamera zulaufen sollten, trat Daniel versehentlich auf die Schleppe – und Katrin lief weiter. „Raaatsch!!!“ Als eingefleischter Reportagefotograf hielt ich den Moment natürlich in einer Bilderserie fest. Zwei Sekunden später lachte sich Katrin kaputt und Daniel hatte noch immer eingezogene Schultern. Später wurde das Malheur geflickt und so gehört das zerrissene Kleid nun zu dieser Hochzeit dazu und vermutlich wird davon noch in vielen Jahren erzählt…

    Hochzeitsreportage: Brautpaar in der St Paulus Kirche

    Hochzeitsfoto mit Hunden

    Brautpaar von hinten fotografiert und der Bräutigam springt vor Freude in die Luft

    Hochzeitspaar beim Fotoshooting eine Sekunde nachdem das Brautkleid zerriss

    Derweil wurden in der Hochzeitslocation Westerhof letzte Vorbereitungen unternommen. Und: Mit der untergehenden Sonne gab es ein richtig schönes Licht auf der Terrasse des Westerhofs, wo nochmal eine Handvoll schöne Hochzeitsfotos der Beiden entstanden. Dann nahm ein tolles Fest seinen Verlauf bis zum frühen Morgen…

    Hochzeitslocation Westerhof

    Herzlich Willkommen "Show me love"

    Die letzten Vorbereitungen zur Hochzeitsfeier im Westerhof

    Aufgehängte Privatbilder bei Hochzeitsfeier in der Hochzeitslocation Westerhof

    Aufgehängte Fotos vom Junggesellenabschied

    Hochzeitspaar im Gegenlicht der Abendsonne

    Brautpaar im Gegenlicht auf der Wiese der Hochzeitslocation Westerhof

    Große Erdbeer-Hochzeitstorte in der Küche der Hochzeitslocation Westerhof

    Brautpaar bei der Ansprache zur Hochzeitsfeier im Westerhof

    Eröffnungstanz in der Hochzeitslocation Westerhof

    Tanzfläche in der Hochzeitslocation Westerhof

    Foto mit bewusster Unschärfe von der Tanzfläche einer Hochzeitsparty

    Dancefloor bei Hochzeitsfeier im Westerhof

    Bis in die Morgenstunden wurde im Westerhof gefeiert

  • Portraitshooting mit Plan

    Portraitshooting mit Plan

    Häufig sind es die kleinen Dinge bei einem Portraitshooting, die Fotos zu etwas ganz Großem machen. Dies können Gesten, Körperhaltungen, Hintergründe, Locations oder natürliche Accessoires sein – oder ein Zusammenspiel aus mehreren dieser Faktoren.

    Die Krux an der Sache: Was dem einen (Fotograf) gefällt, muss dem anderen (Model) noch lange nicht begeistern. Und damit bin ich bei einem Punkt, der vor jedem Portraitshooting steht. Damit sich eine möglichst große Schnittmenge zwischen den Ideen des Fotografen und deinen Wünschen bildet, muss man: miteinander sprechen! Klingt einfach, ist es auch. Eigentlich. Bevor wir ein gemeinsames Portraitshooting planen, versuche ich herauszufinden, was Deine Wünsche sind und was Du von den späteren Bildergebnissen erwartest. Und dann: „Och, schön sollen sie sein. Du machst das schon, du bist der Fachmann.“ Über das Vertrauen freue ich mich natürlich, einerseits. Andererseits besteht das Risiko, dass Du in unpassenden Posen oder Locations abgelichtet wirst. Was willst du mit den Portraitfotos transportieren? Wie möchtest du dargestellt werden? Anders ausgedrückt: Lieber cool oder verspielt? Seriös oder salopp?

    Schwarzweiss Businessfoto Seriöses Business-Foto. Der Griff an den Manschettenknopf soll suggerieren: Ich kann anpacken!

    Frau mit knallroten Haaren bei urbanem Portraitshooting

    Die urbane Umgebung war für dieses Portraitshooting mit Sarah genau die richtige Location.

    Dein Portraitshooting: So wird es zum Erfolg

    Wie im Restaurant: Wenn der Kellner fragt, was ich essen möchte, reicht „Lecker soll es sein. Und mich satt machen!“ nicht aus. Jetzt geht’s ins Detail: Lammrücken oder Kalbsmedaillons? Kartoffeln oder Reis? Beim Fotografieren geht es kaum anders zu und so stelle ich viele Fragen, um eine Idee zu bekommen, was Du haben möchtest. Worauf ich hinaus möchte: Lass uns gemeinsam Deine Bildideen erarbeiten. Schau dich gerne in meinem Portfolio für erste Eindrücke um. Klicke hier: Portfolio

    Dazu ein Erlebnis: Hochzeits-Shooting im Schloßpark. Irgendwann bat ich das Hochzeitspaar, sich zu umarmen. „Ja…so ist es schön.“ Klick. „Schaut mal in die Kamera…uuund ganz viel lächeln…“ Klick, Klick. „Und jetzt schließt mal eure Augen.“ Klick. Plötzlich Gelächter. „Florian, sei uns nicht böse. Aber wir gehen als Pärchen so burschikos miteinander um, dass die verträumte Nummer bei uns nicht ganz passt.“ Jetzt musste ich auch lachen. Der Stil für diesen Tag war damit klar.

    Portraitfoto Mann mit grauem Bart und Zigarette

    Charakterportrait bei einem Shooting in meiner Heimatstadt Hamburg. Erst die Zigarette lässt den Seebären zum Seebären werden. Na gut, und der grau melierte Vollbart…

    Fotos leben von Ideen – deinen und meinen!

    Die besten Ergebnisse werden wir in der Portraitfotografie also immer erzielen, wenn wir unser Shooting gemeinsam planen. Die passende Location und ein aussagekräftiges Outfit sind das eine. Jetzt geht’s für mich ans Fotografieren – und für Dich ans Posing. Auch hier ist es gut, wenn Du Dich einbringst. Grundsätzlich gebe ich eher wenig Anweisungen und lasse Dich ein bisschen kommen, so wirkt es am natürlichsten. Aber ganz klar, im Hinterkopf habe ich natürlich auch eigene Ideen, wie Du Dich stellen kannst.

    Portraitshooting auf einem Feld mit junger Frau in Jeanskleidung und Cowboy-Hut

    Stell dir dieses tolle Foto ohne Sandras Cowboy-Hut vor. Genau: Die Bildwirkung wäre eine ganz andere!

    Ganz wichtige Sache: Accessoires! Wenn der Hund, mit dem Du Dich ablichten lassen willst, ein süßes Halstuch um den Hals gebunden hat, wirkt er gleich noch knuffiger. Fotos im Kornfeld und du bringst Jeanskleidung und einen Cowboy-Hut mit zum Shooting? Genial! In der Baby- und Newborn-Fotografie sind die kleinen Schleifchen und feinen Stoffe gar nicht wegzudenken. Und hier schließt sich der Kreis zum oben Gesagten: Lass uns miteinander besprechen, wie wir aus unserem gemeinsamen Portrait-Shooting das Optimale für Dich herausholen. Dann werden die Fotos zum Spaziergang und die Ergebnisse begeistern dich und deine Lieben.

    Wenn du Interesse an einem Portraitshooting mit mir bekommen hast, dann schicke mir einfach eine Nachricht über mein Kontaktformular. Hier geht es direkt dorthin: Kontakt

  • Datensicherung von Hochzeitsfotos – so mache ich es

    Datensicherung von Hochzeitsfotos – so mache ich es

    Hochzeitsfotos sind unwiederbringliche Erinnerungen und gewinnen – wie ein guter Wein – mit den Jahren immer mehr an Wert. Gelobt sei das digitale Zeitalter. Denn wo früher nur ein einziges Original (das Negativ) existierte, können wir heutzutage das digitale Foto beliebig häufig verlustfrei kopieren. Ein vollständiger Datenverlust kann/darf/soll im 21. Jahrhundert eigentlich nicht mehr geschehen. Eigentlich. Denn noch immer vernachlässigen viele Fotografen die Datensicherung von Hochzeitsfotos. Ich bin als Fotograf und Hochzeitsfotograf in Hamburg (und weit darüber hinaus) tätig und lege großen Wert auf die wichtige Datensicherung. Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass jeder, der seine fotografische Dienstleistung gewerblich ausübt, seinen Kunden gegenüber zu einer bestmöglichen Datensicherung verpflichtet ist.

    Screenshot – diverse Hochzeitsfotos

    Die Datensicherung von Hochzeitsfotos ist ausgesprochen wichtig – kein Foto ist wiederholbar!

    Die Datensicherung beginnt mit dem ersten Foto!

    Ganz wichtig: Datensicherung beginnt nicht erst zu Hause am Computer! Es wäre fatal, wenn ich als Hamburger Hochzeitsfotograf als letzten Akt das Anschneiden der Hochzeitstorte fotografiere und dann feststellen müsste, dass die Speicherkarte einen Defekt hat. Aaaargh! Eine unerklärbare Situation dem Hochzeitspaar gegenüber…

    Der Reihe nach: Professionelle Kameras bieten die Möglichkeit, ZWEI Speicherkarten einzusetzen. Während einer Hochzeitsreportage werden bei mir die Fotos auf der CF-Karte als RAW-Datei gespeichert und zusätzlich als JPG-Datei auf der zweiten SD-Karte. Jedes Foto existiert also doppelt in jeweils einem anderen Dateiformat. Zusätzlich fotografiere ich mit ZWEI Kameras (Canon 5D Mark III), um in der gleichen Situation mit unterschiedlichen Objektiven und Looks arbeiten zu können.

    Kartenslot der 5D Mark III mit zwei Speicherkarten

    Der Kartenslot der Canon EOS 5D Mark III im Detail: Zwei Speicherkarten bieten die Möglichkeit der doppelten Datenaufzeichnung

    Datensicherung durch externe Festplatten

    Am Tag nach dem Auftrag (oft noch am gleichen Abend, weil ich ausgesprochener Nightworker bin) sichere ich die Daten zur späteren Bearbeitung auf dem Computer, von dem ich über Apples „Time Machine“ ein zusätzliches vollautomatisches Backup erstelle. Damit mir weder Virus noch ein beschädigter Rechner Sorgenfalten auf die Stirn treiben können, sichere ich alle Bilder zusätzlich auf einer zweiten Festplatte. Und zwar auf einer externen Festplatte! Eine interne zweite Festplatte wäre bei einem Totalausfall des Rechners zwangsläufig mitbetroffen. Zwar kann in einigen Fällen spezielle Software helfen, die Fotos wiederherzustellen. Im Falle von Brand, Kurzschluss, Überspannung o.ä. sind dem Ganzen bei zerstörten Festplatten aber natürliche Grenzen gesetzt. Apropos Brand: Dass Computer und externe Festplatte an unterschiedlichen Orten gelagert werden, ist für mich selbstverständlich. Wenn nämlich beides einem möglichen Feuer zum Opfer fällt, ist das doppelt doof.

    Florian Laeufer Hochzeitsfotograf aus Hamburg am Computer

    Nightworker Florian Läufer – Hochzeitsfotograf aus Hamburg

     

    Datensicherung von Hochzeitsbildern auf externer Festplatte

    Unmittelbar nach einem Auftrag als Hochzeitsfotograf sichere ich die Fotos auf externen Festplatten gegen Datenverlust.

    Vier gewinnt!

    Und weil mir Sicherheit nicht sicher genug ist, spiegele ich alle Daten zusätzlich auf einer dritten Festplatte, die – Sie können es sich denken – an einem dritten Ort lagert. Erst jetzt lösche ich die Fotos von den Speicherkarten meiner Kamera, damit diese für den kommenden Einsatz wieder startklar ist. Schlussendlich kommt die vierte Datensicherung ins Spiel: Jeder Kunde bekommt seine hochauflösenden Fotos auf einem USB-Stick von mir überreicht. Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass bei diesen Sicherungsmaßnahmen noch Daten unwiderruflich verloren gehen.

    USB-Stick zur Weitergabe der Hochzeitsfotos

    Für die Übergabe der Fotos lasse ich mir immer etwas Besonderes einfallen. Hier ist es eine Miniaturkamera als USB-Stick, auf der ich die Bilder überreichte.

  • Aleksandra & Cedric – Standesamtliche Trauung im Torhaus Wellingsbüttel

    Aleksandra & Cedric – Standesamtliche Trauung im Torhaus Wellingsbüttel

    Die standesamtliche Trauung von Aleksandra und Cedric im Torhaus Wellingsbüttel hat mich begeistert. Ein spürbar verliebtes Brautpaar, sehr angenehme Gäste und das denkmalgeschützte Torhaus inmitten einer gepflegten Parkanlage waren eine perfekte Kombination für die fotografische Begleitung dieser standesamtlichen Trauung.

    Vom Eintreffen der Gäste über die Hochzeitszeremonie mit anschließender Beglückwünschung bis  zu den Gruppenfotos durfte ich den Vormittag in einer kleinen Reportage festhalten. Nachdem sich die Gäste langsam verabschiedet hatten, fanden Aleksandra, Cedric und ich noch die Ruhe, Hochzeitsfotos in der direkten Umgebung vom Torhaus Wellingsbüttel zu realisieren.

    Dank einer guten Kommunikation zwischen Brautpaar und mir (in der Zeit vor der standesamtlichen Trauung im Torhaus Wellingsbüttel) konnten wir hier gemeinsam erarbeitete Ideen wie von selbst umsetzen. So macht Fotografieren Spaß!

    Hier eine Handvoll Ergebnisse aus über 300 entstandenen Hochzeitsfotos:

     

    Sie möchten Ihre standesamtliche Trauung ebenfalls im Torhaus Wellingsbüttel vornehmen lassen? Das über 250 Jahre alte Gebäude mit dem historischen Ambiente ist ein sogenannter Außentrauort des Bezirksamt Wandsbeks und kann von Mitte April bis Mitte Oktober für z. Zt. 360,- Euro gebucht werden. Für weitere Infos klicken Sie bitte hier: Heiratsorte in Wandsbek

    Zum gleichen Bezirk gehört übrigens auch das Museumsdorf Volksdorf. Hier werden Eheschließungen im Wagnerhof vollzogen. In meinem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag der standesamtlichen Hochzeit im Museumsdorf Volksdorf von Conny und Markus finden Sie dazu eine kleine Bildauswahl.

  • Conny und Markus – Standesamtliche Hochzeit im Museumsdorf Volksdorf

    Conny und Markus – Standesamtliche Hochzeit im Museumsdorf Volksdorf

    Lange bevor sich Conny & Markus auf ihrer standesamtlichen Hochzeit im Museumsdorf Volksdorf das Jawort gaben, trafen wir uns ein erstes Mal zur Besprechung der kleinen Hochzeitsreportage. Schnell war klar: Wir realisieren zunächst im Herbst ein Engagement-Shooting, bei dem Sohnemann Mats einbezogen wird. Solch ein Verlobungsshooting einige Wochen oder Monate vor der eigentlichen Hochzeit ist ein schöner „Probelauf“, bei dem sich Hochzeitspaar und Fotograf besser kennenlernen. Es entstehen schöne und atmosphärische Paarfotos, die bei Bedarf für die Einladungskarten zur Hochzeit verwendet werden können, auf jeden Fall aber das Familienalbum bereichern.

    Engagement-Shooting im Berner Gutspark

    In diesem Fall zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Wir verabredeten uns an einem Samstag im Berner Gutspark. Das Herbstlaub befand sich im besten Färbungsgrad, sodass wir richtig tolle, farbenfrohe Fotos umsetzen konnten – perfektes Timing!

    Engagement Shooting im Herbstwald

    Herbstliches Kinderfoto mit fliegendem Laub

    Engagement Shooting im Berner Gutspark

     

    Hochzeitsvorbereitungen

    Kurz vor der Hochzeit im Juni traf ich mich erneut mit Conny und Markus, um die letzten Details für die in Kürze stattfindende standesamtliche Trauung im Museumsdorf Volksdorf durchzusprechen. Die kleine Reportage des großen Tages sollte mit der fotografischen Begleitung der Vorbereitungen von Braut und Bräutigam (und Sohn Mats!) beginnen. Hier einige Ergebnisse:

    Braut und Frisörin morgens vor der Hochzeit

    Braut im Spiegel bei der Hochzeitsreportage

    Letzte Vorbereitungen der Braut mit ihrem Brautkleid

    Brautvorbereitungen mit Trauzeugin und Mama

    Braut und Trauuzeugin während der Vorbereitungen

    Der Sohn mit seinem Hochzeitsanzug

    Letzte Vorbereitungen bei Sohn Mats für die standesamtliche Trauung

    Bräutigam beim Anziehen während der Hochzeitsreportage

    In Schale geschmissen: Der Bräutigam mit seinem Sohn

     

    Standesamtliche Hochzeit im Museumsdorf Volksdorf

    Nun wurde es „ernst“: die standesamtliche Trauung! Ich hielt das Eintreffen der Gäste fest, die Zeremonie im Wagnerhaus des Museumsdorfs Volksdorf, sowie die Gratulationen nach der Vermählung. Dann folgten noch einige Paar- und Familienbilder. Alles in allem entstanden während dieser sechs Stunden knapp 300 Fotos, die ich kürzlich auf einem USB-Stick als hochauflösende Dateien übergab. Tolle Hochzeit!

    Braut und Brautvater vor dem Wagnerhof im Museumsdorf Volksdorf

    Brautvater begleitet die Braut zur standesamtlichen Hochzeit im Wagnerhof

    Standesamtliche Trauung im Wagnerhof des Museumsdorf Volksdorf

    Jawort im Museumsdorf Volksdorf

    Unterschrift bei der standesamtlichen Trauung im Museumsdorf Volksdorf

    Hochzeitsfoto in schwarzweiss vor Scheunentor

    Hochzeitsfoto Brautpaar im Museumsdorf Volksdorf

    Braut und ihre Mädels nach der Hochzeit im Wagnerhof

    Brautpaar mit Kindern im Museumsdorf Volksdorf

  • Darum gehört die Bildbearbeitung zum Fotografieren dazu

    Darum gehört die Bildbearbeitung zum Fotografieren dazu

    Wer will es leugnen: Die digitale Fotografie hat die klassische Fotografie revolutioniert – und das ist noch vorsichtig formuliert. Die wichtigsten Errungenschaften sind, erstens, die Tatsache, dass wir das Ergebnis unmittelbar nach der Aufnahme betrachten können. Zu hell? Zu dunkel? Zu irgendwas? Kein Problem, dann machen wir das Foto einfach nochmal. Zumindest in den Fällen, wo dies möglich ist. Außerdem haben sich, zweitens, die Möglichkeiten der nachträglichen Bearbeitung unserer Fotos vertausendfacht. Ich kann mich noch viel zu gut an die Zeiten erinnern, in denen ich mit Diafilmen fotografiert habe. Wenn Du da Murks gemacht hast, war es Murks. Und das hast Du erst drei Tage später gesehen, wenn Du den Film aus der Entwicklung zurückbekommen hast…

    Junges Paar auf der Schaukel beim Fotoshooting mit zwei Pferden

    Bei diesem Foto war nur wenig Bildbearbeitung nötig – das ist aber nicht immer so.

    Verletzt Bildbearbeitung die Fotografenehre?

    Bleiben wir bei der Bildbearbeitung, denn um die geht es in diesem Blogbeitrag. Ich sage: Fotografieren besteht heutzutage zu 51% aus Fotografieren und zu 49% aus der Bildbearbeitung! Warum Bildbearbeitung? Weil man es kann! Ich höre schon förmlich den Aufschrei der „echten“ Fotografen. „Das ist doch kein wirkliches Fotografieren mehr, wenn erst hinterher am Computer die eigentlichen Bildergebnisse entstehen!“ Darauf entgegne ich: „Jaein!“ Wer hier mit Fotografenehre, Stolz oder Nimbus kommt, hat vermutlich Recht. Ein bisschen zumindest. Denn: Zählt am Ende nicht das Bildergebnis mehr als der Weg dorthin? In meinem ersten Beruf als Koch, habe ich die Mikrowelle verwünscht wie kein Zweiter. „Das ist doch kein echtes Kochen!“ habe ich im Brustton der Überzeugung gewettert. Ob das auch der Restaurantgast schmecken konnte, auf welchem Wege sein Essen zubereitet wurde?

    Babybauchfotos im Vergleich Schwarzweiß und Farbe

    Es ist so einfach geworden: Mit wenigen Klicks wird aus dem Farb- ein Schwarweiß-Foto. Früher musste man dafür noch einen neuen Film einlegen… Wer wünscht sich da noch die „guten alten Zeiten“ herbei? Ich nicht!

    Es gibt natürlich Grenzen. Deshalb würde mir der Begriff Bildoptimierung besser gefallen als Bildbearbeitung. Mein Anspruch in der Fotografie liegt darin, die Wahrheit zu zeigen. Allerdings ein bisschen schöner als in der Realität. Was ich sagen will: Meine Bilder sollen nicht lügen! Gewiss, ich ziehe im Nachgang die Kontraste an, drehe an den Tonwerten, verändere den Bildausschnitt, füge ein wenig Sättigung und Schärfe hinzu (oder entferne sie), entferne Bildrauschen oder spiele mit Vignetten und anderen Stilmitteln herum. Dies ist längst ein Teil des kreativen Prozesses in der Fotografie geworden. Aber ich erstelle keine Composings aus unterschiedlichen Fotos, die ich am Computer zusammenfüge. Ganz konkret: Wer sich in meinem mobilen Fotostudio fotografieren lässt, erhält Studiofotos. Wer sich bei einem Outdoor-Shooting ablichten lässt, erhält Fotos aus der Natur. Nichtmal in einem Moment größter Albernheit käme ich auf die Idee, ein Portraitfoto im Studio zu erstellen, um dann am Rechner die Person in eine Traumlandschaft einzufügen. Ja, ich weiß, oben habe ich gesagt, dass das Ergebnis zählt. Ich habe aber auch gesagt, dass die Fotografie bei mir mit einem Anteil von 51% überwiegt… Für Traumlandschaften (und da gibt es richtig tolle Ergebnisse!) bin ich vermutlich der falsche Fotograf.

    Schlafendes Neugeborenes mit der schützenden Hand das Vaters am Köpfchen

    In der Baby- und Newborn-Fotografie wird die Bildbearbeitung nicht nur zu einem wichtigen Stilelement. Kleine Hautunreinheiten – die bei Neugeborenen völlig normal sind – können ganz hervorragend korrigiert werden, während die natürliche Hautstruktur erhalten bleibt.

    Ich beschreibe heute meine Art des Fotografierens am liebsten so: Die Bildidee entsteht in meinem Kopf, das Foto in der Kamera und der Look am Rechner. Das eine geht ohne das andere nicht. Der Computer ist neben der Fotoausrüstung längst zu meinem Partner geworden. Viele Fotos sind fotografisch gar nicht möglich, erst die Bildoptimierung kitzelt den letzten Schliff heraus. Auf diese Perfektionierung zu verzichten, wäre… Tja, wie drücke ich das aus? Am besten wie es ist: doof!

    Bildlook erstellen in der Bildbearbeitung. Vergleich von zwei Portraitfotos

    Zweimal das gleiche Foto: LINKS, wie es aus der Kamera kommt und RECHTS in mittels Bildbearbeitung erschaffenem Look.

    Bildbearbeitung braucht Zeit!

    Der einzige Pferdefuß an der Sache: Bildoptimierung kostet Zeit! Aber ich bleibe dabei, darauf zu verzichten, kommt für mich nicht infrage. Je nach Auftrag kommen pro Stunde Fotografierzeit ein bis eineinhalb Stunden für die Bildbearbeitung hinzu! Arbeit, die nicht gesehen wird und wovon viele Kunden natürlich nichts wissen (können). Mit dem Fotoshooting, ist erst der halbe Weg gegangen. Die andere Hälfte findet im stillen Kämmerlein statt…

    Screenshot Lightroom für Bildbearbeitung von Hochzeitsfotos

    Bei der Hochzeitsfotografie entstehen extrem viele Fotos in sehr kurzer Zeit. Ich gehe von rund 1,5 Stunden Bildbearbeitung pro Stunde Fotografierzeit aus. Viele, viele Stunden verbringe ich nachträglich mit Adobe Lightroom in (m)einem stillen Kämmerlein. Die Ergebnisse sind es wert!

  • Hochzeitsreportage – Anni & Christoph

    Hochzeitsreportage – Anni & Christoph

    Letztes Wochenende haben sich Anni & Christoph im Barocken Schloßgarten Blankenburg (Harz) bei ihrer standesamtlichen Trauung das Jawort gegeben. Später wurde dann eine ausgesprochen stimmungsgeladene Party mit richtig gut gelaunten Gästen gefeiert – klasse! Ich habe den Tag in einer kreativen Hochzeitsreportage festgehalten und das Brautpaar von morgens bis in die Nacht mit dem Fotoapparat begleitet.

    Braut Anni und Bräutigam Christoph machten es mir allerdings leicht und haben mich fast wie ein Familienmitglied in die Feier integriert und schon bald gar nicht mehr wahrgenommen. Was eine ausgesprochen positive Methode ist, dem Hochzeitsfotografen sein Vertrauen zu schenken. Und mir hilft es, kreativ zu arbeiten und die besten Ergebnisse für eine gelungene und lückenlose Hochzeitsreportage zu erzielen. Danke dafür, Anni und Christoph!

    Es gab reichlich Augenblicke, die ich als Hochzeitsfotograf so liebe! Die Hochzeitsfotografie bietet eben ganz unterschiedliche fotografische Herausforderungen mit reichlich Dynamik und besonderen Momenten. Stille, emotionale, laute, glückliche und aufgedrehte Augenblicke – alles war dabei. Wenn die entstandenen Bilder dies später nacherzählen und das Brautpaar den Tag beim Betrachten noch einmal erlebt, ist das etwas ganz Besonderes. Und das Tolle daran: Mit jedem Jahr gewinnen diese Foto-Erinnerungen an Wert!

    Hier eine klitzekleine Auswahl der Hochzeitsfotos. Das Brautpaar darf sich über eine Hochzeitsreportage mit knapp 1.000 stimmungsgeladenen Bildern freuen.

     

    Be prepared…

    Besonders witzig finde ich die Fotos vom morgendlichen Frisieren und Stylen der Braut und des Herausschälens des Bräutigams. Denn: Keiner der Beiden weiß, wie es jeweils beim Partner zugeht. Das sehen die Brautleute erst bei der Übergabe der Fotos, etwa eine Woche nach der Hochzeit.

    Am Morgen der Hochzeit wird die Braut frisiert

    Während der Hochzeitsreportage entstanden: die Braut wird frisiert

    Detailaufnahme während der Hochzeitsreportage

    Das Brautkleid samt Braut auf dem Handy

    Der Bräutigam bindet sich die Fliege vor dem Spiegel

    Bräutigam und Trauzeuge binden sich gegenseitig die Krawatte

    Bräutigam und Trauzeuge blicken während der letzten Hochzeitsvorbereitungen auf die Uhr

     

    Die standesamtliche Trauung

    Annis und Christophs Standesamtliche Trauung fand im Barocken Schloßgarten Blankenburg im Harz statt. Eine tolle Location, bei der wir im Anschluss ganz hervorragend Familienfotos in allen erdenklichen Variationen und einige Paarfotos realisieren konnten. Zwischendurch gab es zwar einen dicken Regenschauer, danach wagte sich aber gleich wieder die Sonne hinter den dunklen Wolken hervor.

    Der Brautvater begleitet seine Tochter zur Trauung im Schlosspark Blankenburg

    Hochzeitspaar Anni und Christoph im Standesamt

    Im Standesamt Blankenburger Schlosspark

    Braut und Bräutigam im Standesamt

    Die Unterschriftsleistung vor der Standesbeamtin

    Brautpaar im Standesamt

    Das Brautpaar küsst sich vor dem Standesamt

    Vorbereitungen für das Brautpaarshooting

    Hochzeitsfotos im Schlosspark Blankenburg

    Hochzeitsfoto: Die Braut hat ihren Mann an der Angel

    Hochzeitsfoto im Barocken Schlossgarten Blankenburg

    Brautpaar im Hochzeitswagen – eine rote Ente

    Die Hochzeitsfeier

    Am Abend ging es dann zur eigentlichen Hochzeitsfeier. Und da ging die Post ab! Denn Annis und Christophs Freunde und Verwandte können feiern – und zwar ausgelassen. Nachdem sich das Brautpaar beschenken lassen hat (und ich von jedem Gast gemeinsam mit dem Brautpaar ein Erinnerungsfoto unter Einsatz meiner Studioblitzanlage geschossen habe) wurde mit dem Eröffnungstanz der Abend eingeläutet…

    Die Feier-Location mit dem Hochzeitsauto

    Alle Gäste wurden unter Studiobedingungen mit dem Brautpaar fotografiert

    Die Braut wird nach vorne gebeten

    Eröffnungstanz vor den Hochzeitsgästen

    Ein besonderer Moment in der Hochzeitsreportage: der Eröffnungstanz

    Männer unter sich bei der Hochzeitsfeier

    Die Hochzeitslocation im Nachtlicht

    Langzeitbelichtung der Tanzfläche

    Tänzerin auf der Tanzfläche

    Ausgelassenes Tanzen des Brautpaares

    Auf der Tanzfläche der Hochzeitsfeier

    Die Hochzeitsfeier am Abend – tanzende Gäste

    Bräutigam auf der Bühne. Hört mal alle her...

    Stimmung auf der Tanzfläche

  • Warum (D)ein Fotoshooting Zeit braucht

    Warum (D)ein Fotoshooting Zeit braucht

    Schnell soll es gehen. Im Beruf, im Wartezimmer, im Straßenverkehr. Und natürlich beim Fotoshooting. Fast wöchentlich bekomme ich diese Anfragen: „Hallo, ich brauche ganz schnell Portraitfotos von mir. Kriegst Du das morgen in meiner Mittagspause hin?“ Klar, technisch geht das natürlich. Ich schicke diese Leute trotzdem immer zum Fotografen im nächsten Einkaufszentrum. Fotos-to-go statt Coffee-to-go? Nicht bei mir. Es entspricht einfach nicht meinem Verständnis des Fotografierens, Bilder am Fließband zu produzieren.

    Outdoorshooting – ganz entspannt beim Fotowalk

    Fotos sollen „leben“, bestenfalls ein Stück Persönlichkeit zeigen. Mit einem hastig aufgesetzten Lächeln ist noch längst kein echtes Glück aufs Bild gezaubert. Ganz klar, Fotos dürfen (und sollen) natürlich auch ein bisschen dicker auftragen. Wer schlüpft nicht gerne mal in eine andere Rolle? Vom Jeansträger zum Businessman – oder andersherum. Und aus der grauen Maus wird die elegante Dame. Nur: Das alles benötigt Zeit! Authentizität zieht man sich nicht über wie ein Faschingskostüm.

    Harleyfahrer auf seinem Bike sitzend mit ernstem Blick in die Kamera

    Zwei Schwestern liegen in hohem Gras und halten eine Sonnenblume in der Hand

    Jedes Fotoshooting ist ein kleines Event – auf Deine persönlichen Wünsche zugeschnitten

    Vielleicht bin ich auch aus diesem Grund ein Fotograf, der relativ wenige Anweisungen gibt. Selbstverständlich habe ich ein Repertoire an Posen und Bildideen im Hinterkopf, trotzdem lasse ich Dich gerne ein wenig von selbst kommen. Wer seine Models verbiegt wie eine Brezel, darf sich nicht wundern, wenn die Ergebnisse nicht stimmig sind.

    Die beste Methode Anspannung entgegenzuwirken ist, Studiosituationen zu vermeiden. Zumindest wenn du kein professionelles Model bist. Darum gehe ich zum Fotografieren gerne in die Natur.

    Pärchen auf Holzbrücke blickt in die Ferne und wird vom Sonnenlicht beschienen

    Herbstliches Fotoshooting: Zwei Kids aus dem Kindergarten Hand in Hand

    Wo lassen sich ungezwungenere Fotos besser realisieren als in der Natur?

    Das Fotoshooting: Gute Bilder leben von Ideen

    Bei einem Fotowalk kann man sich treiben lassen und natürliche Accessoires und Gegebenheiten einbinden. Ob Parkbank, Blumenwiese oder Sandstrand: Rattert es bei den Gedanken daran nicht auch bei Dir im Kopf, was für tolle Bilder wir dort realisieren können? Versuch das mal im Fotostudio vor weißem Hintergrund…

    Und es geht weiter: Um verträumte Bilder mit Deiner/Deinem Liebsten im Sonnenuntergang auf die Speicherkarte zu bannen, solltet ihr TATSÄCHLICH ins Träumen geraten. In einem Viertelstündchen ist das nicht getan. In diesem Fall arbeite ich gerne aus dem Hintergrund und „belausche“ Euch mit dem langen Telezoom.

    Paarfotos im Sonnenuntergang

    Paar beim Fotoshooting auf einer Parkbank im Rosengarten

    Mit dem langen Telezoom „belauscht“ – so lassen sich ungezwungene Paarfotos realisieren

    Auf diese Weise entsteht bei einem rund zweistündigen Fotoshooting eine kleine Reportage mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Mein Anspruch beim Fotoshooting ist: Die Wahrheit zu zeigen – ein bisschen schöner als die Realität. Gelungen ist das, wenn Du Dir später die Fotoergebnisse mit Deinen Liebsten anschaust und das glückliche Gefühl beim Betrachten erneut geweckt wird. Wenn ein Bild mehr als tausend Worte sagt, dann erzählt die kleine Reportage ein ganzes Buch!

    Wenn auch Du Interesse an einem Fotoshooting bei mir haben solltest, dann sende mir gerne über das Kontaktformular eine Nachricht. Dann besprechen wir Deine individuellen Wünsche ganz unverbindlich per Mail, Telefon oder bei einer Tasse Kaffee. Ich freue mich auf Deine Nachricht!